Am Weinfelder Herbstschwinget durften sieben Sportler des Schwingklubs Winterthur ihr Können unter Beweis stellen. Zwei davon durften mit der begehrten Auszeichnung nach Hause gehen.

In der Kategorie 2008/ 2009 konnten die Zwillinge Lukas und Loris Anliker mit überzeugenden Schwüngen für gute Platzierungen sorgen. Lukas legte den ersten Gegner schon mit der Höchstnote ins Sägemehl bevor er sich im zweiten Gang eine Niederlage eingestehen musste. In der dritten Begegnung kämpfte er so attraktiv, dass er für das Remis von den Kampfrichtern 9.00 Punkte erhielt.  Nach dem Mittag konnte Lukas den vierten und sechsten Kampf überzeugend siegreich gestalten und durfte sich zweimal 10.00 Punkte einschreiben lassen. Der fünfte Kampf endete in einem Unentschieden mit 9.00 Punkten für Lukas. Mit dieser sehr guten Leistung erkämpfte er sich mit 56.75 Punkten den Schlussrang 7g. Sein Bruder Loris konnte wie sein Bruder schon im ersten Kampf als Sieger vom Platz gehen. Danach durfte er sich viermal hintereinader ein Unentschieden mit 9.00 Punkten ins Notenblatt schreiben lassen. Mit dem letzten gewonnenen Kampf konnte sich Loris mit 55.75 Punkten den Rang 11c reservieren lassen.

Vorschau Klubschwinget Schwingklub Winterthur 3. Oktober 2021

Der Schwingklub Winterthur freut sich, am kommenden Sonntag 3. Oktober 2021 bei der Familie Waldvogel in Wila das alljährlich stattfindende Klubschwinget durchzuführen. Da alles im Freien geschieht, können wir auf die BAG Vorlage 3G verzichten. Die Masken dürfen selbstverständlich getragen werden und für ausreichend Platz ist gesorgt. Der Schwingklub Winterthur hat sein Einzugsgebiet seit langem schon vom Zürcher Weinland bis hin ins Mittlere Tösstal.

Antreten werden alle unsere Nachwuchsschwinger sowie die Aktivschwinger des Schwingklubs Winterthur. Um 12.00 Uhr startet das Anschwingen, unsere Schwinger werden für tolle Gänge sorgen.

Ab 14.00 Uhr gibt es für Schwinginteressierte die Möglichkeit diesen traditionellen Sport kennen zu lernen und selber einmal am Sägemehl zu schnuppern.

Willst auch du Schwinger werden und Sägemehlluft schnuppern?

Schwingen ist der Schweizer Nationalsport für starke, schnelle und pfiffige Männer und Bueben. Zwar werden die stärksten Schwinger "die Bösen" genannt, aber trotzdem ist der Sport ein friedlicher Wettkampf. Nach dem Kampf reicht man sich die Hand, egal wer gewonnen hat. Respekt wird beim Schwingen grossgeschrieben. Nur wer trainintert hat Erfolg.

Wir laden Dich herzlich zum Schnuppertraining ein. Der Anlass wird von unseren erfahrenen Schwingern geleitet und betreut. Erklärungen zum Schnupperschwingen gibt unser Klubpräsident Martin Truninger aus Rikon.

Als musikalisches Highlight wird am Klubschwinget das Kinderjodelchörli Tannzapfenland aus Dussnang Beiträge zum Besten geben.

Wir freuen uns auf viele Besucher. Die Festwirtschaft ist für die Schwingerfamilie bereit.

Der Schwingplatz befindet sich in der Sommerau 1 in 8492 Wila, Parkplätze sind vorhanden.

Einen Tag nach dem Saisonhöhepunkt, dem Kilchberger-Schwinget, fand in Siebnen im Kanton Schwyz der Herbstschwingertag Siebnen statt. Christian Lanter und Fabian Plüer waren als Gäste aus dem Kanton Zürich  mit am Start.

LanterSiebnerHerbstschwingertag2021

Lanter traf im ersten Kampf auf den Einheimischen Kranzschwinger Joel Kessler und musste sich gleich geschlagen geben. Der Kampf gegen den Siebner Ueli Hegner endete zwar gestellt, doch Lanter erhielt als Belohnung für den guten Kampf 9.00 Punkte eingeschrieben. Die nächsten drei Gegner von Lanter konnten nichts gegen ihn ausrichten und er durfte allen drei das Sägemehl vom Rücken wischen. Mit dem letzten verlorenen Kampf durfte sich Lanter den Schlussrang 10b mit 55.50 Punkten reservieren lassen.

