Vorschau 109. Zürcher Kantonal-Schwingfest vom Sonntag, 12. Mai 2019 in Fehraltorf

Am Sonntag geht in Fehraltorf das 109. Zürcher Kantonal-Schwingfest übers

Sägemehl. Am Start sind sechs Eidgenössische Kranzschwinger, darunter Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur. Neben Leuppi steigen weitere vierzehn Schwinger des Stadtklubs nächsten Sonntag in die Schwinghosen.

Angeführt wird das 161-köpfige Feld mit Athleten aus den Verbänden Appenzell,

Graubünden, St. Gallen, Thurgau, Zürich, Glarus, Schaffhausen sowie den Gastschwingern aus dem Innerschweizerischen Schwingverband.

Die Favoriten

Der absolute Topfavorit und Titelverteidiger, Samuel Giger, konnte leider seine gewohnt gute Leistung am Thurgauer Kantonalen in Frauenfeld vom Sonntag, 05. Mai 2019, nicht abrufen und so musste er sich mit <<nur>> dem fünften Rang zufriedengeben. Giger gewann in seiner Karriere bereits acht Kantonalschwingfeste, das Nordwestschweizerische Schwingfest 2018, die Bergschwingfester Weissenstein 2018 und Schwägalp  2018 und rangierte sich am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayer-le-Lac auf dem zweiten Schlussrang. Somit steht Giger auf der Liste der Favoriten auf den Festsieg ganz oben.

   

Neben Giger Samuel (Ottoberg) sind mit Stefan Burkhalter (Homburg), Rychen Roger (Mollis), Forrer Arnold (Stein SG), Krähenbühl Tobias (Wetzikon TG), Notz Beni (Güttingen) und Schneider Domenic (Friltschen) weitere Eidgenössische Kranzschwinger mit dabei.

Rychen Roger der zwar noch kein Kantonaler Festsieg für sich verbuchen konnte, wäre solch ein Sieg durchaus zuzutrauen. Seine grössten Erfolge erzielte der Glarner Schwinger an Festern wie dem Nordostschweizerischen Schwingfest, an dem er in den Jahren  2014 bis 2018 jeweils mit dem Kranz nach Hause gehen durfte, diversen Festsiegen wie dem Bergschwinget Klöntal und natürlichen seinem ersten Eidgenössischen Kranzgewinn im Jahre 2016.

Auch der Sieger des Thurgauer Kantonalen Schwingfestes des letzten Wochenendes und Klubkollege von Giger, Schneider Domenic darf sich zu den Favoriten dieses Schwingfestes zählen. Konnte er doch bisher in seiner Karriere 38 Kranzgewinne und gute Klassifikationen an diversen Schwingfestern, wie zum Beispiel den zweiten Schlussrang am Nordostschweizerischen Schwingfest, verbuchen lassen.

Leuppi und vierzehn weitere Winterthurer

Samir Leuppi, der Sieger des Eschenberg-Schwingets, der auch das Zürcher Kantonale 2017 in Weich gewinnen konnte, hofft um den Tagessieg eingreifen zu können. Aufgrund einer Verletzung, die er sich am Heimschwingfest ob Winterthur zuzog, musste er am letzten Wochenende aussetzen. Es lässt hoffen, dass Leuppi die Verletzung auskurieren konnte und in den vorderen Rängen mitschwingen wird.

Beda Arztmann (Ossingen), Teilnehmer am Unspunnen-Schwinget 2017 und drittplatzierter am letztjährigen Zürcher Kantonalen in Hausen am Albis, visiert den vierten Kranz seiner Karriere an. Ebenfalls auf einen weiteren Kranz darf auch Philipp Lehmann aus Humlikon hoffen, welcher in der letzten Saison seinen ersten Kranz in Empfang nehmen durfte. Der Zimmermann überrascht immer wieder mit guten Platzierungen an Schwingfestern, so könnte er den zweiten Kranz seiner Karriere gewinnen.

