Lanter und Schönenberger auf dem Podest

 

Hittnau. Am Buebeschwinget Hittnau nahmen insgesamt 14 Nachwuchsschwinger des Schwingklubs Winterthur teil.

 

Bei den Ältesten, Jahrgänge 1998/1999, war Andreas Koller (Busswil) nach fünf Gängen uneinholbar in Führung gelegen. Der Kollbrunner Christian Lanter vom Schwingklub Winterthur konnte sich dank einem Erfolg im letzten Kampf für den Schlussgang qualifizieren. Dort traf er in einem Zusatzgang auf Andreas Koller, und die beiden trennten sich remis. In der Endabrechnung belege der 15-jährige Lanter dank vier Siegen und zwei Unentschieden mit 57,50 Punkten den Ehrenplatz.

 

Schönenberger auf Platz 3b


Viermal erfolgreich war der 11-jährige Leo Schönenberger (Winterthur), im dritten Umgang gabs einen Gestellten und das vierte Gefecht verlor er. Mit 57,25 Punkten platzierte er sich im Rang 3b (Jahrgänge 2002/2003).

 

Philipp Lehmann (14, Humlikon) ging dreimal als Sieger vom Platz, zweimal gabs Remis und die fünfte Partie verlor er. Am Ende klassierte er sich mit 56,00 Punkten im Rang 5a.

 

Gleich hinter Lehmann, mit den gleichen Gängen und der selben Punktezahl, platzierte sich der 14-jährige Winterthurer Pascal Läderach (Rang 5b).

 

Dario Rösli (15, Dägerlen) verpasste einen guten Platz mit der Niederlage im Abschlussgang (7b).

 

Der Winterthurer Severin Zehnder (14) startete mit drei Siegen ideal, doch in den anderen drei Partien musste er Taucher einstecken und kam mit 55,00 Punkten auf Rang 8b.

 

Je zwei Vollerfolge, Remis und Niederlagen verzeichnete David Scheuch (Seuzach), was Rang 9b ergab.

 

Auf Platz 10a kam Lars Urbanitzky (14, Rikon).

 

Platz 6a für Plüer

Drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen in den Gängen zwei und drei hatte letztlich der zehnjährige Winterthurer Fabian Plüer auf seinem Notenblatt. Am Ende landete er mit 55,50 Punkten auf Platz 6a. Dies bei den Jahrgängen 2002/2003.

 

Andri Anliker (10, Schlatt) vergab einen vorderen Rang mit der Niederlage im sechsten Gang (Rang 7 mit 55,25 Punkten).

 

Für den Winterthurer Björn Baumgartner (10) schaute am Schluss Rang 10b heraus.

 

Lars Werren (11, Winterthur) kam auf 54,00 Punkte (11b).

 

Der zehnjährige Silvan Rechsteiner (Schlatt) war in zwei Gängen siegreich, den ersten Gang stellte er und dreimal musste er den Platz als Verlierer verlassen (12a).

 

Lars Hagen (12, Winterthur) musste sich nebst zwei Vollerfolgen viermal geschlagen geben (9b).

 

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Leuppis Podestplatz zum Saisonauftakt

Beggingen. Tobias Krähenbühl (Frauenfeld) gewinnt den Schaffhauser Frühjahrsschwinget in Beggingen. Samir Leuppi und Lukas Nigg (beide Winterthur) erkämpfen sich die Auszeichnung.

Tobias Krähenbühl, Schwingerverband Unterthurgau, siegte im Schlussgang über Mario Schneider (Friltschen) nach 3:11 Minuten mit Gammen und Nachdrücken. Der NOS-Kranzer hatte im vierten Durchgang gegen Vorjahressieger Pascal Gurtner (Schaffhausen) die Punkte teilen müssen. Die restlichen Partien entschied er für sich.

