Hochkarätiges Teilnehmerfeld

Schwägalp. Am Sonntag wird der 13. Schwägalp-Schwinget durchgeführt. Am Start sind 90 Schwinger aus den Verbänden Bern, Inner- und Nordostschweiz.

Als Topfavorit geht der fünffache Kranzfestsieger der Saison, der Alchenstorfer Matthias Sempach an den Start. Der Oberaargauer gewann am Sonntag in überzeugender Art und Weise das Bernisch-kantonale Schwingfest. Dies war nach dem Erfolg am NOS Sempachs zweiter Triumph an einem Teilverbandsfest in diesem Jahr. Bei den Bernern, die mit 15 Athleten antreten, ist auch mit dem Sieger auf dem Brünig, Christian Stucki (Lyss), zu rechnen. Schwingerkönig Kilian Wenger (Thun) musste sich wegen einer Verletzung am Ellbogen abmelden, er wird erst im 2013 wieder auf die Schwingplätze zurückkehren. Nachdem Reto Maurer (Oberwil i. S.) am Sonntag nach dem Kranzgewinn am Bernisch-kantonalen seinen sofortigen Rücktritt vom Schwingsport erklärt hatte, treten beim letzten Bergkranzfest der Saison noch acht Berner Eidgenossen an.

Laimbacher und Ulrich

Vom Innerschweizer Schwingerverband (15) sind acht Eidgenössische Kranzschwinger gemeldet. Angeführt werden sie von den je zweifachen Kranzfestsiegern dieser Saison, Adi Laimbacher (Schwyz) und Andreas Ulrich (Gersau). Die beiden teilten sich am Bergkranzfest auf der Rigi den Sieg. Zudem siegte Laimbacher am Innerschweizer Schwingfest und Ulrich gewann am Zuger Kantonalen sein erstes Kranzfest der Karriere. Titelverteidiger Christian Schuler (Rothenthurm) ist nicht mit dabei - er nimmt am Südwestschweizer Schwingfest teil.

Forrer und Bösch

Die Hoffnungen der Nordostschweizer liegen im hochkarätigen Teilnehmerfeld vor allem auf Arnold Forrer (Stein), dem König von 2001 in Nyon, und Daniel Bösch (Sirnach), Unspunnen-Sieger. Dies obwohl sie am Berner Teilverbandsfest überhaupt nicht überzeugen konnten und sich den Kranz mit nur 56,00 Punkten holten. Forrer, der im November bereits 34 Jahre alt wird, bekundet mit defensiv eingestellten Gegnern immer mehr Mühe. Trotzdem setzte er sich an vier Kranzfesten durch. Der 24-jährige Bösch wurde am NOS Co-Sieger und triumphierte am St. Galler Kantonalen. Die restlichen 58 Aktiven des Nordostschweizer Verbandes werden kaum im Kampf um den Festsieg mitreden können.

Acht Zürcher

Der Zürcher Schwingerverband entsendet acht Athleten. Fabian Kindlimann (Wald) strebt nach dem Rigi-Kranz seinen zweiten Bergkranz im 2012 an.

Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur startet nach 2010 und 2011 bereits zum dritten Mal am Schwägalp-Schwinget. Auch dank seinem Kranzerfolg am Schaffhauser Kantonalen wurde er am Sonntagabend vom Technischen Leiter des Zürcher Schwingerverbandes, Markus Spörri (Gibswil-Ried), nachgemeldet. Leuppi feierte in Schaffhausen nach mehrmonatiger Verletzungspause ein geglücktes Comeback. Im Vorjahr hatte der Winterthurer den Schwägalp-Kranz nur um 0,75 Punkte verpasst.

 

 

Samir Leuppi holt Kranz in Schaffhausen

Schaffhausen. Der Winterthurer Samir Leuppi gewinnt am Schaffhauser Kantonal-Schwingfest seinen dritten Kranz der Karriere. Lokalmatador Pascal Gurtner triumphiert zum ersten Mal an einem Kranzfest.