Mit dem nötigen Wettkampfglück sind auch Michael Hari (Hettlingen und Christian Lanter (Kollbrunn) in der Lage sich erstmals unter die Kranzgewinner zu reihen. Für beide gab es in der Vergangenheit einige Chancen sich die begehrte Auszeichnung zu holen, jedoch scheiterte es vielmals bei beiden knapp davor, meistens lag es an den nicht vorhandenen Nerven.

Thurgauer Kantonal-Schwingfest in Frauenfeld vom 5. Mai 2019

167 Schwinger traten an diesem sportlichen Ereignis an, um den rund 3000 Zuschauern gute Kämpfe zu liefern.

Im Schlussgang standen Armon Orlik (Maienfeld) und Domenic Schneider (Friltschen). Orlik bodigte Schneider nach sieben Minuten mit Lätz. Der Vorjahressieger Samuel Giger konnte seine gewohnt gute Leistung nicht abrufen und qualifizierte sich überraschenderweise nicht für den Schlussgang.

Mit am Start waren vier Schwinger des Winterthurer Stadtklubs, leider konnte keiner von ihnen den begehrten Kranz mit nach Hause nehmen.

Samir Leuppi musste sich aufgrund einer Verletzung, die er sich am Heim-Schwingfest auf dem Eschenberg zuzog, abmelden. Als Ersatz für ihn stieg der 16-jährige Andri Anliker in die Schwinghosen, der mit dem Thurgauer Kantonalen Schwingfest erst sein zweites Fest bei den Aktiven Schwingern absolvierte.

Der Beste der Winterthurer Athleten war Andreas Keller aus Pfäffikon auf Rang 12l mit 55.50 Punkten. Er startete nicht sehr gut in das Schwingfest, musste er sich doch gleich in den ersten zwei Gängen eine Niederlage einschreiben lassen. Dies brachte den jungen Athleten nicht aus der Ruhe und so liess er seine Kontrahenten in den beiden nachfolgenden Kämpfen selber am Sägemehl schnuppern. Danach musste er sich ein weiteres Mal geschlagen geben, rappelte sich aber gleich wieder auf und belohnte sich mit einem Sieg.

Nur einen Rang tiefer als Keller rangierte sich Michi Hari aus Hettlingen. Auch er musste bereits schon im ersten Gang unten durch. Die beiden nächsten Begegnungen entschied er positiv für sich, einmal sogar mit der Höchstnote 10.00. Leider musste er im vierten Gang schon wieder ins Sägemehl eintauchen, dies liess ihn aber nicht davon abhalten den fünften Kampf zu gewinnen. Hari beendete das Schwingfest mit einer Niederlage auf dem Rang 13k und 55.25 Punkten.

Auch für den Schwingklub Winterthur im Einsatz war Patrick Rüegg aus Rikon. Rüegg liess sich schon im ersten Gang nichts gefallen und gewann diesen mit 10.00 Punkten. Leider schwang ein wenig Übermut mit und er musste sich im folgenden Gang eine Niederlage eingestehen. Der dritte Kampf endete weder in einer Niederlage noch in einem Sieg, so erkämpfte sich Rüegg ein Remis und 8.75 Punkte. In der vierten Begegnung kam wieder ein wenig Elan ins Spiel hinein und Rüegg warf seinen Gegner so in Sägemehl, dass er direkt auf dem Rücken landete. Bedauerlicherweise konnte er seine Leistung nicht halten und er musste sich zuerst ein Unentschieden, danach wieder eine Niederlage ins Blatt schreiben lassen. Mit dieser Gesamtleistung landete Rüegg auf dem Schlussrang 14l mit insgesamt 55.00 Punkten.

