Knapp am Kranz vorbei

Am Sonntag, 4. Juli wurde das Appenzeller Kantonale Schwingfest mit insgesamt 169 Schwingern, aber keinen Zuschauern, bei regnerischem Wetter durchgeführt. Für den Schwingklub Winterthur waren drei Schwinger am Start. Leider gingen alle drei Schwinger ohne Kranz nach Hause.

Gleich die ersten zwei Gegner von Christian Lanter konnten ihn nicht besiegen, ebenso wenig wie er sie besiegen konnte. Nach diesem etwas verhaltenen Start, warf er seine nächsten beiden Kontrahenten direkt mit dem Rücken ins Sägemehl, was ihm gleich zweimal die Höchstnote einbrachte. Leider konnte sich der Landmaschinenmechaniker gegen den Gegner des fünften Ganges nicht wehren und musste am Sägemehl schnuppern. Dies liess der Winterthurer Sportler nicht auf sich sitzen und warf den letzten Gegner gekonnt auf den Boden.  Leider reichte es Lanter nur um einen viertel Punkt nicht für seinen dritten Kranz. Trotzdem erreichte er den guten Schlussrang 10c mit 56.25 Punkten.

Karim Leuppi konnte gleich mit einem Sieg in den Tag starten, musst sich aber schon im zweiten Kampf gegen den einheimischen Eidgenossen Raphael Zwyssig eine Niederlage eingestehen. Die Gegner drei und vier mussten sich beide von Leuppi das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Der ihm eingeteilte Kranzschwinger Pirmin Kolb aus dem Thurgau konnte Leuppi standhalten und der Kampf endete gestellt. Leuppi konnte gegen den Teilverbandskranzer Damian Ott aus Dreien (SG) nichts ausrichten und musste sich einen Kreis ins Notenblatt einschreiben lassen. So landete er mit 55.50 Punkten auf dem Rang 13g.

Leider musste Andri Anliker schon beim ersten Kampf als Verlierer vom Platz gehen. Doch Anliker setzte sich gleich darauf bei Kampf zwei und drei so überzeugend durch, dass er zweimal die Höchstnote von 10.00 Punkten erhielt. Der Kontrahent im vierten Gang konnte dem Schlatter Schwinger leider eine Niederlage abringen, genauso wie der ihm in der fünften Begegnung eingeteilte Teilverbandskranzer Roman Hochholdinger aus Felsberg (GR). Gegen den Gegner des letzten Kampfes, konnte Anliker gut standhalten und so durfte er sich ein Unentschieden einschreiben lassen. Er erkämpfte sich den Rang 18h mit 54.25 Punkten.

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Vorschau Zürcher Kantonales Nachwuchsschwingfest in Pfungen vom 10. Juli 2021

Am Samstag, 10. Juli 2021, werden die Nachwuchsschwinger aus dem Nordostschweizer Schwingerverband sowie die Gästeschwinger aus der Innerschweiz vom Schwingklub Ägerital am Zürcher Kantonalen Nachwuchsschwingfest gegeneinander zum Zweikampf antreten. An den Start dürfen Bueben mit den Jahrgängen 2004 – 2013. Das OK, bestehend aus dem Schwingklub Winterthur und der Männerriege Pfungen, erwarten ca. 330 Nachwuchsschwinger, welche um den begehrten Eichenzweig kämpfen. Vom einheimischen Klub, dem Schwingklub Winterthur, werden 10 Bueben in die Schwinghosen steigen.

Die Wettkämpfe beginnen um 8.00 Uhr und die Siegerehrungen werden voraussichtlich um 17.30 Uhr stattfinden. Das OK hat entschieden, das Schwingfest ohne Zuschauer durchzuführen. Auf der Homepage des Schwingklubs Winterthur www.schwingklub-winterthur.ch finden Sie die aktuellen Ranglisten und es werden auch regelmässig Fotos hochgeladen.

Auf schönes Wetter sowie einen fairen und unfallfreien Wettkampftag freut sich das OK ZH Kant. Nachwuchsschwingfest Pfungen 2021

Leuppis erstes Fest und gleich ein Kranzgewinn

Bei wunderschönem Panorama und ebenso schönem Wetter, aber doch heissen Temperaturen, stiegen am Glarner-Bündner Kantonalschwingfest in Näfels gleich zwei Sportler für den Winterthurer Stadtklub in die Schwinghosen. Für beide war es das erste Schwingfest seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie:

«Es macht mich schon nervös nicht recht zu wissen wo ich stehe, denn es ist immerhin das erste Fest seit dem Niklausschwinget im Dezember 2019» meinte Samir Leuppi.