Pascal Gurtner setzte sich im Schlussgang gegen Marcel Kuster (Altstätten) durch, der für den Appenzeller Verband an den Start geht, und gewann sein erstes Kranzfest. Der 24-jährige Bauführer stieg mit 48,50 Punkten in den Schlussgang. Dies mit vier Siegen und einem nicht eingeplanten Remis im vierten Umgang gegen Michael Mathey (Mont-sur-Rolle). Im Gang um den Einzug in den Endkampf bodigte Gurtner, der jeweils von September bis Dezember als Ringer in der Nationalliga A, Mannschaftsmeisterschaft, für die Ringerstaffel Freiamt im Einsatz steht, Christoph Odermatt (Bauma) im ersten Zusammengreifen.

 

Leuppi mit 56,75 Punkten

Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur siegte in der Startbegegnung nach kurzer Gangdauer über den NOS-Kranzer Reto Büsser (Niederwil SG). Gegen den Eidgenossen Michael Bless (Gais) kam Leuppi in einem guten Gang zu einem Remis. Zweimal konnte er den Titelverteidiger und mehrfachen Kranzfestsieger in Bedrängnis bringen. <<Ich habe nun gesehen, dass ich auch gegen Spitzenschwinger bestehen kann>>, sagte Leuppi. Nach zwei sicheren Erfolgen hatte der 19-Jährige 38,25 Punkte und konnte somit zweimal um den Kranz schwingen. Mit dem Trülliker Marco Pedrazzi musste er die Punkte etwas überraschend teilen. <<Pedrazzi ging recht defensiv ans Werk und mit meinen Angriffsschwüngen, dem Inneren Haken und Kurzzug konnte ich ihn nur einmal ernsthaft in Gefahr bringen. Ich muss meine Technik noch stark verbessern>>, meinte ein selbstkritischer Leuppi. Im Gefecht um den dritten <<Kopfschmuck>> der Karriere bezwang er im ersten Zug mit Kurz und Nachdrücken Marco Rhyner (Walde) und klassierte sich im Rang 5a mit 56,75 Punkten. Wegen Rückenproblemen hatte Leuppi eine mehrmonatige Pause einlegen müssen und das Schwingtraining erst vor einem Monat wieder aufnehmen können. <<Heute bestritt ich nach dem Berchtold-Schwinget erst meinen zweiten Wettkampf in dieser Saison, darum bin ich mit meiner Leistung zufrieden>>, erklärte Leuppi, der kürzlich seine Ausbildung als Zimmermann abgeschlossen hat.

 

Weitere Zürcher-Kränze

Die beiden Zürcher Oberländer Fabian Kindlimann (Wald) und Markus Stucki (Dürnten) erkämpften für den Zürcher Kantonal-Schwingerverband zwei weitere Kränze. Kindlimann kam im um Kampf um den Finaleinzug wie schon am Zürcher Kantonal-Schwingfest gegen Gerry Süess (Zuzwil) nicht über einen Gestellten hinaus und platzierte sich am Ende auf Rang 4b. Stucki ergatterte sich mit 56,25 Punkten den letzten Kranz.

 

Restliche Winterhurer

Andreas Keller (Pfäffikon) vom Schwingklub Winterthur war dreimal siegreich, dreimal zog er den Kürzeren. Unter anderen gegen die beiden späteren Kranzgewinner Gerry Süess und den Südwestschweizer Gast Vincent Roche.

Gar nicht auf Touren kam der Winterthurer Lukas Nigg, der gegen drei Nichtkranzer Gestellte hinnehmen musste. Zum Auftakt unterlag er Süess, dazu kamen zwei Siege.

Der Kollbrunner Andreas Lanter gewann zwei Kämpfe, einmal stellte er und dreimal musste er den Platz als Verlierer verlassen.

