Berner Triumph in der Saalsporthalle

 

Zürich. Der Emmentaler Eidgenosse Thomas Sempach (Heimenschwand) setzt sich erstmals am Berchtold-Schwinget in Zürich durch. Samir Leuppi (Winterthur) erkämpft sich die Auszeichnung mit 56,00 Punkten.

 

Thomas Sempach, der am 14. Januar 28 Jahre alt wird, siegte im Schlussgang über Michael Bless (Gais), der sich kurzfristig für einen Start entschieden hatte, nach 3:50 Minuten mit Innerem Haken platt. In der Startbegegnung war der zweifache Eidgenosse, in einem ereignisarmen Gang, gegen Unspunnen-Sieger Daniel Bösch (Sirnach) nicht über ein Unentschieden hinaus gekommen. Doch dann liess der gelernte Landwirt und Maurer nichts mehr anbrennen und gewann die restlichen Partien. Dank 58,50 Punkten konnte sich der 49-fache Kranzschwinger erstmals in die Siegerliste des Berchtold-Schwingets eintragen lassen. Der Verlierer des Endkampfs, Michael Bless, klassierte sich einen Punkt hinter dem Festsieger auf dem Ehrenplatz. Mit Peter Imfeld (Lungern) und Edi Kündig (Ibach) konnte der Topathlet zwei Miteidgenossen unter die Verlierer reihen. Daniel Bösch kam auf 56,75 Punkte - dies mit vier Siegen und zwei Gestellten.

 

Beste Zürcher Athleten

Als bester Athlet des Zürcher Verbandes platzierte sich Remo Ackermann (Steg) mit 56,75 Punkten auf Platz 5f. Sein Klubkollege vom Schwingklub Zürcher Oberland, Fabian Kindlimann (Wald), verliess den Platz dreimal als Sieger, dreimal kam er nicht über Remis hinaus. Gegen Edi Kündig gabs im Abschlussgefecht eine Punkteteilung, nicht eingeplant hatte Kindlimann den Gestellten im zweiten Gang gegen den Entlebucher Markus Schneider.

 

Leuppis Auszeichnung

Das Einteilungskampfgericht mit dem Technischen Leiter des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes, Markus Spörri (Gibswil-Ried), als Präsident, entschied sich für die Startpaarung Samir Leuppi, Schwingklub Winterthur, gegen Bergkranzer Bruno Nötzli (Pfäffikon SZ). Die beiden hatten am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag 2009 in Le Mouret bei den Jahrgängen 1992, Nötzli, und 1993, Leuppi, triumphiert. In einem abwechslungsreichen Gang trennten sich die beiden nach fünf Minuten remis. Nach zwei Vollerfolgen bekam es Leuppi im vierten Gang mit den ISV-Kranzer Stefan Arnold (Attinghausen) zu tun, der vor dem Mittagessen Stefan Burkhalter (Homburg) mit der Höchstnote besiegt hatte, und stellte. <<Ich hatte vor Arnold zu grossen Respekt, weil er Burkhalter bodigte>>, sagte Leuppi. Im fünften Umgang machte er mit Christian Bernold (Walenstadt) kurzen Prozess und siegte mit der Note 10,00. Zum Abschluss verlor Samir Leuppi gegen Erich Fankhauser (Hasle LU) mit der Minimalnote 8,50 - Fankhauser konterte einen Angriffsversuch Leuppis. <<Gegen Fankhauser riskierte ich zuviel>>. Dazu ergänzte Leuppi: <<Mit meiner heutigen Leistung bin ich gar nicht zufrieden, da ich meine Chancen nicht nutzen konnte>>. Da er noch bis Anfang April in der Rekrutenschule weilt, kann er derzeit nur reduziert trainieren und hat auch ein paar Kilogramm an Körpergewicht verloren. Die Auszeichnung errang Leuppi im Rang 8a mit 56,00 Punkten.

 

Auszeichnung knapp verpasst

Der Winterthurer Lukas Nigg war dreimal siegreich, gegen die Eidgenossen Matthias Siegenthaler (Fankhaus) und Sempach musste er sich geschlagen geben. Gegen Thomas Sempach unterlag er im Kampf um den Einzug in die Endausmarchung. Zuletzt stellte Nigg gegen den mehrfachen NWS-Kranzer Matthias Arnold (Reidermoos) und verfehlte die Auszeichnung um einen halben Punkt im Rang 10d.

