Am vierten Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Aarburg siegten vor 3670 Zuschauern Samuel Giger (1998, Ottoberg), Peter Beer (1999, Oey) und Lukas Döbeli (2000, Sarmenstorf). Vom Zürcher Kantonalen Schwingerverband gelang es keinem Athleten, einen der begehrten Doppelzweige zu erkämpfen.
Da Samuel Giger nach fünf Gängen mit 1.50 Punkten Vorsprung führte, wurde in der ältesten Kategorie Ausgeschwungen. Den Schlussgang gegen Andreas Döbeli (Sarmenstorf) gewann Giger nach fünf Sekunden mit Kurz und siegte mit 59.75 Punkten. Döbeli klassierte sich mit 58.25 Punkten im 2. Rang. Beer bezwang im Schlussgang Ronny Schöpfer (Wiggen) nach 1:35 Minuten mit Hüfter links. Beer und Schöpfer belegten mit je 58.25 Punkten die Ränge 1a und 1b. Lukas Döbeli (Sarmenstorf) siegte im Schlussgang der jüngsten gegen Michael Gwerder (Brunnen) nach zehn Sekunden mit Kurz und Nachdrücken. Döbeli gewann mit 59.25 Punkten, Gwerder belegte mit 57.25 Punkten Rang 2.

Lanter und Rüegg verpassen den Doppelzweig knapp

Christian Lanter (1998, Kollbrunn) siegte gegen Severin Wagner (Buochs) und Damian Gnägi (Bühl b. Aarberg), stellte gegen Sämi Nufer (Ringgenberg BE),Paul Hayoz (La Roche FR) und Julian Lang (Rothenburg). Im Kampf um den Doppelzweig unterlag er dem Südwestschweizer Kranzer Lario Kramer (Galmiz) und beendete das Fest mit 54.50 Punkten im Rang 12b. Patrick Rüegg (1999, Rikon) startete mit Niederlagen gegen Janik Zangger (Pfaffnau BE) und gegen Jonas Schär (Aarburg), dann stellte er gegen Fabian Aeschlimann (Oberwil BL), ehe er gegen Aaron Rüegger (Rothrist) und gegen Florian Hitz (Untersiggenthal) zwei Siege verzeichnen konnte. Im Kampf um den Doppelzweig unterlag er gegen Michael Zurfluh (Attinghausen) und landete mit 54.50 Punkten im Rang 11b. Pascal Läderach (19999, Winterthur) erreichte nach vier Gestellten und zwei Niederlagen mit 52.25 Punkten Rang 19.
Vollenweider mit Doppelzweig

Der für den Schaffhauser Schwingerverband antretende Jeremy Vollenweider (1998, Marthalen) konnte mit Siegen gegen Paul Hayoz, Sämi Nufer und Devin Staub (Finstersee) sowie zwei Gestellten gegen Patrick Gobeli (Matten, St. Stephan) und Lukas Arnold (Bürglen UR) und einer Niederlage gegen Toni Kurmann (Hergiswil b. Willisau) mit 55.50 Punkten im letzten Zweigrang 8a eine begehrte Auszeichnung entgegen nehmen.

 

 

Das „Eidgenössische" der künftigen Könige

wr. Am Wochenende vom 29./30. August findet in Aarburg zum vierten Mal das „Eidgenössische" der Nachwuchsschwinger statt. 150 Athleten im Alter zwischen 15 und 17 Jahren stehen sich gegenüber. Das Motto des Anlasses „Treffpunkt künftiger Könige" bringt den Stellenwert dieses alle drei Jahre stattfindenden Wettkampfes auf den Punkt.

Bei der offiziellen Premiere des Eidgenössischen Nachwuchs-Schwingertages 2006 in Interlaken ernteten die damaligen vier Jahrgangssieger über die Schwingerfamilie hinaus wenig Aufmerksamkeit. Doch vier Jahre später katapultierte sich einer aus diesem Quartett ins Rampenlicht: Kilian Wenger schnappte sich in Frauenfeld den Schwingerkönigstitel. Darauf basiert der Slogan in Aarburg: „Treffpunkt künftiger Könige." Je 50 Schwinger der Jahrgänge 1998, 1999 und 2000 kämpfen um je einen Lebendpreis und die begehrten eidgenössischen Doppelzweige. Wer weiss, vielleicht gehören die drei Sieger schon bald zu den Königsanwärtern.

