Eschenberg-Schwinget ob Winterthur vom Sonntag, 28. April 2019

Bei zunächst kaltem und garstigem Wetter fanden sich 800 Zuschauer und 70 Sportler ein, um den Schwingern am alljährlich und beinahe bei jedem Wetter stattfindenden Eschenbergschwingfestes, beim Kampf um den Sieg des Winterthurer Hausberges zuzusehen.

Samir Leuppis vierter Eschenberg-Sieg

Lokalmatador Samir Leuppi gewinnt zum vierten Mal nach 2015, 2016 und 2018 den Eschenberg-Schwinget ob Winterthur. Insgesamt holen die Athleten des Schwingklubs Winterthur sechs Auszeichnungen. Drei der angemeldeten Favoriten, Christoph Odermatt (Schwingklub Zürich Oberland), Shane Dändliker (Schwingklub Zürichsee rechtes Ufer) und der Thurgauer Oldie Stefan Burkhalter (Schwingklub am Ottoberg) mussten sich leider verletzungshalber am traditionellen Eschenberg-Schwingfest abmelden.

Im Schlussgang auf dem Winterthurer Hausberg setzte sich Samir Leuppi nach ca 8.30 Minuten gegen den Innerschweizer Gastschwinger und Favoriten aus dem Schwingklub Ägerital, Marcel Bieri (Edlibach) durch.

<<Ich wusste, dass ich mit seiner Schwing-Art nicht gut klarkommen würde. Ebenfalls war mir bewusst, dass er den Schlungg anwenden wird, so war ich bereit und konnte diesen kontern.>>, erzählte Leuppi ausser Atem nach seinem Festsieg. Der leicht angeschlagene technische Assistent der Transportpolizei meinte nur einen Tag vorher, es sei nicht sicher, ob er den Tagessieg holen werde, da doch einige favorisierte Schwinger auf der Liste standen und er auch noch mit einer Verletzung zu kämpfen hat.

Dass Leuppi im Schlussgang steht, stand schon nach dem vierten Gang fest, da er als einziger Sportler mit vier Siegen im Notenblatt dastand. In der ersten Begegnung musste der Gast aus dem Welschland, Vincent Roche, daran glauben. Danach bodigte Leuppi der Reihe nach Burkhard Tobias (Forch), Benjamin Nock (Turbenthal), und Bieri Christian (Edlibach), den Bruder des Schlussgangteilnehmers. Auch im fünften Kampf, dem Zürcher-Duell, gegen Wey Nicola (Stäfa) hatte Leuppi klar die Überhand. Leuppi stand mit insgesamt 49.50 Punkten im Schlussgang.

Sein Kontrahent, Bieri Marcel, startete gleich mit einem Unentschieden gegen den Zürcher Oberländer Schwinger Fabian Kindlimann in den Tag. Nach diesem nicht sehr optimalen Auftakt konnte der Gastschwinger seine Energie aus den Reserven locken und die weiteren vier Kämpfe ohne grosse Probleme gewinnen. Weil Leuppi einen Punkte-Vorsprung von 1.50 Punkten auf Bieri hatte, musste ausgeschwungen werden. Auch diesen Kampf konnte Bieri gewinnen, sogar mit der Höchstnote 10.00. Der Teilverbandskranzer landete nach dem verlorenen Schlussgang, dem siebten Kampf für ihn an diesem Tag, auf dem zweiten Platz mit genau 58.00 Punkten.

Weitere ausgezeichnete Schwinger von Winterthur

Der beste Schwinger nach Leuppi aus dem Winterthurer Stadtklub ist Philipp Lehman aus Humlikon. Der zweifache Kranzschwinger gewann gleich den ersten Gang, musste bereits aber schon im zweiten untendurch. Die darauffolgenden zwei Begegnungen konnte er wieder für sich entscheiden. Gegen den späteren Schlussgangteilnehmer Bieri Marcel hatte der Zimmermann keine Chance mehr und verlor den Kampf. Als guten Abschluss am Heimspiel liess Lehmann seinen Gegner im letzten Gang am Sägemehl schnuppern. So erreichte er 56.75 Punkte und den Schlussrang 5c.