Fabian Plüer musste ebenfalls schon zu Beginn am Sägemehl schnuppern. Nach diesem verhaltenen Auftakt konnte er schon den zweiten Gegner auf den Rücken legen. Die Gegner drei und vier waren für den Winterthurer Turnerschwinger dann eine Nummer zu gross und er liess sich einen Kreis ins Notenblatt einschreiben. Gegen den Sennenschwinger Iwan Furrer konnte Plüer so überzeugend gewinnen, dass er gleich die Höchnote von 10.00 Punkten erhielt. Leider musste auch er sich gegen den letzten Gegner eine Niederlage eingestehen. Mit dieser Leistung erreichte er den Rang 15h mit 54.25 Punkten.

Ein besonderes Schwingfest mit geschichtsträchtigem Ausgang

Das 17. Kilchberger-Schwinget konnte bei traumhaft schöner Aussicht und ebenso schönem Wetter vor 6000 schwingbegeisterten Zuschauern stattfinden. Die Erwartungen an die Schwinger waren äussert hoch und der Druck kaum auszuhalten. Die 60 besten Schwinger der Schweiz sorgten wie erwartet für explosive Kämpfe und interessante Ergebnisse. Erstmals durften sich gleich drei zu den Gewinnern des 17. Kilchbergerschwingets zählen. Der Topfavorit Samuel Giger wurde seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang unter anderem Remo Käser (Burgaeschi/ BE), Severin Schwander (Riggisberg/ BE), Dominik Roth (Meikirch/ BE) und im Schlussgang König Kilian Wenger (Horboden/ BE). Gegen Joel Wicki (Sörenberg/ LU) und Lukas Renfer (Riggisberg/ BE) musste der nun achtfache Festsieger dieser Saison ein Unentschieden einschreiben lassen.

Wenger konnte sich mit je einem Remis gegen den Toggenburger Aufsteiger Damian Ott (Dreien/ SG) und Christian Schuler (Rothenthurm/ SZ) und Siegen gegen Samir Leuppi (Winterthur/ ZH), Joel Ambühl (Hergiswil bei Willisau/ LU), und Michael Bless (Gais/ AP) für den Schlussgang qualifizieren. Nach kurzer Dauer schon lag Wenger auf dem Rücken und die drei Sieger des nur alle sechs Jahre stattfindenden Anlasses standen fest.

Damian Ott verdankte die Platzierung auf dem Rang 1b seiner Leistung gegen Kilian Wenger, Johann Borcard (Villars-sous-Mont/ FR), Matthias Aeschbacher (Rüegsauschachen/ BE), gegen den Ott zweifelhafte 9.50 anstatt 9.75 Punkte erhielt, Remo Vogel (Hasle/ LU), Lukas Renfer (Riggisberg/ BE) und Bernhard Kämpf (Sigriswil/ BE). Einzig Wenger konnte Ott die Stirn bieten und der Kampf endete gestellt. Alle anderen Gegner Otts hatten keine Chance und mussten untendurch.

Der Berner Fabian Staudenmann gewann im ersten Kampf gegen das Thurgauer Schwegewicht Domenic Schneider (Friltschen/ TG), danach musste er sich zweimal eine Remis eingestehen. Die letzten drei Begegnungen gewann der in Guggisberg wohnhafte Sennenschwinger so überzeugend, dass er dreimal die Höchstnote von 10.00 erhielt. So durfte er sich auf dem Rang 1c ebenfalls über den Festsieg freuen.

Von den fünf Zürcher Teilnehmern konnte schlussendlich nur Samir Leuppi obenauf schwingen.

