Rheintal-Oberländer Buebeschwinget in Trübbach, Samstag, 18.05.2019

 

Ohne Auszeichnung

Am Rheintal-Oberländer Buebeschwinget in Trübbach mussten die vier Nachwuchsschwinger des Schwingklubs Winterthur dem Heimweg ohne Auszeichnung antreten.

Bei den Jüngsten (Jahrgänge 2010/2011) verpasste der Elgger Andrin Kupper die angestrebte Auszeichnung genau um einen Punkt. Zum Verhängnis wurde dem Turnerschwinger der Gestellte im entscheidenden sechsten Umgang gegen den gleichaltrigen Aurel Wenk (Maienfeld). Dank je zwei Vollerfolgen, Remis und Verlustpartien klassierte sich der Neunjährige im Rang 16a.

Niklas Frauenfelder (Hofstetten, 12) konnte den Platz zwei Mal als Sieger verlassen, viermal zog er den Kürzeren. Auch er verlor das letzte Gefecht und blieb wie Kupper einen Zähler hinter den auszeichnungsberechtigten Plätzen (Rang 16h und 54,25 Punkte). In der gleichen Kategorie (2006/2007) konnte Alex Rahm (Winterthur, 12) zuletzt nicht in den Kampf und die Auszeichnungen eingreifen und belegte Rang 20c.

Der vierte Teilnehmer des Schwingklubs Winterthur, Dario Plüer (Winterthur, 14), startete bei den Ältesten (2004/2005) und verfehlte mit 53,75 Punkten die Auszeichnung um zwei Punkte. (tre)

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                        Zürcher Kantonal-Schwingfest in Fehraltorf vom 12. Mai 2019


Am 12. Mai 2019 fand in Fehraltorf, bei eisigen Temperaturen aber doch zwischendurch sonnigem Wetter, das Zürcher Kantonal-Schwingfest statt. Die 4800 Zuschauer erlebten spannende Kämpfe und auch einige Überraschungen. Der Topfavorit Samuel Giger aus dem Thurgau musste sich letzte Woche abmelden. Grund für die Abmeldung sei, dass er sich schonen möchte. Auch der Favorisierte Schwinger Nöldi Forrer, konnte nicht obenaufschwingen und gab nach drei gestellten Gängen freiwillig auf.

Der Schwingklub Winterthur konnte fünfzehn Schwinger ins Sägemehl schicken. Die Sportler aus dem Stadtklub enttäuschten nicht und holten insgesamt fünf Kränze. Das letzte Mal, dass so viele Kränze von Schwingern des Winterthurer Klubs gewonnen wurden, geschah vor fast zwei Jahrzehnten, im Jahr 2000.  Ebenfalls konnte der Schwingklub Winterthur gleich beide Schlussgangteilnehmer stellen, Samir Leuppi, ein Favorit und Christian Lanter, die grosse Überraschung an diesem Schwingfest.

Samir Leuppi, der Tagessieger gewann nach 1:14 Minuten mit Kurz und vervollständigen in der Schere gegen den überraschenden Schlussgangteilnehmer und Neukranzer Lanter Christian.

<<Lanter hätte mich genauso bodigen können, wie er es schon bei Wickli getan hat>>, sagte Leuppi nach dem Festsieg. <<Als ich hörte, dass es ein Winterthurer Duell geben wird, habe ich mich gefreut, dass jemand aus unserem Klub den Zürcher Sieg mit nach Hause nehmen darf.>>

Leuppi bodigte gleich seine ersten vier Gegner Betschart Patrick, Schneider Mario, Oettli Marco und Rhyner Michael. Einzig Krähenbühl Tobias, der fünte Gegner, konnte Leuppi ausbremsen und lockte ein Unentschieden aus dem Gang raus. Mit diesen Ergebnissen erreichte Leuppi 48.25 Punkte.

Lanter stand schon in der Mittagspause zuoberst auf der Rangliste. Nach dem dritten Gang standen er und Michael Rhyner als Einzige mit einem tadellosen Notenblatt und ganz genau 30.00 Punkten da. Leider musste sich Lanter gegen Krähenbühl Tobias, den auch Leuppi nicht besiegen konnte, eine Niederlage eingestehen. Spätestens nach dem fünften Gang, bei dem er den Teilverbandskranzer Wickli Beat, mit dem Rücken ins Sägemehl schmiss, stand fest, dass auch er im Schlussgang mitmischen darf. Lanter stand mit 48.50 Punkten, einem viertel Punkt Vorsprung auf Leuppi, im Schlussgang. Lanter platzierte sich nach der Niederlage auf dem sensationellen dritten Schlussrang.

