Heimsieg für die Thurgauer

Bei zunächst etwas nebligem und später doch angenehmem Wetter konnte das Thurgauer Kanonalschwingfest in Amriswil mit 124 Schwingern und tausend zugelassenen Zuschauern mit einer kurzen, wettertechnischen Unterbrechnung durchgeführt werden. Den Schlussgang bestritten die Klubkollegen Samuel Giger und Domenic Schneider.

Der frischgekürte Festsieger des Bündner-Glarner Kantonalschwingfestes in Davos Sertig Samir Leuppi traf beim Anschwingen gleich auf den Festsieger Samuel Giger (Ottoberg).  Leider konnte keiner der beiden ein Ergebnis erzielen und der Gang endete Gestellt. Sein nächster Gegner hatte keine Chance gegen den Winterthurer Koloss und musste unten durch. Der Teilverbandskranzer Mario Schneider (Schönenberg an der Thur), Bruder des Schlussgangteilnehmers Domenic Schneider, konnte Leuppi im dritten Kampf das Sägemehl vom Rücken wischen. Die Gänge vier, fünf und sechs konnte Leuppi so überzeugend für sich entscheiden, dass er gleich dreimal die Höchstnote rhielt. Er erschwang sich den Schlussrang 5c mit 57.25 Punkten inklusive Kranz.

LeuppiSamirGigerSamuelTGKantAmriswil25072021

Für Beda Arztmann (Ossingen) startete der Tag äusserst zufriedenstellend, konnte er doch schon die ersten zwei Gänge für sich entscheiden. Den ersten Kampf bestritt er gegen den Eidgenosen Beni Notz (Güttingen/TG), welchen er direkt mit dem Rücken ins Sägemehl legte was ihm 10.00 einbrachte. Leider war der Thurgauer Eidgenosse Stefan Burkhalter (Homburg) doch eine Nummer zu gross für Arztmann und er musste unten durch. Arztmann liess sich von dieser Niederlage nicht beirren und gewann die nächsten zwei Begegnungen souverän, den einen sogar mit der Höchstnote. Mario Schneider (Schönenberg an der Thur) konnte ihm dann aber im letzten Gang doch noch ein Remis abringen. Mit dieser Leistung erreichte er 56.75 Punkte auf dem Rang 7b. Leider reichte es nur um einen viertel Punkt nicht für den Kranz.

ArztmannBedaBurkhalterStefanTGKantAmriswil25072021

Leuppi Karim, welcher am Vortag schon geschwungen hatte, musste sich bereits im ersten Kampf einen Kreis ins Notenblatt schreiben lassen. Der zweite Gegner konnte ihm dann ein Unentschieden abringen, was ihn aber nicht davon abhielt die Begegnungen drei und vier, mit einmal der Höchstnote, für sich zu entscheiden. Leider war er dem Eidgenossen Beni Notz (Güttingen/TG) nicht gewachsen und er musste am Sägemehl schnuppern. Mit dem letzten gewonnenen Kampf landete er mit 55.50 Punkten auf dem Rang 11f.

LeuppiKarimHugelshoferLarsTGKantAmriswil25072021 20

Der Schlatter Schwinger Andri Anliker startete gleich mit einem Sieg in den Tag. Nach diesem sensationellen Start wurde ihm der Thurgauer Koloss Mario Schneider (Schönenberg an der Thur) eingeteilt, welcher ihn auf den Rücken legte. Nach dieser Niederlage musste Anliker sich dann gleich nochmals einen verlorenen Gang eingestehen. Die Kontrahentn vier und fünf konnten nichts gegen den Sennenschwinger ausrichten und mussten sich von Anliker das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Die sechste Begegnung konnte er leider nicht mehr siegreich gestalten, so musste er sich mit 55.25 Punkten auf dem Rang 12o zufrieden geben.

AnlikerAndriTGKantAmriswil25072021 10

Die ersten zwei Gänge von Nino Anliker liessen Hoffnung auf eine Platzierung in den vorderen Rängen zu, setzte er sich doch überzeugend durch. Leider konnte er nach diesem gelungenen Auftakt seine gute Leistung nicht mehr abrufen und musste sich viermal hintereinander einen Kreis ins Notenblatt schreiben lassen. So erschwang er sich mit genau 54.00 Punkten den Schlussrang 17h.

Kranzfestsieg für den Schwingklub Winterthur

Am Bündner-Glarner Kantonalschwingfest in Davos Sertig nahmen 113 Schwinger den Kampf um den Kranz oder sogar den Kranzfestsieg gegeneinander auf. Für den Schwingklub Winterthur traten die Gebrüder Leuppi und Philipp Lehmann in die Zwilchhosen.

