Neuer Präsident - neues Vorstandsmitglied - Ehrungen

 

Winterthur-Wülflingen. An der 111. Generalversammlung des Schwingklubs Winterthur löst Martin Truninger (Rikon) Bernhard Waldvogel (Wila) als Präsident ab.

 

79 Mitglieder und Gäste konnte der 40-jährige Bernhard Waldvogel zur seiner zehnten und letzten GV als Präsident begrüssen. Nach insgesamt 15 Jahren Vorstandstätigkeit übergab er die Führung an Martin Truninger, der seit zehn Jahren im Vorstand sitzt. Als neues Vorstandsmitglied wurde der Winterthurer Jürg Schönenberger gewählt. Der Winzermeister wird Beisitzer.

 Beni Waldvogel - Martin Truninger

Beni Waldvogel - Martin Truninger

Blatter Technischer Leiter

Thomas Blatter übernimmt von Martin Truninger das Amt des Technischen Leiters. Der Seuzacher hatte diese Charge bereits von 2005 bis 2008 inne.

 

In der Jahresrechnung wurde ein Einnahmenüberschuss von CHF 6'748.55 ausgewiesen. Der Mitgliederbestand konnte um 27 auf 749 erhöht werden.

 

Kick-off

In seinem Jahresbericht erwähnte Bernhard Waldvogel unter anderem, dass es am Buebeschwinget Eschenberg und am Eschenberg-Schwinget ein erfreuliches finanzielles Ergebnis gab. <<Der 1. November war mein sonnigster Augenblick dieses Jahr>>, sagte Waldvogel. Mit dem Zünden von drei Raketen an der ersten OK-Sitzung, <<Wila 2014>>, gab Präsident Hans-Peter Meier (Wila) den Kick-off fürs 104. Zürcher Kantonal-Schwingfest vom 11. Mai 2014 in Wila.

 

Drei Kränze und zwölf Auszeichnungen

Nicht zufrieden mit der Bilanz von drei Kränzen und zwölf Auszeichnungen war der Technische Leiter, Martin Truninger. Lukas Nigg (Winterthur) war am Zürcher Kantonalen sowie am Bündner Glarner-Schwingfest erfolgreich. Samir Leuppi erkämpfte sich den Schaffhauser-Kranz. Zufrieden zeigte sich Truninger mit dem Trainingsbesuch der Aktiven. Speziell erwähnte er den 18-jährigen Kollbrunner Andreas Lanter, der an allen Rangschwingfesten im Kanton Zürich teilnahm.

 

39 Zweige und 32 Auszeichnungen

Sehr zufrieden war der Technische Leiter Jungschwingen, Lukas Nigg, mit der Ausbeute von 39 Zweigen und 32 Auszeichnungen. Die Anzahl der Zweige stieg gegenüber 2011 um 20. Christian Lanter (Kollbrunn) triumphierte am Buebeschwinget Eschenberg. Erfolgreichster Zweigsammler war Dario Rösli (Dägerlen) mit sechs Exemplaren.

 

Waldvogel neues Ehrenmitglied

Dank seinen grossen Verdiensten für den Schwingsport wurde Bernhard Waldvogel hoch verdient in die Garde der Ehrenmitglieder aufgenommen. Der gelernte Landmaschinenmechaniker war 3709 Tage lang Klubpräsident, dies hatte der Präsident des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes, Rolf Lussi (Seuzach), mitgeteilt. Seit 2004 amtet er als Kampfrichter. Dazu war er schon in vielen OKs im Einsatz - seit 2006 ist er OK-Präsident der beiden Schwingfeste auf dem Eschenberg. Im OK <<Wila 2014>> bekleidet der ehemalige, vierfache Kranzer, Waldvogel, das Amt des Vizepräsidenten.

 

Vier Veteranen

Zu Veteranen wurden Kurt Bieri und Enzo Caruso (beide Rikon) sowie Andreas Kündig und Peter Lüthi (beide Zell) geehrt.

 

Präsente erhielten Rolf Lussi, die Vizepräsidentin und Aktuarin/Protokollführerin, Barbara Truninger (Kollbrunn), und Hans-Peter Meier.