Leuppi Samir Riget Tobias GL GR Kant Nfels 27062021

Den Schlussgang bestritten der Lokal-Matador Roger Rychen und der Thurgauer Gastschwinger Domenic Schneider. Rychen qualifizierte sich mit einer Niederlage im ersten Kampf gegen Andi Imhof, dem Innerschweizer Gast,  und vier Siegen gegen Corsin Jörger, Michael Steiner, Nicola Funk und Tobias Krähenbühl. Schneider überzeugte mit einem Remis gegen Samir Leuppi und vier Siegen gegen Florian Riget, Thomas Koch, Matthias Schläpfer und dem Teilverbanskranzer Matthias Herger. Beide Eidgenossen landeten nach dem fünften Kampf mit 48.25 Punkten auf dem ersten Rang. Schneider konnte den einhemischen Roger Rychen nach ca. 17 Sekunden mittels Stich ins Sägemehl drücken.

Leuppi musste sich gleich im ersten Gang dem Thurgauer Koloss Domenic Schneider stellen, leider konnte ihn Leuppi nicht besiegen und so endete der Gang gestellt. Nach diesem etwas verhaltenen Start konnte Leuppi den nächsten Gegner direkt mit dem Rücken ins Sägemehl werfen.  Der spannende Kampf gegen den Teilverbandskranzer Tobias Riget endete nur ganz knapp in einem Unentschieden, kurz nach Ablauf der Zeit konnte Riget Leuppi doch noch auf den Rücken legen. Direkt 10.00 Punkte erhielt das Winterthurer Schwergewicht für die Begegnungen mit den Teilverbandskranzern Marco Oettli aus Bussnang, Lars Geisser aus Mörschwil (SG) und dem Kranzer Alex Huber aus Tuggen (SZ). Leuppi konnte sich so den Kranz auf dem Rang 2a mit 57.50 Punkten sichern.

Pler Fabian GL GR Kant Nfels 27062021

Für Fabian Plüer lief es leider nicht ganz so gut, musste er doch schon im ersten Kampf als Verlierer vom Ring gehen. Dem Gegner des zweiten Kampfes konnte er zwar Paroli bieten und auch fast gewinnen, doch schlussendlich lief ihm doch die Zeit davon und er musste sich ein Remis eingestehen.  Leider kam Plüer nicht mehr aus sich heraus und musste in den Kämpfen drei und vier nochmals am Sägemehl schnuppern, dadurch verpasste er den Ausstich.

Fünf überzeugende Zweige für den Schwingklub Winterthur

Am St. Galler Kantonalen Nachwuchsschwingfest in Magdenau bewiesen insgesamt 375 Schwinger aus den Kantonen Graubünden, Thurgau, St. Gallen, Zürich und Glarus welche Schwünge sie drauf haben. Der Schwingklub Winterthur durfte neun Schwinger aus den eigenen Reihen schicken und konnte fünf Zweige mit nach Hause nehmen.

SG Kant NW Magdenau 26062021 Kranzgewinner

In den Jahrgängen 2009/ 2010 stand Lukas Anliker nach dem dritten Gang und 30.00 Punkten schon in den vordersten Rängen. Der vierte Gegner war dann aber zu stark für Lukas und er musste unten durch. Er liess sich von dieser Niederlage nicht beirren und konnte seine letzen beiden Kämpfe souverän gewinnen. Mit dieser Leistung erreichte er den Schlussrang 3c mit genau 58.00 Punkten.

In derselben Kategorie kämpfte sein Bruder Loris im Ring. Er gewann gleich den ersten Kampf, musste sich aber schon im zweiten Kampf mit einem Unentschieden zufrieden geben. Die Gegner zwei und drei hatten keine Chance gegen den Schlatter Schwinger und mussten unten durch, was Loris gleich zweimal die Höchstnote einbrachte. Leider konnte er seine gute Leistung nicht mehr beibehalten und musste sich gleich zweimal ein Remis eingestehen. So erkämpfte er sich mit ganz genau 57.00 Punkten den Rang 6f.

Alex Rahm konnte ebenfalls mit einem Sieg in den Tag starten. Der 2007 geborene Schwinger aus Winterthur musste sich nach einem gestellten Kampf direkt zweimal das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Alex warf den Kontrahenten der fünften Begegnung direkt auf den Rücken, sodass er gleich 10.00 Punkte erhielt. Auch der letzte Gegner konnte dem Sennenschwinger nichts anhaben und so konnte er auch in diesem Kampf mit der Höchstnote überzeugen. Die 55.75 Punkte auf dem Schlussrang 12b reichten ihm ebenfalls für den Zweiggewinn.