Leuppi auf Platz 2a

Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur startete mit einem Remis gegen den späteren Schlussgangverlierer, Mario Schneider, der im 2012 am Thurgauer und Zürcher Kantonalen jeweils im Schlussgang gestanden war. Nach einem Vollerfolg stellte er mit dem Eidgenossen Stefan Burkhalter (Homburg). <<Ich konnte zum ersten Mal mit Burkhalter stellen>>, meinte Leuppi. Doch dann liess der Winterthurer nichts mehr anbrennen und gewann die Gänge vier bis sechs. Zuletzt gab er Michael Steiner (Bissegg) in der dritten Minute das Nachsehen. Dank 57,25 Punkten klassierte sich Samir Leuppi auf Platz 2a. <<Am 21. April werde ich am Eschenberg-Schwinget starten>>, sagte ein zufriedener Leuppi, der noch bis Ende Woche in der Rekrutenschule weilt.

Einen schlechten Start zum Auftakt der Freiluftsaison erwischte Lukas Nigg: gegen Gurtner verlor er mit der Tiefstnote 8,50. In den nächsten beiden Gängen musste er zwei nicht eingeplante Remis einstecken. Dank drei Vollerfolgen mittels Maximalnoten holte sich der Winterthurer die Auszeichnung mit 56,25 Punkten. Zuletzt meisterte er David Dumelin (Hüttlingen).

Beda Arztmann verfehlte die Auszeichnung nur um einen halben Punkt. Dies mit je drei Siegen und Niederlagen. Im Kampf um seine erste Auszeichnung unterlag der Ossinger dem Kranzer Andreas Brand (Oberneunforn).

Der Kollbrunner Andreas Lanter hatte am Schluss je zwei Siege, Gestellte und Verlustpartien auf seinem Konto.

Lucien Weibel (Münchwilen) bestritt nach dem Berchtold-Schwinget seinen zweiten Wettkampf bei den Aktiven. Der 16-Jährige gewann zwei Kämpfe, einmal stellte er und dreimal musste er sich beugen.

Der 17-jährige Neftenbacher Joel Danuser musste Lehrgeld bezahlen und kam auf 51,25 Punkte.

57,00 Punkte für Trülliker

Marco Pedrazzi ging viermal als Sieger vom Platz. In Umgang drei musste sich der Trülliker Krähenbühl geschlagen geben, und im Gefecht um den Einzug in Final verlor er gegen Burkhalter mit der Note 8,75. Letztlich hatte der gelernte Zimmermann 57,00 Punkte auf seinem Notenblatt und platzierte sich im Rang 3b.

Pedrazzis Klubkollege vom Schaffhauser Schwingerverband, Dominik Ott, der ebenfalls in Trüllikon wohnt, liess sich drei Vollerfolge notieren, dreimal musste er sich das Sägemehl vom Rücken abwischen lassen. Am Schluss gegen den Zürcher Unterländer Stefan Bickel.

Zürcher Oberländer Auszeichnungen

Viermal siegreich war der Sternenberger Roman Schnurrenberger, gegen das Schwergewicht Marc Zbinden (Eschlikon) kam er nicht über ein Remis hinaus, und zum Auftakt zog er gegen Pedrazzi den Kürzeren. In der entscheidenden Partie um die Auszeichnung beförderte der Zürcher Oberländer Kranzschwinger den Thurgauer Fabian Koller (Busswil) mit der Note 9,75 ins Kurzholz.

Martin Odermatt (Bauma) landete am Ende mit 56,00 Punkten auf Rang 6b. Dies mit drei Siegen, zwei Gestellten und der Niederlage im ersten Gang gegen Krähenbühl.

Gleich vier Unentschieden musste der Turbenthaler Landwirt Felix Stahel akzeptieren, zu Beginn gabs eine Niederlage, und zum Abschluss war er siegreich.

Fankhausers Auszeichnung

Drei Erfolge und drei Niederlagen reichten Jürg Fankhauser (Bassersdorf) vom Schwingklub Zürcher Unterland zur Auszeichnung. Taucher musste er unter anderem gegen den Bergkranzer Pascal Gurtner und den NOS-Kranzer Mario Schneider einstecken.