 

 

 

Winterthur. Der Schwingklub Winterthur wurde am 5. Oktober 1902 gegründet. Am 30. November fand in Winterthur-Wülflingen die 111. Generalversammlung statt. Der Vorstand hat derzeit neun Mitglieder, und der Klub hat insgesamt 24 Aktive und 21 Nachwuchsschwinger.

 

Bernhard Waldvogel (Wila) trat an der GV des Schwingklubs Winterthur vom 30. November nach zehn Jahren als Präsident zurück - insgesamt war er 15 Jahre lang im Vorstand. Als sein Nachfolger bestimmte die Versammlung Martin Truninger (Rikon), der bis anhin die Charge des Technischen Leiters inne hatte. Waldvogel stellt sich weiterhin als OK-Präsident des Buebeschwinget Eschenberg und des Eschenberg-Schwingets zur Verfügung. Zudem ist er Vizepräsident des Zürcher-Kantonal-Schwingfests 2014 in Wila. Martin Truninger, der 2010 vom aktiven Schwingsport zurücktrat, ist bereits seit zehn Jahren im Vorstand und ist auch als Speaker an Schwingfesten zu hören.

 

Vizepräsidentin des am 5. Oktober 1902 gegründeten Klubs ist Barbara Truninger (Kollbrunn), die Schwester von Martin. Sie wurde im 2004 als erste Frau in den Vorstand des Schwingklubs Winterthur gewählt und führt seitdem das Amt als Aktuarin und Protokollführerin aus. Im OK <<Wila 2014>> hat sie das Ressort Marketing/Sponsoring unter sich.

 

Technische Leiter

Der Seuzacher Thomas Blatter ist als Technischer Leiter der Aktiven für das wöchentliche Training in der Schwinghalle zuständig. Ausserdem macht er die Anmeldungen für die Schwingfeste und steht den Schwingern jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung. Zudem ist Blatter auch Fähnrich des Klubs.

 

Lukas Nigg (Winterthur), Technischer Leiter Jungschwingen, leitet jeweils am Mittwoch das Training der Nachwuchsschwinger (8 bis 15 Jahre). Und wenn möglich begleitet er den Nachwuchs an die Wettkämpfe.

 

<<Kassiere>> und Materialwart

Seit 2011 ist der Winterthurer Michael Dolder als Kassier tätig. Wie alle anderen Vorstandsmitglieder ist er im <<OK-Eschenberg>> im Einsatz. Mit seinen 23 Jahren ist Dolder das jüngste Vorstandsmitglied.

 

Als Mitgliederkassier sorgt Fredi Nessensohn (Wila) unter anderem, dass die rund 750 Mitglieder des Klubs den nötigen Jahresbeitrag bezahlen. Zusammen mit Martin Berwert (Wila) ist er für den WC-Wagen verantwortlich, welcher zu günstigen Konditionen gemietet werden kann.

 

Der Versicherungskassier, Andreas Bieri (Rikon), ist dafür besorgt, dass jeder Schwinger, der an Wettkämpfen teilnimmt, entsprechend versichert ist.

 

Der Schwingklub Winterthur hat auch eine Bestuhlung, die vermietet wird. Martin Berwert ist als Materialwart die zuständige Person.

 

Der 44-jährige Jürg Schönenberger (Winterthur) wurde an der GV 2012 in den neunköpfigen Vorstand gewählt und ist Beisitzer. Wie Andreas Bieri, Thomas Blatter und Bernhard Waldvogel ist er jeweils an den Wochenenden als Kampfrichter auf den Schwingplätzen anzutreffen.

 

Ohne Vorstandstätigkeiten

Nicht im Vorstand vertreten sind der Präsident des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes und NOS-Vorstandsmitglied, Rolf Lussi (Seuzach), und der Hagenbucher Thomas Reichmuth, der Medienchef. Sie nehmen jeweils an den Vorstandssitzungen des Klubs teil

Sechs Eidgenossen in der Stadthalle

 

Dietikon. Am Sonntag wird der 75. Niklausschwinget durchgeführt. Gemeldet sind 106 Schwinger aus den Verbänden Südwest-, Inner-, Nordwest- und Nordostschweiz. Der Schwingklub Winterthur ist mit sieben Athleten dabei.

