Sechs Eidgenossen in der Stadthalle

 

Dietikon. Am Sonntag wird der 75. Niklausschwinget durchgeführt. Gemeldet sind 106 Schwinger aus den Verbänden Südwest-, Inner-, Nordwest- und Nordostschweiz. Der Schwingklub Winterthur ist mit sieben Athleten dabei.

 

Der Sieg führt über Bruno Gisler (Rumisberg), der nach 2010 und 2011 bereits den dritten Triumph am traditionellen Hallenschwinget anstrebt und sich im 2012 neun Kränze erkämpfte. Nebst Gisler steigen zum Saisonabschluss fünf weitere Eidgenössische Kranzschwinger ins Sägemehl. Es sind dies der Schlussgangverlierer des Innerschweizer Schwingfests, Andi Imhof (Attinghausen), und vom Nordostschweizer Schwingerverband Beat Clopath (Bonaduz), die beiden St. Galler Martin Glaus (Schänis) und Jakob Roth (Krummenau) sowie der 38-jährige Thurgauer Stefan Burkhalter (Homburg).

 

Sieben Winterthurer

Der Schwingklub Winterthur ist mit sieben Athleten am Start: Georg Hirsiger, Karim und Samir Leuppi, Lukas Nigg und Dominic Steiner (alle Winterthur). Das Zürcher Weinland vertritt der 17-jährige Ossinger Beda Arztmann und das Tösstal Andreas Lanter (Kollbrunn). Auf gute Platzierungen können die beiden Kranzer Samir Leuppi und Lukas Nigg hoffen.

 

Zürcher Oberländer mit Kindlimann

Der Nummer 1 der Zürcher Schwinger, Fabian Kindlimann (Wald), ist ein Spitzenplatz zuzutrauen. Er wird unter anderem begleitet von Christoph und Martin Odermatt (beide Bauma) und vom 17-jährigen Sternenberger Roman Schnurrenberger.

 

Der Nachwuchsschwinger Patrik Bürgler (Ellikon am Rhein) ist als einziger Aktiver des Schaffhauser Schwingerverbandes gemeldet.

 

Die Wettkämpfe in der Dietiker Stadthalle beginnen um 8 Uhr.

Bericht im Tössthaler

 

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Tobler löst Bleuler als Obmann ab

 

Winkel. Hans Gisler (Flaach) vom Schwingklub Winterthur war an der 55. Zürcher Kantonalen Schwinger-Veteranen-Tagung der Älteste und wurde geehrt.

 

Der Kantonale Veteranenobmann, Walter Bleuler, der in Winkel wohnt, konnte 142 Personen begrüssen. Dabei waren auch der Präsident des Nordostschweizer Schwingerverbandes, Hanspeter Rufer (Rüti), Rolf Lussi (Seuzach), Präsident des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes, und der Schwingerkönig von 1977 in Basel, Noldi Ehrensberger (Adlikon).

 

Neuer Obmann

Walter Bleuler vom Schwingklub Zürcher Unterland gab nach 17 Jahren sein Amt als Obmann ab. Als sein Nachfolger bestimmte die Versammlung Hansruedi Tobler (Wetzikon), der dem Schwingklub Zürcher Oberland angehört und bis anhin Säckelmeister war. Neu in die Obmannschaft wurde Johann Zehnder (Egg), Schwingklub Zürichsee rechtes Ufer, gewählt. Schryber Walter Spirgi (Theilingen) vom Schwingklub Winterthur stellt sich für ein weiteres Jahr zur Verfügung.

 

Hans Gisler der Älteste

Einer der Höhepunkte der Versammlung war die Ehrung der über 80-Jährigen. Hans Gisler, Schwingklub Winterthur, wurde als ältester Veteran geehrt. Der ehemalige Spitzenschwinger, der sich am Eidgenössischen Schwingfest 1948 in Luzern den Kranz ergatterte, wird am 23. Februar 2013 93 Jahre alt. Der Flaacher war auch ein sehr guter Nationalturner und Ringer. Nebst Gisler erhielten auch der Wiesendanger Alfred Wuhrmann (Jahrgang 1927) sowie der 83-jährige Alfred Reichmuth (Hagenbuch) ein Präsent überreicht. 

 

 

Burkhalters zweiter OLMA-Sieg

 

St. Gallen. Im Schlussgang des 20. OLMA-Schwingets in St. Gallen fertigt Stefan Burkhalter (Homburg) den Miteidgenossen Jakob Roth (Krummenau) nach 9:26 Minuten mit Kurz-Kniestich ab. Der Winterthurer Lukas Nigg vom Schwingklub Winterthur verpasst die Auszeichnung knapp.