Einen enttäuschenden Wettkampf zeigte der Teilverbandskranzer Reto Fritschi (Rorbas) mit zwei Vollerfolgen, drei Remis, gegen deutlich schwächer eingestufte Gegner, und der Niederlage in der Startbegegnung gegen Burkhalter.

 

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Bericht im Oberländer

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Aktuell

 

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May in Rekurskommission gewählt 

 

Marcel May (Bild zvg) 

Marcel May (Bild zvg) 

An der Abgeordnetenversammlung (AV) des Eidgenössischen Schwingerverbandes (ESV) vom 2./3. März in Engelberg wurde Marcel May (Buchs ZH) in die Rekurskommission bezüglich Werbung gewählt. Er wurde vom Vorstand des Nordostschweizer Schwingerverbandes der AV des ESV vorgeschlagen. Der 51-jährige May begann 1974 seine Laufbahn im Schwingklub Winterthur - 1986 musste er wegen einer schweren Knieverletzung den Schwingsport an den Nagel hängen. Insgesamt war er zehn Jahre lang im Vorstand des Zürcher/Schaffhauser Nationalturnerverbandes als Chef der Infokommission und Medienchef im Einsatz. Marcel May war während mehreren Jahren bei der Kantonspolizei Zürich tätig. Derzeit arbeitet er beim Statthalteramt Bülach als Adjunkt und leitet Strafverfahren im Übertretungsstrafrecht.

 

 

 

Zwei Schwingfeste auf dem Eschenberg

Winterthur. Am Sonntag, 21. April, wird auf dem Eschenberg der traditionelle Eschenberg-Schwinget ausgetragen. Einen Tag früher steigt der Nachwuchs in die Hosen.

Rund 80 Schwinger aus den Verbänden Appenzell, Glarus, Schaffhausen, Thurgau und Zürich werden auf dem Eschenberg an den Start gehen. Antreten werden unter anderem Titelverteidiger Fabian Kindlimann (Wald) und der Eidgenössische Kranzschwinger Stefan Burkhalter (Homburg). Es ist damit zu rechnen, dass auch der Sieger von 2011, Andreas Kindlimann (Steg), und Andreas Gwerder (Hütten), der Eschenberg-Sieger 2010, starten werden.

 

Burkhalter, Gebrüder Kindlimann sowie Gwerder

Der zweifache Eidgenosse Stefan Burkhalter, der am 1. Juni 39 Jahre alt wird, hatte im Jahr 2012 wegen diversen Verletzungen und Krankheit erst im Juni seinen ersten Wettkampf bestreiten können und erkämpfte sich nur den Teilverbandskranz am Nordostschweizer Schwingfest in Silvaplana. Insgesamt besitzt der Thurgauer 78 Kränze. 2013 ist sein grosses Ziel der Kranzgewinn am Eidgenössischen Schwingfest vom 31. August und 1. September in Burgdorf.

 

Fabian Kindlimann, die Nummer 1 im Zürcher Kantonal-Schwingerverband, hatte sich im letzten Jahr fünf Kränze erkämpft, darunter den hoch hängenden Bergkranz auf der Rigi. Insgesamt hat der Landwirt 22 <<Kopfschmucke>>. Am Eschenberg-Schwinget 2012 hatte der 22-Jährige mit der Maximalpunktezahl von 60,00 triumphiert. Im Schlussgang legte Kindlimann, der für den Schwingklub Zürcher Oberland antritt, Andreas Gwerder auf den Rücken. Gwerder, 18-facher Kranzschwinger, vom Schwingklub Zürichsee linkes Ufer, war in der letzten Saison hinter Kindlimann mit vier Kranzerfolgen der zweitbeste Zürcher Schwinger.

 

Der Agrotechniker Andreas Kindlimann (Steg), der Bruder von Fabian, konnte sich in Silvaplana erstmals den NOS-Kranz aufsetzen lassen. Zudem war er an Auffahrt am Pfannenstiel-Schwinget siegreich.

