Bericht im Oberländer

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Aktuell

 

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May in Rekurskommission gewählt 

 

Marcel May (Bild zvg) 

Marcel May (Bild zvg) 

An der Abgeordnetenversammlung (AV) des Eidgenössischen Schwingerverbandes (ESV) vom 2./3. März in Engelberg wurde Marcel May (Buchs ZH) in die Rekurskommission bezüglich Werbung gewählt. Er wurde vom Vorstand des Nordostschweizer Schwingerverbandes der AV des ESV vorgeschlagen. Der 51-jährige May begann 1974 seine Laufbahn im Schwingklub Winterthur - 1986 musste er wegen einer schweren Knieverletzung den Schwingsport an den Nagel hängen. Insgesamt war er zehn Jahre lang im Vorstand des Zürcher/Schaffhauser Nationalturnerverbandes als Chef der Infokommission und Medienchef im Einsatz. Marcel May war während mehreren Jahren bei der Kantonspolizei Zürich tätig. Derzeit arbeitet er beim Statthalteramt Bülach als Adjunkt und leitet Strafverfahren im Übertretungsstrafrecht.

 

 

 

Zwei Schwingfeste auf dem Eschenberg

Winterthur. Am Sonntag, 21. April, wird auf dem Eschenberg der traditionelle Eschenberg-Schwinget ausgetragen. Einen Tag früher steigt der Nachwuchs in die Hosen.

Rund 80 Schwinger aus den Verbänden Appenzell, Glarus, Schaffhausen, Thurgau und Zürich werden auf dem Eschenberg an den Start gehen. Antreten werden unter anderem Titelverteidiger Fabian Kindlimann (Wald) und der Eidgenössische Kranzschwinger Stefan Burkhalter (Homburg). Es ist damit zu rechnen, dass auch der Sieger von 2011, Andreas Kindlimann (Steg), und Andreas Gwerder (Hütten), der Eschenberg-Sieger 2010, starten werden.

 

Burkhalter, Gebrüder Kindlimann sowie Gwerder

Der zweifache Eidgenosse Stefan Burkhalter, der am 1. Juni 39 Jahre alt wird, hatte im Jahr 2012 wegen diversen Verletzungen und Krankheit erst im Juni seinen ersten Wettkampf bestreiten können und erkämpfte sich nur den Teilverbandskranz am Nordostschweizer Schwingfest in Silvaplana. Insgesamt besitzt der Thurgauer 78 Kränze. 2013 ist sein grosses Ziel der Kranzgewinn am Eidgenössischen Schwingfest vom 31. August und 1. September in Burgdorf.

 

Fabian Kindlimann, die Nummer 1 im Zürcher Kantonal-Schwingerverband, hatte sich im letzten Jahr fünf Kränze erkämpft, darunter den hoch hängenden Bergkranz auf der Rigi. Insgesamt hat der Landwirt 22 <<Kopfschmucke>>. Am Eschenberg-Schwinget 2012 hatte der 22-Jährige mit der Maximalpunktezahl von 60,00 triumphiert. Im Schlussgang legte Kindlimann, der für den Schwingklub Zürcher Oberland antritt, Andreas Gwerder auf den Rücken. Gwerder, 18-facher Kranzschwinger, vom Schwingklub Zürichsee linkes Ufer, war in der letzten Saison hinter Kindlimann mit vier Kranzerfolgen der zweitbeste Zürcher Schwinger.

 

Der Agrotechniker Andreas Kindlimann (Steg), der Bruder von Fabian, konnte sich in Silvaplana erstmals den NOS-Kranz aufsetzen lassen. Zudem war er an Auffahrt am Pfannenstiel-Schwinget siegreich.

 

Winterthurer Kranzschwinger

Der Schwingklub Winterthur wird von den beiden Kranzschwingern Samir Leuppi und Lukas Nigg angeführt. Der 20-jährige Leuppi weilt noch bis Anfang April in der Rekrutenschule und kann derzeit nicht wie gewohnt trainieren. Im Vorjahr hatte der Winterthurer wegen Rückenproblemen erst am Schaffhauser Kantonal-Schwingfest vom 12. August seinen ersten Wettkampf im Freien bestreiten können und errang gleich den Kranz. Dieses Jahr eroberte sich der Sennenschwinger am Berchtold-Schwinget und am Lichtmess-Schwinget bereits zwei Auszeichnungen. Wenn Leuppi weiterhin verletzungsfrei bleibt, ist ihm ein Spitzenplatz am Winterthurer Hausberg zuzutrauen.

