Auszeichnung um 0,75 Punkte verpasst

 

Nesslau. Arnold Forrer (Stein) setzt sich im Schlussgang des Toggenburger Herbstschwingertags in Nesslau gegen seinen Klubkameraden vom Schwingklub Wattwil, Urban Götte (Stein), nach 4:30 Minuten mit Kurz durch.

 

Forrer, der König von 2001, hatte den Endkampf als Zusatzgang bestritten, da Urban Götte nach fünf Umgängen die Zwischenrangliste mit 1,50 Punkten Vorsprung angeführt hatte. Dank des Erfolgs im sechsten Gang gegen Jakob Roth (Krummenau) hatte Forrer 58,25 Punkte. Für den gewonnenen <<Final>> erhielt er 0,25 Punkte und konnte so noch an Götte vorbeiziehen. Dieser konnte sich immerhin noch als Co-Sieger ausrufen lassen.

 

Kindlimann Bester Zürcher

Fabian Kindlimann (Wald) kam als Bester des Zürcher Schwingerverbandes auf Rang 3a. Nebst vier Siegen stellte der Zürcher Oberländer im Startgefecht gegen Forrer und im dritten Umgang überraschend mit Roman Bösch (Alt St. Johann). Der 22-fache Kranzer hatte am Ende 57,00 Punkte.

 

Keller verliert Kampf um Auszeichnung

Andreas Keller vom Schwingklub Winterthur war zweimal erfolgreich, dreimal musste er sich geschlagen geben und im dritten Durchgang teilte er die Punkte. Der Pfäffiker unterlag im vierten Umgang dem NOS-Kranzer Michael Rhyner (Flawil) und im Kampf um seine zweite Auszeichnung der Karriere Simon Breitenmoser (Nassen). Zuvor, fünfter Gang, hatte er mit Melchior Rutz (Nesslau) einen starken Nichtkranzer mit der Maximalnote ins Sägemehl gelegt. Die Auszeichnung verpasste Andreas Keller um 0,75 Punkte und klassierte sich Rang 14b.

 

Der Kollbrunner Andreas Lanter konnte eine Partie für sich entscheiden, einmal gabs einen Gestellten und viermal musste sich der 18-Jährge geschlagen geben.

 

Der dritte Teilnehmer des Schwingklubs Winterthur, der Winterthurer Karim Leuppi, schied mit einem Remis und drei Niederlagen nach vier Gängen aus.

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Schwinger-Schnuppertag in Winterthur

 

Winterthur. Am Samstag, 8. September 2012, findet in der ganzen Schweiz der vierte nationale Schwinger-Schnuppertag statt. Auch beim Schwingklub Winterthur, einer von acht Klubs im Kanton Zürich, stehen die Türen offen. Durchgeführt wird der Anlass in der Schwinghalle des Schwingklubs Winterthur, im Sportpark Deutweg. Das Schnuppertraining beginnt um 10 Uhr und dauert bis 12 Uhr. Im 2013 können Buben mit Jahrgang 2005 erstmals an Nachwuchsschwingfesten teilnehmen; darum werden Knaben und Jugendliche ab sieben Jahren unter der Leitung von ausgebildeten J+S Leitern in die Geheimnisse des Schwingsports eingeführt. Am Ende des Trainings erhält jeder Teilnehmer ein Präsent.

 

Gerne erteilen der Präsident des Schwingklubs Winterthur, Bernhard Waldvogel, Natel 079 673 07 52, oder der Technische Leiter Jungschwingen, Lukas Nigg, Natel 079 466 28 78, weitere Auskünfte. 

Eine Anmeldung ist nicht nötig.
 

 

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Kindlimann siegt auf dem Bachtel

 

Hinwil. FabianKindlimann (Wald) setzt sich im Schlussgang des 82. Bachtel-Schwingets nach 1:25 Minuten mit Kopfgriff gegen Pirmin Ulrich (Küssnacht) durch.

 

Der 21-jährige Kindlimann begann mit einem Remis gegen Bruno Dober (Wolfhausen) vom Schwingklub Küssnacht am Rigi. Dann gewann er viermal in Folge - im fünften Gefecht gegen Adrian Forster (Küssnacht). Kindlimann, der sich in der zu Ende gehenden Saison fünf Kränze erkämpfte, hatte am Schluss 58,75 Punkte auf seinem Konto. Der Verlierer des Schlussgangs, Pirmin Ulrich, belegte am Schluss Rang 3a. Direkt vor ihm (2c) platzierte sich der zweifache Eidgenosse Bruno Dober, der seinen letzten Wettkampf bestritt und jeweils beim Schwingklub Zürcher Oberland trainiert hatte.

