Arztmanns erster Festsieg

Beda Arztmann, Schwingklub Winterthur, kann sich am Brueder-Schwinget in Bachenbülach überraschend als Festsieger feiern lassen.

Vor 2‘200 Zuschauern bezwang Beda Arztmann den Feldbacher Shane Dändliker, Sieger am Geren-Schwinget 2017, nach 6:15 Minuten mit Brienzer retour und konnte sich somit erstmals an einem Rangschwingfest als Sieger ausrufen lassen. <<Dändliker kenne ich von den gemeinsamen Trainings her sehr gut. Nach dem Berchtold-Schwinget 2013, als ich gegen ihn verloren hatte, traf ich heute erst zum zweiten Mal an einem Wettkampf auf ihn>>, sagte Beda Arztmann. Dazu ergänzte der Ossinger: << Der dritte Platz am Zürcher Kantonal-Schwingfest in Hausen am Albis gab mir enorm Auftrieb>>. In der Startpartie musste sich der 23-Jährige gegen Rico Ammann (Häuslenen) mit einem Gestellten zufriedengeben: mit seinem Spezialschwung, dem Kurz brachte er Ammann mehrmals an den Rand einer Niederlage. Nach einem Vollerfolg mit der Maximalnote 10,00 im ersten Zusammengreifen kam es im dritten Gang zur Begegnung mit dem zweifachen Teilverbandskranzer Christian Bernold (Walenstadt): In einem von beiden Seiten offensiv geführten Duell trennten sich die beiden unentschieden. Dank Erfolgen, jeweils in der zweiten Minute, über die beiden Nichtkranzer Michael Buchmann (Bubikon) und Cedric Galli (Schleinikon) erreichte der 1,80 m grosse und 105 kg schwere Athlet den Endkampf. Nach dem Schlussgang sagte der glückliche Sieger: <<Mit dem Festsieg hatte ich nicht gerechnet, aber mit einem Spitzenplatz>>. Dazu meinte er: <<Ich bin froh, dass mich die Wadenzerrung, die ich im Schwingtraining vom 21. März eingefangen hatte, nicht mehr gross behindert hatte>>.

Lehmanns 56,00 Punkte

Dank Philipp Lehmann konnte ein zweiter Schwinger des Schwingklubs Winterthur die Auszeichnung entgegennehmen. Dies mit einem sehr guten Notenblatt. Nach dem Auftakterfolg mit der Note 10,00 bekam es der Humliker mit lauter Kranzschwingern zu tun. <<Oldie>> Peter Surbeck (Hallau) bodigte er mit einer weiteren Höchstnote. Gegen den NOS-Kranzer Dominik Schmid (Hundwil), der als einer von nur drei Nordostschweizern als Gast am Baselstädtischen Schwingertag starten konnte, gelang ihm ein überraschender Vollerfolg. Gute Gänge zeigte der 19-Jährige auch gegen Dändliker, den Teilverbandskranzer Roman Schnurrenberger (Sternenberg) und Thomas Kammermann (Ebikon), der für den Schwingklub Glatt- und Limmattal antritt, auch wenn er jeweils Niederlagen einstecken musste. Dank 56,00 Punkten platzierte sich Lehmann auf Platz 6b.

Die restlichen Teilnehmer des Stadtklubs, Alwin Buff (Oetwil an der Limmat), Adrian Hugener (Embrach) und Luca Tresch (Effretikon), konnten nicht in den Kampf um die Auszeichnungen eingreifen.

Leuppis vierter Kranz der Saison

Samuel Giger (Ottoberg) triumphiert am St. Galler Kantonal-Schwingfest in Tübach. Den Festsieg muss der Thurgauer aber mit Daniel Bösch (Zuzwil SG) teilen. Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur klassiert sich auf Platz 3.