 

Der Sieg führt über Bruno Gisler (Rumisberg), der nach 2010 und 2011 bereits den dritten Triumph am traditionellen Hallenschwinget anstrebt und sich im 2012 neun Kränze erkämpfte. Nebst Gisler steigen zum Saisonabschluss fünf weitere Eidgenössische Kranzschwinger ins Sägemehl. Es sind dies der Schlussgangverlierer des Innerschweizer Schwingfests, Andi Imhof (Attinghausen), und vom Nordostschweizer Schwingerverband Beat Clopath (Bonaduz), die beiden St. Galler Martin Glaus (Schänis) und Jakob Roth (Krummenau) sowie der 38-jährige Thurgauer Stefan Burkhalter (Homburg).

 

Sieben Winterthurer

Der Schwingklub Winterthur ist mit sieben Athleten am Start: Georg Hirsiger, Karim und Samir Leuppi, Lukas Nigg und Dominic Steiner (alle Winterthur). Das Zürcher Weinland vertritt der 17-jährige Ossinger Beda Arztmann und das Tösstal Andreas Lanter (Kollbrunn). Auf gute Platzierungen können die beiden Kranzer Samir Leuppi und Lukas Nigg hoffen.

 

Zürcher Oberländer mit Kindlimann

Der Nummer 1 der Zürcher Schwinger, Fabian Kindlimann (Wald), ist ein Spitzenplatz zuzutrauen. Er wird unter anderem begleitet von Christoph und Martin Odermatt (beide Bauma) und vom 17-jährigen Sternenberger Roman Schnurrenberger.

 

Der Nachwuchsschwinger Patrik Bürgler (Ellikon am Rhein) ist als einziger Aktiver des Schaffhauser Schwingerverbandes gemeldet.

 

Die Wettkämpfe in der Dietiker Stadthalle beginnen um 8 Uhr.

Bericht im Tössthaler

 

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Tobler löst Bleuler als Obmann ab

 

Winkel. Hans Gisler (Flaach) vom Schwingklub Winterthur war an der 55. Zürcher Kantonalen Schwinger-Veteranen-Tagung der Älteste und wurde geehrt.

 

Der Kantonale Veteranenobmann, Walter Bleuler, der in Winkel wohnt, konnte 142 Personen begrüssen. Dabei waren auch der Präsident des Nordostschweizer Schwingerverbandes, Hanspeter Rufer (Rüti), Rolf Lussi (Seuzach), Präsident des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes, und der Schwingerkönig von 1977 in Basel, Noldi Ehrensberger (Adlikon).

 

Neuer Obmann

Walter Bleuler vom Schwingklub Zürcher Unterland gab nach 17 Jahren sein Amt als Obmann ab. Als sein Nachfolger bestimmte die Versammlung Hansruedi Tobler (Wetzikon), der dem Schwingklub Zürcher Oberland angehört und bis anhin Säckelmeister war. Neu in die Obmannschaft wurde Johann Zehnder (Egg), Schwingklub Zürichsee rechtes Ufer, gewählt. Schryber Walter Spirgi (Theilingen) vom Schwingklub Winterthur stellt sich für ein weiteres Jahr zur Verfügung.

 

Hans Gisler der Älteste

Einer der Höhepunkte der Versammlung war die Ehrung der über 80-Jährigen. Hans Gisler, Schwingklub Winterthur, wurde als ältester Veteran geehrt. Der ehemalige Spitzenschwinger, der sich am Eidgenössischen Schwingfest 1948 in Luzern den Kranz ergatterte, wird am 23. Februar 2013 93 Jahre alt. Der Flaacher war auch ein sehr guter Nationalturner und Ringer. Nebst Gisler erhielten auch der Wiesendanger Alfred Wuhrmann (Jahrgang 1927) sowie der 83-jährige Alfred Reichmuth (Hagenbuch) ein Präsent überreicht. 

 

 

Burkhalters zweiter OLMA-Sieg

 

St. Gallen. Im Schlussgang des 20. OLMA-Schwingets in St. Gallen fertigt Stefan Burkhalter (Homburg) den Miteidgenossen Jakob Roth (Krummenau) nach 9:26 Minuten mit Kurz-Kniestich ab. Der Winterthurer Lukas Nigg vom Schwingklub Winterthur verpasst die Auszeichnung knapp.