 

Der 38-jährige Stefan Burkhalter musste im Startgang gegen den schwächer eingestuften Sven Schurtenberger (Nottwil) einen Gestellten hinnehmen. Die restlichen fünf Partien entschied er jeweils mit der Bestnote für sich. In der Begegnung um den Einzug in den Final meisterte der Landwirt das unbequeme Leichtgewicht Emil Signer (St. Peterzell). Dank des Schlussgangerfolgs gegen Jakob Roth konnte sich der zweifache Eidgenosse zum zweiten Mal nach 2003 in die Siegerliste des nur alle drei Jahre stattfindenden OLMA-Schwingets eintragen lassen. Roth, der drei Jahre jünger ist als Burkhalter, platzierte sich mit 57,00 Punkten im Rang 4a. Bei idealen äusseren Bedingungen verfolgten in der OLMA-Arena zum Abschluss der Freiluftsaison nicht weniger als 4'500 Zuschauer die Zweikämpfe der 93 Schwinger aus der ganzen Schweiz.

 

Auszeichnung für Kindlimann und Pedrazzi

Mit je drei Vollerfolgen und Remis holte sich Fabian Kindlimann (Wald) vom Schwingklub Zürcher Oberland die Auszeichnung im Rang 7a. Zuletzt, im Gang um einen Podestplatz, kam der 21-Jährige mit Raphael Zwyssig (Gais) nicht über ein Unentschieden hinaus. Kindlimann hatte am Schluss 56,25 Punkte.

 

Marco Pedrazzi vom Schaffhauser Schwingerverband gewann drei Gänge, gegen den Berner Gast Bernhard Kämpf (Sigriswil) und Fredi Kohler (Pfäfers) musste er Niederlagen mit Tiefstnoten einstecken. Zum Auftakt stellte Pedrazzi mit dem talentierten Hannes Bühler (Amriswil). Im Kampf um die Auszeichnung gab er Manuel Hofstetter (Gais) mit der Note 10,00 das Nachsehen. Der Trülliker kam auf 55,75 Punkte und klassierte sich auf Platz 9d.

 

Nigg verpasst Auszeichnung um 0,25 Punkte

Lukas Nigg vom Schwingklub Winterthur setzte sich zu Beginn gegen Thomas Kuster (Altstätten) nach rund drei Minuten mit Gammen durch. Gegen den Bruder von Thomas Kuster, den Bergkranzer Marcel Kuster (Altstätten), unterlag der 29-Jährige in der dritten Minute. <<Kuster liegt mir einfach nicht>>, sagte Nigg. Vor dem Mittagessen bodigte er Stefan Brügger (Maladers) kurz vor Gangende. <<Brügger hatte ich am Glarner-Bündner Schwingfest im ersten Zug besiegt, heute liess er jeweils nach dem <Guet> des Kampfrichters sofort die Griffe los>>. Im vierten Durchgang verlor er gegen Fredi Kohler, der sich letztlich auf Platz 3a platzierte. Gegen den St. Galler Benj Harder machte Lukas Nigg kurzen Prozess und siegte nach kurzer Kampfzeit. Da der siebenfache Kranzschwinger im letzten Gefecht gegen den NOS-Kranzer Reto Holdener (Schänis) die Punkte teilte, verfehlte er die Auszeichnung nur um 0,25 Punkte. <<Holdener schwang wie immer sehr defensiv>>, meinte er. Mit einem guten Notenblatt - Nigg bekam es insgesamt mit fünf Kranzschwingern zu tun - platzierte er sich mit 55,50 Punkten im Rang 10d. <<Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, es ist nur schade, dass es nicht zur Auszeichnung reichte>>. Im Weiteren sagte der Winterthurer: <<Am 15. Oktober habe ich mit dem Schwingtraining für die Saison 2013 begonnen, auch mache ich derzeit drei Einheiten Krafttraining>>.

 

Andreas Lanter (Kollbrunn) verlor die drei Gänge am Vormittag, nach dem Mittagessen siegte er über den Nordwestschweizer Gast Philipp Schwob (Pratteln). Zur Qualifikation für den Ausstich fehlten dem 18-Jährigen 0,75 Punkte.

 

Der Kollbrunner Philipp Nüssli schied mit 35,25 Punkten ebenfalls nach vier Gängen aus.

 

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Leuppi, Weibel und Knöpfel siegen

 

Winterthur-Wülflingen. Am Klubschwinget des Schwingklubs Winterthur in Winterthur-Wülflingen triumphieren Samir Leuppi (Winterthur), Lucien Weibel (Münchwilen) und Curdin Knöpfel (Kleinandelfingen) hoch überlegen.