 

Samuel Giger siegte im Schlussgang gegen Roger Rychen (Mollis), gegen den er bereits im zweiten Gang siegreich war, nach 7:47 Minuten mittels Wyberhaken und gewann nach dem Thurgauer und Zürcher Kantonal-Schwingfest sein drittes Kranzfest der Saison. Insgesamt hat der nun 28-fache Kranzschwinger zehn Kranzfestsiege auf seinem Konto. Nach fünf Durchgängen totalisierte er 48,25 und hatte somit gleich viele Punkte wie der spätere Co-Sieger Daniel Bösch, den er im Startduell besiegt hatte. Das Einteilungskampfgericht unter der Leitung des dreifachen Schwingerkönigs Jörg Abderhalden (Nesslau), gab Giger gegenüber Bösch den Vorzug als Schlussgangpartner von Rychen, dies aufgrund des viel besseren Notenblatts.

Leuppis 57,75 Punkte

Samir Leuppi stellte im Auftaktgefecht gegen den Eidgenossen Raphael Zwyssig (Gais). <<Zwyssig schwang sehr defensiv und wollte auf keinen Fall verlieren>>, meinte Leuppi, der Zwyssig am St. Galler Kantonalen 2017 nach kurzer Gangdauer besiegt hatte. Nach zwei Blitzerfolgen, jeweils mit der Note 10,00, hatte der Winterthurer 28,75 Punkte und bekam es nach Mittagessen mit Samuel Giger zu tun. In einem guten Gang teilte er mit seinem Trainingspartner Giger die Punkte. Einmal konnte der 1,95 m grosse und 140 kg schwere Leuppi Giger an den Rand einer Niederlage bringen. <<Gegen Giger ging ich erstmals offensiv ans Werk, auch weil ich wusste, dass ich nur mit einem Sieg noch eine Chance auf die Schlussgang-Qualifikation habe>>, sagte Samir Leuppi. Nach einem Vollerfolg in der ersten Minute gegen Simon Oertig (Gossau), der sich den ersten Kranz sicherte, hatte er im Abschlusskampf gegen den Bergkranzer Markus Schläpfer (Niederbüren) vom Schwingklub Wolfhalden anzutreten. Auch diesen Gang konnte der nun vierfache Kranzgewinner der Saison zu seinen Gunsten entscheiden. Nach rund drei Minuten konnte er Schläpfer, gegen den er erstmals gewinnen konnte, mit einem Übersprung und der Maximalnote 10,00 ins Sägemehl betten. Dank 57,75 Punkten klassierte sich Samir Leuppi im Rang 3. <<Mit meiner heutigen Leistung bin ich sehr zufrieden>>, sagte Leuppi, der am Sonntag am Geren-Schwinget in Wädenswil seinen nächsten Wettkampf bestreiten wird.

Hinter den Kränzen

Die restlichen Teilnehmer des Schwingklubs Winterthur konnten zuletzt nicht um den Kranz kämpfen. Nach dem gestellten fünften Gang musste der Kollbrunner Christian Lanter seine Ambitionen auf sein erstes Eichenlaub aufgeben. Letztlich fehlte ihm mit drei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen genau ein Punkt zu den kranzberechtigten Plätzen.

Philipp Lehmann (Humlikon) verliess den Platz drei Mal als Sieger, dreimal zog er den Kürzeren: Im ersten Gang gegen Simon Oertig und in den Umgängen drei und fünf gegen die Teilverbandskranzer Ruedi Eugster (Quarten) und Beat Wickli (Ennetbühl).

Michael Hari (Hettlingen) und der Ossinger Beda Arztmann hatten am Abend 55,25 Punkte auf ihrem Notenblatt. Hari kam zu drei Vollerfolgen, zweimal stand er auf verlorenem Posten und gegen den Kantonalkranzer Christian Holenstein (Stein SG) gabs ein Unentschieden. Beda Arztmann, Festsieger am Brueder-Schwinget, musste im zweiten Durchgang gegen den Nichtkranzer Silvan Wetter (Bichwil) eine überraschende Niederlage einstecken. In der vierten Begegnung verlor er erwartungsgemäss gegen den übermächtigen Daniel Bösch. Nach dem Taucher im fünften Gefecht gegen den späteren Kranzgewinner Rico Baumann (Flawil) konnte Arztmann nicht mehr um den Kopfschmuck schwingen.

Lucien Weibel (Winterthur) war im Anschwingen zweimal siegreich: Danach lief es nicht mehr wie gewünscht und er musste neben einem Gestellten auch noch drei Verlustpartien akzeptieren.