 

Odermatt auf Rang 4c

Einen sehr guten Wettkampf zeigte Christoph Odermatt (Bauma) vom organisierenden Schwingklub Zürcher Oberland. Dies mit vier Siegen und zwei Verlustpartien. In der Startbegegnung bodigte der 18-Jährige den Schlussgangverlierer des Solothurner Kantonalen, Lorenz Blatter (Feldbrunnen). Zuletzt bezwang Odermatt den Küssnachter Erwin Röthlin mit der Bestnote. Niederlagen musste er gegen die ISV-Kranzer Ulrich und Forster hinnehmen. Mit 56,75 Punkten kam Odermatt auf Platz 4c.

 

Letztes Schwingfest

Der Technische Leiter des Schwingklubs Zürcher Oberland, der Turbenthaler Matthias Stahel, liess sich drei Erfolge notieren, im zweiten Umgang stellte er und zweimal musste er Niederlagen in Kauf nehmen. Im Kampf um die Auszeichnung reihte der dreifache Kranzschwinger Andreas Keller (Pfäffikon) vom Schwingklub Winterthur mit der Note 10,00 unter die Verlierer. Aus gesundheitlichen Gründen bestritt der 27-Jährige sein letztes Schwingfest und holte sich die Auszeichnung mit 56,00 Punkten im Rang 5b.

 

Martin Odermatt (Bauma) ergatterte sich die Bachtel-Auszeichnung im Rang 8a. Letztlich standen drei Siege, zwei Niederlagen, im zweiten Gang gegen Dober, und ein Gestellter gegen Andreas Keller auf seinem Notenblatt. Zum Auftakt gelang Odermatt ein Sieg über den Kranzer Bruno Nef (Hemberg).

 

Mit je drei Vollerfolgen und Niederlagen verfehlte der Zürcher Oberländer Felix Stahel (Turbenthal) die auszeichnungsberechtigen Plätze um einen halben Punkt. Zum Auftakt hatte er Stefan Bickel (Hochfelden) besiegen können, der am Zürcher Kantonalen Dritter geworden war. Im Gefecht um die Auszeichnung unterlag Stahel dem Nichtkranzer Stefan Rütsche (Kirchberg) mit der Tiefstnote.

 

Ohne Auszeichnung

Die drei Mitglieder des Schwingklubs Winterthur: Andreas Keller, Andreas Lanter (Kollbrunn) und Georg Hirsiger (Winterthur) verpassten die Auszeichnung.

 

Andreas Keller startete mit zwei Niederlagen und 17,00 Punkten schlecht. In den nächsten zwei Partien setzte er sich mit Höchstnoten durch. Weil er im Ausstich mit Martin Odermatt stellte und gegen Matthias Stahel verlor, blieb er um 0,75 Punkte hinter der Auszeichnung.

 

Zweimal ging Andreas Lanter als Sieger vom Platz, dreimal zog er den Kürzeren, und zuletzt kam er mit Roman Berger (Bäretswil) nicht über ein Unentschieden hinaus.

 

Georg Hirsiger war in zwei Kämpfen siegreich, viermal musste er sich das Sägemehl vom Rücken putzen lassen. Im Startgang beförderte er unerwartet Kyle Brönnimann (Quebec) ins Kurzholz, der am Schwägalp-Schwinget teilgenommen hatte.

 

 

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Zürcher Oberländer und Weinländer

 

Hasle-Entlebuch. Am Sonntag wird in Hasle-Entlebuch der dritte Eidgenössische Nachwuchsschwingertag ausgetragen. Am Start sind 151 Schwinger der Jahrgänge 1995 bis 1997.

 

Im Jahrgang 1995 gehört der Sternenberger Roman Schnurrenberger, als Sieger vom Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest, zum engsten Favoritenreis. Schnurrenberger hat sich am Zürcher Kantonalen seinen ersten Kranz erkämpft und tritt für den Schwingklub Zürcher Oberland an.

 

Der <<Schaffhauser>> Dominik Ott (Trüllikon) ist ebenfalls im Jahrgang 1995 gemeldet.