Zweitägiger Anlass


Der Wettkampf findet am Sonntag, 30. August, in der Schwingerarena auf der Sportwiese beim Schwimmbad Aarburg statt. Am Vortag sorgt der traditionelle Niklaus-Thut-Schwinget in derselben Arena für den stimmigen Auftakt. Im Festzelt steigt danach der grosse Super-5-Kampf mit Spitzenschwingern aus der ganzen Schweiz.
Im Mittelpunkt steht jedoch der 4. Eidgenössische Nachwuchs-Schwingertag am Sonntag ab 8.15 Uhr. Das grosse Zugpferd unter den 150 Teilnehmern ist Samuel Giger. Der 17-jährige Thurgauer hat über die Nordostschweiz hinaus für Aufsehen gesorgt. Er gewann seit dem letztjährigen Einstieg bei den „Grossen" bereits Bergfest- und Teilverbandskränze. Als vorläufigen Höhepunkt feierte er vor kurzem am Schaffhauser „Kantonalen" seinen ersten Kranzfestsieg. Er ist im Jahrgang 1998 haushoher Favorit, dennoch verbleiben nebst Giger noch sechs weitere Kranzschwinger.
Solche fehlen beim Jahrgang 1999, obwohl die 16-jährigen Nachwuchsschwinger seit diesem Jahr an den Kranzfesten dabei sind. Am stärksten einzuschätzen sind hier die Berner und Innerschweizer. Bleibt der Hinweis, dass Kilian Wengers Bruder Marcel zum Team der Berner gehört.

Hoher Stellenwert


Der Eidgenössische Nachwuchs-Schwingertag hat seit seiner Lancierung vor neun Jah-ren einen zunehmend höheren Stellenwert erhalten. In diesem Jahr sorgten an den gros-sen Schwingfesten der 19-jährige Remo Käser und der 18-jährige Joel Wicki für Aufsehen
Beide gewannen ihre Altersklasse vor drei Jahren in Hasle, ebenso wie der Winterthurer Samir Leuppi 2009 in Le Mouret. Durch die frühen Erfolge von Samuel Giger ist das Inte-resse am kleinen „Eidgenössischen" weiter angestiegen. Wenn die Entwicklung des 17-jährigen Thurgauers anhält, gehört er zusammen mit Käser und Wicki vielleicht sogar zum erweiterten Kreis der Königsanwärter 2016 in Estavayer-le-Lac.

Vier Winterthurer und ein Ersatz


Vom Schwingklub Winterthur qualifizierten sich im Jahrgang 1998 Christian Lanter (Kollbrunn) und als Ersatz Dario Rösli (Dägerlen) sowie im Jahrgang 1999 Patrick Rüegg (Rikon), Philipp Lehmann (Humlikon) sowie der Winterthurer Pascal Läderach für das Treffen der besten Nachwuchsschwinger. Insgesamt stellt der Nordostschweizerische Schwingerverband in jeder Kategorie 13 Teilnehmer.

Bild Werner Schärer
Hinten v.l.: Pascal Läderach (SK Winterthur), Roman Bickel (SK Zürcher Unterland), Christian Lanter (SK Winterthur), Philipp Lehmann (SK Winterthur), Patrick Rüegg (SK Winterthur).
Vorne v.l.: Damian Furrer (SK am Albis), Nicola Funk (SK Zürcher Oberland), Dario Rösli (SK Winterthur, Ersatz), Candrian Gian-Luca (SK Zürcher Unterland)

 