Schnurrenbergers Kranz

Dank vier Erfolgen, der Niederlage gegen Bösch, im Kampf um den Einzug in den Endkampf, und dem Auftaktremis gegen den Sieger des Nordostschweizer Schwingfests 2015 in Wald, Michael Rhyner (Flawil), konnte sich Roman Schnurrenberger vom Schwingklub Zürcher Oberland das elfte Eichenlaub aufsetzen lassen. Der 22-jährige Sternenberger bezwang im entscheidenden sechsten Gang Florian Pfister (Bronschhofen) mit der Höchstnote. Im dritten Durchgang reihte der 1,83 m grosse und 120 kg schwere Landwirt den 16-jährigen Werner Schlegel (Hemberg) unter die Verlierer, der sensationell den Ehrenplatz belegte.

Dario Bosshard (Turbenthal) hatte nach fünf Gängen 46,75 Zähler und konnte gegen Beat Wickli um seinen ersten Kranz schwingen. Nach einem guten Kampf unterlag der 19-Jährige dem zwölffachen Kranzschwinger und landete letztlich auf Platz 12i mit 55,50 Punkten. (tre)

Auszug aus der Rangliste

Tübach SG. St. Galler Kantonal-Schwingfest (191 Schwinger, 4‘800 Zuschauer). Schlussgang: Samuel Giger (Ottoberg) bezwingt Roger Rychen (Mollis) nach 7:47 Minuten mit Wyberhaken. Rangliste: 1. Giger und Daniel Bösch (Zuzwil SG), je 58,25. 2. Werner Schlegel (Hemberg) 58,00. 3. Samir Leuppi (Winterthur) 57,75. 4. Valentin Mettler (Neu St. Johann), Martin Roth (Herisau) und Manuel Breitenmoser (Nassen), je 57,50. 5. Rychen, Michael Bless (Gais), Lars Geisser (Mörschwil), Reto Schlegel (Flumserberg), Pascal Heierli (Ebnat-Kappel) und Fabian Rüegg (Mörschwil), je 57,25. 6. Ruedi Eugster (Quarten), Raphael Zwyssig (Gais), Simon Oertig (Gossau SG), Dominik Schmid (Hundwil), Roman Schnurrenberger (Sternenberg), Beat Wickli (Ennetbühl), und Daniel Elmer (Rüeterswil), je 57,00 (alle mit Kranz). 12. u. a. Christian Lanter (Kollbrunn), Dario Bosshard (Turbenthal) und Philipp Lehmann (Humlikon), je 55,50. 13. u. a. Michael Hari (Hettlingen) und Beda Arztmann (Ossingen), je 55,25. 16. u. a. Patrick Bürgler (Ellikon am Rhein) 54,50. 18. u. a. Lucien Weibel (Winterthur) 54,00. 32. Karim Leuppi (Kollbrunn) 17,00 (Unfall).

 

Sieben Auszeichnungen für die Winterthurer Nachwuchsschwinger

 

Jakobsbad AI. Beim Kronberg Buebeschwingen vom 26.05.2018 in Kronberg AI erkämpften sich die Winterthurer Nachwuchsschwinger sieben Auszeichnungen.

 

Bei ausgezeichneten äusseren Bedingungen konnten sich in der Kategorie 2009-2010 Lukas Anliker (Schlatt) mit 57.50 Punkten auf Platz 5a und Loris Anliker (Schlatt) mit 57.25 Punkten auf Platz 6a jeweils die Auszeichnung sichern. Im Jahrgang 2007-2008 gelang dies auch Ramon Anliker (Schlatt) mit 56.50 Punkten auf Platz 7a und Niklas Frauenfelder (Hofstetten) mit 55.75 Punkten auf Platz 10a. Nino Anliker (Schlatt) konnte in der Kategorie 2005-2006 ebenfalls überzeugen und erreichte mit 56.50 Punkten den Platz 8c mit Auszeichnung. Bei den Ältesten im Jahrgang 2003-2004 schafften dies auch Fabian Plüer (Winterthur) mit 57.25 Punkten im Platz 5b und Andri Anliker mit 56.00 Punkten auf Platz 10.

