Gigers sensationeller sechster Kranzfestsieg

Am 19.08.2018 erkämpfte sich das 20-jährige Jungtalent Samuel Giger den sechsten Kranz in dieser Saison und feiert seinen zweiten Sieg am Schwägalp-Schwinget.

Nach dem ersten Gang, welcher gegen Joel Wicki unentschieden endete, war Giger nicht mehr zu halten. Er gewann alle fünf darauffolgenden Kämpfe. Die Gänge drei bis sechs gegen Benji von Ah, Christian Gerber, Christian Stucki und Daniel Bösch, sogar mit der Höchstnote 10.00.

Im Schlussgang begegnete er dem St. Galler Schwinger Daniel Bösch, der ebenfalls für den Nordostschweizer Schwingerverband kämpfte. Dieses spannende Duell endete nach knapp neun Minuten, bei dem Bösch sich dem Thurgauer Athleten geschlagen geben musste.

Für den Schwingklub Winterthur waren gleich drei Schwinger im Einsatz, von denen einer den Kranz mit nach Hause nehmen durfte.

Auf den vorderen Rängen mit dabei, ist der Winterthurer Sportler Samir Leuppi. Er bodigte vier seiner sechs Gegner, jedoch musste er sich im vierten Gang eine Niederlage gegen den eidg. Kranzschwinger Sven Schurtenberger aus Buttisholz (LU) eingestehen. Seine erste Begegnung endete mit einem Unentschieden und 8.75 Punkten. Mit diesen Ergebnissen und insgesamt 57.00 Punkten, landete Leuppi auf dem sehr guten Schlussrang 4b.

Für die zwei anderen Winterthurer Schwinger lief dieses schwierige Kranzschwingfest nicht ganz so reibunglos ab wir für Leuppi und doch durften beide sechs Gänge absolvieren. Beda Arztmann aus Ossingen wurde viermal selbst gebodigt, konnte aber zweimal seinen Kontrahenten standhalten und holte sich in den Kämpfen eins und sechs gegen zwei Kranzschwinger aus der Nordostschweiz den verdienten Sieg. Im dritten Gang gegen Michael Steiner musste er sich mit einem Remis zufrieden geben, was dennoch ein gutes Ergebnis ist, da der Gegner ein Teilverbandskranzschwinger war.

Arztmann konnte sich mit genau 54.00 Punkten den Rang 15b reserrvieren lassen.

Phillip Lehmann gewann zwar den vierten Gang, wurde aber in den restlichen fünf Begegnungen mit dem Rücken ins Sägemehl gelegt. Er bekam vom Einteilungsgericht zwei Teilverbandkranzschwinger zugeteilt, denen er beiden unterlag. Trotz allem erkämpfte er sich 53.25 Punkte und den 18. Rang des Schwägalp-Schwingets.

3 Zweige für den Schwingklub Winterthur

Am 11. August 2018 fand in der 32`000 Einwohnergemeinde Frauenfeld, das Thurgauer Kantonale Nachwuchschwingfest statt. Ca 800 Zuschauer fanden sich ein, um den 346 Jungschwingern beim Kampf um den begehrten Zweig zuzusehen.

Von den 13 angetretenen Schwingern des Schwingklubs Winterthur, konnten insgesamt drei den Zweig mit nach Hause nehmen.

In der jüngsten Kategorie 2008-2010 startete Lukas Anliker gleich mit drei Folgesiegen in den Tag. Leider musste er sich im vierten Gang gegen den späteren Schlussgangteilnehmer Lorin Rhyner geschlagen geben. Den zweitletzten Gang entschied er mit der Höchstnote 10.00 wieder für sich und die letzte Begegnung endete für ihn in einer Niederlage. Insgesamt erkämpfe er sich 56.25 Punkte.

In den Jahrgängen 2002-2003 erkämpften sich gleich beide Winterthurer Schwinger den Zweig. Auf den Rang 6d platzierte sich Fabian Plüer mit drei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage. Der 2003 geborene Turnerschwinger gewann zwei Gänge mit der Punktzahl 10.00, insgesamt erschwang er sich 56.25 Punkte.

Andri Anliker lag nur einen halben Punkt hinter Plüer auf dem Schlussrang 8b. Er konnte sich ebenfalls drei Siege ins Notenblatt schreiben lassen, leider musste er aber auch eine Niederlage mehr als der gleichaltrige Klubkollege hinnehmen. Der Athlet aus Schlatt erkämpfte sich bis am Ende des Tages gute 55.75 Punkte.