 

Bei den Aktiven kam es im Schlussgang wie im Vorjahr zum Duell Samir Leuppi gegen Lukas Nigg. Wie erwartet setzte sich der 19-jährige Leuppi durch - er gewann nach 3:34 Minuten mit Kurz platt. Auf dem Weg in den Final hatte Leuppi schon im Startgang Nigg unter die Verlierer gereiht. <<Zuerst bezwang ich Nigg im zweiten Zusammengreifen, im Schlussgang gab er aber dann Gas>>, sagte Leuppi. Im Gefecht um den Einzug in den Endkampf gab er dem zähen Andreas Lanter (Kollbrunn) das Nachsehen. Mit 59,75 Punkten triumphierte Leuppi nach 2010 und 2011 bereits zum dritten Mal am Klubschwinget des Schwingklubs Winterthur. Wegen Rückenproblemen bestritt er erst den vierten Wettkampf im 2012. <<Mit gezieltem Krafttraining hoffe ich, dass ich meine Rückenprobleme in den Griff bekomme und dass ich 2013 voll angreifen kann>>. Am 2. Dezember wird er am 75. Niklausschwinget starten. Der Winterthurer, der dieses Jahr seine Ausbildung als Zimmermann abgeschlossen hat, wird am 16. Oktober seine Stelle als Sicherheitsangestellter bei der SBB antreten. Bereits am 29. Oktober rückt er als Richtstrahlpionier in die Rekrutenschule in Kloten ein. <<Ich kann pro Woche vier halbe Tage trainieren>>, dazu ergänzte er: <<Diesen Winter hat bei mir das Schwingtraining erste Priorität>>.

 

Nigg auf dem Ehrenplatz

Schlussgangverlierer Nigg erreichte die Endausmarchung mit einem Erfolg im ersten Zug gegen Stefan Schoch (Kollbrunn), dem Sieger des Klubschwingets 2008. Nach der Tiefstnote gegen Leuppi liess er sich vier Maximalnoten schreiben und hätte mit einem Erfolg zum zweiten Mal den Klubschwinget gewinnen können. Doch Nigg war nicht in der Lage Leuppi in Gefahr zu bringen. <<Heute stand ich bereits zum fünften Mal im Schlussgang eines Klubschwingets und zum dritten Mal gegen Leuppi>>, gab der Winterthurer zu Protokoll. Zum Abschluss der Freiluftsaison wird er noch am OLMA-Schwinget teilnehmen.

 

Stefan Schoch wurde mit vier Siegen und zwei Tauchern gegen Leuppi und Nigg mit 56,50 Punkten Dritter.

 

Weibels 59,75 Punkte

Bei den Nachwuchsschwingern der Jahrgänge 1997 bis 1999 siegte Lucien Weibel (Münchwilen) im Schlussgang über Christian Lanter (Kollbrunn) nach gut sieben Minuten mit Schlungg und Nachdrücken. Weibel hatte nach fünf Durchgängen 2,25 Punkte Vorsprung auf Lanter und hätte sich im Final sogar eine Niederlage leisten können. Mit 59,75 Punkten setzte sich der 15-jährige Weibel erstmals an einem Klubschwinget durch. Hinter Lars Roost (Ricketwil) kam Lanter als Dritter auch noch aufs Podest.

 

Sieg beim ersten Wettkampf

Curdin Knöpfel (Kleinandelfingen) war bei den Jüngsten, Jahrgänge 2000 bis 2003, erfolgreich. Der Zwölfjährige, der am Schwinger-Schnuppertag vom 8. September erstmals Sägemehlluft schnupperte, liess sich ebenfalls sechs Vollerfolge notieren. Im Schlussgang konterte er kurz vor Ablauf der zweiten Minute einen Angriff von Vorjahressieger Lars Hagen (Winterthur) mittels Überstossen. Somit konnte sich Knöpfel bereits bei seinem ersten Wettkampf als Sieger feiern lassen. Zum Punktemaximum vom 60,00 fehlte ihm nur ein Viertelpunkt. Finalverlierer Hagen belegte letztlich Rang 2, Dritter wurde der Neunjährige Andri Anliker (Schlatt).