Die Winterthurer Dairo Plüer und Elia Carotti konnten sich trotz guter Leistung keine Auszeichnung erkämpfen.

Auszug aus der Rangliste

(397 Schwinger)

Jg. 09/10: 5a Lukas Anliker (Schlatt) mit Auszeichnung, 6a Loris Anliker mit Auszeichnung.

Jg. 07/08: 7a Ramon Anliker (Schlatt) mit Auszeichnung, 10a Niklas Frauenfelder mit Auszeichnung.

Jg. 05/06: 8c Nino Anliker (Schlatt) mit Auszeichnung, 13k Dario Plüer (Winterthur).

Jg. 03/04: 5b Fabian Plüer (Winterthur) mit Auszeichnung, 10 Andri Anliker (Schlatt) mit Auszeichnung, 19b Elia Carotti (Winterthur).

Gigers zweiter Zürcher-Triumph

Samuel Giger (Ottoberg) besiegt im Schlussgang des 108. Zürcher Kantonal-Schwingfests in Hausen am Albis in der sechsten Minute Bruno Gisler (Rumisberg) mit einem wunderschönen Kurz. Beda Arztmann und Samir Leuppi holen für den Schwingklub Winterthur zwei Kränze.

 

Im Startduell war es bereits zum Duell Giger gegen Gisler gekommen. Dabei hatte Giger das Glück des Tüchtigen, brachte ihn doch der bald 35-jährige Bruno Gisler bereits im ersten Zug an den Rand einer Niederlage, doch dann konnte der Zimmermann-Lehrling, der nach dem Thurgauer Kantonalen auch beim zweiten Kranzfest der Saison in der Nordostschweiz triumphierte, das Blatt wenden und das Gefecht wie erwartet zu seinen Gunsten entscheiden. Giger, der sein achtes Kranzfest, zum zweiten Mal nach 2016 das Zürcher Kantonale, gewann und sich zugleich seinen 27. <<Kopfschmuck>> erkämpfte, war auch in den restlichen Gängen siegreich. Im fünften Durchgang, bei welchem es um den Einzug in den Endkampf ging, liess der Sennenschwinger, der Appenzeller Wurzeln hat, dem Sternenberger Roman Schnurrenberger vom Schwingklub Zürcher Oberland keine Chance. Samuel Giger, der sich im letzten Jahr am Schaffhauser Kantonal-Schwingfest an der Schulter verletzt hatte und operiert werden musste und darum am Unspunnen-Schwinget nicht starten konnte, sagte nach dem Schlussgang: <<Meinen Trainingsaufwand habe ich im letzten Winter nochmals gesteigert>>, dazu ergänzte er: <<Wie meistens nach Schwingfesten, werde ich morgen Montag wieder ganz normal arbeiten>>. Armon Orlik (Maienfeld), der zusammen mit Samuel Giger als Topfavorit gestartet war, klassierte sich mit 58,00 Zählern auf dem Ehrenplatz. Nachdem er in der Startbegegnung gegen den Appenzeller Miteidgenossen und Sieger am Nordwestschweizer Schwingfest 2017, Martin Hersche, nicht über einen Gestellten hinauskam, konnte er die übrigen Kämpfe für sich entscheiden, verpasste aber den <<Final>> wegen fehlenden Maximalnoten.