 

Der siebenfache Kranzschwinger Lukas Nigg erreichte im Vorjahr auf dem Eschenberg einen Podestplatz und hofft auch dieses Jahr auf einen guten Rang. Mit den Kranzgewinnen am Zürcher Kantonalen und am Bündner-Glarner Schwingfest war der 29-Jährige der erfolgreichste Schwinger des Schwingklubs Winterthur im 2012. Am Lichtmess-Schwinget zeigte der Winterthurer eine sehr gute Leistung und platzierte sich im Rang 4d. Der dipl. Steinbildhauer und Steinmetzmeister möchte nach 2007 und 2010 in Burgdorf zum dritten Mal an einem <<Eidgenössischen>> teilnehmen.

 

 

Weitere Winterthurer

Am letzten Eschenberg-Schwinget erkämpften sich nebst Lukas Nigg noch drei weitere Athleten des organisierenden Schwingklubs Winterthur die Auszeichnung. Es waren dies der Elgger Thomas Dolder, der bald 35-jährige Stefan Schoch und der 19-jährige Philipp Nüssli (beide Kollbrunn). Dolder ist inzwischen vom aktiven Schwingsport zurückgetreten.

 

Das Anschwingen beginnt um 12.00 Uhr.

 

Buebeschwinget am Samstag

Am Buebeschwinget Eschenberg, der am Samstag, 20. April, durchgeführt wird, werden Knaben von den Kantonen Appenzell, Schaffhausen, Thurgau und Zürich starten. Erwartet werden auch 20 Knaben des Schwingklubs Aegerital ZG. Teilnahmeberechtigt sind die Jahrgänge 1998 bis 2005. Auch Buben, die keinem Schwingklub angehören, können sich auf dem Festplatz ab 9.30 Uhr anmelden. Vom Schwingklub Winterthur werden rund 20 Nachwuchsschwinger um die Auszeichnungen kämpfen, welche die Besten jeder Kategorie in Form von Ehrengaben erhalten. Der Kollbrunner Christian Lanter konnte sich im letzten Jahr beim Jahrgang 1998 als Sieger ausrufen lassen.

 

Die Wettkämpfe beginnen um 11.00 Uhr.

 

 

Schwingfeste im Jahr 2014

Turnusgemäss, alle acht Jahre, ist der Schwingklub Winterthur für die Durchführung des Zürcher Kantonal-Schwingfests zuständig. Zusammen mit den turnenden Riegen Wila organisiert der Klub am Sonntag, 11. Mai, in Wila das 104. Zürcher Kantonal-Schwingfest. Unter der Führung von OK-Präsident und Gemeinderat, Hans-Peter Meier, sind die Vorbereitungen bereits voll im Gang. Es fanden schon mehrere OK-Sitzungen statt.

 

Am Samstag, 14. Juni, wird in Ossingen das Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest übers Sägemehl gehen. Der Anlass findet im Rahmen des Regionalturnfests der Turnregion Winterthur und Umgebung (RTF WTU) statt und wird von den turnenden Riegen Ossingen und vom Schwingklub Winterthur organisiert.

 

 

Zwei Auszeichnungen für den Schwingklub Winterthur

 

Gais. Am Lichtmess-Schwinget in Gais siegt Lokalmatador Michael Bless. Lukas Nigg und Samir Leuppi (beide Winterthur) holen sich die Auszeichnung.

 

Im Schlussgang gab Titelverteidiger Michael Bless Tobias Riget (Schänis) im ersten Zug mit Gammen und Nachdrücken das Nachsehen. Bless hatte den 20-jährigen Riget schon im vierten Gang, in einem hart umkämpften Gefecht, unter die Verlierer gereiht und gewann letztlich hoch überlegen mit sechs Siegen und 59,25 Punkten.

 

Nigg auf Rang 4d

Lukas Nigg begann mit einem Sieg über Matthias Schläpfer (Wolfhalden). Der Winterthurer konterte einen Angriffversuch von Schläpfer in der letzten Minute. Gegen den Eidgenossen und Festsieger, Michael Bless, zog er im zweiten Zusammengreifen den Kürzeren. <<Ich war überrascht, dass Bless jeweils gerade nach dem <Guet> des Kampfrichters in den Angriff ging>>, sagte Nigg. Danach buchte der 29-Jährige drei Erfolge in Serie - im fünften Umgang nach kurzer Gangdauer gegen den Appenzeller Franz Inauen. Damit hatte er die Auszeichnung bereits im Trockenen. Zuletzt, im Durchgang um einen Podestplatz, teilte Lukas Nigg die Punkte mit dem NOS-Kranzer Martin Hersche (Appenzell) mit der Note 8,75. Zu seiner Leistung meinte Nigg: <<Ich bin sehr zufrieden>>. Dank 56,75 Punkten kam er auf Rang 4d.