LeuppiSamirKilchbergschwinge2021 10

Leuppi traf im Anschwingen bereits auf den sechsfachen Kranzfestsieger aus dem Aargau Nick Alpiger (Staufen/ AG). Diesen konnte Leuppi fast mühelos bezwingen und so traf er schon im zweiten Kampf auf König Kilian Wenger.  Leider musste Leuppi sich gegen den Sieger des ESAF 2010 in Frauenfeld das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Die Teilverbandsranzer Urs Doppmann (Romoos/ LU) und Severin Schwander (Riggisberg/ BE) mussten sich nach der Niederlage gegen die Winterthurer Hoffnung einen Kreis ins Notenblatt schreiben lassen. Leider war Leuppi das Wettkampfglück nicht ganz gegönnt, so bezwang er im fünften Kampf den Sigriswiler Bernhard Kämpf schon im ersten Zug, doch der Kampfrichter liess das bekannte «guet» nicht hören. Leuppi der bereits jubelte, musste mit Kämpf nochmals zusammengreifen und kam schlussendlich nicht mehr über ein Remis hinaus. Gegen den Sieger Fabian Staudenmann musste er sich dann auch geschlagen geben. Mit dieser beeindruckenden Leistung durfte er sich über den Schlussrang 7b mit 55.75 Punkten freuen. Da es an diesem Schwingfest keine Kränze gibt, durfte sich Leuppi aber die Auszeichnung überreichen lassen.

ArztmannBedaKilchbergerschwinget2021

Beda Arztmann musste leider nach vier Gängen schon aufgeben. Wer nach diesen vier Kämpfen das Total von 35.50 nicht erreicht hatte, durfte duschen gehen. Arztmann erhielt im ersten Kampf den Aargauer Teilverbandsranzer Oliver Hermann (Erlinsbach/ AG) eingeteilt. In der zweiten Begegnung traf er auf Marco Fankhauser (Hasle/ LU) vom Schwingklub Entlebuch. Nach dem dritten Gang gegen Samuel Brun (Perlen/ BL), kämpfte er in seinem letzten Gang gegen den Eidgenossen Erich Fankhauser (Hasle/ LU). Leider musste Arztmann, trotz sehr guter Kampftechnik und gefährlichen Situationen für die Gegner, viermal den Kreis ins Notenblatt schreiben lassen und erreichte mit ganz genau 34.00 Punkten den Rang 25b. Doch auch der Ossinger Turnerschwinger durfte die wohlverdiente Auszeichnung entgegen nehmen.

Am Samstag, 25. September wird in Kilchberg (ZH) der Höhepunkt der Schwingsaison mit den 60 besten Sportler der Schwingszene durchgeführt. Von den Organisatoren werden ca. 6000 schwingbegeisterte Zuschauer erwartet. Dieser, nur alle 6 Jahre stattfindende, eidgenössische Anlass, wird hoch über dem Zürichsee auf dem Gutshof «Uf Stocken» stattfinden. Die bösen der «Bösen» werden für spannende und erlebnisreiche Kämpfe sorgen.

Von den 60 teilnehmenden Schwingern sind 16 aus dem Bernisch Kantonal-Schwingerverband, 5 aus dem Südwestschweizer Schwingerverband, 17 aus dem Innerschweizer Schwingerverband, 6 aus dem Nordwestschweizer Schwingerverband und 16 aus dem Nordostschweizer Schwingerverband. Aus dem Kanton Zürich dürfen insgesamt fünf Schwinger, davon zwei vom Schwingklub Winterthur, in die Zwilchhosen steigen und für hoffentlich gute Platzierungen sorgen. Roman Schnurrenberger (Sternenberg), Fabian Kindlimann (Fischenthal), Shane Dändliker (Feldbach), Samir Leuppi (Winterthur) und Beda Arztmann (Ossingen) sind die fünf glücklichen, selektionierten Zürcher Teilnehmer.

Der Schwingklub Winterthur ist stolz darauf, dass Samir Leuppi und Beda Arztmann an diesem wichtigen Anlass die Farben des Stadtklubs vertreten dürfen und wünscht Ihnen viel Glück im Kampf um den Sieg. 

Die Schwinger werden 08.10 Uhr einmarschieren, gleich darauf wird die Landeshymne von der Harmonie Kilchberg gespielt. Um 08.30 Uhr findet das Anschwingen statt, der Schlussgang wurde auf 17.00 Uhr angesetzt und die Rangverkündigung im Festzelt auf 18.30 Uhr.

Kilcberg ZH

 

 Kilchberg NOS Team

 

Attraktive Kämpfe und zwei Kränze für den Schwingklub Winterthur

Bei traumhafter Bergkulisse und ebenso wunderschönem Wetter wurde in Mels das 125. Nordostschweizer Schwingfest mit insgesamt 158 Schwingern durchgeführt. Für den Schwingklub Winterthur stiegen folgende Schwinger in die Zwilchhosen: Samir Leuppi, Beda Arztmann, Philipp Lehmann, Patrick Rüegg und Christian Lanter.