Der Ersatzschwinger von Samir Leuppi Andri Anliker darf mit seiner Leistung am ersten Kranz-Schwingfest seiner Schwing-Karriere sehr zufrieden geben. Er konnte bereits schon im ersten Gang seinem Gegner standhalten und holte ein Unentschieden aus dem Kampf raus. Die darauffolgende Begegnung gewann Anliker souverän mit 10.00 Punkten. Nach diesem Höhenflug musste Anliker schnell merken, dass er den erfahrenen Schwingern eben noch ein wenig unterlegen ist, denn er musste sich gleich drei Mal das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Doch auch er beendete das Fest mit einem Sieg auf dem Rang 18c und genau 54.00 Punkten.

Wiler Buebeschwinget in Kirchberg (SG) vom 04. Mai 2019

Am Samstag, 4. Mai ging in Kirchberg das Wiler Buebeschwinget mit 187 Schwingern und 400 Zuschauern bei nasskaltem Wetter über die Bühne. Von den acht aus dem Schwinklub Winterthur angetretenen Schwinger, konnte leider nur einer die Auszeichnung holen.

In der Kategorie 2008-2009 konnte sich Loris Anliker den guten Schlussrang 6c mit 56.00 Punkten verbuchen lassen. Er startete gleich mit zwei Siegen, musste sich aber schon im dritten Gang mit einem Remis zufrieden geben. Den vierten Gang verlor der 2009 geborene Schlatter. Im nächsten Kampf jedoch drehte er den Spiess um und liess seinen Gegner am Sägemehl schnuppern. Leider musste er sich im letzten Gang nochmals ein Unentschieden ins Notenblatt schreiben lassen. Mit dieser guten Leistung erhielt Loris die verdiente Auszeichnung.

Seinem Bruder Lukas reichte es leider wegen eines viertel Punktes nicht zur Auszeichnung. Auch er konnte die ersten zwei Begegnungen für sich entscheiden, musste sich aber schon in den nächsten beiden Kämpfen geschlagen geben. Im fünften Gang kam er nicht über ein Remis hinaus, doch im letzte Kampf warf er seinen Gegner souverän mit dem Rücken ins Sägemehl. So erkämpfte er sich 55.75 Punkte und den Schlussrang 7e.

In derselben Kategorie erreichte der Schlatter Sportler Nico Tonoli 53.50 Punkte und den Rang 16d. Bereits in der ersten Begegnung bodigte er seinen Gegner, dies sogar mit der Höchstnote 10.00. Leider musste er sich in den weiteren Gängen drei Niederlagen eingestehen. In den letzten zwei Begegnungen konnte Nico zwar nicht gewinnen, musste sich aber auch keine Niederlage einschreiben lassen und kam mit zwei Remis aus dem Gang raus.

In der ältesten Kategorie 2004-2005 konnte sich Janos Bachmann aus Wildberg auf dem Rang 13a mit genau 55.00 Punkten platzieren lassen. Er musste sich zwar im ersten Gang das Sägemehl vom Rücken wischen lassen, doch er gewann die darauffolgenden zwei Kämpfe, einer davon mit der Höchstnote 10.00. Nach der Mittagspause musste sich Janos nochmals zuerst eine Niederlage eingestehen, liess diese aber nicht auf sich sitzen und gewann die nächste Begegnung. Der junge Athlet hatte aber im sechsten Gang nicht mehr genügend Energie um noch zu gewinnen und musste selber Sägemehl schlucken.

Auch für Nino Anliker fing das Schwingfest vierversprechend an, so konnte er sich gleich im ersten Gang einen Sieg verbuchen lassen. Leider schwang in der zweiten und dritten Begegnung der Übermut mit und er musste sich zuerst eine Niederlage, dann ein Unentschieden ins Notenblatt schreiben lassen. Dies liess ihn nicht davon abhalten den nächsten Gang mit 10.00 Punkten zu gewinnen. Nino beendete sein Schwingfest mit zwei Niederlagen und 54.25 Punkten auf dem Schlussrang 16a.

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Buebenschwinget Eschenberg ob Winterthur vom 27. April 2019

Gute Ränge für die Winterthurer Schwinger

Von den insgesamt 110 angetretenen Schwingern, stiegen dreizehn für den Schwingklub Winterthur in die Schwinghosen. Einige von ihnen konnten mit ihrer sportlichen Leistung sehr gute Ergebnisse erzielen. Sieben der winterthurer Sportler durften die begehrte Auszeichnung mit nach Hause nehmen.