 

Leuppis 56,25 Punkte

Zum Auftakt bekam es Samir Leuppi mit Michael Bless zu tun. In einem sehr guten, ausgeglichenen Kampf verlor er rund eine halbe Minute vor Gangende durch einen umstrittenen Kampfrichterentscheid am Platzrand. Nach zwei Vollerfolgen gabs im vierten Umgang gegen Peter Horner (Ennenda) ein Remis. <<Horner schwang sehr passiv>>, gab Leuppi zu Protokoll. Keine Chance liess der Winterthurer dem Einheimischen Manuel Hofstetter. Im Abschlussgefecht stellte Leuppi, der am 24. Februar 20 Jahre alt wird, mit Markus Schläpfer (Niederbüren) vom Schwingklub Wolfhalden. <<Schade, dass ich gegen Schläpfer meine Siegeschancen nicht nutzen konnte>>, meinte er. Leuppi und Schläpfer kennen sich sehr gut, trainieren sie doch jeweils am Montag in der Schwinghalle in Bülach zusammen. Die Auszeichnung holte sich Samir Leuppi mit 56,25 Punkten.

 

Ohne Auszeichnung

Der 17-jährige Winterthurer Karim Leuppi war zweimal siegreich, im dritten Gang gabs einen Gestellten und dreimal musste er sich das Sägemehl vom Rücken abwischen lassen. Am Schluss, im Kampf um die Auszeichnung, gegen den Luzerner Gast Christoph Kammermann, nach kurzer Gangdauer.

 

Der vierte Teilnehmer des Schwingklubs Winterthur, der 18-jährige Andreas Lanter (Kollbrunn), ging zweimal als Sieger vom Platz und viermal tauchte er.

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C

 

Gais. Lichtmess-Schwinget (84 Schwinger, 350 Zuschauer). Schlussgang: Michael Bless (Gais) bezwang Tobias Riget (Schänis) im ersten Zug mit Gammen und Nachdrücken. Rangliste: 1. Bless 59,25. 2. Marcel Kuster (Urnäsch) 57,50. 3. Riget, Reto Landolt (Näfels) und Urs Giger (Bühler), je 57,00. 4. Peter Horner (Ennenda), Christian Scherer (St. Gallen), Martin Roth (Herisau), Lukas Nigg (Winterthur) und Martin Hersche (Appenzell), je 56,75. 5. Roman Vestner (Speicher), Christoph Kammermann (Rothenburg), Armon Orlik (Landquart) und Lars Geisser (Mörschwil), je 56,50. 6. u. a. Samir Leuppi (Winterthur) 56,25 (alle mit Auszeichnung). 13. Karim Leuppi (Winterthur) 54,50. 14. u. a. Andreas Lanter (Kollbrunn) 54,25.

 

 

 Berner Triumph in der Saalsporthalle

 

Zürich. Der Emmentaler Eidgenosse Thomas Sempach (Heimenschwand) setzt sich erstmals am Berchtold-Schwinget in Zürich durch. Samir Leuppi (Winterthur) erkämpft sich die Auszeichnung mit 56,00 Punkten.

 

Thomas Sempach, der am 14. Januar 28 Jahre alt wird, siegte im Schlussgang über Michael Bless (Gais), der sich kurzfristig für einen Start entschieden hatte, nach 3:50 Minuten mit Innerem Haken platt. In der Startbegegnung war der zweifache Eidgenosse, in einem ereignisarmen Gang, gegen Unspunnen-Sieger Daniel Bösch (Sirnach) nicht über ein Unentschieden hinaus gekommen. Doch dann liess der gelernte Landwirt und Maurer nichts mehr anbrennen und gewann die restlichen Partien. Dank 58,50 Punkten konnte sich der 49-fache Kranzschwinger erstmals in die Siegerliste des Berchtold-Schwingets eintragen lassen. Der Verlierer des Endkampfs, Michael Bless, klassierte sich einen Punkt hinter dem Festsieger auf dem Ehrenplatz. Mit Peter Imfeld (Lungern) und Edi Kündig (Ibach) konnte der Topathlet zwei Miteidgenossen unter die Verlierer reihen. Daniel Bösch kam auf 56,75 Punkte - dies mit vier Siegen und zwei Gestellten.

