Am 29. September 2018 fand in Weinfelden das 52. Wega-Buebeschwinget mit insgesamt 350 Junschwingern statt. In vier Kategorien wurde am vergangenen Samstag um den beliebten Zweig gekämpft, mit am Start einige junge Athleten aus dem Schwingklub Winterthur.

Die Anliker Zwillinge Loris und Lukas durften in der Kategorie 2009-2010 beide mit der Auszeichnung nach Hause gehen.

Loris konnte sich mit einem halben Punkt Vorsprung auf seinen Bruder, den verdienten dritten Rang gutschreiben lassen. Mit einer Niederlage im ersten Kampf und fünf Siegen in den restlichen Begegnungen, konnte er sich 58.25 Punkte erkämpfen.

Lukas verlor seinen dritten Gang gegen den späteren Schlussgangteilnehmer und zweitplatzierten David Forrer. Auch Lukas konnten die anderen fünf Gegner nicht mit dem Rücken auf den Boden legen, im Gegenteil, er liess sie alle selber am Sägemehl schnuppern. Mit 57.75 Punkten landete er auf dem fünften Schlussrang.

Nino Anliker aus Schlatt bei Winterthur und Dario Plüer aus Winterthur konnten sich in der Kategorie 2005-2006 als Zweiggewinner feiern lassen. Anliker konnte sich exakt einen Punkt mehr als Plüer erkämpfen. Er startete gut in den Wettkampftag, die ersten vier Begegnungen gewann er souverän. Leider lief es ihm danach nicht mehr ganz so gut und er musste sich in den Kämpfen fünf und sechs geschlagen geben. Er erschwang sich mit 56.75 Punkten den Schlussrang 6c.

Plüer startete mit einer Niederlage, nach eben dieser konnte ihm kein Kontrahent mehr das Sägemehl vom Rücken wischen. Er fuhr fort mit drei Siegen und zwei unentschiedenen Kämpfen. Somit erreichte er den Rang 10a mit insgesamt 55.75 Punkten.

Der älteste der Anliker-Brüder Andri durfte ebenfalls den begehrten Zweig entgegennehmen.

Er gewann drei der sechs Gänge, zwei davon mit der Höchstnote 10.00. Sein Gegner Thomas Burkhalter liess ihn aber ebenfalls im letzten Gang selber das Raspelholz riechen. Zweimal endeten Andris Kämpfe mit einem Remis. Die 55.75 Punkte reichten ihm für den Schlussrang 10a.

 

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Zwei Winterthurer Nachwuchsschwinger für das Eidgenössische Nachwuchsschwingfest selektioniert

Am Sonntag, 26.08.2018 wird in Landquart (GR) das 5. Eidgenössische Nachwuchsschwingfest ausgetragen. Insgesamt werden 150 der besten Nachwuchschwinger der ganzen Schweiz um den Sieg kämpfen, dieses Jahr treten die Jahrgänge 2001, 2002 und 2003 um den begehrten Zweig in den Kampf. Pro Jahrgang werden für den ISV 13, den BKSV 12, den NOSV 11, den NWSV 7 und den SWSV auch 7 Schwinger antreten, pro Verband und Jahrgang werden jeweils zwei Ersatzschwinger, im Falle eines Ausfalles der Selektionierten Schwinger, gestellt.

Für den diesjährigen Saisonhöhepunkt der Nachwuchsschwinger wurden vom Nordostschweizer-Schwingerverband insgesamt 33 Schwinger und 6 Ersatzschwinger selektioniert. Die guten Leistungen auf dem Schwingplatz haben sich auch auf die Selektion des Zürcher Nachwuchses ausgewirkt. Gleich zwei Schwinger (1 Selektionierter und 1 Ersatz) des Schwingklubs Winterthur kämpfen mit dem NOS-Team am ENST mit.

Andri Anliker (Jahrgang 2003) aus Schlatt darf zusammen mit Florian Frauenfelder (Jahrgang 2001) aus Hofstetten auch an diesem besonderen Schwingfest teilnehmen.

Florian Frauenfelder

Andi Anliker

Wir wünschen Anliker und Frauenfelder viel Glück am kommenden Samstag. Wir sind stolz, dass sie die Farben des Schwingklubs Winterthur in Landquart vertreten.