Jahrgang 2004/ 2005

In den Jahrgängen 2004/ 2005 konnte sich Bachmann Janos (2004) den dritten Schlussrang mit sehr guten 56.50 Punkten erkämpfen. Der Wildberger verlor zwar den ersten und den vierten Gang, konnte aber die restlichen vier Gänge souverän gewinnen, zwei davon sogar mit der Höchstnote 10.00.

Sein Klubkollege Anliker Nino (2005) aus Schlatt bei Winterthur wurde ebenfalls mit der Auszeichnung geehrt. Er verlor keinen einzigen Kampf an diesem Schwingfest. Anliker gewann die ersten zwei Gänge, musste sich danach aber gleich mit drei unentschiedenen Gängen zufrieden geben. Seine letzte Begegnung konnte der junge Sportler wieder gewinnen, sogar mit der besten Punktzahl. So erreichte er 55.75 Punkte und den Rang 4a.

Jahrgang 2006-2007

Auch Niklas Frauenfelder darf sich über die begehrte Belohnung freuen. Mit seiner Leistung erzielte er den achten Schlussrang mit 55.50 Punkten. Er erschwang sich gleich im ersten Gang einen Sieg, kam aber im zweiten nicht über ein Remis hinaus. Dies konnte er nicht auf sich sitzen lassen und warf gleich die nächsten zwei Kontrahenten mit dem Rücken ins Sägemehl. Leider fand sein Lauf nach diesem vierten Gang ein Ende und er musste selber zweimal am Sägemehl schnuppern.

Jahrgang 2008-2009

Über das Notenblatt von Anliker Lukas (2009), kann man auch nicht klagen. Der Schwinger aus Schlatt bei Winterthur startete gleich mit zwei Siegen in den sportlichen Tag. Leider musste er sich in der dritten Begegnung eine Niederlage eingestehen. Anliker wachte durch diese Niederlage wieder auf und gewann gleich alle restlichen Kämpfe. Mit dieser Leistung erreichte er den sehr guten zweiten Schlussrang und genau 58.00 Schlusspunkte.

Sein Bruder Loris (2009), erkämpfte sich den Rang 10d mit insgesamt 55.00 Punkten. Er konnte seinen Gegner im ersten Gang noch nicht besiegen, dafür brachte er im zweiten Kampf genügend Energie auf, um diesen zu gewinnen. Leider musste er sich schon im dritten Gang wieder ein Remis auf das Notenblatt schreiben lassen. Die vierte Begegnung hingegen verlief siegreich für den Schlatter Schwinger, leider liess ihn das übermütig werden und er verlor die letzten zwei Gänge.Nur ein Rang hinter Loris Anliker konnte sich Nico Tonoli den Platz 10e und genau 55.00 Punkte reservieren lassen. Er startete gleich mit einer Niederlage, dies hielt ihn aber nicht davon ab seinen zweiten Gang zu gewinnen. In der dritten Begegnung kam Nico nicht über einen gestellten Gang hinaus, leider musste er sich auch im vierten Kampf wieder geschlagen geben. Nach einem weiteren Remis im fünften Gang, konnte Nico sein Schwingfest mit einem Sieg beenden.

Jahrgang 2010/ 2011

In der jüngsten Kategorie erhielt Andrin Kupper als letzter die Auszeichnung. Er verlor zwar den ersten Gang, konnte aber schon den zweiten für sich entscheiden. In der dritten Begegnung musste er bereits schon wieder unten durch, die vierte Entscheidung endete nochmals siegreich für den Elgger Schwinger. Im fünften Kampf hatte sein Gegner die Überhand und Andrin musste sich geschlagen geben. Doch auch er beendete den letzten Gang mit einem Sieg und so erhielt der junge Athlet 55.00 Schlusspunkte und den Rang 8b.