Nur einen Rang hinter Lehmann, auf dem Rang 5d, landete Michi Hari aus Hettlingen mit 56.75 Punkten. Dieser gewann gleich gegen die ersten zwei Kontrahenten, musste sich aber in den zwei weiteren Kämpfen gegen die Teilverbandskranzer Riget Tobias (Schänis) und Roch Vincent (Constantine) das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Die fünfte und die sechste Begegnung entschied er mit zweimal der Höchstnote überzeugend für sich.

Ebenfalls nicht weit hinter Hari, konnte sich Lanter Christian den Schlussrang 6c mit 56.50 Punkten für sich reservieren lassen.

Der Kollbrunner Athlet konnte drei Siege für sich verbuchen lassen, einmal musste er tauchen. Zweimal jedoch konnte er dem Gegner standhalten und holte immerhin ein Remis aus dem Kampf heraus.

Ein weiterer hoffnungsvoller Schwinger aus den Winterthurer Reihen, Beda Arztmann, konnte ebenfalls mit der beliebten Auszeichnung nach Hause gehen. Leider reichte es ihm nur für vier Siege auf dem Winterthurer Hausberg. Im dritten und im sechsten Gang musste Arztmann gegen die Favoriten Bieri Marcel (Edlibach) und Schnurrenberger Roman (Dussnang) unten durch. Er erkämpfte sich den Rang 7a und 56.00 Punkte.

Der Technische Leiter der Winterthurer Jungschwinger, Andreas Keller, startete am Schwingfest nicht sehr vielversprechend. Er musste gleich in den ersten zwei Begegnungen im Sägemehl eintauchen. Dies liess der Sportler aus Pfäffikon (ZH) nicht auf sich sitzen und legte gleich zweimal hintereinander seine Kontrahenten auf den Rücken. Im weiteren Verlauf des Festes holte Keller zuerst ein Remis und danach wieder einen Sieg raus. Dem jungen Athleten wurde deshalb der Rang 8f und 55.75 Punkte gutgeschrieben.

Der letzte Winterthurer Schwinger, der sich eine Auszeichnung holen konnte, ist der Tösstaler Patrick Rüegg. Der Landwirt, der dank seiner im Welschland absolvierten Lehre, im Schwingklub Estavayer-le-Lac mitschwang, ist auch der letzte der überhaupt die Auszeichnung am Eschenbergschwingfest erhielt. Er konnte mit einem Sieg starten, musste sich aber nachfolgend gleich zweimal ein Unentschieden gefallen lassen. Rüegg konnte den nächsten Kampf mit 9.75 Punkten wieder für sich entscheiden. Leider musste er sich in den letzten beiden Gängen wieder zwei Remis ins Notenblatt schreiben lassen. Rüegg erreichte dank seiner Leistung gesamthaft 55.75 Punkte und den Rang 8g.

Gute Leistung des jungen Winterthurer Schwingers

Der 2003 geborene Anliker Andri absolvierte sein erstes Schwingfest bei den <<Grossen>>. Es reichte ihm zwar nicht für die Auszeichnung, dennoch zeigte der Detailhändler, dass Potential in ihm steckt. Er erreichte sein Ziel, mindestens ein Sieg, gleich in der ersten Runde. Leider musste er sich danach zweimal eine Niederlage gefallen lassen, im zweiten Gang schwang er bereits gegen den Teilverbandskranzer Roman Schnurrenberger. Dies entmutigte Anliker überhaupt nicht und er warf den Gegner des vierten Ganges auf den Rücken.

Weiter erkämpfte sich der Schlatter ein Remis, musste aber im sechsten Gang schon wieder untendurch. Auf Anlikers Notenblatt standen nach dem Schwingfest der Rang 13f und 56.50 Punkte geschrieben.

