Lanter und Anliker holen sich in Schaffhausen die Auszeichnung
Lanter und Anliker holen sich in Schaffhausen die Auszeichnung
Am Pfingstmontag fand in Hemishofen, ganz in der Nähe von Stein am Rhein, bei
wunderschönem Wettkampfwetter das Schaffhauser Frühlingsschwingfest statt.
Vom Schwingklub Winterthur traten sechs Athleten in die Zwilchhosen und zeigten was das
Wintertraining mit sich bringt.
Der Beste unter ihnen war Christian Lanter mit 55.75 Punkten auf dem Schlussrang 7b,
inklusive Auszeichnung. Er durfte sich in den ersten beiden Gängen über zwei Siege freuen
und stand so bereits auf Rang 3b. Nach dem Mittag wurde er durch den Gastschwinger
Etienne Burger (Les Prés-d'Orvin/ BE), gegen den er verlor, etwas zurückgebunden. Lanter
kam nach dem Eidgenossenkampf zuerst nur wacklig wieder auf die Beine und stellte die
Kämpfe vier und fünf. Die letzte Begegnung konnte er mit einer wunderschönen Zehn für
sich entscheiden.
Nicht weit hinter Lanter platzierte sich Nino Anliker mit nur einem viertel Punkt weniger, auf
Rang 8c. Für ihn sah es zunächst nicht so rosig aus, musste er sich doch schon in der ersten
Begegnung das Sägemehl vom Rücken wischen. Danach konnte er seinem Gegner sehr gut
Paroli bieten und stellte mit einer Neun. Anliker steigerte sich weiter und gewann gegen
seinen dritten Kontrahenten. Nach einer erneuten Niederlage gegen den Kranzschwinger
Damian Gnägi (Aarberg/ BE), durfte er sich nochmals zweimal als Sieger feiern lassen.
Der Hofstetter Niklas Frauenfelder kam in den ersten beiden Begegnungen noch nicht so
recht in die Gänge. Er musste sich zwar zwei Striche ins Notenblatt einschreiben lassen,
doch einmal verdiente er sich ganze neun Punkte. Die nächste Begegnung verlief zu
Gunsten des Sennenschwingers, so stand er am Schluss als Sieger da. Nach einem
verlorenen Gang und einem zweiten Sieg, schloss er das Schwingfest mit einer Niederlage
auf Rang 13b mit 54.25 Punkten ab.
Der Neuschwinger des Winterthurer Stadtklubs, Sven Kennepohl, stellte sich ebenfalls tapfer
seinen Kontrahenten und durfte mit einem Sieg und einem Remis auf dem Notenblatt nach
Hause gehen. In den restlichen Kämpfen musste er leider selbst Sägemehl schlucken.
Kennepohl platzierte sich mit 52.50 Punkten auf dem Schlussrang 18c.
Pascal Brägger durfte sich mit 52.25 erkämpften Punkten den Schlussrang 19a reservieren
lassen. Er startete zwar mit einem souveränen Sieg in den Tag, konnte diese Leistung aber
leider nicht aufrechterhalten und liess sich in den restlichen Gängen auf den Rücken legen.
Beim Bruder von Nino Anliker, Loris Anliker, kam nach dem dritten Kampf die
Verletzungshexe vorbei und setzte ihn leider ausser Gefecht. Anliker kam zwar in der ersten
Begegnung noch nicht über eine Niederlage hinaus, doch schon der zweite Kontrahent hatte
keinen Stich gegen ihn und musste untendurch. Gegen den Kranzschwinger Pirmin Kolb
(Tuttwil), hatte Anliker leider keine Chance und so musste er sich geschlagen geben. Er
durfte sich insgesamt 27.00 Punkte aufschreiben lassen.