 

Winterthurer Kranzschwinger

Der Schwingklub Winterthur wird von den beiden Kranzschwingern Samir Leuppi und Lukas Nigg angeführt. Der 20-jährige Leuppi weilt noch bis Anfang April in der Rekrutenschule und kann derzeit nicht wie gewohnt trainieren. Im Vorjahr hatte der Winterthurer wegen Rückenproblemen erst am Schaffhauser Kantonal-Schwingfest vom 12. August seinen ersten Wettkampf im Freien bestreiten können und errang gleich den Kranz. Dieses Jahr eroberte sich der Sennenschwinger am Berchtold-Schwinget und am Lichtmess-Schwinget bereits zwei Auszeichnungen. Wenn Leuppi weiterhin verletzungsfrei bleibt, ist ihm ein Spitzenplatz am Winterthurer Hausberg zuzutrauen.

 

Der siebenfache Kranzschwinger Lukas Nigg erreichte im Vorjahr auf dem Eschenberg einen Podestplatz und hofft auch dieses Jahr auf einen guten Rang. Mit den Kranzgewinnen am Zürcher Kantonalen und am Bündner-Glarner Schwingfest war der 29-Jährige der erfolgreichste Schwinger des Schwingklubs Winterthur im 2012. Am Lichtmess-Schwinget zeigte der Winterthurer eine sehr gute Leistung und platzierte sich im Rang 4d. Der dipl. Steinbildhauer und Steinmetzmeister möchte nach 2007 und 2010 in Burgdorf zum dritten Mal an einem <<Eidgenössischen>> teilnehmen.

 

 

Weitere Winterthurer

Am letzten Eschenberg-Schwinget erkämpften sich nebst Lukas Nigg noch drei weitere Athleten des organisierenden Schwingklubs Winterthur die Auszeichnung. Es waren dies der Elgger Thomas Dolder, der bald 35-jährige Stefan Schoch und der 19-jährige Philipp Nüssli (beide Kollbrunn). Dolder ist inzwischen vom aktiven Schwingsport zurückgetreten.

 

Das Anschwingen beginnt um 12.00 Uhr.

 

Buebeschwinget am Samstag

Am Buebeschwinget Eschenberg, der am Samstag, 20. April, durchgeführt wird, werden Knaben von den Kantonen Appenzell, Schaffhausen, Thurgau und Zürich starten. Erwartet werden auch 20 Knaben des Schwingklubs Aegerital ZG. Teilnahmeberechtigt sind die Jahrgänge 1998 bis 2005. Auch Buben, die keinem Schwingklub angehören, können sich auf dem Festplatz ab 9.30 Uhr anmelden. Vom Schwingklub Winterthur werden rund 20 Nachwuchsschwinger um die Auszeichnungen kämpfen, welche die Besten jeder Kategorie in Form von Ehrengaben erhalten. Der Kollbrunner Christian Lanter konnte sich im letzten Jahr beim Jahrgang 1998 als Sieger ausrufen lassen.

 

Die Wettkämpfe beginnen um 11.00 Uhr.

 

 

Schwingfeste im Jahr 2014

Turnusgemäss, alle acht Jahre, ist der Schwingklub Winterthur für die Durchführung des Zürcher Kantonal-Schwingfests zuständig. Zusammen mit den turnenden Riegen Wila organisiert der Klub am Sonntag, 11. Mai, in Wila das 104. Zürcher Kantonal-Schwingfest. Unter der Führung von OK-Präsident und Gemeinderat, Hans-Peter Meier, sind die Vorbereitungen bereits voll im Gang. Es fanden schon mehrere OK-Sitzungen statt.

 

Am Samstag, 14. Juni, wird in Ossingen das Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest übers Sägemehl gehen. Der Anlass findet im Rahmen des Regionalturnfests der Turnregion Winterthur und Umgebung (RTF WTU) statt und wird von den turnenden Riegen Ossingen und vom Schwingklub Winterthur organisiert.