 

 

Bless mit makellosem Notenblatt zum Festsieg und Philipp Lehmann mit erstem Kranzgewinn und sehr starkem Notenblatt!

Der Appenzeller Michael Bless gewann das gestern ausgetragene Schaffhauser Kantonalschwingfest in Beggingen. Im Schlussgang triumphierte er über den Thurgauer Domenic Schneider. Für die Winterthurer Delegation waren vier Athleten am Start.

Als sich die Sonne bereits langsam über das Randental senkte, stand der Höhepunkt an. Im Schlussgang des diesjährigen Schaffhauser Kantonalen Schwingfestes duellierten sich Michael Bless und Domenic Schneider. Die Spannung unter den 1300 Zuschauern in Beggingen stieg nochmals an, als sich die beiden Sportler vom Brunnen zum Sägemehlring begaben. Die Antwort liess nicht lange auf sich warten: Bless gewann nach 3:49 Minuten mit Kurz und krönte so einen äusserst erfolgreichen Sonntag. Zum Festsieg kam er dank einem makellosen Notenblatt - und dem damit verbundenen Maximum von 60 Punkten. Dementsprechend gross war die Freude bei Michael Bless. Denn mit 60 Punkten zu gewinnen, sagte der 32-jährige, macht ihn überglücklich.

Erster Kranzgwinn für Philipp Lehmann aus Humlikon

 

Für den Schwingklub Winterthur standen vier Athleten im Einsatz. Dies waren Beda Arztmann, Christian Lanter, Florian Frauenfelder und Philipp Lehmann.

Philipp Lehmann, der 19-jährige Zimmermann Lehrling, zeigte eine beachtliche Leistung. Ihm wurde nichts geschenkt. Er startete am morgen früh gegen Marco Flütsch mit der Maximalnote 10. Im zweiten Gang gegen Valentin Mettler ging der Gang gestellt aus. Im dritten Gang bekam der junge Athlet einen Teilverbandskranzer zugeteilt. Gegen Michael Rhyner aus Flawil musste er als Verlierer den Platz verlassen. Dies gab dem jungen Athleten aus Humlikon aber den richtigen Kick und so konnte er seine Gänge vier gegen Corsin Jörger und fünf gegen den starken und sehr unbequemen Matthias Schläpfer mit der Maximalnote 10 bekämpfen. Dann hiess es abwarten, bis der Platzspeaker seinen letzten Tagesgegner verlas. Lehmann bekam es im sechsten Gang um den Kranz mit dem Kranzschwinger aus dem Thurgau Robin Straub zu tun. Gestärkt und voller Drang betrat Lehmann den Sägemehlring sehr selbstbewusst. Mit grosser Freude konnte er auch diesen Gegner mit der Note 10 ins Sägemehl betten und konnte sich somit seinen ersten sehr verdienten Kranz aufsetzen lassen. Er klassierte sich auf dem sehr guten Rang 3b mit der Punktzahl von 57.50.

 

Sieben Kränze für den Nordostschweizer Schwingerverband

Insgesamt tritten 90 Schwinger aus drei verschiedenen Schwingverbänden vor 4100 Zuschauern gegeneinander an. Samuel Giger (Ottoberg/ TG) konnte sich nach souveränen sechs Gängen als Sieger des Weissenstein Schwingfestes feiern lassen. Der 20-Jährige Thurgauer gewann vier von sechs Gängen mit der Höchstnote, unter anderem gegen Nick Alpiger (Staufen/ AG), Beat Wickli (Ennetbühl/ SG) und Roger Rychen (Mollis/ GL). Den Schlussgang bestritt er gegen den Appenzeller Athleten Michael Bless (Gais/ AP), welcher ebenfalls dem NOSV angehört und mit einem Kranz nach Hause gehen konnte. Giger gewann den letzten Kampf nach rund zwanzig Sekungen mit Kurz und nachdrücken am Boden.

Daniel Bösch (Zuzwil/ SG) startete seinen Tag mit einem Gestellten Gang gegen David Schmid (Fricktal/ AG) und 8.75 Punkten. Nach diesem ersten Gang konnte er alle nachfolgenden Begegnungen für sich entscheiden und landete schlussendlich mit guten

59.50 Punkten auf dem Rang 2a.

Für den auf dem vierten Rang platzierten Tobias Krähenbühl (Wetzikon/ TG) lief das Schwingfest nicht weniger gut. Er musste sich im ersten und vierten Gang mit einem Untentschieden und je 8.75 Punkten zufrieden geben, konnte aber die restlichen vier Kämpfe für sich entscheiden. Krähenbühl erkämpfte sich insgesamt 57.25 Punkte.