Samir Leuppi räumte schon in den ersten zwei Gängen seine Gegner souverän aus dem Weg. Einzig Jeremy Vollenweider aus Marthalen konnte Leuppi im dritten Kampf ein Unentschieden abringen. Nach der Mittagspause war Leuppi dann nicht mehr zu stoppen und erreichte mit nochmals zwei gewonnenen Kämpfen gegen den Teilverbandskranzer Roman Hochholdinger (Felsberg/ GR) und dem einheimischen Kranzschwinger Christian Biäsch schlussendlich den Schlussgang. Diesen bestritt er gegen den bereits besiegten Gegner Hochholdinger. Der Bündner Schwinger qualifizierte sich mit vier gewonnenen Gängen, davon drei mit der Höchstnote und der verlorenen Begegnung gegen Leuppi, für den Schlussgang. Nach kurzer Gangdauer konnte sich Leuppi mit Kurz und Vervollständigen über den dritten Kranzfestsieg seiner Karriere freuen. 

Leuppi GR GL 2021

Der Humliker Schwinger Lehmann startete gegen den Teilverbandskranzer Stefan Arnold (Attinghausen/ UR) in den Tag, von dem er sich leider das Sägemehl vom Rücken wischen lassen musste. Nach diesem verhaltenen Start konnte Lehmann die Begegungen zwei und drei überzeugend siegreich gestalten. Der vierte Kampf endete für Lehmann in einer Niederlage, doch bereits schon im nächsten Kampf konnte er seinem Gegner standhalten und so liessen sich beide einen Strich ins Notenblat einschreiben. Im letzten Kampf durfte Lehmann sich nochmals über einen gewonnenen Gang freuen. Mit dieser Leistung erreichte er den Schlussrang 8c mit 55.75 Punkten, was ihm leider nicht für den Kranzgewinn reichte.

Für Karim Leuppi fing der Tag nicht wirklich erfolgreich an, musste er doch schon in den ersten zwei Kämpfen selber am Sägemehl schnuppern. Nach diesem, für Leuppi, enttäuschenden Auftakt zeigte er Gang für Gang eine Steigerung seiner Leistung. Der dritte Gegner hatte keine Chance gegen den Winterthurer Schwinger und musste sich geschlagen geben. In der vierten Begegnung konnte keiner der beiden Schwinger ein Resultat erzeugen und so mussten sich beide ein Remis eingestehen. Leuppi überzeugte in den letzten beiden Kämpfen und durfte sich genau 20.00 Punkte einschreiben lassen. Er erkämpfte sich mit 55.50 Punkten den Schlussrang 9b. Auch für Leuppi reichte es diesmal leider nicht für den Kranz.

Der Sieger heisst Samir Leuppi, was für ein freudiger Tag.

Leuppi GR GL 2021

Samir Leuppi gewinnt den Schlussgang gegen Roman Hochholdinger mit Kurz und Vervollständigen.

Herzliche Gratulation.

Wir sind mega stolz auf Dich!

Ein lachender Dritter am Moos-Schwinget

Das Moos-Schwinget in Schönenberg wurde mit 44 Schwinger und insgesamt 300 Zuschauern durchgeführt. Für den Schwingklub Winterthur traten Christian Lanter und Fabian Plüer in die Zwilchhosen. Den Schlussgang bestritten der Zürcher Oberländer Benjamin Nock (Turbenthal) und der Zuger Beat Suter (Oberägeri). Dank des gestellten Schlussganges durfte sich Andreas Gwerder (Hütten) als lachender Dritter über den Tagessieg freuen.

Lanter durfte sich auf dem siebten Rang mit 55.75 Punkten über die Auszeichnung freuen. Sein erster Kampf endete in einem Remis. Die nächsten zwei Gegner legte Lanter direkt mit dem Rücken ins Sägmehl, sodass er gleich 20.00 Punkte erhielt. Leider konnte Lanter seine gute Leistung nicht aufrechterhalten und musste sich in den letzen drei Kämpfen einen Strich ins Notenblatt schreiben lassen.

Der erste Kampf des Tages konnte Plüer siegreich gestalten. Leider musste er sich gegen den Kranzschwinger und Drittplatzierten Urs Schäppi eine Niederlage eingestehen. Dies gilt auch für den dritten Kampf. Nach dem Mittag hatte sich Plüer dann wieder ein wenig erholt und gewann seinen Kontrahenten souverän und erhielt dafür die Höchstnote von 10.00 Punkten. Nach diesem gelungenen Auftakt in die zweite Hälfte des Tages musste sich Plüer dann leider zweimal geschlagen geben. Er erreichte mit 53.75 Punkten den Rang 14b.

Überraschungssieg für die Nordostschweiz

Das Weissensteinschwinget ob Solothurn konnte am Samstag, 17.07.2021 unter nebligen Bedingungen durchgeführt werden. Die beiden Topschwinger Samir Leuppi und Beda Arztmann durften die Farben des Schwingklub Winterthurs an diesem Bergschwingfest vertreten.