Auch ein gutes Ergebnis erzielte Beda Arztmann auf dem Rang 4d mit genau 57.00 Punkten.

Er startete gleich im ersten Gang mit einem Sieg, musste sich aber schon im zweiten Kampf ein Remis gegen den Eidgenossen Nöldi Forrer (Stein SG) gefallen lassen. Arztmann drehte wieder auf und konnte beide weiteren Gänge für sich entscheiden. In der vierten Runde verlor der Ossinger leider gegen den Kranzschwinger Marco Oettli (Bussnang) aus dem Thurgau. Doch der Ossinger besitzt seine Kränze nicht umsonst und gewann daher den letzten Gang und gleich ein weiteres Eichenlaub.

Philipp Lehmann rangierte sich mit 56.75 Punkten auf dem Schlussrang 5b. Dieses Ergebnis erzielte der Humliker mit vier Siegen im ersten und den letzten drei Gängen. In der zweiten Begegnung kam er nicht über ein Remis hinaus und in der dritten Begegnung musste er sogar selber ins Sägemehl eintauchen. Lehmann gewann zwei von vier Kämpfe mit der Höchstnote von 10.00 Punkten.

Nicht weit hinter Lehmann konnte sich Andreas Keller den Schlussrang 6b mit 56.50 Punkten reservieren lassen. Er musste sich gleich im ersten Gang eine Niederlage ins Notenblatt schreiben lassen. Dies hielt den Pfäffiker Turnerschwinger nicht davon ab, seine beiden folgenden Kontrahenten am Sägemehl schnuppern zu lassen. Leider wurde er vom Teilverbandskranzer Pirmin Gmür (Amden) in der vierten Begegnung gebodigt. Keller beendete das Zürcher Kantonale-Schwingfest mit zwei Siegen im fünften und sechsten Kampf, zuletzt sogar mit 10.00 Punkten.

St. Galler-Kantonales Nachwuchsschwingfest in St.Gallen – St.Georgen

Am 11. Mai 2019 fand in St. Gallen – St. Georgen das St. Galler-Kantonale Nachwuchschwingfest bei windigem und regnerischem Wetter statt. Die rund 800 Zuschauer erfreuten sich über zahlreiche spannende Kämpfe der 379 jungen Athleten aus den Kantonen St.Gallen, Appenzell, Graubünden und Zürich. Mit am Start waren elf Schwinger aus dem Schwingklub Winterthur, leider durften sich nur zwei über die heiss begehrte Auszeichnung, den Zweig, freuen.

In der Kategorie 2008/ 2009 konnte sich der Schlatter Lukas Anliker über einen verdienten Zweig freuen. Er gewann schon den ersten Gang, musste sich aber in den nächsten zwei Begegnungen ein Remis gefallen lassen. Danach konnte er seine Gegner gleich dreimal hintereinander auf den Rücken legen. Mit dieser Leistung landete er auf dem Schlussrang 7a mit 56.75.

In derselben Kategorie platzierte sich sein Bruder Loris Anliker auf dem Schlussrang 12i. Auch er konnte seinen Gegner in der ersten Runde schon ins Sägemehl drücken, leider kam er aber im zweiten Kampf nicht über Unentschieden hinaus. Bereits der dritte Gang endete wieder positiv für den jungen Schwinger. Danach wurde er ein wenig übermütig und musste am Sägemehl schnuppern. Loris beendete das Schwingfest mit zwei unentschiedenen Gängen0 und 55.50 Punkten.

Für Niklas Frauenfelder startete das Schingfest nicht so positiv, in der ersten Begegnung musste er schon in Sägemehl eintauchen. Dies liess sich der Hofstetter nicht gefallen und warf seinen Kontrahenten im zweiten Kampf direkt mit dem Rücken ins Sägemehl. Im dritten Gang musste er nochmals eine Niederlage einstecken, konnte dieses Ergebnis im nächsten Gang aber drehen und konnte den Sägemehlring als Sieger verlassen. Leider hielt diese Energie nicht an und er verlor die letzten zwei Begegnungen. Mit diesen Ergebnissen rangierte er sich in der Kategorie 2006/ 2007 mit 54.25 Punkten auf dem Rang 16h.

In der ältesten Kategorie 2004/ 2005 konnte sich Janos Bachmann ebenfalls über den Zweig freuen. Gleich seinem ersten Gegner konnte der Wildberger das Sägemehl vom Rücken wischen. Bedauerlicherweise musste er sich gleich zweimal hintereinander eine Niederlage gefallen lassen, Janos liess sich davon nicht beirren und liess seine Gegner danach dreimal am Sägemehl schnuppern. Mit dieser Leistung erkämpfte er sich den Rang 7a und 56.50 Punkte.

