Lanters lang ersehnter zweiter Kranz

Bei vorerst leicht bewölktem Wetter und später heissen Temperaturen wurde das Schaffhauser Kantonal-Schwingfest in Thayngen, als Pilotprojekt, durchgeführt. Die Zuschauer mussten sich an die drei-G-Regel halten. Das heisst konkret, für eine Zulassug an das Schwingfest, musste man vorerst angemeldet und geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Die Schnelltests konnten, unter strenger Aufsicht, vor Ort durchgeführt werden. Ebenfalls wurden die Zuschauer von den Schwingern und Funktionären mit einem Absperrseil getrennt.

Arztmann SHKantThayngeen2021

Für den Schwingklub Winterthur gingen fünf Athleten an den Start. Den Schlussgang bestritten die Klubkollegen des Schwingklubs Ottenberg (TG) Samuel Giger und Domenic Schneider. Nach einem spannenden Kampf gewann Giger nach rund vier Minuten mit Knietätsch abfangen.

Christian Lanter startete mit einem Sieg in den Tag, bei dem er sich gleich 10.00 Punkte holte. Im zweiten Kampf wurde ihm der eidgenössische Kranzschwinger Tobias Krähenbühl eingeteilt. Nach langen sechs Minuten endete dieser Kampf gestellt. Lanter überzeugt im dritten Gang nochmals mit der Höchstnote. Gegen den Eidgenossen und Schlussgangverlierer Domenic Schneider hatte der Winterthurer Sportler aber keine Chance und musste sich nach kurzer Zeit schon geschlagen geben.  Die letzten beiden Begegnungen gewann der Landmschinenmechaniker souverän mit nochmals der vollen Punktzahl. Lanter erkämpte sich mit dieser harten Einteilung auf dem Rang 4c und 57.25 Punkten den zweiten Kranz seiner Karriere.

Lanter Krhenbhl SHKantThayngeen2021

Ebenso erfolgreich war der mehrfache Kranzer Beda Arztmann auf dem Rang 7e mit 56.50 Punkten. Arztmann konnte sich gegen den Teilverbandskranzer Christian Bernold im ersten Kampf leider nicht durchsetzen und musste sich geschlagen geben. Er liess sich von dieser Niederlage nicht beeinflussen und legte Gegner zwei bis vier nacheinander ins Sägemehl. Leider musste er in der fünften Begegnung gegen den Eidgenossen Beni Notz selber am Boden schnuppern. Den sechsten Gang konnte der Ossinger Turnerschwinger dann wieder für sich entscheiden. Auch er durfte sich über einen weiteren Kranz freuen.

Für Philipp Lehmann reichte es nur um einen halben Punkt nicht für den begehrten Kranz. Gleich im ersten Kampf musste er gegen einen Kranzschwinger antreten, welchen er auch gewinnen konnte. Doch der Schwingerkönig  von 2001 Nöldi Forrer war dann doch eine Nummer zu gross für Lehmann. Nach diesem Dämpfer holte er sich im dritten Kampf ein Remis und sehr gute neun Punkte. Sein Kontrahent im vierten Gang konnte nichts gegen den Humliker Sennenschwinger ausrichten und so gewann Lehmann mit der Höchstnote. Der Teilverbandskranzer Naim Fejzaj aus Wolfhalden durfte Lehmann nach dem Kampf das Sägemehl vom Rücken wischen. Den letzten Gang gewann Lehmann mit 10.00 Punkten. Mit dieser Leistung erschwang er sich den Schlussrang 9c mit 56.00 Punkten.

Andri Anliker aus Schlatt startete mit einem gewonnen Kampf und 10.00 Punkten in das Kranzfest. Dieser hoffnungsvolle Start zwang die Einteilung dazu, Anliker einen jungen Kranzschwinger als Gegner hinzustellen. Leider verlor er gegen ebendiesen und auch den darauffolgenden Kontrahenten. Nach diesem etwas bedrückendem Start durfte er sich nochmals ein Kreuz mit der Höchstnote ins Notenblatt schreiben lassen. Leider konnte er gegen seinen Gegner im fünften Kampf nichts ausrichten und er musste sich geschlagen geben. In der letzen Begegnung des Tages durfte er sich über einen bezwungenen Kranzschwinger freuen. Er erkämpfte sich den Rang 12l mit 55.25 Punkten.

Der Tösstaler Schwinger Patrick Rüegg musste nach drei geschwungenen Kämpfen leider aufgeben, da er sich im Training an der Rippe verletzt hatte und so nicht mehr weiterschwingen konnte.