 

Der 17-jährige Winterthurer Karim Leuppi vom Schwingklub Winterthur wurde dank seiner Schlussgangteilnahme am Zürcher Kantonalen Nachwuchsschwingfest als zweiter Ersatzschwinger nominiert.

Karim Leuppi 

Roger Schnurrenberger (Sternenberg), Schwingklub Zürcher Oberland, hat sich im Jahrgang 1997 für das <<Mini-Eidgenössische>> qualifiziert, das alle drei Jahre durchgeführt wird. Bei den 97-ern sind insgesamt 51 Nachwuchsschwinger dabei. Dies, weil mit Thomas Badat ein Kanadier startet.

 

Bei der ersten Austragung 2006 in Interlaken hatte im Jahrgang 1990 der aktuelle Schwingerkönig, Kilian Wenger (Thun), triumphiert. Drei Jahre später gewann in Le Mouret der Winterthurer Samir Leuppi im Jahrgang 1993.

 

Die Wettkämpfe beginnen um 08.00 Uhr.

 

 

Üeberraschungssieg durch Zaugg

 

Schwägalp. Thomas Zaugg (Eggiwil) gewinnt das Bergkranzfest auf der Schwägalp. Im Schlussgang bezwingt er überraschend den als Topfavoriten gestarteten Matthias Sempach (Alchenstorf) in der zweiten Minute mit Lätz. Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur kommt auf gute 55,75 Punkte.

 

Auf dem Weg in den Final besiegte der zweifache Eidgenosse Zaugg unter anderen den technisch versierten Andreas Ulrich (Gersau) und im fünften Durchgang, im Kampf um den Einzug in die Endausmarchung, Unspunnen-Sieger Daniel Bösch (Sirnach). Einzig im Startgang hatte der 32-Jährige mit dem Bündner Beat Clopath die Punkte teilen müssen. Der gelernte Zimmermann gewann bereits sein drittes Kranzfest im 2012 und holte den achten Kranz. Auf der Schwägalp sicherte sich der Emmentaler den 85. Kranz der Karriere. Schlussgangverlierer Sempach, der als Topfavorit gestartet war, war bis zum Endkampf der beste Schwinger auf dem Platz und platzierte sich letztlich auf Rang 3a. Direkt hinter Sempach klassierte sich Christian Stucki (Lyss), der überraschend gegen Urs Abderhalden (Stein) und Stefan Burkhalter (Homburg) nicht über Gestellte hinauskam. Bösch kam am Schluss mit 57,25 Punkten auf Rang 3c. Nebst vier Vollerfolgen stellte der Metzger zum Auftakt gegen Sempach – unerwartet war seine Niederlage gegen Zaugg. Der Schwingerkönig von 2001, Arnold Forrer (Stein), errang den Kranz mit 56,75 Punkten. Der Käsermeister hatte im vierten Durchgang gegen Sempach nach kurzer Gangdauer verloren. Von den 14 abgegebenen Kränzen erkämpften sich die Berner mit sieben den Löwenanteil, vier Exemplare gingen an die Nordostschweizer und drei an die Innerschweizer.

 

0,75 Punkte hinter dem Kranz

Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur unterlag zum Auftakt dem Bergkranzer Markus Koller (Siebnen). Mit einem Inneren Haken gab der Modelathlet Thomas Kuster (Altstätten) das Nachsehen. Gegen den zweifachen Eidgenossen und mehrfachen Kranzfestsieger, den Topschwinger Matthias Glarner (Meiringen), der 72 Kränze besitzt, kam der 1,94 m grosse und 123 kg schwere Leuppi zu einem beachtlichen Remis. Glarner konnte ihn nur einmal ernsthaft in Bedrängnis bringen und nach gut vier Minuten griff Leuppi einmal keck an. Kurzen Prozess machte er mit dem NOS-Kranzer Reto Büsser (Niederwil SG), den er im ersten Zug unter die Verlierer reihte. <<Da ich gegen Büsser am Schaffhauser Kantonalen schon gewonnen habe, war ich sicher, dass ich gegen ihn gewinne>>, gab Leuppi zu Protokoll. Dem Eidgenossen Andi Imhof (Attinghausen) musste er sich nach einer guten Partie beugen. <<Zuletzt riskierte ich gegen Imhof alles und er konnte zehn Sekunden vor Gangende einen Angriff von mir abfangen>>, sagte er. Zuletzt setzte sich Leuppi gegen den höher eingestuften Michael Rhyner (Flawil) mit der Maxmalnote 10,00 überraschend schnell durch. Leider verletzte er sich in diesem Gang im Bereich Nacken/Schulter. <<Ich hoffe, dass die Verletzung ist nicht allzu schlimm ist>>, meinte Leuppi. Mit 55,75 Punkten verpasste der Winterthurer den Kranz um nur 0,75 Punkte und platzierte sich als Bester des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes im Rang 9c. <<Mit meiner Leistung bin ich nicht ganz zufrieden. Zu Beginn hatte ich noch nicht meine Bestleistung abrufen können>>, erklärte er.