Auch Nino Anliker startete wie seine beiden Brüder gleich mit einem Gewinn in den sportlichen Tag. Danach  musste er sich geschlagen geben und sich ein Unentschieden gefallen lassen. Dies weckte ihn auf und Nino konnte sich gleich zweimal ein Plus ins Notenblatt schreiben lassen. Leider hielt dieser Lauf nicht ganz an und so beendete er sein Schwingfest mit einem unentschiedenen Gang. Mit diesen Ergebnissen klassierte er sich auf dem Rang 11a und 55.50 Punkten.

Vorschau 109. Zürcher Kantonal-Schwingfest vom Sonntag, 12. Mai 2019 in Fehraltorf

Am Sonntag geht in Fehraltorf das 109. Zürcher Kantonal-Schwingfest übers

Sägemehl. Am Start sind sechs Eidgenössische Kranzschwinger, darunter Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur. Neben Leuppi steigen weitere vierzehn Schwinger des Stadtklubs nächsten Sonntag in die Schwinghosen.

Angeführt wird das 161-köpfige Feld mit Athleten aus den Verbänden Appenzell,

Graubünden, St. Gallen, Thurgau, Zürich, Glarus, Schaffhausen sowie den Gastschwingern aus dem Innerschweizerischen Schwingverband.

Die Favoriten

Der absolute Topfavorit und Titelverteidiger, Samuel Giger, konnte leider seine gewohnt gute Leistung am Thurgauer Kantonalen in Frauenfeld vom Sonntag, 05. Mai 2019, nicht abrufen und so musste er sich mit <<nur>> dem fünften Rang zufriedengeben. Giger gewann in seiner Karriere bereits acht Kantonalschwingfeste, das Nordwestschweizerische Schwingfest 2018, die Bergschwingfester Weissenstein 2018 und Schwägalp  2018 und rangierte sich am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayer-le-Lac auf dem zweiten Schlussrang. Somit steht Giger auf der Liste der Favoriten auf den Festsieg ganz oben.

   

Neben Giger Samuel (Ottoberg) sind mit Stefan Burkhalter (Homburg), Rychen Roger (Mollis), Forrer Arnold (Stein SG), Krähenbühl Tobias (Wetzikon TG), Notz Beni (Güttingen) und Schneider Domenic (Friltschen) weitere Eidgenössische Kranzschwinger mit dabei.

Rychen Roger der zwar noch kein Kantonaler Festsieg für sich verbuchen konnte, wäre solch ein Sieg durchaus zuzutrauen. Seine grössten Erfolge erzielte der Glarner Schwinger an Festern wie dem Nordostschweizerischen Schwingfest, an dem er in den Jahren  2014 bis 2018 jeweils mit dem Kranz nach Hause gehen durfte, diversen Festsiegen wie dem Bergschwinget Klöntal und natürlichen seinem ersten Eidgenössischen Kranzgewinn im Jahre 2016.

Auch der Sieger des Thurgauer Kantonalen Schwingfestes des letzten Wochenendes und Klubkollege von Giger, Schneider Domenic darf sich zu den Favoriten dieses Schwingfestes zählen. Konnte er doch bisher in seiner Karriere 38 Kranzgewinne und gute Klassifikationen an diversen Schwingfestern, wie zum Beispiel den zweiten Schlussrang am Nordostschweizerischen Schwingfest, verbuchen lassen.

Leuppi und vierzehn weitere Winterthurer

Samir Leuppi, der Sieger des Eschenberg-Schwingets, der auch das Zürcher Kantonale 2017 in Weich gewinnen konnte, hofft um den Tagessieg eingreifen zu können. Aufgrund einer Verletzung, die er sich am Heimschwingfest ob Winterthur zuzog, musste er am letzten Wochenende aussetzen. Es lässt hoffen, dass Leuppi die Verletzung auskurieren konnte und in den vorderen Rängen mitschwingen wird.

Beda Arztmann (Ossingen), Teilnehmer am Unspunnen-Schwinget 2017 und drittplatzierter am letztjährigen Zürcher Kantonalen in Hausen am Albis, visiert den vierten Kranz seiner Karriere an. Ebenfalls auf einen weiteren Kranz darf auch Philipp Lehmann aus Humlikon hoffen, welcher in der letzten Saison seinen ersten Kranz in Empfang nehmen durfte. Der Zimmermann überrascht immer wieder mit guten Platzierungen an Schwingfestern, so könnte er den zweiten Kranz seiner Karriere gewinnen.