Für den Schlussgang qualifizierten sich Andreas Döbeli (NWSV) und Damian Ott (NOSV). Döbeli bodigte der Reihe nach Erich Fankhauser (ISV) Beda Arztmann (NOSV), Patrick Betschart (ISV) und Reto Nötzli (ISV). Einzig Marco Reichmuth (ISV) konnte dem aufstrebenden Jungtalent aus dem Aargau ein Unentschieden abringen. Ott aus dem Kanton St.Gallen erledigte im ersten Gang Matthias Imobersteg (NWSV). Der zweite Gegner Mike Müllestein (ISV) war Ott ebenbürtig und so ging keiner als Sieger aus dem Gang raus. Danach mussten alle Gegner Ott’s dran glauben und sich das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Der Schlussgang endete zu Gunsten des Nordostschweizer Schwingers Damian Ott. Nach zwei Minuten und 43 Sekunden konnte er den Eidgenossen Döbeli mit Münger Murx in die Knie zwingen und schlussendlich auf den Rücken legen. «Ich hätte heute Morgen nie dran gedacht, dass ein Sieg für mich möglich sein könnte», meint Ott schwerschnaufend nach dem erfolgreichen letzten Kampf.

Leuppi und Arztmann reichte es diesmal leider nicht für den begehrten Bergkranz. Leuppi startete mit einem Remis gegen Sven Schurtenberger (ISV) konnte sich aber im zweiten Kampf schon einen Sieg einschreiben lassen. Gegen den Innerschweizer Marco Reichmuth hatte Leuppi leider keine Chance und musste unten durch. Er konnte sich am Mittag erholen und wieder etwas Kräfte sammeln, so mussten sich die Kontrahenten vier und fünf von Leuppi das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Die sechste Begegnung endete in einem Unentschieden. Leuppi verpasste den Kranz um nur dreiviertel Punkte, erreichte aber mit 55.75 Punkten den guten Schlussrang 9b.


Arztmann konnte den ersten Kampf gegen den Teilverbandskranzer David Widmer (NWSV) siegreich gestalten, doch der Schlussgangteilnehmer Andreas Döbeli vermochte Arztmann einen Sieg abzuringen. Die Teilverbandskranzer Roger Erb (NWSV) und Ueli Rohrer (ISV) konnten nichts gegen Arztmann ausrichten und mussten sich  mit einem Remis zufrieden geben. Arztmann musste sich dann leider in den letzen beiden Kämpfen einen Kreis ins Notenbatt schreiben lassen. Mit dieser Leistung erreichte er mit genau 53.00 Punkten den Rang 19e.

Drei Teilnehmer und drei Auszeichnungen

Am 88. Bachtelschwinget oberhalb Hinwil konnten rund 60 Schwinger um die Auszeichnung kämpfen, leider waren keine Zuschauer erlaubt. Der Schwingklub Winterthur schickte drei seiner Sportler und durfte sich über ebensoviele Auszeichnungen freuen.

Christian Lanter musste sich gleich im ersten Kampf bodigen lassen, konnte aber schon im zweiten Gang seinem Gegner standhalten und durfte sich ein Remis ins Notenblatt schreiben lassen. Danach mussten seine zwei nächsten Gegner selber dranglauben und schnuppeten am Sägemehl. Die fünfte Begegnung endete nochmals in einem Unentschieden und den letzten Kampf des Tages konnte der Landmaschinenmechaniker gekonnt und überzeugend mit der Höchstnote für sich entscheiden. Mit dieser Leistung erreichte er mit genau 56.00 Punkten den Schlussrang 7a.

Der Hettlinger Karim Leuppi startete direkt mit 10.00 Punkten in den Tag. Leider musste er sich dann vom Schlussgang-Verlierer Roman Schnurrenberger und dessen Klubkollegen Nicola Funk zweimal hintereinander das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Dies liess er nicht auf sich sitzen und legte die nächsten zwei Gegner so auf den Rücken, dass er nochmals je die Höchstnote erhielt. Den letzten Kampf konnte er dann leider nicht mehr für sich entscheiden und musste unten durch. Er erkämpfte sich mit insgesamt 55.75 Punkten den Rang 8e.

Fabian Plüer musste sich wie Lanter schon im ersten Kampf einen Kreis ins Notenblatt schreiben lassen, gleich darauf holte er aber ein Unentschieden aus dem Gang raus. Die Kontrahenten drei und vier hatten keine Chance gegen den Winterthurer Sportler und mussten sich bodigen lassen. Doch auch Plüer musste im fünften Kampf nochmals dran glauben und schnupperte am Sägemehl. Den sechsten Gang konnte Plüer dann wieder für sich entscheiden. Er erreichte den Schlussrang 9a mit 55.50 Punkten.