Am Tag des 13. Tösstaler Sommernachtsfestes wurde auch das erste Tösstaler Buebeschwinget, organisiert vom Schwingklub Winterthur und der Familie Bieri aus Rikon, bei angenehmen Temperaturen und ein wenig feuchtem Wetter durchgeführt.
Antretungsberechtigt waren die Jahrgänge 2009 bis 2016. Schwinger aus den Kantonen Zürich, Glarus, Graubünden, Schaffhausen und dem Gastschwingklub Äegerital machten sich auf den Weg ins tiefe Tösstal. Vom Gastgeberklub traten Loris Anliker, Andrin Krüsi, Vincenz Meier, Tim Vogel, Tayfun Seige, die beiden Brüder Fabio und Pascal Brägger, Joel Noti und Andrin Blaser an.
Am Sonntag, 7. Juli, reisten die Jungschwinger des Schwingklubs Winterthur nach Yverdon ans Waadtländer Kantonale Nachwuchsschwingfest. Die Aktiven hingegen fanden sich auf dem Weg nach Hundwil ins tiefste Appenzell.
Im Waadtland kämpften insgesamt vier Jungschwinger um den Tagessieg. In der Kategorie 2011/2012 traten Tayfun Seige und Levin Blaser in die Zwilchhosen. Beide musste sich vor dem Mittag zweimal geschlagen geben. Einmal konnten sie siegreich vom Platz gehen. Tayfun verlor zwar auch den vierten Kampf, konnte aber bei den letzten beiden Begegnungen als Sieger vom Platz gehen und sich so mit ganz genau 55.00 Punkten den Schlussrang 11e reservieren lassen. Levin kam nach dem Mittag nicht mehr über eine Niederlage hinaus und liess sich dreimal hintereinande auf’s Kreuz legen. Somit schaffte er es mit 52.50 Punkten auf den Rang 19b.
Bei eher etwas kühlen Temperaturen und bedecktem Wetter wurde in Horgen das 114. Zürcher Kantonalschwingfest, organisiert vom Schwingklub Zürichsee linkes Ufer, durchgeführt.
Die ca. 5000 Zuschauer wurden von den 157 Schwingern mit interessanten Zweikämpfen belohnt.
Zehn Eidgenossen und sechs Gäste der Kantone Zug und Schwyz traten an diesem Schwingfest gegeneinander an. Für den Schlussgang konnten sich die Eidgenossen Armon Orlik (Maienfeld/ GR) und Werner Schlegel (Hemberg/ SG) qualifizieren. Schlegel legte mit einem gestellten Auftakt gegen Marcel Bieri (Edlibach/ ZG) und vier darauffolgenden Siegen, drei davon mit der Maximalpunktzahl, einen guten Start hin. Der Bündner Orlik konnte bis zum Schlussgang hin fünf Siege, aber nur einen mit der Maximalnote, aufweisen. Der Schlussgange endete gestellt und somit reichte es Orlik, dank seinem Punktevorsprung zum zweiten Zürcher Kantonalsieg und dem 22. Kranzfestsieg seiner Karriere. Auch die 13 angetretenen Winterthurer Schwinger können auf einen ereignisreichen Tag zurückblicken.
Umgeben von wunderschönen Bergen, wurde am 26. Mai 2024 das St. Galler Kantonalschiwngfest durchgeführt. Im Schlussgang trafen Jeremy Vollenweider (Beringen/ SH) und Marco Good (Sargans/ SG) aufeinander. Vollenweider erkämpfte sich mit vier Siegen und einem Gestellten gegen den Gast aus der Westschweiz Benjamin Gapany (Marsens/ FR) den Platz im Schlussgang. Good weist mit ebenfalls vier Siegen und einem Remis das gleiche Notenblatt und die gleich Punktzahl auf. Good konnte Vollenweider nach 3 Minuten und 28 Sekunden mit Brienzer Rückwärts überwältigen und den ersten Kranzfestsieg seiner Karriere feiern. Die Favoriten auf den Tagessieg Werner Schlegel, Damian Ott und Mario Schneider kamen an diesem Tag nicht so ganz in die Gänge und verpassten den Einzug in den Schlussgang. Ott rangierte sich schlussendlich im zweiten Rang, Schlegel im dritten und Schneider im Rang 5b.
Das erste Schwingfest für die Winterthurer Athleten fand am Samstag, 18.05.2024 in Morgarten im Kanton Zug statt. Christian Lanter durfte als Gast an das Schwingfest mit der wunderschönen Kulisse, direkt unter dem Morgartendenkmal, fahren. Gleich zum Start wurde ihm der Teilverbandskranzer Thomas Bucher aus Edlibach/ ZG eingeteilt. Leider kam Lanter nicht gegen den späteren Zweiplatzierten an und musste sich geschlagen geben. Mit drei darauffolgenden Siegen, zwei mit der Maximalnote, durfte er sich nach vier Gängen auf Rang 1 platzieren lassen. Leider ging es danach nicht mehr ganz so reibungslos weiter und so holte er sich nach einer weiteren Niederlage noch ein Unentschieden. Lanter durfte sich mit insgesamt 55.50 Punkten auf dem Schlussrang 8c über die verdiente Auszeichnung freuen.