Sponsoren- und Spenderliste
                           Eschenbergschwinget  2019
     
Zürcher Kantonalbank Cocca Antonella Winterthur
     
Genossenschaft Migros Ostschweiz Bachmann Rahel Gossau
     
A.Waldvogel AG Waldvogel Peter Wila
Agrotech GmbH Sturtzenegger Samuel Rikon
Andreas Lanter   Kollbrunn
Andres Transporte AG   Effretikon
Arztmann Claudia + Raimund   Ossingen
at-raum Truninger Andrea, Innenarchitektin Rikon
AXA Winterthur Aeschlimann Christian Winterhur
AXA Winterthur Ott Martin Zürich
Bachmann's Söhne AG Sägerei und Holzhandlung Wila
Bau Art Team GmbH Truninger Urs Wildberg
Bau- und Landmaschinen Berwert Andreas Wila
Benz Hans   Ganterschwil
BG Bieri Bieri Andreas Rikon
Blumen Glück zur alten Post Frauenfelder Sandra Hofstetten
Blumengärtnerei G. Gerber  Göpf Gerber Rikon
Bolliger Gravuren Bolliger Erwin Winterthur
Bosshard Hansrudolf   Turbenthal
Brägger Andreas und Nicole   Winterthur
Büchi Heinrich   Winterthur
Burgdorfer Walter   Winterthur
Caruso Pia & Enzo   Rikon
Christen Stefan   Bern
Comminot Christoph   Kollbrunn
Dolder Hedy u. Keller Hanspeter    Winterthur
Eggenschwiler Denise u. Cornioley Serge    Dielsdorf
Eggenschwiler René   Esslingen
Ehrensberger Bruno Zimmerarbeiten / Baumontagen Alten
Eiertom Jung Thomas Rikon
Etavis AG Elektro Istallationen Lehmann Fritz Winterhur
Familie Rüegg   Rikon
Gebrüder Jucker AG Metzgerei Kollbrunn
Gerüstbau Graf AG Graf Patrick Wila
Graf Michael   Winterthur
Hächler Werner   Rikon
Haldemann Paul   Winterthur
Häni David   Langenthal
Jim Bob AG  Merk Marcel Marthalen
Johler Druck und Schriften   Wila
Kaufmann Rösli und Oskar   Winterthur
Kumli Marco   Elsau
Kündig & Winkler AG   Rikon
Kündig Andreas Gartenbau Zell
Lanter Lydia   Winterthur
Lanter Thomas Jun.   Kollbrunn
Leuppi Samir   Finstersee
Leuppi Sybille   Winterthur
Leuppi Werner   Hettlingen
Maino René   Langenhard
Maler Graf AG Graf Markus  Wila
Mehr Dominik   Seuzach
Mühle Transport AG   Neftenbach
Netcloud AG Hempele Patrick  Winterthur
Nüssli Philipp   Kollbrunn
Plüer Fabian   Winterhur
Plüer Marcus   Winterhur
Plüer Sandra   Winterhur
Plüer Vreni   Winterthur
Restaurant Eschenberg   Winterthur
Riget Holzbau   Elgg
Rüegg Max   Rikon
Schillmeier Martin   Winterthur
Schindler & Scheibling AG Holzbau Uster
Schoch Administration Schoch Chantal Kollbrunn
Schramm-Schönmann AG Getränkehandel Turbenthal
SFS unimarket AG Caruso Enzo Winterthur
Sieber Daniel   Winterthur
Speich Markus   Niederurnen
Spirgi Walter   Theilingen
Stahel AG Baugeschäft Keller Robert Pfäffikon
Stettler Vreni und Franz   Rikon
Stoller Peter Maurerarbeiten Winterthur
Sturzenegger Jakob   Turbenthal
Taverne zum Hirschen Perret Andreas  Winterthur
Truninger AG, Bauspenglerei Truninger Martin und Hans  Rikon
Verkehrsverein Wila Graf Markus  Wila
Waldvogel Martin   Wila
Wander AG   Neuenegg
Wanner Treuhand Wanner Michael Winterthur
Wislig Zäller Landolt Walter  Kollbrunn
Zwicky Kanalreinigungen AG Zwicky Urs  Hinwil
     
    Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung
          www.schwingklub-winterthur.ch

Am Ostermontag fand bei wunderschönem Wetter in Osterfingen das Schaffhauser Frühjahrsschwingfest statt.