Schwägalp-Schwinget mit 11 Berner Kränzen


Beim Schwägalp-Schwinget im Dauerregen siegte im Schlussgang Daniel Bösch (Zuzwil) gegen Florian Gnägi (Aarberg) nach 7:20 Min. mit Kreuzgriff und gewann mit 58.25 Punkten im Rang 1a erstmals ein Bergkranzfest. Gnägi, Matthias Glarner (Meiringen) und Bösch (Zuzwil) lagen nach fünf Gängen mit je vier Siegen und einem Gestellten punktgleich an der Spitze. Da Glarner nur einen Eidgenossen zugeteilt bekam, entschied sich das Einteilungsgericht für den Schlussgang Bösch gegen Gnägi, die beide bereits gegen drei Eidgenossen antreten mussten. Da auch Glarner den sechsten Gang gegen Beni Notz (Güttingen) platt gewann, klassierte er sich im Rang 1b. Matthias Siegenthaler (Thun) verlor im ersten Gang gegen Samuel Giger (Ottoberg), die übrigen Gänge gestaltete er siegreich und been-dete das Fest mit 57.50 Punkten im 2. Rang. Christian Stucki (Lyss) stellte gegen Daniel Bösch und den Winterthurer Samir Leuppi, die übrigen vier Gänge gewann er und belegte mit 57.25 Punkten Rang 3. Schlussgangverlierer Florian Gnägi fiel mit 57.00 Punkten auf Rang 4a zurück, Samuel Giger belegte nach vier Siegen und zwei Unentschie- den Rang 4b, Simon Anderegg (Unterbach BE) wurde nach den gleichen Resultaten auf Rang 4c geführt und Thomas Zaugg (Schangnau) landete nach vier Siegen, einem Gestellten gegen Giger und einer Niederlage gegen Bösch im Rang 44d.


Leuppi und Nigg


Samir Leuppi stellte gegen Jonas Lengacher (Aeschiried), Christian Stucki, Simon Mathys (Walliswil b. Wangen BE) und Curdin Orlik (Maienfeld). Gegen Marc Zbinden (Bichelsee) gewann er platt, und den letzten Gang verlor er gegen Matthias Aeschbacher (Hasle-Rüegsau) mit Schmerzen im Bereich der Bandscheibe vom Kampf gegen Orlik. Leuppi belegte mit 54.00 Punkten Rang 16d. Am Morgen gewann Lukas Nigg (Attikon) gegen Martin Streuli (Untereggen), gegen Ursin Battaglia (Tumegl/Tomils) und Christian Holenstein (Stein SG) stellte er. Da er sich nach dem Mittagessen drei Mal geschlagen geben musste, klassierte er sich mit 53.00 Punkten im Rang 20c.
Von 15 abgegebenen Kränzen eroberten sich die Berner deren 11, die übrigen vier gingen an die Nordostschweizer Bösch, Giger, Andreas Fässler (Appenzell) und Armon Orlik (Maienfeld).

Samir Leuppis 12. Kranz


Vor 1000 Zuschauern besiegte im Schlussgang des Schaffhauser Kantonalschwingfestes in Guntmadingen der 17-jährige Samuel Giger (Ottoberg) den 31-jährigen Verbandskollegen Beni Notz (Güttingen) nach 3:59 Minuten mit Kurz und Nachdrücken. Der Winterthurer Samir Leuppi sicherte sich im Rang 3b den vierten Kranz dieses Jahres.


Samuel Giger stellte zum Auftakt gegen Andy Büsser (Flawil), die übrigen fünf Gänge konnte er für sich entscheiden und gewann mit 58.25 Punkten erstmals ein Kranzfest. Beni Notz, Sieger des Schaffhauser Kantonalschwingfestes 2013 in Büsingen, hatte vor dem Schlussgang mit vier Siegen und einem Unentschieden gegen Arnold Forrer (Stein SG) gleich viele Punkte wie Giger und beendete den Wettkampf immerhin im Rang 3a. Den zweiten Rang teilten sich mit je 57.50 Punkten Arnold Forrer (2a), Andy Büsser (2b) und Stefan Burkhalter (Homburg, 2c). Samir Leuppi trennte sich im Anschwingen resultat- los gegen Arnold Forrer und Lars Geisser (Mörschwil), ehe er der Reihe nach Simon Oertig (Gossau SG), Martin Roth (Herisau), Bruno Vestner (Haslen AI) und Roman Bösch (Alt St. Johann) ins Kurzholz bettete. Mit 57.00 Punkten belegte Samir Leuppi hinter Beni Notz Rang 3b.


Fünf Neukranzer


Mit Simon Schudel (Beggingen), Florian Pfister (Bronschhofen), Frank Kaech (Ripon, Kalifornien), Patric Ueltschi (Krinau) und dem für den Schaffhauser Schwingerverband kämpfende Dominik Ott (Trüllikon) konnten sich gleich fünf Athleten erstmals von den Ehrendamen einen Kranz aufsetzen lassen.