NOS Leuppi

Samir Leuppi stellte den ersten Kampf gegen das Schwergewicht Patrick Räbmatter aus der Nordwestschweiz. Die darauffolgenden drei Gegner hatten gegen Leuppi keine Chance und so legte er sie der Reihe nach ins Sägemehl. Er stand nach vier Gängen zusammen mit Mario Schneider (Schönenberg an der Thur/ TG), Stefan Burkhalter (Homburg/ TG) und dem Gastschwinger aus dem Kanton Bern Matthias Aeschbacher (Rüegsauschachen/ BE) auf dem dritten Rang. So erhielt er vom Einteilungsbüro den Thurgauer Giganten Samuel Giger als Gegner. Dieser äusserst spannende Kampf, bei dem beide mehrmals in Bedrängnis kamen, endete schlussendlich gestellt. Den letzten Kampf konnte Leuppi so überzeugend für sich entscheiden, dass er gleich die Höchstnote erhielt und sich den Schlussrang 3c mit genau 57.25 Punkten inklusive Kranz sichern konnte.

NOS Arztmann

Beda Arztmann startete wie auch Leuppi mit einem unentschiedenen Kampf in den wichtigsten Wettkampftag innerhalb der Nordostschweiz. Auch ihm konnten die nächsten zwei Kontrahenten die Stirn nicht bieten und mussten sich vom Ossinger Schwinger das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Gegen den Thurgauer Eidgenossen Stefan Burkhalter musste Arztmann dann selber daran glauben. Von dieser Niederlage liess er sich nich beirren und warf den fünften Gegner direkt auf den Rücken, was ihm die Höchstnote einbrachte. Den sechsten Kampf bestritt der Turnerschwinger gegen den Gast aus dem Aargau Patrick Räbmatter und konnte ihn mit harter aber überzeugender Arbeit auf den Rücken legen und sicherte sich so den Kranz mit 57.00 Punkten auf dem Rang 4d.

NOS Lanter

Der Landmaschinenmechaniker Christian Lanter kam in den ersten zwei Begegnungen noch nicht so recht in die Gänge. Nach dem ersten Kampf sah es für einen kurzen Moment sogar so aus, als müsste er verletzungsbedingt aufgeben. Nach diesem etwas verhaltenen Start mit einer Niederlage und einem Remis konnte Lanter auftrumpfen und sich in den darauffolgenden zwei Kämpfen direkt die Höchstnote auf Notenblatt schreiben lassen. Der Eidgenosse Beni Notz (Güttingen/ TG) war dann doch eine Nummer zu gross für Lanter und er musste unten durch. Mit dem letzten gewonnenen Gang erreichte Lanter mit 55.75 Punkten den Schlussrang 9g.

NOS Regg

Der gelernte Landwirt Patrick Rüegg aus dem Tösstal legte bereits im ersten Gang den Gegner auf den Rücken und durfte sich so 10.00 Punkte einschreiben lassen. Doch der Teilverbandskranzer Lars Geisser (Mörschwil/ SG) liess ihn gleich darauf am Sägemehl schnuppern. Mit dem Sieg in der dritten Begegnung konnte Rüegg mit gutem Gefühl in den Mittag gehen. Im vierten Gang kämpfte Rüegg so attraktiv, dass er für das Remis 9.00 Punkte erhielt. Leider musste er sich gleich darauf eine Niederlage eingestehen, konnte sich aber im letzen Kampf über ein Unentschieden freuen. Mit dieser Leistung erreichte er mit 54.50 Punkten den Rang 14c.

NOS Lehmann

Der Humliker Sennenschwinger Philipp Lehmann musste schon in der ersten Begegnung unten durch, doch schon im zweiten Kampf konnte er ein Remis aus dem Gang rausholen. Den letzten Kampf vor dem Mittag konnte er dann siegreich gestalten und 10.00 Punkte aufs Notenblatt schreiben lassen. Die vierte Begegnung konnte leider keiner der beiden Gegner für sich entscheiden. Lehmann verliessen langsam die Kräfte und so musste er sich nach der fünften Begegnung einen Kreis ins Notenblatt einschreiben lassen und musste nach diesem Kampf verletzungshalber aufgeben. Lehmann erreichte mit dieser Leistung den 24. Schlussrang mit 44.50 Punkten.