 

Der Walder Fabian Kindlimann vom Schwingklub Zürcher Oberland unterlag im fünften Gefecht dem Berner Schwergewicht Christian Stucki und konnte im Abschlusskampf nicht mehr um den <<Kopfschmuck>> schwingen. 

 

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Hochkarätiges Teilnehmerfeld

Schwägalp. Am Sonntag wird der 13. Schwägalp-Schwinget durchgeführt. Am Start sind 90 Schwinger aus den Verbänden Bern, Inner- und Nordostschweiz.

Als Topfavorit geht der fünffache Kranzfestsieger der Saison, der Alchenstorfer Matthias Sempach an den Start. Der Oberaargauer gewann am Sonntag in überzeugender Art und Weise das Bernisch-kantonale Schwingfest. Dies war nach dem Erfolg am NOS Sempachs zweiter Triumph an einem Teilverbandsfest in diesem Jahr. Bei den Bernern, die mit 15 Athleten antreten, ist auch mit dem Sieger auf dem Brünig, Christian Stucki (Lyss), zu rechnen. Schwingerkönig Kilian Wenger (Thun) musste sich wegen einer Verletzung am Ellbogen abmelden, er wird erst im 2013 wieder auf die Schwingplätze zurückkehren. Nachdem Reto Maurer (Oberwil i. S.) am Sonntag nach dem Kranzgewinn am Bernisch-kantonalen seinen sofortigen Rücktritt vom Schwingsport erklärt hatte, treten beim letzten Bergkranzfest der Saison noch acht Berner Eidgenossen an.

Laimbacher und Ulrich

Vom Innerschweizer Schwingerverband (15) sind acht Eidgenössische Kranzschwinger gemeldet. Angeführt werden sie von den je zweifachen Kranzfestsiegern dieser Saison, Adi Laimbacher (Schwyz) und Andreas Ulrich (Gersau). Die beiden teilten sich am Bergkranzfest auf der Rigi den Sieg. Zudem siegte Laimbacher am Innerschweizer Schwingfest und Ulrich gewann am Zuger Kantonalen sein erstes Kranzfest der Karriere. Titelverteidiger Christian Schuler (Rothenthurm) ist nicht mit dabei - er nimmt am Südwestschweizer Schwingfest teil.

Forrer und Bösch

Die Hoffnungen der Nordostschweizer liegen im hochkarätigen Teilnehmerfeld vor allem auf Arnold Forrer (Stein), dem König von 2001 in Nyon, und Daniel Bösch (Sirnach), Unspunnen-Sieger. Dies obwohl sie am Berner Teilverbandsfest überhaupt nicht überzeugen konnten und sich den Kranz mit nur 56,00 Punkten holten. Forrer, der im November bereits 34 Jahre alt wird, bekundet mit defensiv eingestellten Gegnern immer mehr Mühe. Trotzdem setzte er sich an vier Kranzfesten durch. Der 24-jährige Bösch wurde am NOS Co-Sieger und triumphierte am St. Galler Kantonalen. Die restlichen 58 Aktiven des Nordostschweizer Verbandes werden kaum im Kampf um den Festsieg mitreden können.

Acht Zürcher

Der Zürcher Schwingerverband entsendet acht Athleten. Fabian Kindlimann (Wald) strebt nach dem Rigi-Kranz seinen zweiten Bergkranz im 2012 an.

Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur startet nach 2010 und 2011 bereits zum dritten Mal am Schwägalp-Schwinget. Auch dank seinem Kranzerfolg am Schaffhauser Kantonalen wurde er am Sonntagabend vom Technischen Leiter des Zürcher Schwingerverbandes, Markus Spörri (Gibswil-Ried), nachgemeldet. Leuppi feierte in Schaffhausen nach mehrmonatiger Verletzungspause ein geglücktes Comeback. Im Vorjahr hatte der Winterthurer den Schwägalp-Kranz nur um 0,75 Punkte verpasst.