Eschenberg-Schwinget ob Winterthur vom Sonntag, 28. April 2019

Bei zunächst kaltem und garstigem Wetter fanden sich 800 Zuschauer und 70 Sportler ein, um den Schwingern am alljährlich und beinahe bei jedem Wetter stattfindenden Eschenbergschwingfestes, beim Kampf um den Sieg des Winterthurer Hausberges zuzusehen.

Samir Leuppis vierter Eschenberg-Sieg

Lokalmatador Samir Leuppi gewinnt zum vierten Mal nach 2015, 2016 und 2018 den Eschenberg-Schwinget ob Winterthur. Insgesamt holen die Athleten des Schwingklubs Winterthur sechs Auszeichnungen. Drei der angemeldeten Favoriten, Christoph Odermatt (Schwingklub Zürich Oberland), Shane Dändliker (Schwingklub Zürichsee rechtes Ufer) und der Thurgauer Oldie Stefan Burkhalter (Schwingklub am Ottoberg) mussten sich leider verletzungshalber am traditionellen Eschenberg-Schwingfest abmelden.

Im Schlussgang auf dem Winterthurer Hausberg setzte sich Samir Leuppi nach ca 8.30 Minuten gegen den Innerschweizer Gastschwinger und Favoriten aus dem Schwingklub Ägerital, Marcel Bieri (Edlibach) durch.

<<Ich wusste, dass ich mit seiner Schwing-Art nicht gut klarkommen würde. Ebenfalls war mir bewusst, dass er den Schlungg anwenden wird, so war ich bereit und konnte diesen kontern.>>, erzählte Leuppi ausser Atem nach seinem Festsieg. Der leicht angeschlagene technische Assistent der Transportpolizei meinte nur einen Tag vorher, es sei nicht sicher, ob er den Tagessieg holen werde, da doch einige favorisierte Schwinger auf der Liste standen und er auch noch mit einer Verletzung zu kämpfen hat.

Dass Leuppi im Schlussgang steht, stand schon nach dem vierten Gang fest, da er als einziger Sportler mit vier Siegen im Notenblatt dastand. In der ersten Begegnung musste der Gast aus dem Welschland, Vincent Roche, daran glauben. Danach bodigte Leuppi der Reihe nach Burkhard Tobias (Forch), Benjamin Nock (Turbenthal), und Bieri Christian (Edlibach), den Bruder des Schlussgangteilnehmers. Auch im fünften Kampf, dem Zürcher-Duell, gegen Wey Nicola (Stäfa) hatte Leuppi klar die Überhand. Leuppi stand mit insgesamt 49.50 Punkten im Schlussgang.

Sein Kontrahent, Bieri Marcel, startete gleich mit einem Unentschieden gegen den Zürcher Oberländer Schwinger Fabian Kindlimann in den Tag. Nach diesem nicht sehr optimalen Auftakt konnte der Gastschwinger seine Energie aus den Reserven locken und die weiteren vier Kämpfe ohne grosse Probleme gewinnen. Weil Leuppi einen Punkte-Vorsprung von 1.50 Punkten auf Bieri hatte, musste ausgeschwungen werden. Auch diesen Kampf konnte Bieri gewinnen, sogar mit der Höchstnote 10.00. Der Teilverbandskranzer landete nach dem verlorenen Schlussgang, dem siebten Kampf für ihn an diesem Tag, auf dem zweiten Platz mit genau 58.00 Punkten.

Weitere ausgezeichnete Schwinger von Winterthur

Der beste Schwinger nach Leuppi aus dem Winterthurer Stadtklub ist Philipp Lehman aus Humlikon. Der zweifache Kranzschwinger gewann gleich den ersten Gang, musste bereits aber schon im zweiten untendurch. Die darauffolgenden zwei Begegnungen konnte er wieder für sich entscheiden. Gegen den späteren Schlussgangteilnehmer Bieri Marcel hatte der Zimmermann keine Chance mehr und verlor den Kampf. Als guten Abschluss am Heimspiel liess Lehmann seinen Gegner im letzten Gang am Sägemehl schnuppern. So erreichte er 56.75 Punkte und den Schlussrang 5c.