 

Beste Zürcher Athleten

Als bester Athlet des Zürcher Verbandes platzierte sich Remo Ackermann (Steg) mit 56,75 Punkten auf Platz 5f. Sein Klubkollege vom Schwingklub Zürcher Oberland, Fabian Kindlimann (Wald), verliess den Platz dreimal als Sieger, dreimal kam er nicht über Remis hinaus. Gegen Edi Kündig gabs im Abschlussgefecht eine Punkteteilung, nicht eingeplant hatte Kindlimann den Gestellten im zweiten Gang gegen den Entlebucher Markus Schneider.

 

Leuppis Auszeichnung

Das Einteilungskampfgericht mit dem Technischen Leiter des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes, Markus Spörri (Gibswil-Ried), als Präsident, entschied sich für die Startpaarung Samir Leuppi, Schwingklub Winterthur, gegen Bergkranzer Bruno Nötzli (Pfäffikon SZ). Die beiden hatten am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag 2009 in Le Mouret bei den Jahrgängen 1992, Nötzli, und 1993, Leuppi, triumphiert. In einem abwechslungsreichen Gang trennten sich die beiden nach fünf Minuten remis. Nach zwei Vollerfolgen bekam es Leuppi im vierten Gang mit den ISV-Kranzer Stefan Arnold (Attinghausen) zu tun, der vor dem Mittagessen Stefan Burkhalter (Homburg) mit der Höchstnote besiegt hatte, und stellte. <<Ich hatte vor Arnold zu grossen Respekt, weil er Burkhalter bodigte>>, sagte Leuppi. Im fünften Umgang machte er mit Christian Bernold (Walenstadt) kurzen Prozess und siegte mit der Note 10,00. Zum Abschluss verlor Samir Leuppi gegen Erich Fankhauser (Hasle LU) mit der Minimalnote 8,50 - Fankhauser konterte einen Angriffsversuch Leuppis. <<Gegen Fankhauser riskierte ich zuviel>>. Dazu ergänzte Leuppi: <<Mit meiner heutigen Leistung bin ich gar nicht zufrieden, da ich meine Chancen nicht nutzen konnte>>. Da er noch bis Anfang April in der Rekrutenschule weilt, kann er derzeit nur reduziert trainieren und hat auch ein paar Kilogramm an Körpergewicht verloren. Die Auszeichnung errang Leuppi im Rang 8a mit 56,00 Punkten.

 

Auszeichnung knapp verpasst

Der Winterthurer Lukas Nigg war dreimal siegreich, gegen die Eidgenossen Matthias Siegenthaler (Fankhaus) und Sempach musste er sich geschlagen geben. Gegen Thomas Sempach unterlag er im Kampf um den Einzug in die Endausmarchung. Zuletzt stellte Nigg gegen den mehrfachen NWS-Kranzer Matthias Arnold (Reidermoos) und verfehlte die Auszeichnung um einen halben Punkt im Rang 10d.

 

Lucien Weibel (Münchwilen), der seinen ersten Wettkampf bei den Aktiven bestritt, schlug sich mit zwei Siegen und vier Niederlagen gut. In den Durchgängen drei und vier hatte er gegen die NOS-Kranzer Tobias Krähenbühl (Matzingen) und Fabian Kindlimann anzutreten und blieb dabei erwartungsgemäss chancenlos. Mit 53,75 Punkten kam der 15-Jährige auf Platz 17a.

 

 

 

Für die restlichen Schwinger des Schwingklubs Winterthur: die Kollbrunner Philipp Nüssli und Andreas Lanter, Karim Leuppi (Winterthur), Beda Arztmann (Ossingen), Georg Hirsiger (Winterthur) und Joel Danuser (Neftenbach) kam das Aus in der Saalsporthalle nach vier Durchgängen.

 

Oberländer und Unterländer

Christoph Odermatt (Bauma), Schwingklub Zürcher Oberland, gewann drei Gänge, dreimal musste er sich das Kurzholz vom Rücken abwischen lassen. Wichtige Punkte liess er bei der Niederlage gegen den Nichtkranzer Dominik Oertig (Uznach) liegen. Im Kampf um die Auszeichnung musste er sich Markus Schneider beugen.

 

Der Sternenberger Roman Schnurrenberger verpasste mit zwei Siegen, drei Remis und der Niederlage zuletzt gegen den Berner Teilverbandskranzer Kilian Wyss (Rüderswil) die Auszeichnung um 1,50 Punkte.

 

Jürg Fankhauser (Bassersdorf), der für den Schwingklub Zürcher Unterland antritt, kam mit 35,50 Punkten nicht in den Ausstich.

 

Rangliste und statistische Tabelle: www.schwingklub-winterthur.ch

 

 

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