Mit am Start waren 69 Sportler aus der Schwingszene, davon sechs Schwinger aus dem Schwingklub Winterthur und rund 800 schwingbegeisterte Zuschauer.

Im Schlussgang trafen Schmid Dominik (Hundwil) und Philipp Lehman (Humlikon) aufeinander. Schmid Dominik konnte diesen wichtigen, letzten Gang nach rund 37 Sekunden mit Wyberhaken für sich entscheiden. Der Appenzeller Schwinger gewann die ersten drei Gänge, musste sich aber im vierten Gang mit einem Remis zufrieden geben. Nach dem fünften Gang, welcher wieder mit einem Sieg endete, stand Schmid mit 48.50 Punkten im Schlussgang. Lehmann Philipp, der für die Winterthurer Athleten in die Schwinghosen stieg, startete gleich mit einer Niederlage in den für ihn sehr erfolgreichen Tag. Danach konnte er die nächsten vier Gänge für sich entscheiden. In der fünften Begegnung liess er sogar den Teilverbandskranzschwinger Steiner Michael aus Amlikon-Bissegg am Sägemehl schuppern. Somit konnte Lehmann ebenfalls mit 48.50 Punkten am Schlussgang teilnehmen, bei dem er sich schlussendlich 57.25 Punkte und den Schlussrang 2a erkämpfte.

Ein weiterer sehr erfolgreicher Schwinger aus den Winterthurer Kreisen, Arztmann Beda, kam in der ersten Begegnung nicht über ein Unentschieden hinaus. In den gefolgten Gängen konnte er seine Gegner souverän auf den Rücken legen. Leider schwang zuviel Euphorie mit und er musste im vierten Kampf unten durch. Dies weckte den Ossinger Schwinger wieder auf und so konnte er die letzten zwei Gänge positiv für sich entscheiden. Arztmann erreichte den verdienten dritten Schlussrang und genau 57.00 Punkte.

Für Michi Hari aus Hettlingen fängt der Start in die Freiluftsaison vierversprechend an. So konnte er schon in den ersten zwei Kämpfe als Sieger hervorgehen. Danach konnte er seine letzten vier Begegnungen nur noch mit einem Unentschieden beenden. Mit diesen Ergebnissen erreichte Hari 54.75 Puntkte und den Schlussrang 10b. Nur zwei Ränge hinter Hari, auf dem Rang 10d, liegt Lanter Christian. Der Kollbrunner Landmaschinenmechaniker gewann den ersten Gang, musste aber bereits schon im Zweiten unten durch, darauf folte ein Remis im dritten Gang. Dies liess den fast 21-jährigen Sportler wieder aufwecken und er gewann die nächste Begegnung. Die letzten zwei Treffen endeten nochmals mit einem Unentschieden und einer Niederlagen gegen einen Teilverbandskranzer. Lanter erkämpfte sich insgesamt 54.75 Punkte.

Zwei Schwingfeste auf dem Eschenberg ob Winterthur

Am Sonntag wird auf dem Eschenberg der traditionelle Eschenberg-Schwinget ausgetragen.

Bereits am Samstag steigen die Nachwuchsschwinger in die Schwinghosen.

Rund 60 Schwinger aus den Kantonen Zürich, Schaffhausen, Appenzell, Thurgau, und den diesjährigen Gästeschwingklubs Estavayer und Ägertial werden am Eschenbergschwinget teilnehmen.

Um den Tagessieg antreten, werden unter anderem der Titelverteidiger, der Teilverbandskranzschwinger Leuppi Samir (Winterthur) und der letztjährige Zweitplatzierte und eidgenössische Kranzschwinger Stefan Burkhalter (Homburg)

Die Favoriten

Leuppi Samir vom organisierenden Schwingklub Winterthur und Burkhalter Stefan, der Thurgauer <<Oldie>> gehören zusammen mit den Gästeschwingern Bieri Marcel und Christian aus dem Schwingklub Ägerital, dem Zürcher Oberländer Schwinger Schnurrenberger Roman, Schlussgangteilnehmer des Eschenberg-Schwingfestes 2018 und Dändliker Shane vom Schwingklub ZH rechtes Ufer zu den Favoriten um den Festsieg.

