Am Auffahrtsdonnerstag fand in der Hochwacht ob Meilen das alljährlich stattfindende Pfannenstielschwinget statt. An diesem Rangschwingfest nahmen insgesamt 68 Schwinger, davon sechs vom Schwingklub Winterthur, teil.
Die beiden Teilverbandskranzer Shane Dändliker (Wolfhausen/ ZH) und Andrin Habegger (Tägerschen/ TG) gaben sich im Schlussgang die Hand. Dändliker konnte seinen Gegner schlussendlich bezwingen und löst Samuel Giger (Märstetten/ TG), den letztjährigen Gewinner, als Pfannenstielsieger ab.
Der Wildberger Janos Bachmann darf sich auf Rang 2a mit 57.50 erkämpften Punkten über die wohlverdiente Auszeichnung freuen. Nach zwei aufeinander folgenden Siegen, musste er sich gegen den späteren Schlussgangteilnehmer leider geschlagen geben. Seine nächsten drei Kontrahenten konnte Bachmann ohne Mühe besiegen und sich drei Kreuze ins Notenblatt einschreiben lassen.
Vor wunderschöner Graubündner Bergkulisse, fand am 15. Juni im Domat/ Ems am Fusse des Dreibündensteins das Bündner Glarner Kantonalschwingfest statt. 113 Athleten des Nordostschweizer Schwingverbandes, davon drei Winterthurer, sowie 10 Gäste aus den Kantonen Schwyz und Bern zeigten bei zunächst etwas windigen Konditionen spannende Zweikämpfe. Gemeldet waren ursprünglich zehn Eidgenossen, wovon sich vier, darunter die Nordostschweizer Favoriten auf den Tagesseig Samuel Giger (Märstetten/ TG) und Werner Schlegel (Hemberg/ SG), wieder abmelden mussten. Besonders gespannt wurde der erste Gang zwischen Armon Orllik (Maienfeld/ GR) und dem Gast Adrian Walther (Habstetten/ ML) erwartet, welcher in einem Remis endete.
Am Pfingstmontag fand in Hochfelden das 2. Unterlandschwinget statt. Das Unterlandschwinget ersetzt das traditionelle Bruederschwinget auf dem Brueder ob Bachenbülach. Das Besondere an diesem Schwingfest ist, dass Jung-, sowie Aktivschwinger am gleichen Tag gegeneinander antreten. Vom Schwingklub Winterthur traten insgesamt sechs Jungschwinger und drei Aktivschwinger in die Zwilchhosen. Sie konnten sich insgesamt vier Auszeichnungen erkämpfen.
Der 2017 geborene Rick Strebel konnte sich in der Kategorie 2016-2017 auf dem sehr guten Rang 3b 56.50 Punkte erkämpfen. Seine ersten drei Begegnungen konnte er gekonnt für sich entscheiden. Danach musste er gegen den späteren Kategoriensieger Matti Krähenbühl (Matzingen/ TG) antreten und verlor diesen Kampf leider. Sein fünfter Gegner war Andrin Meier (Obfelden/ ZH), der zweite Schlussgangteilnehmer. Auch in dieser Begegnung konnte er nicht viel anrichten und musste schlussendlich Sägemehl schlucken. Den sechsten Kontrahenten warf er dann mit einer glatten Zehn noch ins Sägemehl und darf sich über die Auszeichnung freuen.
Erstmals wurde das Zürcher Kantonale Nachwuchsschwingfest an einem Sonntag durchgeführt. Einen Tag, nachdem der Sieg der Aktiven ins Bündnerland ging, durften insgesamt 326 Jungschwinger um den Sieg kämpfen. Die sieben Winterthurer Jungs zeigten vor gut 1200 Zuschauern ihre Leistungen.
In der jüngsten Kategorie 2016/2017 zeigte Rick Strebel was er in seiner noch jungen Karriere schon alles kann. Er setzte sich in der ersten Begegnung gegen seinen Kontrahenten durch und bodigte diesen. Leider kam ihm sein nächster Gegner aber zuvor und so musste er untendurch. Die Gänge drei und vier endeten dann wieder zu Gunsten des 2017 geborenen Sennenschwingers. Nach einer erneuten Niederlage und einem nochmaligen Sieg, durfte er sich auf Rang 7a und 56.25 Punkten über den Zweig freuen.
Die Besucher des 65. Morgartenschwingets durften bei trübem und nassem Wetter die Kämpfe der 47 angetretenen Schwinger beim Morgarten Denkmal am Ufer des Ägerisees geniessen. Vom Schwingklub Winterthur waren Patrick Rüegg, Christian Lanter, Philipp Lehmann, Janos Bachmann und Pascal Brägger zu Gast. Rüegg, Lehmann und Lanter erkämpften sich je eine Auszeichnung.
Der Beste unter den Winterthurer Athleten war der Rikemer Patrick Rüegg mit 56.50 Punkten auf dem Rang 4a. Er stellte den Auftakt gegen seinen ersten Gegner und verlor gleich darauf die Begegnung gegen den späteren Festsieger Christian Bucher (Unterägeri/ ZG), welcher den Sieg erben konnte. Alle weiteren Kämpfe entschied er gekonnt für sich, den einen sogar mit der Maximalnote.