Christian Muggler (Wila) hatte am Schluss mit 54,00 Punkte, einen Viertelpunkt weniger als Lanter auf seinem Konto.

Zwei Siege und vier Niederlagen standen am Ende auf dem Notenblatt des Kollbrunners Philipp Nüssli.

Einen Gang konnte Karim Leuppi (Winterthur) für sich entscheiden, dreimal gab es Unentschieden sowie zweimal tauchte der 17-Jährige.

Mit einem Vollerfolg und drei Verlustpartien verfehlte der Ossinger Beda Arztmann die Qualifikation für den Ausstich nur um 0,25 Punkte.

Stefan Schoch (Kollbrunn) erwischte einen rabenschwarzen Tag und schied mit je zwei Remis und Niederlagen nach vier Umgängen aus.

Der Elgger Thomas Dolder stellte einmal und tauchte dreimal.

Ebenfalls verpasste der Winterthurer Georg Hirsiger den Ausstich mit vier Niederlagen.

 

0,25 Punkte hinter dem Kranz

Marco Pedrazzi, Schaffhauser Schwingerverband, fehlte am Schluss nur 0,25 Punkte zum Kranz. In drei Partien ging er als Sieger hervor, gegen den Eidgenossen Urban Götte verlor er und die beiden Gänge im Ausstich stellte er. Zuletzt gegen den 18-jährigen Nichtkranzer Daniel Elmer (Rüeterswil) mit der Note 8,75.

Christoph Odermatt kam im entscheidenden Durchgang um das Eichenlaub gegen Simon Wiederkehr (Nassen) nicht über einen Gestellten hinaus. Nebst Gurtner unterlag er im Auftaktduell Roman Wanner (Schleitheim). Dazu kamen drei Siege mittels Maximalnoten.

Der Turbenthaler Felix Stahel drehte nach zwei Niederlagen auf und gewann die Gänge drei bis fünf. Im Abschlussgang um den Kranz musste er sich dem NOS-Kranzer Andreas Fässler (Appenzell) erwartungsgemäss geschlagen geben.

Für dem Sternenberger Silvan Bosshard kam das Aus nach vier Umgängen.

Dank drei Siegen und drei Niederlagen kam der <<Schaffhauser>> Dominik Ott (Trüllikon) auf 55,00 Punkte.

Der Zürcher Oberländer Martin Odermatt (Bauma) hatte nach vier Durchgängen je zwei Siege und Remis. Im Ausstich gabs zwei Niederlagen.

Jürg Fankhauser (Bassersdorf) vom Schwingklub Zürcher Unterland landete mit zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen auf Rang 15i.

Zweimal erfolgreich war Patrick Bürgler (Ellikon am Rhein), dazu fing er vier Niederlagen ein. Bürgler startet für den Schaffhauser Verband.

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Zwei Zweige

Neuwilen. Am Thurgauer Kantonalen Nachwuchsschwingfest in Neuwilen erkämpft sich der Nachwuchs des Schwingklubs Winterthur zwei Zweige.

In der Kategorie C holte sich Dario Rösli (14, Dägerlen) mit drei Siegen, einem Remis im letzten Gang und zwei Niederlagen zu Beginn im Rang 8c den Zweig mit 56,00 Punkten.

 

In der gleichen Kategorie gewann der Winterthurer Pascal Läderach (13) drei Gänge, dreimal musste er sich beugen. Mit 55,75 Punkten erkämpfte er sich den Zweig auf Platz 9f.

 

Der 13-jährige Humliker Philipp Lehmann liess sich zwei Kreuzlein schreiben, zweimal gabs Punkteteilungen und zweimal ging er als Verlierer vom Platz (14b).

Der Winterthurer Severin Zehner platzierte sich mit 54,00 Punkten im Rang 16g.