Leuppi, der das vergangene Eschenbergschwinget zum dritten Mal gewinnen konnte, erkämpfte sich im Jahr 2018 insgesamt sechs Kränze.

Der Thurgauer Landwirt Stefan Burkhalter ergatterte sich letztes Jahr am Thurgauer Kantonalen-Schwingfest den hochhängenden Kranz auf dem zweiten Rang. Der älteste aktive Schwinger, wird alles daransetzen, den Vorjahressieger von der Spitze zu stossen.

Mit den Gastschwingern den Brüdern Bieri Marcel und Christian vom Schwingklub Ägerital, kommt frischer Wind auf den Winterthurer Hausberg.

Bieri Marcel gewann im Jahr 2017 das Zuger Kantonalschwingfest und schwang am Eidgenössischen Schwing- & Älplerfest in Estavayer-le-Lac vor drei Jahren alle acht Gänge mit.

Der bald 25-jährige Primarlehrer ist mit seinen 22 erkämpften Kränzen somit auch ein heisser Anwärter auf den diesjährigen Sieg.

Die weiteren zwei Zürcher Schwinger, Schnurrenberger und Dändliker und der Ägeritaler Schwinger Bieri Christian gehören zum erweiterten Favoritenkreis.

Dändliker Shane (Feldbach) besitzt zwar << erst >>4 Kränze, dennoch sorgt der bald 24-jährige Zürcher Presse-preisgewinner von 2018 auch mal für einen überraschenden Sieg, so geschehen am Geren-Schwinget von 2017.

Schnurrenberger Roman besitzt insgesamt 12 Kränze, davon 2 Teilverbandskränze. Der Sternenberger gewann 2017 das Niklausschwinget, somit kommt man nicht umhin, auch ihn zum Favoritenkreis dazuzuzählen.

Bieri Christian erschwang sich bisher 5 Kränze. Der gelernte Zimmermann klassierte sich am Zuger kantonalen Schwingfest letzten Jahres auf dem sehr guten Schlussrang 5a, so kann auch er gut mit den Favoriten des Eschenbergschwingfestes mithalten.

Weitere Kranzschwinger des Stadtklubs

Neben Samir Leuppi nehmen weitere vierzehn Athleten des Stadtklubs teil, davon vier Kranzschwinger:

Beda Arztmann (Ossingen), Karim Leuppi (Kollbrunn), Andreas Keller (Pfäffikon) und Lehmann Philipp (Humlikon).

Arztmann bestreitet in der noch jungen Saison 2019 sein drittes Schwingfest. Nachdem er sich am Gibelschwinget in Bonstetten den guten Schlussrang 5f für sich reservieren konnte, hofft auch er auf ein gutes Ergebnis an diesem Heimschwingfest.

Ebenfalls am dritten Schwingfest dieses Jahres möchte Keller Andreas, der Nachwuchstechnische Leiter der Winterthurer, sich genauso in den auszeichnungsberechtigten Rängen platzieren.

Auch Lehmann Philipp der sich letztes Jahr in Beggingen seinen ersten Kranz aufsetzten durfte, darf dieses Jahr auf einen guten Saisonstart zurückblicken. Er klassierte sich am Gibelschwinget auf dem Schlussrang 4b mit Auszeichnung.

Leuppi Karim, der Bruder des Favoriten, begeht mit dem Eschenbergschwingfest, seinen Saisonauftakt nach einer Unfallpause und möchte auf dem Winterthurer Hausberg sportlich überraschen.

Winterthurer Hoffnungen

Der bald 21-jährige Kollbrunner Lanter Christian steht zusammen mit Hari Michi auf der Liste der Winterthurer Hoffnungsträger ganz oben.