Drei Zweige und eine Schlussgangteilnahme

Am Schaffhauser Kantonalen Nachwuchsschwingfest in Thayngen konnten insgesamt 182 Jungschwinger ihr Können unter Beweis stellen. Neun Sportler des Winterthurer Stadtklubs durften ebenfalls daran teilnehmen.

SH Kant NW Thayngen 2021

In der Kategorie 2009/2010 konnte sich Loris Anliker trotz verlorenem Schlussgang den sensationellen zweiten Schlussrang mit 58.75 Punkten erkämpfen. Bis zum fünften Gang konnte sich der Schlatter Schwinger über ein tadelloses Notenblatt freuen. Einzig Kevin Rusterholzer aus Schönenberg stoppte den 2009 geborenen Schwinger und so musste er sich leider auch einen Kreis einschreiben lassen.

Auch seinen Bruder Lukas konnte bis zur fünften Begegnug niemand aufhalten. Reihenweise legte er seine Kontrahenten gekonnt mit dem Rücken ins Sägemehl. Der einzige Gegner, der ihm standhalten konnte, war David Forrer aus Stein, welcher ihm ein Remis entriss. Lukas liess sich von diesem Ergebnis nicht beirren und gewann den letzten Kampf souverän mit 10.00 Punkten. So erkämpfte er sich auf dem Rang 4a mit genau 58.00 Punkten, wie auch sein Bruder Loris, den heiss begehrten Zweig.

Bei Niklas Frauenfelder startete der Tag in einem verlorenen Gang. Gleich darauf konnte er seine nächsten zwei Kontrahenten ohne Probleme ins Sägemehl werfen. Gegen den vierten Gegner konnte er leider nichts ausrichten und so musste er sich ein Unentschieden einschreiben lassen. Mit den letzten zwei gewonnenen Begegnungen war ihm der Zweig auf dem Schlussrang 6a mit 56.25 Punkten sicher.

In der ältesten Kategorie 2004/2005 ging Janos Bachmann an den Start. Er musste sich gleich schon im ersten Kampf das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Der zweite Gegner hatte daraufhin keine Chance gegen den Wildberger Turnerschwinger und landete direkt mit dem Rücken im Sägemehl. Leider konnte Janos diesen Kampfgeist nicht erhalten und verlor den letzten Kampf vor dem Mittag.

Mit zwei weiteren gewonnenen Begegnungen konnte er dem sechsten Kampf etwas lockerer entgegentreten. Bei diesem konnte er immerhin ein Remis rausholen. Mit dieser Leistung erreichte er den fünften Schlussrang mit 55.50 Punkten

Im selben Jahrgang ging Nino Anliker an den Start. Er konnte seinem ersten Gegner nichts anhaben und musste sich mit einem Remis zufrieden geben. Den zeiten Kampf verlor er gegen den späteren Schlussgangteilnehmer und zweitplatzierten Matthias Eisenhut aus Herisau. Mit insgesamt neun Punkten kam er aus der vierten Begegnung raus. Gegen den gleichaltrigen Levi Schudel konnte Nino leider nichts ausrichten und musste selber Sägemehl schlucken. Die vergangenen vier Kämpfe weckten den Schlatter Schwinger auf und er gewann seine beiden letzen Gänge mit der Höchstnote von 10.00 Punkten. So konnte er sich den Rang 8b mit 54.75 Punkten erschwingen.

Leider gab es in den Winterthurer Reihen auch einen verletzten Schwinger. Nach drei verlorenen Kämpfen musste Lino Pfytzenmayer aus Kollbrunn verletzungsbedingt den Kampf um den Kategoriensieg aufgeben.

Phantastische Platzierungen für drei Teilnehmer des Winterthurer Stadtklubs

Bei wunderschönem und vorallem heissem Wetter wurde am Sonntag, 13. Juni, in Weinfelden das Thurgauer Ü20 Schwingfest durchgeführt.

Beda Arztmann, Philipp Lehmann und Christian Lanter vom Schwingklub Winterthur sind drei von 37 Sportlern, welche an diesem Anlass teilnahmen.

Nach dem ersten Kampf des Teilverbandkranzers Arztmann, welcher in einer Niederlage endete, hätte niemand darauf gewettet, dass er sich doch noch in den vorderen Rängen platzieren wird. Nach diesem mislslungenen Start, bei dem er gegen den späteren Festsieger antrat, holte sich der Ossinger Turnerschwinger Gang um Gang den Sieg. Im vierten Kampf legte er sogar den Schaffhauser Teilverbandskranzer Jeremy Vollenweider auf den Rücken. Mit fünf gewonnenen Kämpfen und einem Kreis im Notenblatt, erkämpfte er sich den phantastischen Schlussrang 3b mit 57.50 Punkten.