Zweig um einen Viertelpunkt verpasst

Leo Schönenberger (10, Winterthur) verpasste den angestrebten Zweig nur um einen Viertelpunkt. Dies mit zwei Siegen und vier Unentschieden (Rang 13d).

Der Winterthurer Björn Baumgartner blieb mit je drei Siegen und Verlustpartien 0,75 Punkte hinter den Zweigen (15a).

Andri Anliker (Schlatt) kehrte ebenfalls ohne Zweig nach Hause. Dies mit zwei Siegen, einem Gestellten und drei Niederlagen (17a).

Lucien Weibel (15, Münchwilen) ging zweimal als Sieger vom Platz, dreimal musste er untendurch und den entscheidenden Kampf um den Zweig stellte er. Dies ergab Rang 12.

Joel Danuser (16, Neftenbach) siegte zweimal, viermal musste er sich beugen (14c).

In der Kategorie D startete Lars Hagen (Winterthur) mit einem Vollerfolg. Doch die nächsten fünf Gefechte verlor der 11-Jährige.

Ein weiterer Winterthurer, Noah Heuberger, setzte sich einmal durch, einmal teilte er die Punkte und viermal tauchte er (23a).

In der Kategorie A klassierte sich Karim Leuppi (Winterthur) mit einem Sieg, zwei Unentschieden und drei Niederlagen auf Rang 16.

Hollensteins Zweig

In der Kategorie B errang der Elgger Daniel Hollenstein vom Schwingerverband Unterthurgau den Zweig dank drei Erfolgen, einem Remis und zwei Niederlagen im Rang 8a mit der Punktezahl 55,50.

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Nigg holt in Davos Sertig siebten Kranz

 

Davos Sertig. Der Schwingerkönig von 2001, Arnold Forrer (Stein), gewinnt das Bündner-Glarner Schwingfest in Davos Sertig. Der Winterthurer Lukas Nigg erkämpft sich den siebten Kranz der Karriere.

 

Arnold Forrer konnte im Schlussgang den Berner Gast Matthias Siegenthaler (Fankhaus) nach 7:30 Minuten ins Sägemehl betten. Somit errang der 33-Jährige seinen vierten Kranzfestsieg der Saison. Auf dem Weg zur Finalqualifikation hatte Forrer einzig im vierten Umgang seinem späteren Schlussganggegner einen Gestellten zugestehen müssen. In den restlichen Duellen war er siegreich. Siegenthaler, der sich nach der Niederlage im Endkampf im Rang 4a platzierte, räumte zum Auftakt Unspunnen-Sieger Daniel Bösch (Sirnach) aus dem Weg. Nach dem Fehlstart liess sich Bösch fünf Siege in Serie schreiben und wurde Zweiter.

 

Nigg auf Rang 5b

Lukas Nigg vom Schwingklub Winterthur begann mit einem Remis gegen den Glarner Ueli Rychen. <<Rychen legte ich im ersten Zug platt ins Sägemehl, doch die Kampfrichter sahen es nicht>>, sagte Nigg. Danach war er über Christian Hollenstein (Stein) und Remo Föhn (Landquart) erfolgreich. Nach dem Mittagessen setzte sich Nigg in der zweiten Minute gegen den NOS-Kranzer Ursin Battaglia (Tomils) mit einem Hüfter und der Höchstnote durch. Somit hatte er 38,50 Punkte und bekam es im Kampf um den Einzug in den Final mit Arnold Forrer zu tun, dem er im zweiten Zusammengreifen unterlag. Zuletzt bezwang der Winterthurer Armon Orlik (Landquart) in der dritten Minute nach hartem Kampf am Boden. Der 29-Jährige holte sich nach dem Zürcher Kantonalen den zweiten Kranz der Saison und den siebten insgesamt. Nachdem sich Nigg am Glarner-Bündner Kantonalen vom 28. Mai die Bänder und Sehnen im Knie überdehnt hatte, konnte er erst am 11. Juli das Schwingtraining wieder aufnehmen. <<Während der Verletzungspause hatte ich zweimal pro Woche Physiotherapie, sonst konnte ich nicht viel machen>>, meinte ein überglücklicher Nigg. Dazu ergänzte er: <<Da ich stark erkältet bin, war mein Start bis Freitagabend noch unsicher. Als nächstes Kranzfest werde ich das Schaffhauser Kantonale bestreiten>>. Als Bester des Zürcher Verbandes kam er mit 56,75 Punkten auf Rang 5b.