Lanter besuchte bereits vier Schwingfeste in dieser Saison. Sein bisher erfolgreichstes Resultat in diesem Jahr, erkämpfte er sich am Berchtoldsschwinget in Zürich- Wiedikon, bei dem er sich auf dem Schlussrang 11b platzierte.

Hari Michi bestreitet mit dem Heimschwingfest sein zweites Fest in diesem Jahr. Im vergangenen Jahr konnte der Hettlinger seine Leistungen gut abrufen und klassierte sich beispielsweise beim Bachtelschwinget auf dem Rang 9b.

Das Anschwingen beginnt um 12.00 Uhr. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Martin Truninger aus Rikon ist gut vorbereitet und mit einer gedeckten Festwirtschaft bereit für viele Besucher und Schwingerfans.

Buebeschwinget am Samstag

Am Buebeschwinget Eschenberg, der am Samstag durchgeführt wird, werden

Nachwuchsschwinger von den Kantonen Appenzell, Schaffhausen, Thurgau, Zürich und den Schwingklubs Estavayer und Ägerital starten.

Teilnahmeberechtigt sind die Jahrgänge 2004 bis 2011. Insgesamt werden ca. 120 Buben um die begehrten Auszeichnungen kämpfen.

Die Wettkämpfe beginnen um 11.00 Uhr.

Weitere Infos:

www.schwingklub-winterthur.ch

Am 14. April 2019 fanden das Rapperswiler Verbandsschwingfest in Schmerikon mit 550 Zuschauern und 81 Schwingern und das Thurgauer Frühjahrsschwingfest in Sommeri mit 500 Zuschauern und 95 Schwingern, bei knallharten Wetterbedingungen, statt.

Lanter Christian und Plüer Fabian vom Schwingklub Winterthur sind nur zwei der Sportler, welche bei garstigem Wetter ihre Leistung abrufen mussten.

 Beim Rapperswiler Verbandsschwingfest gewann, nicht überraschend, der zweifache Eidgenosse Bösch Daniel im Schlussgang nach 5.25 Minuten mittels Kurz, gegen den Vorjahressieger Bless Michael.

Bösch startete mit einem gestellten Gang gegen den eidgenössischen Kranzschwinger aus dem Glarnerland Rychen Roger. Nach diesem nicht sehr schwungvollen Auftakt, konnte er aber die folgenden vier Gänge bis zum Schlussgang für sich entscheiden. 

Leider lief es für Lanter Christian, der für die Winterthurer Schwinger ins Sägemehl stieg, nicht ganz so gut wie für den Tagessieger. Lanter musste sich gleich in den ersten zwei Begegnungen ein Remis, einmal mit 8.75 und einmal mit 9.00 Punkten, eingestehen. Die Gänge drei und vier dafür verliefen für den Landmaschinenmechaniker erfolgreich, so konnte er sich zwei Siege, inklusive der Punktzahl 10.00 nach dem vierten Gang, ins Notenblatt schreiben lassen. Lanter konnte aber mit seinen nächsten Gegnern nicht mehr mithalten und musste sich in den letzten zwei Kämpfen geschlagen geben und am nassen Sägemehl schnuppern. So erreichte er den Schlussrang 12b und insgesamt 54.50 Schlusspunkte.

 Ein wenig mehr nördlich von Rapperswil, fast am Bodensee, bezwingt der Thurgauer Athlet Giger Samuel den enbenfalls aus dem Thurgau stammenden Eidgenossen Beni Notz nach 4.27 Minuten mit Überdrücken am Boden. Giger holte sich schon vom ersten Gang an die Siege auf seine Seite, so legte er jeden seiner Gegner souverän auf den Rücken. In Gang drei bodigte Giger den späteren Schlussgangteilnehmer bereits zum ersten Mal. Der erst 21-jährige Zimmermann startete mit 49.25 Punkten in den Schlussgang und beendete sein Schwingfest mit 59.25 Punkten und natürlich dem Tagessieg.