Nach einem etwas misslungenen Start in der Kategorie 2005, bei dem Nino Anliker einen Kreis im Notenblatt erhielt, konnte er den Gegner im zweiten Gang stellen. Danach überzeugte er mit zwei Siegen, konnte aber den Gegner in der füfnten Begegnung nicht besiegen und musste sich ein Remis eingestehen. Dank dem letzten Sieg reichte es Nino auf dem Rang 5a mit 55.75 Punkten für den beliebten Zweig.

Bachmann Janos SG Kant Magdenau 26062021

In der ältesten Kategorie 2004 ging Janos Bachmann an den Start. Gleich nach dem Sieg des ersten Kampfes, liess er sich leider selber auf den Rücken legen. Der Kontrahent des dritten Ganges, der Schlussgangverlierer Ueli Bleiker, konnte Janos gut standhalten und so endete der Gang in einem Unentschieden. Gegen den Zweitplatzierten Tobias Signer aus Wittenbach (SG) hatte der Wildberger Turnerschwinger keine Chance und so musste er sich geschlagen geben. Janos konnte dann wieder ein wenig Energie tanken und bodigte die letzten zwei Gegners so souverän, dass er gleich zweimal die Höchstnote erhielt. Mit dieser Leistung erreichte er den Schlussrang 3b mit 56.25 Punkten. 

Lanters lang ersehnter zweiter Kranz

Bei vorerst leicht bewölktem Wetter und später heissen Temperaturen wurde das Schaffhauser Kantonal-Schwingfest in Thayngen, als Pilotprojekt, durchgeführt. Die Zuschauer mussten sich an die drei-G-Regel halten. Das heisst konkret, für eine Zulassug an das Schwingfest, musste man vorerst angemeldet und geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Die Schnelltests konnten, unter strenger Aufsicht, vor Ort durchgeführt werden. Ebenfalls wurden die Zuschauer von den Schwingern und Funktionären mit einem Absperrseil getrennt.

Arztmann SHKantThayngeen2021

Für den Schwingklub Winterthur gingen fünf Athleten an den Start. Den Schlussgang bestritten die Klubkollegen des Schwingklubs Ottenberg (TG) Samuel Giger und Domenic Schneider. Nach einem spannenden Kampf gewann Giger nach rund vier Minuten mit Knietätsch abfangen.

Christian Lanter startete mit einem Sieg in den Tag, bei dem er sich gleich 10.00 Punkte holte. Im zweiten Kampf wurde ihm der eidgenössische Kranzschwinger Tobias Krähenbühl eingeteilt. Nach langen sechs Minuten endete dieser Kampf gestellt. Lanter überzeugt im dritten Gang nochmals mit der Höchstnote. Gegen den Eidgenossen und Schlussgangverlierer Domenic Schneider hatte der Winterthurer Sportler aber keine Chance und musste sich nach kurzer Zeit schon geschlagen geben.  Die letzten beiden Begegnungen gewann der Landmschinenmechaniker souverän mit nochmals der vollen Punktzahl. Lanter erkämpte sich mit dieser harten Einteilung auf dem Rang 4c und 57.25 Punkten den zweiten Kranz seiner Karriere.

Lanter Krhenbhl SHKantThayngeen2021

Ebenso erfolgreich war der mehrfache Kranzer Beda Arztmann auf dem Rang 7e mit 56.50 Punkten. Arztmann konnte sich gegen den Teilverbandskranzer Christian Bernold im ersten Kampf leider nicht durchsetzen und musste sich geschlagen geben. Er liess sich von dieser Niederlage nicht beeinflussen und legte Gegner zwei bis vier nacheinander ins Sägemehl. Leider musste er in der fünften Begegnung gegen den Eidgenossen Beni Notz selber am Boden schnuppern. Den sechsten Gang konnte der Ossinger Turnerschwinger dann wieder für sich entscheiden. Auch er durfte sich über einen weiteren Kranz freuen.

Für Philipp Lehmann reichte es nur um einen halben Punkt nicht für den begehrten Kranz. Gleich im ersten Kampf musste er gegen einen Kranzschwinger antreten, welchen er auch gewinnen konnte. Doch der Schwingerkönig  von 2001 Nöldi Forrer war dann doch eine Nummer zu gross für Lehmann. Nach diesem Dämpfer holte er sich im dritten Kampf ein Remis und sehr gute neun Punkte. Sein Kontrahent im vierten Gang konnte nichts gegen den Humliker Sennenschwinger ausrichten und so gewann Lehmann mit der Höchstnote. Der Teilverbandskranzer Naim Fejzaj aus Wolfhalden durfte Lehmann nach dem Kampf das Sägemehl vom Rücken wischen. Den letzten Gang gewann Lehmann mit 10.00 Punkten. Mit dieser Leistung erschwang er sich den Schlussrang 9c mit 56.00 Punkten.