Der Humliker Philipp Lehmann musste sich ebenfalls im ersten Gang schon eine Niederlage eingestehen. Doch auch er liess sich von dieser nicht aus der Ruhe bringen und konnte seine nächsten zwei Gegner Sägemehl schlucken lassen. Gegen den eidgenössischen Kranzschwinger Stefan Burkhalter konnte er gut Paroli bieten, so endete der Kampf Unentschieden.Volle neun Punkte gab es für den Gestellten Gang mit dem Thurgauer Schwinger Urs Schäppi. Lehmann erreichte mit dieser Leistung und den zehn Punkten des letzten Kampfes den sechsten Rang mit genau 56.00 Punkten.

Lanter durfte sich schon im ersten Gang ein Kreuz ins Notenblatt schreiben lassen. Leider musste er sich gleich danach mit einem Remis zufrieden geben. Mit dem zweiten  gewonnenen Kampf, bei dem er die Höchstnote erhielt, konnte er zufrieden in den Mittag gehen. Lanter konnte seinem Gegner des vierten Ganges nicht standhalten und musste unten durch. Danach durfte er sich nochmals zehn Punkte einschreiben lassen, denn er konnte den Teilverbandkranzer Michael Steiner direkt auf den Rücken legen. Der Landmaschinenmechaniker trat den letzten Kampf des Tages gegen seinen jahrelangen Konkurrenten Jeremy Vollenweider an. Dieser war einfach zu stark für ihn und so musste sich Lanter geschlagen geben. Er erschwang sich den Rang 7c mit 55.75 Punkten.

Eine sensationelle Platzierung am NOS für den Schwingklub Winterthur

Am Samstag, 05.06.2021, starteten insgesamt 206 Schwinger der Kantone Zürich, St. Gallen, Appenzell, Graubünden, Thurgau, Schaffhausen und Glarus im Kampf um den Kategoriensieg der Jahrgänge  2004 bis 2008 und um den äusserst beliebten Doppelzweig an. Der Saisonhöhepunkt der Jungschwinger, das 17. Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest, ging dieses Jahr in Herisau über die Bühne. Dies sollte der Startschuss für das Eidgenössische Nachwuchsschwingfest in Schwarzburg (BE), welches im Spätsommer stattfinden wird, sein.

Der Schwingklub Winterthur durfte vier seiner Schwinger an dieses aufregende Sportereignis schicken. Leider lief es nicht für alle Winterthurer Jungathleten gleich gut.

17NOS NW Herisau 05062021

Im Jahrgang 2007 startete Niklas Frauenfelder aus Hofstetten gleich mit einem Sieg. Nach diesem vielversprechenden ersten Kampf, musste er sich gleich drei Mal ein Unentschieden ins Notenblatt einschreiben lassen. Niklas überzeugte dann im fünften Kampf gleich mit der Höchstnote von 10.00 Punkten. Der letzte Kampf des Tages endete für ihn nochmals mit einem Remis. Mit dieser Leistung erreichte er den Schlussrang 11a mit 54.75 Punkten.

In der gleichen Kategorie ging Ramon Anliker an den Start. Ramon musste gleich viermal hintereinander Sägemehl schlucken. Nach diesem Misslungenen Auftakt hatte sein Kontrahent im zweitletzten Gang keine Chance gegen den Schlatter Schwinger und so durfte sich Ramon ein Kreuz einschreiben lassen. Er konnte seinem letzte Gegner standhalten und so gingen beide ebenbürtig aus dem Sägemehlring raus. Ramon erkämpfte sich den 18. Rang mit 52.75 Punkten.

Sein älterer Bruder Nino Anliker durfte schon im ersten Kampf seinem Gegner das Sägemehl vom Rücken wischen. Nach diesem gelungenen Auftakt musste er sich nacheinander gegen die späteren Schlussgangteilnehmer Andrin Habegger und Elias Kundert geschlagen geben. Der vierte Kontrahent konnte gegen den 2005 geborenen Schlatter nichts aurichten und so endete der Kampf unentschieden. Nino gewann den nächsten Gang gekonnt mit der vollen Punktzahl. Auch im letzten Kampf des Tages zeigte er was er im Training alles lernt und erhielt bei einem Remis immerhin gute 9.00 Punkte. So schaffte er es auf den Schlussrang 9b mit insgesamt 55.25 Punkten.