Arztmanns Podestplatz

Als bester Schwinger des Schwingklubs Winterthur ergatterte sich Beda Arztmann mit Rang 3a einen Podestplatz. Der Ossinger bezwang zum Auftakt Niklas Blaser (Hörhausen) mit seiner Spezialwaffe, dem Kurzzug. Nach der nicht eingeplanten Verlustpartie gegen den Appenzeller Reto Koch, kehrte der Zimmermann-Vorarbeiter dank zwei schnellen Vollerfolgen in den Durchgängen drei und vier auf die Siegesstrasse zurück. Im fünften Umgang gewann der Turnerschwinger gegen den Bergkranzer Roman Hochholdinger (Felsberg), den er bereits am Nordostschweizer Schwingfest 2016 in Wattwil unter die Verlierer reihte – dies im ersten Zusammengreifen, und somit hatte er 48,00 Punkte auf seinem Notenblatt. Im Abschlusskampf, im Gefecht um einen absoluten Spitzenplatz, setzte er sich nach längerer Gangdauer mit einem risikoreichen Schlungg und Nachdrücken gegen Reto Schlegel (Flumserberg) durch. <<Heute konnte ich erstmals in meiner Karriere fünf Gänge gewinnen>>, sagte ein überglücklicher Beda Arztmann. Im Weiteren meinte der nun dreifache Kranzschwinger <<Da ich nicht wusste, ob 56,50 Punkte zum Kranz reichen, hatte ich gegen Schlegel am Anfang noch nicht alles auf eine Karte gesetzt, um eine Minimalnote 8,50 zu verhindern>>. Am St. Galler Kantonal-Schwingfest strebt Beda Arztmann nach 2017 seinen zweiten St. Galler Kranz an.

Leuppis letzter Kranz

Titelverteidiger Samir Leuppi machte in den ersten vier Gängen einen unwiderstehlichen Eindruck und konnte sich jeweils nach kurzer Kampfzeit lauter Siegeskreuzlein schreiben lassen. Zum Auftakt legte er den Bündner Eidgenossen Mike Peng ins Sägemehl, und in der vierten Begegnung konnte er überraschend schnell den Thurgauer Mario Schneider, mit dem er am Thurgauer Kantonalen die Punkte noch geteilt hatte, bezwingen. Mit dem Bergkranzer Simon Kid (Maseltrangen) erhielt er vom Einteilungskampfgericht eine lösbare Aufgabe, sich für die Endausmarchung zu qualifizieren. Überraschend liess sich Samir Leuppi von Kid übertölpeln und musste eine bittere Niederlage einstecken. Danach riss beim Winterthurer der Faden und er unterlag im letzten Gang gegen den Sieger des Nordostschweizer Schwingfestes 2015, Michael Rhyner (Flawil), mit der Tiefstnote 8,50. Dank 56,75 Punkten sicherte sich Leuppi den letzten <<Kopfschmuck>> im Rang 7e.

Kranz um 0,25 Punkte verpasst

Der 19-jährige Philipp Lehmann (Humlikon) und der um ein Jahr ältere Christian Lanter (Kollbrunn) verpassten den Kranz nur um 0,25 Punkte. Lehmann war viermal siegreich und zweimal zog er den Kürzeren. Niederlagen musste er gegen den gleichaltrigen Michael Bernold (Walenstadt) etwas überraschend gegen den Zürcher Unterländer <<Oldie>> Stefan Bickel (Hochfelden) hinnehmen. Zum Verhängnis wurde dem Zimmermann-Lehrling die fehlende Höchstnote 10,00 im letzten Gefecht gegen Andreas Koller (Busswil). Mit 56,50 Punkten landete Lehmann letztlich im Rang 8g. Christian Lanter konnte den Platz dreimal als Sieger verlassen, zweimal kam er nicht über Gestellte hinaus. Nach der Verlustpartie im fünften Umgang gegen Marcel Reber (Says) musste er seine Hoffnungen auf sein erstes Eichenlaub begraben.

Ein weiterer Schwinger des Schwingklubs Winterthur, der Hettlinger Michael Hari, wurde im entscheidenden sechsten Gang mit Marcel Räbsamen (Müselbach) eingeteilt. Im Duell der beiden Nichtkranzer musste der 25-jährige Hari den Sieg seinem Kontrahenten überlassen und verfehlte den Kranz deutlich.

Odermatt und Schnurrenberger ohne Kranz

Christoph Odermatt (Bauma) vom Schwingklub Zürcher Oberland reichten vier Erfolge und ein Remis nicht zum Kranz. Da er zuletzt gegen Shane Dändliker (Feldbach) für den Gestellten nicht die nötige Maximalnote 9,00 bekam, musste er den Heimweg mit 56,50 Punkten ohne Kranz antreten. Nicht besser erging es dem Schlussgangverlierer des Thurgauer Kantonalen, Roman Schnurrenberger, der den Kranz mit 56,25 Punkten um einen halben Punkt verfehlte.