Als Favoriten für den NOSV gelten folgende 4 Schwinger: im Jahrgang 2001 Lars Hugelshofer aus Schönholzerswilen (vierfacher NOS-Sieger), im Jahrgang 2002: Werner Schlegel aus Hemberg (Gewinner zweier NOS-Zweige) und im Jahrgang 2003 gleich zwei Jungtalente: Thomas Burkhalter aus Homburg (Schaffhauser und Thurgauer Kantonalfestsieger) und Marco Forrer aus Stein (NOS-Sieger 2017).

Folgende Nachwuchsschwinger vom Zürcher Kantonalen Schwingerverband wurden selektioniert:

Jahrgang 2001: Cédric Galli (Schleinikon), Marc Hänni (Uetikon am See), Benjamin Nock (Turbenthal), Tobias Schmidlin (Hinwil), Ersatz: Florian Frauenfelder (Hofstetten)

Jahrgang 2002: Janic Amstutz (Obfelden), Till Birk (Stadel), Remo Knecht (Wald) Jahrgang 2003: Andri Anliker (Schlatt), Ersatz: Roman Bucher (Wetzikon)

Um 7.50 werden die fünf Verbände mit ihren Schwingern in die Arena einlaufen und um

8.15 Uhr startet das Anschwingen, die Schlussgänge werden dann um 16.30 Uhr ausgetragen mit anschliessender Rangverkündigung um 17.30 Uhr.

 

Gigers sensationeller sechster Kranzfestsieg

Am 19.08.2018 erkämpfte sich das 20-jährige Jungtalent Samuel Giger den sechsten Kranz in dieser Saison und feiert seinen zweiten Sieg am Schwägalp-Schwinget.

Nach dem ersten Gang, welcher gegen Joel Wicki unentschieden endete, war Giger nicht mehr zu halten. Er gewann alle fünf darauffolgenden Kämpfe. Die Gänge drei bis sechs gegen Benji von Ah, Christian Gerber, Christian Stucki und Daniel Bösch, sogar mit der Höchstnote 10.00.

Im Schlussgang begegnete er dem St. Galler Schwinger Daniel Bösch, der ebenfalls für den Nordostschweizer Schwingerverband kämpfte. Dieses spannende Duell endete nach knapp neun Minuten, bei dem Bösch sich dem Thurgauer Athleten geschlagen geben musste.

Für den Schwingklub Winterthur waren gleich drei Schwinger im Einsatz, von denen einer den Kranz mit nach Hause nehmen durfte.

Auf den vorderen Rängen mit dabei, ist der Winterthurer Sportler Samir Leuppi. Er bodigte vier seiner sechs Gegner, jedoch musste er sich im vierten Gang eine Niederlage gegen den eidg. Kranzschwinger Sven Schurtenberger aus Buttisholz (LU) eingestehen. Seine erste Begegnung endete mit einem Unentschieden und 8.75 Punkten. Mit diesen Ergebnissen und insgesamt 57.00 Punkten, landete Leuppi auf dem sehr guten Schlussrang 4b.

Für die zwei anderen Winterthurer Schwinger lief dieses schwierige Kranzschwingfest nicht ganz so reibunglos ab wir für Leuppi und doch durften beide sechs Gänge absolvieren. Beda Arztmann aus Ossingen wurde viermal selbst gebodigt, konnte aber zweimal seinen Kontrahenten standhalten und holte sich in den Kämpfen eins und sechs gegen zwei Kranzschwinger aus der Nordostschweiz den verdienten Sieg. Im dritten Gang gegen Michael Steiner musste er sich mit einem Remis zufrieden geben, was dennoch ein gutes Ergebnis ist, da der Gegner ein Teilverbandskranzschwinger war.

Arztmann konnte sich mit genau 54.00 Punkten den Rang 15b reserrvieren lassen.

Phillip Lehmann gewann zwar den vierten Gang, wurde aber in den restlichen fünf Begegnungen mit dem Rücken ins Sägemehl gelegt. Er bekam vom Einteilungsgericht zwei Teilverbandkranzschwinger zugeteilt, denen er beiden unterlag. Trotz allem erkämpfte er sich 53.25 Punkte und den 18. Rang des Schwägalp-Schwingets.

3 Zweige für den Schwingklub Winterthur

Am 11. August 2018 fand in der 32`000 Einwohnergemeinde Frauenfeld, das Thurgauer Kantonale Nachwuchschwingfest statt. Ca 800 Zuschauer fanden sich ein, um den 346 Jungschwingern beim Kampf um den begehrten Zweig zuzusehen.