Am zweiten Juni-Wochenende nahmen 90 Schwinger aus dem Nordostschweier, dem Innerschweizer und dem Nordwestschweizer Schwingerverband am Bergschwingfest auf dem Stoos teil. Nach dem dritten Gang wurde das Teilnehmerfeld von den Nordostschweizern, insbesondere dem Schwingclub Ottenberg, angeführt. Aber auch die Innerschweizer Sektion war auf der Rangliste weit vorne vertreten und holte nach und nach auf. Doch die Nordostschweizer, allen voran Samuel Giger (Märstetten/ TG), waren nicht mehr aufzuhalten und so durften Sämi Giger und Werner Schlegel (Hemberg/ SG) den Schlussgang gegeneinander bestreiten. Giger, welcher sich nach seiner Verletzung am Toggenburger Verbandsschwingfest Ende April gegen Werner Schlegel an der Schulter eine Verletzung zugezogen hatte, gab an diesem Tag sein lang erwartetes Comeback.
Das Weissensteinschwinget ob Solothurn war wieder einmal gespickt mit Topathleten und explosiven Zweikämpfen. Zum zweiten Mal konnte der Bündner Eidgenosse Armin Orlik (Maienfeld) das Fest gewinnen. Für den Nordostschweizer Teilverband erkämpften sich, neben dem Festsieger Armon Orlik, Domenic Schneider (Friltschen/ TG) und Damian Ott (Dreien/ SG) den Bergkranz. Vom Schwingklub Winterthur traten die beiden Teilverbandskranzer Philipp Lehmann und Karim Leuppi an.
Orlik begegnete im ersten Gang bereits König Wicki, gegen den er stellen konnte. Die weiteren drei Kontrahenten bereiteten ihm keine Mühe und so bodigte er sie der Reihe nach. Einzig Marcel Bieri (Edlibach/ ZG) konnte ihm nochmals ein Remis abringen. Sein Schlussganggegner Patrick Räbmatter (Uerkheim/ AG) qualifizierte sich mit Siegen gegen den Gewinner des St.Galler Kantonalschwingfestes Marco Good (Sargans/ SG), Martin Hersche (Vaduz/ LI), Shane Dändliker (Feldbach/ ZH), Sven Schurtenberger (Buttisholz/ LU) und einem Remis gegen den Zuger Noe Van Messel (Oberägeri) für den Schlussgang. Nach 15 Sekunden konnte Orlik den Schlungg von Räbmatter abfangen und so das Fest für sich entscheiden.
Sagenhafte 333 Jungschwinger, davon 13 vom Schwingklub Winterthur, reisten am Samstag, 01. Juni 2024 ans Zürcher Kantonalschwingfest in Horgen. In der Kategorie 2011/2012 konnte Joel Noti aus Weisslingen im ersten Kampf gegen den späteren Kategoriensieger Nino Marti (Haslen/ GL) noch nicht überzeugen und verlor diesen Gang. Die drei nächsten Kämpfe konnte er dann für sich entscheiden, zweimal sogar mit der Höchstnote. Sein fünfter Gegner rang ihm ein Remis ab, bevor er die letzte Begegnung wieder gewinnen konnte. Er schloss das Schwingfest mit 56.75 Punkten auf dem Rang 6a, inklusive Zweig, ab. In derselben Kategorie ging Tayfun Seige an den Start. Nach der ersten Niederlage, holte er sich sogleich einen Sieg. Der dritte Gegner war dann zu stark für ihn und er musste untendurch. Die Kontrahenten vier und fünf hatten keine Chance gegen Tayfun und so durfte er ihnen das Sägemehl vom Rücken wischen. Leider verlor er auch seinen letzten Gang und rangierte sich so mit insgesamt 55.25 Punkten auf dem Rang 12g.
Am Samstag, 15. Juni 2024 wurde in Davos das Bündner Glarner Kantonalschwingfest durchgeführt. Das Wetter war von Anfang an kühl und über den Tag verteilt zusätzlich noch regnerisch. Die Schwinger liessen sich davon aber nicht beirren und zeigten ihr Können im eher nassen wie feuchten Sägemehl. Von Winterthur sind insgesamt drei Schwinger in die Zwilchhosen gestiegen.
Im Schlussgang trafen zwei der der drei angetretenen Eidgenossen aufeinander. Domenic Schneider (Friltschen/ TG) und Martin Hersche (Vaduz/ FL) lieferten sich einen harten Kampf um den Tagessieg, wobei man immer wieder merkte, dass bei beiden die Luft raus war. Dank des gestellten Schlussganges erbte Jeremy Vollenweider den Tagessieg. Vollenweider kann auf eine sehr erfolgreiche Woche zurückblicken. Am Wochenende davor wurde er Schweizer Meister im Nationalturnen und am Samstag, 15. Juni 2024 konnte er zum ersten Mal in seiner Karriere einen Kranzfestsieg zu seinen Erfolgen zählen.
Das Nordostschweizer Schwingfest konnte, top organisiert, am letzten Junitag in Meilen durchgeführt werden.
Die rund 10'000 schwinginteressierten Zuschauer kamen nicht umhin, die spannenden Kämpfe und interessanten Paarungen zu geniessen. Leider machte das extrem wechselhafte Wetter nicht ganz so gut mit wie die angetretenen Athleten.
Als Favoriten für den Tagessieg wurden vor allem die Nordostschweizer Samuel Giger (Märstetten/ TG), Domenic Schneider (Friltschen/ TG) und Werner Schlegel (Hemberg/ SG) gehandelt. Aber auch der Berner Matthias Aeschbacher (Rüegsauschachen/ BE) stand auf der Liste der Topfavoriten des Teilverbandsfestes. Leider musste Fabian Staudenmann (Guggisberg/ BE) seine Teilnahme als Gast aufgrund einer Grippe absagen. Auch der im Moment obenaus schwingende Joel Strebel (Aristau/ AG) konnte nicht teilnehmen, da er sich am Stoos-Schwinget den Meniskus angerissen hatte und sich gleichzeitig einen Kreuzbandriss holte.