Dank Andreas Gwerder (Hütten), der sich den letzten Kranz erkämpfte, gewannen die Zürcher Schwinger zwei Kränze.

 

Weitere Winterthurer

Die restlichen Mitglieder des Schwingklubs Winterthur konnten zuletzt nicht in den Kampf um die Kränze eingreifen. Der Elgger Thomas Dolder ging zweimal als Sieger vom Platz, den ersten Gang stellte er und dreimal zog er den Kürzeren - im sechsten Durchgang gegen Oldie Peter Bühler (Weesen).

 

Andreas Keller (Pfäffikon) startete mit zwei Vollerfolgen ideal. Im zweiten Durchgang gab er dem Kranzer Ueli Rychen das Nachsehen. Gegen Christian Elmer (Elm) stand er auf verlorenem Posten. Mit dem unbequemen Kranzschwinger Martin Streuli (Untereggen) teilte er die Punkte. Im Ausstich musste er Niederlagen mit Tiefstnoten einstecken.

 

Zwei Erfolge und vier Niederlagen standen letztlich auf dem Notenblatt des Kollbrunners Andreas Lanter.

 

Philipp Nüssli (Kollbrunn) klassierte sich mit den gleichen Gängen wie Lanter direkt hinter ihm (Rang 17f).

 

Ein weiterer Kollbrunner, Stefan Schoch, kam auf 53,75 Punkte. Auch er verzeichnete zwei Siege und vier Verlustpartien.

 

Kranz um 0,25 Punkte verpasst

Am Schluss fehlten dem Trülliker Marco Pedrazzi vom Schaffhauser Schwingerverband nur 0,25 Punkte zum Kranz. Nebst der Niederlage gegen Forrer siegte er dreimal, dazu kamen zwei Remis. Im Abschlusskampf reihte er Roman Schnurrenberger (Sternenberg) mit der Note 9,75 unter die Verlierer.

 

Michael Bottlang (Waltalingen) war einmal erfolgreich, zweimal stellte er und dreimal musste er untendurch.

 

Der Trülliker Dominik Ott musste nach dem Startsieg fünf Niederlagen in Serie in Kauf nehmen.

 

Zürcher Oberländer und Unterländer

Nebst drei Vollerfolgen verlor Christoph Odermatt (Bauma), Schwingklub Zürcher Oberland, drei Gefechte. Im zweiten Gang gegen den Eidgenossen Beat Clopath (Bonaduz). Den Kranz verfehlte er um einen Punkt.

 

Der Turbenthaler Felix Stahel hatte am Ende je zwei Siege, Unentschieden und Verlustpartien auf seinem Konto.

 

Roman Schnurrenberger kam mit 54,50 Punkten auf Platz 14d.

 

Martin Odermatt (Bauma) stellte im fünften Durchgang gegen Beat Wickli (Ennetbühl) und konnte so im letzten Umgang nicht mehr um den Kranz schwingen.

 

Der Zürcher Unterländer Jürg Fankhauser (Bassersdorf) ging in drei Begegnungen als Sieger hervor, zweimal musste er sich beugen, und gegen den Kranzer Hansjakob Fankhauser (Trub) gabs eine Punkteteilung.

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Zehn Zweige für Winterthurer Schwingernachwuchs

 

Hüntwangen. Von den 27 gestarteten Nachwuchsschwingern des Schwingklubs Winterthur eroberten sich am Zürcher Kantonalen Nachwuchsschwingfest in Hüntwangen zehn den Zweig. Der Winterthurer Karim Leuppi verlor den Schlussgang.