 

Ranglisten

Anzahl Zuschauer: 200. Aktive (10 Teilnehmer). 1. Samir Leuppi (Winterthur) 59,75. 2. Lukas Nigg (Winterthur) 57,25. 3. Stefan Schoch (Kollbrunn) 56,50. 4. Andreas Lanter (Kollbrunn) 56,25. 5. Georg Hirsiger (Winterthur) 55,75. 6. Beda Artzmann (Ossingen) 54,75. 7. Karim Leuppi (Winterthur) 54,50. 8. Dominik Steiner (Winterthur) 54,25. 9. Michael Hari (Winterthur) 52,75. 10. Joel Danuser (Neftenbach) 52,50.

Jahrgänge 1997 bis 1999 (9 Teilnehmer). 1. Lucien Weibel (97, Münchwilen) 59,75. 2. Lars Roost (97, Ricketwil) 57,50. 3. Christian Lanter (98, Kollbrunn) 56,25. 4. Dario Rösli (98, Dägerlen) 55,75. 5. Pascal Läderach (99, Winterthur) und David Scheuch (98, Seuzach), je 55,50. 6. Patrick Rüegg (99, Rikon) 54,25. 7. Severin Zehnder (98, Winterthur) 52,25. 8. Moritz Hürlimann (99, Kleinandelfingen) 51,00.

 

Jahrgänge 2000 bis 2003 (9 Teilnehmer). 1. Curdin Knöpfel (2000, Kleinandelfingen) 59,75. 2. Lars Hagen (2001, Winterthur) 57,00. 3. Andri Anliker (2003, Schlatt) 55,75. 4. Noah Heuberger (2000, Winterthur) 55,25. 5. Leo Schönenberger (2002, Winterthur) 54,75. 6. Björn Baumgartner (2003, Winterthur) 54,50. 7. Fabian Plüer (2003, Winterthur) 53,75. 8. Lars Werren (2002, Winterthur) 53,25. 9. Silvan Rechsteiner (2003, Schlatt) 52,25.

 

 

Vier Auszeichnungen

 

Weinfelden. Am Wega-Buebeschwinget in Weinfelden errangen die Buben des Schwingklubs Winterthur vier Auszeichnungen.

 

Bei den Jahrgängen 1999/2000 kam der Winterthurer Pascal Läderach mit fünf Siegen und einer Niederlage im zweiten Gang gegen Samuel Düsel (Kirchberg), der sich letztlich auf Platz 1b platzierte, auf Rang 4b. Der 13-jährige Läderach erreichte die sehr gute Punktezahl von 57,75.

 

Philipp Lehmann (13, Humlikon) liess sich drei Siege notieren, jeweils mit der Maximalnote 10,00. Zweimal musste er sich beugen und im Startgang kam er nicht über einen Gestellten hinaus. Mit 56,25 Punkten platzierte sich Lehmann auf Rang 9f.

 

Weitere Auszeichnungen

Bei den Ältesten, Jahrgänge 1997/1998, erreichte Lucien Weibel (Münchwilen) 57,00 Punkte. Dies dank drei Siegen mit Höchstnoten und drei Unentschieden mit der Note 9,00. Die Auszeichnung erkämpfte sich der 15-Jährige im Rang 6c.

 

Bei den Jahrgängen 2003/2004 gewann Fabian Plüer (Winterthur) vier Gänge, dies nach einem schlechten Auftakt: im Startgefecht musste er sich geschlagen geben und im zweiten Umgang stellte er. Letztlich hatte Plüer 56,50 Punkte auf seinem Notenblatt, was für den Neunjährigen Rang 4b bedeutete.

 

Daniel Hollenstein (15, Elgg) vom Schwingerverband Unterthurgau holte sich die Auszeichnung mit 55,75 Punkten im Rang 11d.

 

Hinter den Auszeichnungen

Der Kollbrunner Christian Lanter verlor den entscheidenden Kampf um die Auszeichnung und verpasste diese um einen Punkt. Der 14-Jährige kam auf Platz 15d.

 

Drei Siege und drei Taucher standen letztlich auf dem Konto von Dario Rösli (14, Dägerlen) (13f).

 

Björn Baumgartner (9, Winterthur) liess sich drei Siegeskreuzlein notieren. In den Umgängen drei und vier zog er den Kürzeren. Zuletzt kam er nicht über ein Remis hinaus. Die auszeichnungsberechtigen Plätze verfehlte er um 0,75 Punkte (8a).

 

Leo Schönenberger (10, Winterthur) war zum Auftakt siegreich, doch dann stellte er fünfmal in Folge (16e).

 

Lars Hagen (11, Winterthur) startete mit zwei Plattwürfen, bei den restlichen vier Kämpfen musste er untendurch (18d).

 

Ein weiterer Winterthurer, Lars Werren (10), hatte am Schluss die gleichen Gänge wie Hagen und kam auf Rang 19g.

 

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