Mit dem nötigen Wettkampfglück sind auch Michael Hari (Hettlingen und Christian Lanter (Kollbrunn) in der Lage sich erstmals unter die Kranzgewinner zu reihen. Für beide gab es in der Vergangenheit einige Chancen sich die begehrte Auszeichnung zu holen, jedoch scheiterte es vielmals bei beiden knapp davor, meistens lag es an den nicht vorhandenen Nerven.

Thurgauer Kantonal-Schwingfest in Frauenfeld vom 5. Mai 2019

167 Schwinger traten an diesem sportlichen Ereignis an, um den rund 3000 Zuschauern gute Kämpfe zu liefern.

Im Schlussgang standen Armon Orlik (Maienfeld) und Domenic Schneider (Friltschen). Orlik bodigte Schneider nach sieben Minuten mit Lätz. Der Vorjahressieger Samuel Giger konnte seine gewohnt gute Leistung nicht abrufen und qualifizierte sich überraschenderweise nicht für den Schlussgang.

Mit am Start waren vier Schwinger des Winterthurer Stadtklubs, leider konnte keiner von ihnen den begehrten Kranz mit nach Hause nehmen.

Samir Leuppi musste sich aufgrund einer Verletzung, die er sich am Heim-Schwingfest auf dem Eschenberg zuzog, abmelden. Als Ersatz für ihn stieg der 16-jährige Andri Anliker in die Schwinghosen, der mit dem Thurgauer Kantonalen Schwingfest erst sein zweites Fest bei den Aktiven Schwingern absolvierte.

Der Beste der Winterthurer Athleten war Andreas Keller aus Pfäffikon auf Rang 12l mit 55.50 Punkten. Er startete nicht sehr gut in das Schwingfest, musste er sich doch gleich in den ersten zwei Gängen eine Niederlage einschreiben lassen. Dies brachte den jungen Athleten nicht aus der Ruhe und so liess er seine Kontrahenten in den beiden nachfolgenden Kämpfen selber am Sägemehl schnuppern. Danach musste er sich ein weiteres Mal geschlagen geben, rappelte sich aber gleich wieder auf und belohnte sich mit einem Sieg.

Nur einen Rang tiefer als Keller rangierte sich Michi Hari aus Hettlingen. Auch er musste bereits schon im ersten Gang unten durch. Die beiden nächsten Begegnungen entschied er positiv für sich, einmal sogar mit der Höchstnote 10.00. Leider musste er im vierten Gang schon wieder ins Sägemehl eintauchen, dies liess ihn aber nicht davon abhalten den fünften Kampf zu gewinnen. Hari beendete das Schwingfest mit einer Niederlage auf dem Rang 13k und 55.25 Punkten.

Auch für den Schwingklub Winterthur im Einsatz war Patrick Rüegg aus Rikon. Rüegg liess sich schon im ersten Gang nichts gefallen und gewann diesen mit 10.00 Punkten. Leider schwang ein wenig Übermut mit und er musste sich im folgenden Gang eine Niederlage eingestehen. Der dritte Kampf endete weder in einer Niederlage noch in einem Sieg, so erkämpfte sich Rüegg ein Remis und 8.75 Punkte. In der vierten Begegnung kam wieder ein wenig Elan ins Spiel hinein und Rüegg warf seinen Gegner so in Sägemehl, dass er direkt auf dem Rücken landete. Bedauerlicherweise konnte er seine Leistung nicht halten und er musste sich zuerst ein Unentschieden, danach wieder eine Niederlage ins Blatt schreiben lassen. Mit dieser Gesamtleistung landete Rüegg auf dem Schlussrang 14l mit insgesamt 55.00 Punkten.

Der Ersatzschwinger von Samir Leuppi Andri Anliker darf mit seiner Leistung am ersten Kranz-Schwingfest seiner Schwing-Karriere sehr zufrieden geben. Er konnte bereits schon im ersten Gang seinem Gegner standhalten und holte ein Unentschieden aus dem Kampf raus. Die darauffolgende Begegnung gewann Anliker souverän mit 10.00 Punkten. Nach diesem Höhenflug musste Anliker schnell merken, dass er den erfahrenen Schwingern eben noch ein wenig unterlegen ist, denn er musste sich gleich drei Mal das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Doch auch er beendete das Fest mit einem Sieg auf dem Rang 18c und genau 54.00 Punkten.