 

Im Jahrgang 1995 überraschte Karim Leuppi, indem er bis in den Schlussgang vorstiess. In diesem unterlag er dem Kranzschwinger Naim Fejzaj (Wolfhalden) im ersten Zusammengreifen. Leuppi erreichte die Endausmarchung mit vier Siegen und einer Verlustpartie im dritten Durchgang. Der Winterthurer holte sich den ersten Zweig der Karriere auf Platz 3 mit 56,75 Punkten.

 

Erster Zweig für Anliker mit 57,00 Punkten

Andri Anliker (Schlatt) kam am Ende dank vier Erfolgen und zwei Remis auf gute 57,00 Punkte, was Rang 6a bedeutete. Der Neunjährige konnte somit erstmals mit den Zweig nach Hause fahren.

 

Leo Schönenberger holte sich in der gleichen Kategorie, Jahrgänge 2002 bis 2004, den Zweig mit 56,75 Punkten. Der Winterthurer liess sich vier Kreuzlein schreiben, zweimal musste er unten durch.

 

Fünf Zweigerfolge und Scheuchs Erster


Einen weiteren Zweig erkämpfte sich der Kollbrunner Christian Lanter bei den Jahrgängen 1998/1999. Er gewann vier Kämpfe und zweimal tauchte er und totalisierte am Ende 56,75 Punkte.

 

Philipp Lehmann (Humlikon) erreichte 56,50 Punkte und klassierte sich im Rang 9a und hatte am Schluss die gleichen Gänge wie Lanter.

 

Erstmals unter die Zweiggewinner konnte sich David Scheuch (Seuzach) reihen. Nebst drei Siegen, kam er zu zwei Unentschieden, im Auftaktkampf musste er sich geschlagen geben.

 

Dario Rösli (Dägerlen) hatte nach drei Durchgängen das Punktemaximum von 30,00. Am Nachmittag musste er sich dreimal beugen.

Drei Siege gabs für den Winterthurer Pascal Läderach, in drei Begegnungen musste er den Platz als Verlierer verlassen. Mit 55,50 Punkten errang er den Zweig im Rang 13f.

 

Nüssli und Weibel

 

Der Kollbrunner Philipp Nüssli platzierte sich letztlich mit drei Vollerfolgen, einem Remis und zwei Verlustpartien im Rang 3b (Jahrgang 1994).

 

Lucien Weibel (Münchwilen) verzeichnete drei Siege, zwei Niederlagen und ein Remis im fünften Gefecht und holte sich im Jahrgang 1997 den Zweig im Rang 9b.

 

Erster Zweig um 0,25 Punkte verpasst

Silvan Rechsteiner (Schlatt) blieb am Ende nur 0,25 Punkte hinter dem Eichenlaub. Dies mit 55,50 Punkten (2002 bis 2004).

 

Dem Kleinandelfinger Xeno Hürlimann fehlte auch nur ein Viertelpunkt zum ersten Zweiggewinn der Karriere. Dies bei den Jahrgängen 2000/2001.

 

Odermatts Sieg

Bei den Ältesten, Jahrgang 1994, konnte sich Christoph Odermatt (Bauma) trotz einem Remis im Schlussgang gegen den Thurgauer Robin Straub als Kategoriensieger ausrufen lassen. Den Sieg musste er mit Fabian Gubser (Oberterzen) teilen.

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Bündner Triumph im Appenzellerland

 

Haslen AI. Der 27-jährige Bündner Beat Clopath (Bonaduz) gewinnt im Schlussgang des Appenzeller Kantonal-Schwingfests in Haslen gegen Marcel Kuster (Altstätten). Die vier Aktiven des Schwingklubs Winterthur müssen sich mit hinteren Plätzen begnügen.