Drei weitere Winterthurer


Lukas Nigg (Attikon) belegte nach je zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen mit 54.50 Punkten Rang 13b. Philipp Lehmann (Humlikon) konnte zwei Gänge gewinnen und vier Mal musste er sich geschlagen geben. Mit 53.75 Punkten landete er auf Rang 16f. Dario Rösli (Dägerlen) verpasste den Ausstich; mit einem Gestellten und drei Niederlagen belegte er mit 34.25 Punkten Rang 25b.

 

 

Acht Zweige für die Winterthurer Nachwuchsschwinger


Beim Thurgauer Kantonalen Nachwuchsschwingertag in Unterhörstetten erkämpften sich acht Athleten des Schwingklubs Winterthur einen Zweig.

Im Jahrgang 1999/2000 konnte sich Philipp Lehmann (Humlikon) nach drei Siegen, einem Gestellten und zwei Niederlagen mit 56.00 Punkten im Rang 7 über den Zweig freuen. Im Jahrgang 2001/2002 klassierte sich Xeno Hürlimann (Kleinandelfingen) mit drei Siegen, einem Remis und einer Niederlage mit 56.50 Punkten auf Rang 8c.

Auch der Winterthurer Leo Schönenberger erkämpfte sich mit je drei Siegen und drei Niederlagen mit 55.50 Punkten im Rang 12c einen Zweig. Im Jahrgang 2003/2004 startete der Winterthurer Fabian Plüer mit einer Niederlage gegen den Berner Gast Leandro Nägeli (Hasliberg Reuti), die übrigen fünf Zweikämpfe konnte er siegreich gestalten und so klassierte er sich mit 58.25 Punkten auf Rang 3. Andri Anliker (Schlatt b. Winterthur) belegte nach vier Siegen und zwei Remis mit 57.00 Punkten Rang 5a. Björn Baumgartner (Winterthur) gewann den Zweig nach drei Siegen, einem Gestellten und zwei Niederlagen mit 56.00 Punkten im Rang 9c. Bei den Jüngsten (2005-2007) erreichte Dario Plüer (Winterthur) nach vier Siegen, einem Gestellten und einer Niederlage mit 56.50 Punkten Rang 7a. Auch der Schlatter Nino Anliker durfte nach drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage mit 56.00 Punkten im Rang 9a einen Zweig entgegen nehmen.

 

 

 

Andreas Lanter am Schwingfest in Mont Sutton


Der Kollbrunner Andreas Lanter hat am 1. August 2015 in Mont Sutton (Quebec) während seinen Ferien an einem vom „Club de Lutte Suisse centre Quebec" organisierten Schwingfest teilgenommen. Insgesamt traten 23 Schwinger gegeneinander an, und nach den Wettkämpfen wurde gemeinsam eine 1.Augustfeier durchgeführt.


Den 1. Gang gegen den Bern-Jurassier Lukas-Olivier Dulla gewann er nach 20 Sekunden mit einem Brienzer platt. Auch den 2. Gang gegen David Kreitmann entschied er mit einem Kurz und der Maximalnote für sich. Im 3. Duell unterlag er dem späteren Schlussgangteilnehmer Roger Badat mit der Note 8.75. Im 4. Gang bodigte Lanter den späteren Festsieger Martin Mathis nach einem Kopfgriff wieder platt. Gegen Daniel Kundert, auch er ein späterer Schlussganteilnehmer, blieb er im 5. Gang chancenlos. Im entscheidenden 6. Gang musste er gegen John Koch mit der Note 9.00 die Punkte teilen, was Koch zum Kranzgewinn reichte.
Der Schlussgang Roger Badat gegen Daniel Kundert endete resultatlos, womit Martin Mathis den Festsieg erben konnte.


Schlussrangliste: 1. Martin Mathis, 57.25 P.; 2. Roger Badat, Daniel Kundert, John Koch, je 56.75 P. (alle mit Kranz); 3. Stefan Egli, 56.50 P.; 4. David Arnold, Andreas Lanter, je 56.25 P.; 5. Jonas Albisser, 56.00 P.; 6. Ambrose Lycke, Emmanuel St.-Laurent, je 55.75 P.