 

Der 38-jährige Stefan Burkhalter musste im Startgang gegen den schwächer eingestuften Sven Schurtenberger (Nottwil) einen Gestellten hinnehmen. Die restlichen fünf Partien entschied er jeweils mit der Bestnote für sich. In der Begegnung um den Einzug in den Final meisterte der Landwirt das unbequeme Leichtgewicht Emil Signer (St. Peterzell). Dank des Schlussgangerfolgs gegen Jakob Roth konnte sich der zweifache Eidgenosse zum zweiten Mal nach 2003 in die Siegerliste des nur alle drei Jahre stattfindenden OLMA-Schwingets eintragen lassen. Roth, der drei Jahre jünger ist als Burkhalter, platzierte sich mit 57,00 Punkten im Rang 4a. Bei idealen äusseren Bedingungen verfolgten in der OLMA-Arena zum Abschluss der Freiluftsaison nicht weniger als 4'500 Zuschauer die Zweikämpfe der 93 Schwinger aus der ganzen Schweiz.

 

Auszeichnung für Kindlimann und Pedrazzi

Mit je drei Vollerfolgen und Remis holte sich Fabian Kindlimann (Wald) vom Schwingklub Zürcher Oberland die Auszeichnung im Rang 7a. Zuletzt, im Gang um einen Podestplatz, kam der 21-Jährige mit Raphael Zwyssig (Gais) nicht über ein Unentschieden hinaus. Kindlimann hatte am Schluss 56,25 Punkte.

 

Marco Pedrazzi vom Schaffhauser Schwingerverband gewann drei Gänge, gegen den Berner Gast Bernhard Kämpf (Sigriswil) und Fredi Kohler (Pfäfers) musste er Niederlagen mit Tiefstnoten einstecken. Zum Auftakt stellte Pedrazzi mit dem talentierten Hannes Bühler (Amriswil). Im Kampf um die Auszeichnung gab er Manuel Hofstetter (Gais) mit der Note 10,00 das Nachsehen. Der Trülliker kam auf 55,75 Punkte und klassierte sich auf Platz 9d.

 

Nigg verpasst Auszeichnung um 0,25 Punkte

Lukas Nigg vom Schwingklub Winterthur setzte sich zu Beginn gegen Thomas Kuster (Altstätten) nach rund drei Minuten mit Gammen durch. Gegen den Bruder von Thomas Kuster, den Bergkranzer Marcel Kuster (Altstätten), unterlag der 29-Jährige in der dritten Minute. <<Kuster liegt mir einfach nicht>>, sagte Nigg. Vor dem Mittagessen bodigte er Stefan Brügger (Maladers) kurz vor Gangende. <<Brügger hatte ich am Glarner-Bündner Schwingfest im ersten Zug besiegt, heute liess er jeweils nach dem <Guet> des Kampfrichters sofort die Griffe los>>. Im vierten Durchgang verlor er gegen Fredi Kohler, der sich letztlich auf Platz 3a platzierte. Gegen den St. Galler Benj Harder machte Lukas Nigg kurzen Prozess und siegte nach kurzer Kampfzeit. Da der siebenfache Kranzschwinger im letzten Gefecht gegen den NOS-Kranzer Reto Holdener (Schänis) die Punkte teilte, verfehlte er die Auszeichnung nur um 0,25 Punkte. <<Holdener schwang wie immer sehr defensiv>>, meinte er. Mit einem guten Notenblatt - Nigg bekam es insgesamt mit fünf Kranzschwingern zu tun - platzierte er sich mit 55,50 Punkten im Rang 10d. <<Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, es ist nur schade, dass es nicht zur Auszeichnung reichte>>. Im Weiteren sagte der Winterthurer: <<Am 15. Oktober habe ich mit dem Schwingtraining für die Saison 2013 begonnen, auch mache ich derzeit drei Einheiten Krafttraining>>.

 

Andreas Lanter (Kollbrunn) verlor die drei Gänge am Vormittag, nach dem Mittagessen siegte er über den Nordwestschweizer Gast Philipp Schwob (Pratteln). Zur Qualifikation für den Ausstich fehlten dem 18-Jährigen 0,75 Punkte.

 

Der Kollbrunner Philipp Nüssli schied mit 35,25 Punkten ebenfalls nach vier Gängen aus.

 

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