Nur einen Rang hinter Lehmann, auf dem Rang 5d, landete Michi Hari aus Hettlingen mit 56.75 Punkten. Dieser gewann gleich gegen die ersten zwei Kontrahenten, musste sich aber in den zwei weiteren Kämpfen gegen die Teilverbandskranzer Riget Tobias (Schänis) und Roch Vincent (Constantine) das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Die fünfte und die sechste Begegnung entschied er mit zweimal der Höchstnote überzeugend für sich.

Ebenfalls nicht weit hinter Hari, konnte sich Lanter Christian den Schlussrang 6c mit 56.50 Punkten für sich reservieren lassen.

Der Kollbrunner Athlet konnte drei Siege für sich verbuchen lassen, einmal musste er tauchen. Zweimal jedoch konnte er dem Gegner standhalten und holte immerhin ein Remis aus dem Kampf heraus.

Ein weiterer hoffnungsvoller Schwinger aus den Winterthurer Reihen, Beda Arztmann, konnte ebenfalls mit der beliebten Auszeichnung nach Hause gehen. Leider reichte es ihm nur für vier Siege auf dem Winterthurer Hausberg. Im dritten und im sechsten Gang musste Arztmann gegen die Favoriten Bieri Marcel (Edlibach) und Schnurrenberger Roman (Dussnang) unten durch. Er erkämpfte sich den Rang 7a und 56.00 Punkte.

Der Technische Leiter der Winterthurer Jungschwinger, Andreas Keller, startete am Schwingfest nicht sehr vielversprechend. Er musste gleich in den ersten zwei Begegnungen im Sägemehl eintauchen. Dies liess der Sportler aus Pfäffikon (ZH) nicht auf sich sitzen und legte gleich zweimal hintereinander seine Kontrahenten auf den Rücken. Im weiteren Verlauf des Festes holte Keller zuerst ein Remis und danach wieder einen Sieg raus. Dem jungen Athleten wurde deshalb der Rang 8f und 55.75 Punkte gutgeschrieben.

Der letzte Winterthurer Schwinger, der sich eine Auszeichnung holen konnte, ist der Tösstaler Patrick Rüegg. Der Landwirt, der dank seiner im Welschland absolvierten Lehre, im Schwingklub Estavayer-le-Lac mitschwang, ist auch der letzte der überhaupt die Auszeichnung am Eschenbergschwingfest erhielt. Er konnte mit einem Sieg starten, musste sich aber nachfolgend gleich zweimal ein Unentschieden gefallen lassen. Rüegg konnte den nächsten Kampf mit 9.75 Punkten wieder für sich entscheiden. Leider musste er sich in den letzten beiden Gängen wieder zwei Remis ins Notenblatt schreiben lassen. Rüegg erreichte dank seiner Leistung gesamthaft 55.75 Punkte und den Rang 8g.

Gute Leistung des jungen Winterthurer Schwingers

Der 2003 geborene Anliker Andri absolvierte sein erstes Schwingfest bei den <<Grossen>>. Es reichte ihm zwar nicht für die Auszeichnung, dennoch zeigte der Detailhändler, dass Potential in ihm steckt. Er erreichte sein Ziel, mindestens ein Sieg, gleich in der ersten Runde. Leider musste er sich danach zweimal eine Niederlage gefallen lassen, im zweiten Gang schwang er bereits gegen den Teilverbandskranzer Roman Schnurrenberger. Dies entmutigte Anliker überhaupt nicht und er warf den Gegner des vierten Ganges auf den Rücken.

Weiter erkämpfte sich der Schlatter ein Remis, musste aber im sechsten Gang schon wieder untendurch. Auf Anlikers Notenblatt standen nach dem Schwingfest der Rang 13f und 56.50 Punkte geschrieben.