Von den 13 angetretenen Schwingern des Schwingklubs Winterthur, konnten insgesamt drei den Zweig mit nach Hause nehmen.

In der jüngsten Kategorie 2008-2010 startete Lukas Anliker gleich mit drei Folgesiegen in den Tag. Leider musste er sich im vierten Gang gegen den späteren Schlussgangteilnehmer Lorin Rhyner geschlagen geben. Den zweitletzten Gang entschied er mit der Höchstnote 10.00 wieder für sich und die letzte Begegnung endete für ihn in einer Niederlage. Insgesamt erkämpfe er sich 56.25 Punkte.

In den Jahrgängen 2002-2003 erkämpften sich gleich beide Winterthurer Schwinger den Zweig. Auf den Rang 6d platzierte sich Fabian Plüer mit drei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage. Der 2003 geborene Turnerschwinger gewann zwei Gänge mit der Punktzahl 10.00, insgesamt erschwang er sich 56.25 Punkte.

Andri Anliker lag nur einen halben Punkt hinter Plüer auf dem Schlussrang 8b. Er konnte sich ebenfalls drei Siege ins Notenblatt schreiben lassen, leider musste er aber auch eine Niederlage mehr als der gleichaltrige Klubkollege hinnehmen. Der Athlet aus Schlatt erkämpfte sich bis am Ende des Tages gute 55.75 Punkte.

 

 

Bless mit makellosem Notenblatt zum Festsieg und Philipp Lehmann mit erstem Kranzgewinn und sehr starkem Notenblatt!

Der Appenzeller Michael Bless gewann das gestern ausgetragene Schaffhauser Kantonalschwingfest in Beggingen. Im Schlussgang triumphierte er über den Thurgauer Domenic Schneider. Für die Winterthurer Delegation waren vier Athleten am Start.

Als sich die Sonne bereits langsam über das Randental senkte, stand der Höhepunkt an. Im Schlussgang des diesjährigen Schaffhauser Kantonalen Schwingfestes duellierten sich Michael Bless und Domenic Schneider. Die Spannung unter den 1300 Zuschauern in Beggingen stieg nochmals an, als sich die beiden Sportler vom Brunnen zum Sägemehlring begaben. Die Antwort liess nicht lange auf sich warten: Bless gewann nach 3:49 Minuten mit Kurz und krönte so einen äusserst erfolgreichen Sonntag. Zum Festsieg kam er dank einem makellosen Notenblatt - und dem damit verbundenen Maximum von 60 Punkten. Dementsprechend gross war die Freude bei Michael Bless. Denn mit 60 Punkten zu gewinnen, sagte der 32-jährige, macht ihn überglücklich.

Erster Kranzgwinn für Philipp Lehmann aus Humlikon

 

Für den Schwingklub Winterthur standen vier Athleten im Einsatz. Dies waren Beda Arztmann, Christian Lanter, Florian Frauenfelder und Philipp Lehmann.

Philipp Lehmann, der 19-jährige Zimmermann Lehrling, zeigte eine beachtliche Leistung. Ihm wurde nichts geschenkt. Er startete am morgen früh gegen Marco Flütsch mit der Maximalnote 10. Im zweiten Gang gegen Valentin Mettler ging der Gang gestellt aus. Im dritten Gang bekam der junge Athlet einen Teilverbandskranzer zugeteilt. Gegen Michael Rhyner aus Flawil musste er als Verlierer den Platz verlassen. Dies gab dem jungen Athleten aus Humlikon aber den richtigen Kick und so konnte er seine Gänge vier gegen Corsin Jörger und fünf gegen den starken und sehr unbequemen Matthias Schläpfer mit der Maximalnote 10 bekämpfen. Dann hiess es abwarten, bis der Platzspeaker seinen letzten Tagesgegner verlas. Lehmann bekam es im sechsten Gang um den Kranz mit dem Kranzschwinger aus dem Thurgau Robin Straub zu tun. Gestärkt und voller Drang betrat Lehmann den Sägemehlring sehr selbstbewusst. Mit grosser Freude konnte er auch diesen Gegner mit der Note 10 ins Sägemehl betten und konnte sich somit seinen ersten sehr verdienten Kranz aufsetzen lassen. Er klassierte sich auf dem sehr guten Rang 3b mit der Punktzahl von 57.50.