 Am selben Fest stieg Plüer Fabian ebenfalls für den Winterthurer Stadtklub in die Schwinghosen.

Plüer musste sich bereits im ersten Gang das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Die nächste Begegnung verlief für den 2003 geborenen Turnerschwinger siegreich. In den Gängen drei und vier konnte er nicht sehr Punkten und holte nur zwei Remis raus. Dies schien ihn wachzurütteln und der Zimmermanns-Lehrling konnte seine zwei letzten Kämpfe für sich entscheiden. Plüer holte sich am Ende des Tages seine verdienten 55.25 Punkte und den guten Schlussrang 9a.

Gibel-Schwinget in Bostetten vom 7. April 2019

Am 7. April 2019 fand in Bonstetten das 20. Gibelschwinget mit insgesamt 94 Schwingern und rund 1500 Zuschauern statt. Mit am Start waren neun Schwinger des Schwinklubs Winterthur, fünf davon durften sogar mit einer Auszeichnung nach Hause gehen.

Der erfolgreichste der Winterthurer Sportler war Samir Leuppi, der dank dem gestellten Schlussgang von Samuel Giger (Ottoberg) und Pirmin Reichmuth, (Cham) den Sieg nach dem sechsten Gang erben konnte.

Leuppi startete gleich mit drei Siegen in den Tag, die dritte Begegnung mit dem Aargauer Schwinger Joel Strebel endete sogar mit der Höchstnote für Leuppi. Im vierten Gang musste er sich vom späteren Schlussgangteilnehmer Samuel Giger das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Danach wachte Leuppi wieder auf und gewann die letzten zwei Gänge souverän. So erhielt er 57.75 Schlusspunkte.

Philipp Lehmann aus Humlikon startete ebenfalls mit einem Sieg, musste aber bereits schon im zweiten Kampf ins Sägemehl tauchen. Die dritte Begegnung entschied der zukünftige Zimmermann wieder für sich, doch er konnte sich im vierten Gang gegen den eidgenössischen Kranzschwinger Roger Rychen leider nicht mehr durchsetzen. Im Fünften Gang holte er wieder ein wenig Energie aus den Reserven und gewann diesen und den folgenden Kampf. Er landete mit 57.00 Punkten auf dem Schlussrang 4b.

Der Ossinger Schwinger Beda Arztmann erschwang sich in der gleichen Reihenfolge wie Lehmann vier Siege und zwei Niederlagen. Auch er musste sich im zweiten Gang gegen einen Schlussgangteilnehmer, Pirmin Reichmuth, geschlagen geben, konnte aber zwei Kranzschwingern den Rücken ins Sägemehl drücken. Er erreichte mit seiner guten Leistung am Schluss den Rang 5f und 56.75 Punkte.

Andreas Keller aus Pfäffikon (ZH)musste sich gleich im ersten Gang ein Remis ins Notenblatt schreiben lassen, freute sich jedoch im zweiten Gang, da er diesen Kampf für sich entscheiden konnte. Keller erkämpfte sich danach eine Niederlage und einen Sieg. In der fünften Begegnung gegen den Turbenthaler Beni Nock, konnte er sich nicht ganz durchsetzen und erhielt nochmals ein Remis. Mit dem Sieg im letzten Gang erhielt Keller 55.75 Schlusspunkte und landete auf dem Rang 8a.

Der letzte Winterthurer Schwinger welcher eine Auszeichnung mit nach Hause nehmen durfte, war Christian Lanter aus Kollbrunn. Lanter startete gleich mit einer Niederlage, doch er schüttelte seine Müdigkeit ab und gewann gleich zwei Gänge in Folge. Joel Strebel (Aristau) konnte ihn im vierten Kampf bremsen und Lanter musste sich nochmals eine Niederlage eingestehen. Dafür gewann der Landmaschinenmechaniker den nächsten Gang und konnte immerhin im letzten Gang noch ein Remis rausholen. Lanter erschwang sich mit seiner Leistung auf dem Rang 8d und 55.75 Punkten die viertletzte Auszeichnung.