 

Alex Schuler gewinnt mit Kurz Stich in der dritten Minute gegen Réne Fassbind.

In Morgarten im Kanton Zug fand am 19. Mai 2018 das Morgartenschwinget mit insgesamt 112 Schwingern statt. Alex Schuler konnte den Sieg für sich verbuchen.

Das hervorragende Notenblatt des Rothenturmers weist nach dem Schwingfest fünf Siege und ein Remis auf. Einzig Marcel Bieri konnte dem eidgenössischen Kranzschwinger im zweiten Gang standhalten. Schuler entschied drei Begegnungen mit der Höchstnote für sich.

Vom Schwingklub Winterthur meldeten sich folgende Schwinger zum Kampf: Beda Arztmann, Philipp Lehmann, Patrick Rüegg, Alwin Buff, Adrian Hugener und Florian Frauenfelder.

Arztmann konnte sich den guten Rang 6c mit der Endpunktzahl von 57.00 Punkten reservieren lassen. Der gelernte Zimmermann aus Ossingen kann nach 6 Gängen auf vier Siege, eine Niederlage und ein Unentschieden zurückblicken und durfte anschliessend mit einer Auszeichnung nach Hause fahren.

Auch für Philipp Lehmann lief es nicht allzuschlecht an diesem Schwingfest. Er durfte ebenfalls eine Auszeichnung in Empfang nehmen und rangierte sich auf dem Schlussrang 10e mit 55.75 Punkten. Er konnte zugleich vier mal dem Gegner das Sägemehl vom Rücken wischen, musste aber auch eine Niederlage mehr einstecken als Arztmann.

Patrick Rüegg durfte zwar sechs Gänge schwingen, für die Auszeichnung reichte es leider nicht. Er erreichte insgesamt 53.25 Punkte und landete auf dem Schlussrang 20b.

Alwin Buff und Adrian Hugener landeten beide auf dem Rang 25 mit 35.50 Punkten. Sie konnten, wie auch Florian Frauenfelder, nur 4 Gänge mitschwingen, danach mussten sie duschen gehen. Frauenfelder erschwang sich den 27. Schlussrang.

5 Zweige für den Schwingklub Winterthur

379 Schwinger fanden sich am 10. Mai 2018 in Näfels ein, um sich den beliebten Zweig zu erkämpfen. Mit am Start war natürlich der Schwingklub Winterthur mit insgesamt 15 Schwingern.

Der 2003 geborene Fabian Plüer klassifizierte sich auf dem hervorragenden zweiten Schlussrang. Bei vier Begegnungen machte Plüer kurzen Prozess und warf seine Kontrahenten direkt auf den Rücken. Zweimal musste er sich ein Remis ins Notenblatt schreiben lassen.

Auch das Notenblatt von Andri Anliker kann sich sehen lassen. Der 15-Jährige Sportler erkämpfte sich 56.25 Punkte. Dabei reichten ihm vier Siege und 2 Niederlagen für den Rang 7b.

Im der Kategorie 2008 bis 2010 waren die winterthurer Athleten besonders erfolgreich. Alle drei gestarteten Schwinger durften mit einem hart erkämpften Zweig nach Hause gehen. Der Beste auf Rang 10a war Lukas Anliker mit insgesamt 56.25 Punkten. Er konnte bei den ersten drei Gängen als Sieger vom Platz gehen. Danach lief es ihm nicht mehr ganz so gut. Den vierten Gang verlor der Schlatter und erhielt 8.50 Punkte. Bei den letzten beiden Kämpfen kam er nicht über einen Gestellten hinaus.

Sein Bruder Loris landete auf Platz 12b mit nur einem halben Punkt weniger. Auch er kämpfte gut und konnte dreimal seinen Gegner auf den Rücken legen, davon zweimal mit der Höchstnote.

Den Rang 12f konnte sich Nico Tonoli reservieren lassen. Der Sennenschwinger aus Schlatt. Drei Durchgänge entschied er für sich und zweimal musste er sich das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Die fünfte Partie ging unentschieden aus. Mit diesen Ergebnissen erreichte Tonoli 55.75 Punkte.