 

Beat Clopath siegte auf dem Weg in den Schlussgang gegen vier Gegner - einzig im dritten Umgang war er gegen Urs Abderhalden (Stein) nicht über einen Gestellten hinaus gekommen. Im Gang um den Einzug in den Endkampf gab der Hochbaupolier, der sein fünftes Kranzfest gewann und seinen 43. Kranz holte, Raphael Zwyssig (Gais) das Nachsehen. Den Ehrenplatz teilten sich Michael Bless (Gais) und Zwyssig. Kuster fiel nach der Finalniederlage auf Platz 3a zurück.

 

Zwei Kränze für Zürcher Schwinger

Für den Zürcher Kantonal-Schwingerverband errangen Andreas Kindlimann (Steg) und Andreas Gwerder (Hütten) zwei Kränze. Kindlimann bodigte zuletzt den Thurgauer Bergkranzer Roland Krähenbühl (Halingen). Andreas Gwerder hatte im zweiten Gefecht mit einem Sieg über den Appenzeller Eidgenossen Michael Bless (Gais) überrascht.

 

Regionale Teilnehmer

Die Teilnehmer aus der Region mussten sich mit hinteren Plätzen begnügen. Der 17-jährige Sternenberger Roman Schnurrenberger war zweimal siegreich, zweimal stellte er und zwei Gänge verlor er. Im sechsten Umgang unterlag er dem Eidgenossen Mike Peng (Malix) mit der Minimalnote.

 

Schnurrenbergers Klubkollege vom Schwingklub Zürcher Oberland, Martin Odermatt (Bauma), gewann einen Gang, viermal gabs Remis, und im dritten Durchgang musste er gegen Bless unten durch. Der Zimmermann stellte unter anderem gegen den Bergkranzer Peter Bühler (Weesen), den aufstrebenden Hannes Bühler (Amriswil) sowie den unbequemen Martin Streuli (Unteregg).

 

Der Turbenthaler Felix Stahel war auch einmal siegreich, dreimal stellte er, zuletzt gegen Manuel Hofstetter (Gais), und gegen Hans Notz (Güttingen) und Peng gab es Verlustpartien.

 

Jürg Fankhauser (Bassersdorf), Schwingklub Zürcher Unterland, kam zu zwei Vollerfolgen. In vier Begegnungen musste er sich geschlagen geben. Niederlagen fing er gegen Markus Schläpfer (Niederbüren) und den Eidgenossen Martin Glaus (Schänis) ein, der letztlich die Kranzränge verpasste.

 

Vier Winterthurer

Vom Schwingklub Winterthur gingen vier Aktive an den Start. Andreas Lanter platzierte sich als Bester auf Platz 17g. Der 18-Jährige konnte zwei Kämpfe für sich entscheiden, dreimal ging er als Verlierer vom Platz und den vierten Kampf stellte der Kollbrunner.

 

Philipp Nüssli (Kollbrunn) startete mit zwei Siegen und 19,75 Punkten furios. Doch dann verlor er die restlichen vier Partien. Gleich dreimal hatte er gegen Kranzschwinger anzutreten: Domenic Schneider (Friltschen), NOS-Kranzer, den Appenzeller Daniel Inauen und David Fäh (Schübelbach).

 

Michael Dolder (Winterthur) gewann den Startgang, die Gänge zwei und drei verlor er gegen Streuli und den NOS-Kranzer Remo Meier (Altstätten). Im Gang um die Qualifikation für den Ausstich musste er sich dem Appenzeller Stefan Hersche beugen.

 

Georg Hirsiger, der erst dieses Jahr mit dem Schwingen begonnen hat, schied auch nach vier Umgängen aus. Er hatte am Ende die gleichen Gänge wie Dolder, mit 35,25 Punkten aber einen Viertelpunkt weniger. Nach dem Auftaktsieg zog der Winterthurer gegen Roland Krähenbühl den Kürzeren. 

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