Zur grossen Freude des Schwingklubs Winterthur durfte Janos Bachmann aus Wildberg in der Kategorie 2004 einen begehrten Doppelzweig mit nach Hause nehmen. Zuerst sah es für ihn nicht sehr rosig aus, musste er sich doch im ersten Kampf schon gegen den späteren Kategoriensieger das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Von dieser Niederlage liess Janos sich nicht verunsichern und legte seine zwei nächsten Gegner nacheinander ins Sägemehl. Gegen den Thurgauer und Viertplatzierten Schwinger Cornel Schild, musste diesmal wieder der Turnerschwinger aus Wildberg untendurch. Das Tösstaler Jungtalent hielt sich bei seinen letzten beiden Kämpfe in keinster Weise zurück und wurde mit zwei Kreuzen und 20.00 Punkten im Notenblatt belohnt. Diese sensationelle Leistung ermöglichte Janos den dritten Schlussrang mit genau 57.00 Punkten.

Ein Festsieg und drei Zweige für die Winterthurer Schwinger

Am 22. Mai 2021 durften fünf Schwinger des Winterthurer Stadtklubs am Zuger Kantonalen Nachwuchsschwingfest in Morgarten ihr Können unter Beweis stellen. Dabei nahmen die Jungschwinger drei Zweige mit nach Hause und feierten einen Festsieg der eigenen Reihen.

22052021ZugKantNW Morgarten

Janos Bachmann aus Wildberg war einer der fünf Teilnehmer des Schwingklubs Winterthur. Er startete direkt mit einem Sieg in den Tag, musste isch aber gleich darauf schon geschlagen geben. Danach warf er seine nächsten Gegner mit dem Rücken ins Sägemehl und konnte sich zwei Kreuze ins Notenblatt schreiben lassen. Nach diesem Triumph musste er sich diesmal ein Unentschieden eingestehen. Der letzte Kampf des Tages endete für Janos nochmals in einer Niederlage. Er erkämpfte sich auf dem Rang 5b insgesamt 56.00 Punkte, was ihm für den heiss begehrten Zweig reichte.

Niklas Frauenfelder aus Hofstetten schwang in der Kategorie 2007/2008 mit. Auch er konnte schon im ersten Kampf mit einem Sieg überzeugen, musste sich aber bereits im zweiten Gang das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Im letzten Kampf vor dem Mittag konnte er sich ein Unentschieden einschreiben lassen. Niklas erholte sich offenbar sehr gut von diesem nicht ganz so geglückten Start, denn seine letzten drei Kontrahenten hatten alle keine Chance gegen den 2007 geborenen Schwinger. Mit dieser Leistung erreichte er den guten Schlussrang mit 56.50 Punkten. Auch er durfte einen Zweig mit nach Hause nehmen.

Loris Anliker ZugKantNW Morgarten 22052021

Der Tagessieger der Kategorie 2009/2010 ist Loris Anliker. Er überzeugte mit sechs Siegen, dabei gewann er fünf mit der Höchtnote von 10.00 Punkten. Nach seinem gewonnenen Schlussgang konnte er sich mit fantastischen 59.75 Punkten über den ersten Rang und einen Zweig freuen.

Nachdem die Jungschwinger seit März wieder trainieren durften und auch an Wettkämpfen teilnehmen konnten, herrschte, was das gemeinsame Training im Schwingkeller angeht, bei den «grossen» Schwingern gähnende Stille. Nun ist es endlich soweit, die Aktiv-Schwinger dürfen wieder trainieren. Dies aber nicht im Schwingkeller sondern draussen an der frischen Luft.

Der Schwingklub Winterthur durfte sich auf einem Hof in Rikon im Tösstal einen kleinen Schwingplatz einrichten.

Dies könnte der Startschuss für eine hoffentlich durchführbare und erfolgreiche Saison sein.

Die Schwinger trainieren nun wieder am Mittwoch zusammen und geniessen das gemeinsame Kräftemessen, auch wenn noch keine Zuschauer und Familienmitglieder im Training erlaubt sind.

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Folgende Sicherheitsmassnahmen gelten weiterhin während des Trainings:

-symptomfreies Erscheinen im Training

-die Hände müssen vor und nach dem Training gewaschen oder desinfiziert werden

-Zuschauer über 20 Jahre sind im Training nicht erlaubt, ausgenommen Trainer

-in Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen

Der Schwingklub Winterthur ist zuversichtlich, dass seine Schwinger ihr gewohntes Niveau zurückerlangen und schon bald wieder im Sägemehlring ihr Können unter Beweis stellen dürfen.