Auch aus dem Nordostschweizer Schwingerverband konnten sich Martin Hersche (Appenzell/ AP) und Roger Rychen unter die Kranzgewinner mischen. Mit genau 57.00 Punkten, nur einem viertel Punkt mehr als Rychen erkämpfte sich Hersche den Schlussrang 5b. unter seinen Gegnern war auch der letzte Kranzgewinner, Stefan Burkhalter (Homburg/ TG), den er im vierten Gang besiegen konnte. Rychen musste sich zweimal das Sägemehl vom Rücken wische lassen, im vierten Gang sogar vom Schwingfest-Sieger Samuel Giger. Bei den restlichen vier Begegnungen mussten seine Gegner das Sägemehl schlucken, mit diesem Ergebnis landete er auf dem Rang 6c. Der älteste Schwingfestteilnehmer, Stefan Burkhalter, musste sich auch zweimal geschagen geben. Mit guten 56.50 Punkten und Siegen gegen David Schmid (Fricktal/ AG) und Remo Stalder (Mümliswil/ SO) konnte sich der Klubkollege von Giger den Schlussrang 7b ins Notenblatt schreiben lassen.

Zwei Zweige für den Schwingklub Winterthur

Bei wunderschönem Wetter fanden sich insgesamt 600 Zuschauer und 176 Jungschwinger aus der ganzen Ostschweiz in Weinfelden TG zusammen.

Mit am Start waren fünf Jungschwinger aus dem Schwingklub Winterthur. Zwei davon durften mit dem begehrten Doppelzweig nach Hause gehen.

Im jüngsten Jahrgang (2004) startete Janosch Bachmann aus Wildberg. Er konnte drei Gänge für sich entscheiden, dreimal musste er sich geschlagen geben. Im vierten Gang verlor er gegen den schlussendlich zweitplatzierten Athleten Silvio Hinrichs. Bachmann fehlte am Schluss nur ein halber Punkt, um den Zweig zu erreichen. Er erzielte 55.25 Punkte und den Schlussrang 12a.

Im Jahrgang 2003 durften gleich beide Teilnehmer den Zweig nach Winterthur bringen.Einmal Andri Anliker aus Schlatt bei Winterthur. Und einmal Fabian Plüer aus Winterthur.

Auch Anliker durfte dreimal triumphieren und als Sieger vom Platz gehen, jedesmal mit der Höchstnote 10.00. Der 2003 geborene Sportler musste jedoch zweimal selber Sägemehl schlucken. Im vierten Gang konnte er seinem Kontrahenten standhalten und kam mit einem Remis aus dem Ring. Er erkämpfte sich ganz genau 56.00 Punkte und den Rang 9a.

Plüer erhielt nur einen viertel weniger, somit 55.75 Punkte. Seinen Tag startete er mit einem Remis und kämpfte erfolgreich weiter mit drei Siegen. Danach musste er sich einmal geschalgen geben und nochmals ein Unentschieden hinnehmen. So erkämpfte er sich ebenfalls den guten Schlussrang 10a.

Leo Schönenberger verpasste den Zweig im Jahrgang 2002 auch nur ganz knapp, nämlich um einen viertel Punkt.

Er gewann zwar den ersten Gang, musste sich aber schon im nächsten Kampf das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Die nachfolgende Begegnung konnte er wieder für sich entscheiden. Danach erkämpfte er sich je ein Remis, einen Sieg und eine Niederlage. Insgesamt erhielt er zweimal die Höchstnote und erreichte schlussendlich den Rang 9b mit 55.50 Punkten.

Im ältesten Jahrgang (2001) startete Florian Frauenfelder. Der Sennenschwinger aus Hofstetten konnte sich den Schlussrang 10a erkämpfen. Frauenfelder konnte die Kämpfe eins und sechs für sich entscheiden und erhielt dafür beide Male die Punktzahl 10.00. Er konnte leider zweimal dem Gegner nicht standhalten und musste sich geschlagen geben. Die Begegnungen vier und fünf endeten Gestellt und somit erreichte Frauenfelder 54.75 Punkte.