Im wunderschönen Toggenburg, fand bei nicht so schönem Wetter, das 110. St.Galler Kantonalschwingfest statt. Insgesamt reisten 4050 schwingbegeisterte Zuschauer nach Unterwasser bei Alt St. Johann, um den 197 angetretenen Schwingern bei ihren Kämpfen zuzuschauen. Vom Schwingklub Winterthur waren dies vier Schwinger.
Marcel Räbsamen und Samuel Giger gaben sich im Schlussgang die Hand. Giger, der Favorit auf den Tagessieg, bodigte seinen St. Galler Gegner nach 5 Minuten und 30 Sekunden mit Kurz und Nachdrücken.
Am Pfingstmontag fand für die Winterthurer Athleten neben dem Unterlandschwinget auch noch das Glarner/ Bündner Kantonalschwingfest statt. Die heiss erwarteten Spitzenpaarungen enttäuschten nicht und auch die drei Winterthurer Schwinger zeigten vor rund 3300 Zuschauern, dass sie sich nicht einfach so besiegen lassen. Alle drei waren nämlich nach dem fünften Gang schon «kranzsicher» und konnten mit etwas weniger Druck in den sechsten Kampf starten.
Die interessante Schlussgangbegegnung zwischen Armon Orlik (Maienfeld/ GR) und Damian Ott (Dreien/ SG) endete erst in der neunten Minute, als Orlik seinen starken Kontrahenten mit Kurz/ Stich überwältigen konnte. Die beiden trafen im Anschwingen schon aufeinander, wobei Ott den Bündner besiegen konnte. Orlik vergab in den Kämpfen zwei bis fünf keine Punkte mehr und holte sich jeweils die Maximalnote. Ott qualifizierte sich mit vier Siegen und einem Gestellten gegen Domenic Schneider (Friltschen/ TG) für den Schlussgang. Der Favorit Samuel Giger (Märstetten/ TG), welcher Armon Orlik in der fünften Begegnung unterlag, rangierte sich dank seines Punktevorsprungs doch noch auf Rang 1b.
Das Zürcher Kantonalschwingfest ist Geschichte. Einmal mehr ging ein einwandfrei organisiertes Schwingfest auf Zürcher Boden, organisiert vom Schwingklub Glatt- und Limmattal, vor 5500 Zuschauern über die Bühne.
Für den Schwingklub Winterthur traten eine sagenhafte Anzahl von 12 Athleten am kantonalen «Heimfest» an. Samir Leuppi, die Winterthurer Hoffnung auf den Tagessieg, enttäuschte nicht und fand sich nach fünf Gängen im Schlussgang Armon Orlik gegenüber. Er qualifizierte sich mit Siegen gegen Domenic Schneider (Friltschen/ TG), Dominik Schwegler (Augenstein/ AG), Fabian Ulmann (Montlingen/ SG), Niklas Lötscher (Untervaz/ GR), sowie einem Gestellten gegen den St.Galler Eidgenossen Marcel Räbsamen für den Schlussgang. Sein Gegner stellte die erste Begegnung gegen den Aargauer Gastschwinger Andreas Döbeli (Sarmenstorf) und bodigte der Reihe nach Andrin Poltera (Urnäsch/ AP), Michael Bernold (Flums/ SG), Mario Schneider (Rothenhausen/ TG) und Fabian Bärtsch (Flumserberg Tannenboden/ SG). Der Bündner siegte nach kurzer Gangdauer und darf somit nach 2025 und 2024 seinen dritten Zürcher Kantonalen Sieg feiern.
Zeitgleich mit dem Thurgauer Kantonalschwingfest fand in Montmagny im Kanton Waadt, ein Regionalschwingfest statt, bei dem vier Winterthurer Aktivschwinger zu Gast waren.
Der Turnerschwinger Lucien Weibel durfte sich nach seinem nicht gelungenen Auftakt in der ersten Begegnung, bei der er als Verlierer vom Platz ging, über zwei anschliessende Maximalnoten freuen. Der spätere Schlussgangsieger und Eidgenosse Lario Kramer (Galmiz/ FR) rang ihm dann nochmals eine Niederlage ab. Nach einem erneuten Sieg seitens Weibel, musste er sich gegen den Teilverbandskranzer Marc Gottofrey (Echallens/ VD) geschlagen geben. Somit schaffte er es mit insgesamt 55.50 Punkten als bester Winterthurer Schwinger auf Rang 9a.
Mit dem Thurgauer Kantonalschwingfest in Thundorf ist der Startschuss in die Kranzfestsaison geglückt. Am ersten Kranzfest in der Nordostschweiz nahmen insgesamt 149 Sportler, davon neun Eigenossen, 20 Teilverbandskranzer und vier Athleten des Schwingklubs Winterthur, teil.
Im Schlussgang gaben sich die beiden Klubkollegen Samuel Giger (Märstetten/ TG) und Domenic Schneider (Friltschen/ TG) vor rund 4850 Zuschauern die Hand. Giger besiegte Schneider nach 1.55 mit Kurz und konnte seinen Gegner direkt auf den Rücken legen.