Andri Anliker aus Schlatt startete mit einem gewonnen Kampf und 10.00 Punkten in das Kranzfest. Dieser hoffnungsvolle Start zwang die Einteilung dazu, Anliker einen jungen Kranzschwinger als Gegner hinzustellen. Leider verlor er gegen ebendiesen und auch den darauffolgenden Kontrahenten. Nach diesem etwas bedrückendem Start durfte er sich nochmals ein Kreuz mit der Höchstnote ins Notenblatt schreiben lassen. Leider konnte er gegen seinen Gegner im fünften Kampf nichts ausrichten und er musste sich geschlagen geben. In der letzen Begegnung des Tages durfte er sich über einen bezwungenen Kranzschwinger freuen. Er erkämpfte sich den Rang 12l mit 55.25 Punkten.

Der Tösstaler Schwinger Patrick Rüegg musste nach drei geschwungenen Kämpfen leider aufgeben, da er sich im Training an der Rippe verletzt hatte und so nicht mehr weiterschwingen konnte.

Drei Zweige und eine Schlussgangteilnahme

Am Schaffhauser Kantonalen Nachwuchsschwingfest in Thayngen konnten insgesamt 182 Jungschwinger ihr Können unter Beweis stellen. Neun Sportler des Winterthurer Stadtklubs durften ebenfalls daran teilnehmen.

SH Kant NW Thayngen 2021

In der Kategorie 2009/2010 konnte sich Loris Anliker trotz verlorenem Schlussgang den sensationellen zweiten Schlussrang mit 58.75 Punkten erkämpfen. Bis zum fünften Gang konnte sich der Schlatter Schwinger über ein tadelloses Notenblatt freuen. Einzig Kevin Rusterholzer aus Schönenberg stoppte den 2009 geborenen Schwinger und so musste er sich leider auch einen Kreis einschreiben lassen.

Auch seinen Bruder Lukas konnte bis zur fünften Begegnug niemand aufhalten. Reihenweise legte er seine Kontrahenten gekonnt mit dem Rücken ins Sägemehl. Der einzige Gegner, der ihm standhalten konnte, war David Forrer aus Stein, welcher ihm ein Remis entriss. Lukas liess sich von diesem Ergebnis nicht beirren und gewann den letzten Kampf souverän mit 10.00 Punkten. So erkämpfte er sich auf dem Rang 4a mit genau 58.00 Punkten, wie auch sein Bruder Loris, den heiss begehrten Zweig.

Bei Niklas Frauenfelder startete der Tag in einem verlorenen Gang. Gleich darauf konnte er seine nächsten zwei Kontrahenten ohne Probleme ins Sägemehl werfen. Gegen den vierten Gegner konnte er leider nichts ausrichten und so musste er sich ein Unentschieden einschreiben lassen. Mit den letzten zwei gewonnenen Begegnungen war ihm der Zweig auf dem Schlussrang 6a mit 56.25 Punkten sicher.

In der ältesten Kategorie 2004/2005 ging Janos Bachmann an den Start. Er musste sich gleich schon im ersten Kampf das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Der zweite Gegner hatte daraufhin keine Chance gegen den Wildberger Turnerschwinger und landete direkt mit dem Rücken im Sägemehl. Leider konnte Janos diesen Kampfgeist nicht erhalten und verlor den letzten Kampf vor dem Mittag.

Mit zwei weiteren gewonnenen Begegnungen konnte er dem sechsten Kampf etwas lockerer entgegentreten. Bei diesem konnte er immerhin ein Remis rausholen. Mit dieser Leistung erreichte er den fünften Schlussrang mit 55.50 Punkten

Im selben Jahrgang ging Nino Anliker an den Start. Er konnte seinem ersten Gegner nichts anhaben und musste sich mit einem Remis zufrieden geben. Den zeiten Kampf verlor er gegen den späteren Schlussgangteilnehmer und zweitplatzierten Matthias Eisenhut aus Herisau. Mit insgesamt neun Punkten kam er aus der vierten Begegnung raus. Gegen den gleichaltrigen Levi Schudel konnte Nino leider nichts ausrichten und musste selber Sägemehl schlucken. Die vergangenen vier Kämpfe weckten den Schlatter Schwinger auf und er gewann seine beiden letzen Gänge mit der Höchstnote von 10.00 Punkten. So konnte er sich den Rang 8b mit 54.75 Punkten erschwingen.

Leider gab es in den Winterthurer Reihen auch einen verletzten Schwinger. Nach drei verlorenen Kämpfen musste Lino Pfytzenmayer aus Kollbrunn verletzungsbedingt den Kampf um den Kategoriensieg aufgeben.