 

Lucien Weibel (Münchwilen), der seinen ersten Wettkampf bei den Aktiven bestritt, schlug sich mit zwei Siegen und vier Niederlagen gut. In den Durchgängen drei und vier hatte er gegen die NOS-Kranzer Tobias Krähenbühl (Matzingen) und Fabian Kindlimann anzutreten und blieb dabei erwartungsgemäss chancenlos. Mit 53,75 Punkten kam der 15-Jährige auf Platz 17a.

 

 

 

Für die restlichen Schwinger des Schwingklubs Winterthur: die Kollbrunner Philipp Nüssli und Andreas Lanter, Karim Leuppi (Winterthur), Beda Arztmann (Ossingen), Georg Hirsiger (Winterthur) und Joel Danuser (Neftenbach) kam das Aus in der Saalsporthalle nach vier Durchgängen.

 

Oberländer und Unterländer

Christoph Odermatt (Bauma), Schwingklub Zürcher Oberland, gewann drei Gänge, dreimal musste er sich das Kurzholz vom Rücken abwischen lassen. Wichtige Punkte liess er bei der Niederlage gegen den Nichtkranzer Dominik Oertig (Uznach) liegen. Im Kampf um die Auszeichnung musste er sich Markus Schneider beugen.

 

Der Sternenberger Roman Schnurrenberger verpasste mit zwei Siegen, drei Remis und der Niederlage zuletzt gegen den Berner Teilverbandskranzer Kilian Wyss (Rüderswil) die Auszeichnung um 1,50 Punkte.

 

Jürg Fankhauser (Bassersdorf), der für den Schwingklub Zürcher Unterland antritt, kam mit 35,50 Punkten nicht in den Ausstich.

 

Rangliste und statistische Tabelle: www.schwingklub-winterthur.ch

 

 

{edocs}/pdf/Berchtoldschwinget2013RL.pdf,100%,450{/edocs}

{edocs}/pdf/Berchtold2013ST.pdf,100%,450{/edocs}

Acht Eidgenossen in Zürich

 

Zürich. Am Mittwoch, 2. Januar, wird in der Zürcher Saalsporthalle mit dem Berchtold-Schwinget die Saison 2013 eröffnet.

 

Angemeldet haben sich 118 Schwinger, darunter acht Eidgenössische Kranzer, aus den Verbänden Bern, Inner-, Nordwest- und Nordostschweiz.

 

Gäste mit vier Eidgenossen

Die Berner, die mit fünf Athleten antreten, entsenden mit Thomas Sempach (Heimenschwand) und Matthias Siegenthaler (Fankhaus) zwei Eidgenossen. Der 27-jährige Sempach holte sich im zu Ende gehenden Jahr neun Kränze - der gleichaltrige Siegenthaler acht. Die Innerschweizer (15) werden vom 34-jährigen Edi Kündig (Ibach) und Peter Imfeld (33, Lungern) angeführt.

 

Unspunnen-Sieger und Titelverteidiger

Die grösste Nordostschweizer Hoffnung ist der Sirnacher Daniel Bösch, Unspunnen-Sieger 2011 und Sieger des Niklaus-Schwingets. Dabei ist auch Titelverteidiger Beat Clopath (Bonaduz) und die weiteren Eidgenossen Andy Büsser (Ottoberg), der nach längerer Verletzungspause sein Comeback gibt, und Stefan Burkhalter (Homburg).

 

Neun Winterthurer

Vom Schwingklub Winterthur sind neun Athleten gemeldet. Die besten Chancen auf die Auszeichnung haben die beiden Winterthurer Samir Leuppi und Lukas Nigg. Sie werden begleitet vom Ossinger Beda Arztmann, Joel Danuser (Neftenbach), Andreas Lanter, Philipp Nüssli und Stefan Schoch (alle Kollbrunn), Karim Leuppi (Winterthur) sowie Lucien Weibel (Münchwilen). Der 15-jährige Zweigschwinger Weibel steigt erstmals bei den Aktiven ins Sägemehl. Der um ein Jahr ältere Joel Danuser wird auch zum ersten Mal in der Zürcher Saalsporthalle an den Start gehen.

 

Der Schwingklub Zürcher Oberland ist unter anderem mit den Gebrüder Christoph und Martin Odermatt (beide Bauma) vertreten.

 

Das Anschwingen beginnt um 8.30 Uhr.

Zürcher Kantonales 2014 in Wila

 

Zollikon. Kantonalpräsident Rolf Lussi (Seuzach) konnte zur 102. Delegiertenversammlung des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes in Zollikon 186 Stimmberechtigte willkommen heissen.

 

Nach nur zwei Jahren Vorstandstätigkeit gab Christoph Thalmann (Russikon), Schwingklub Zürich, seinen Rücktritt bekannt. Als sein Nachfolger wurde Kilian Morf (Dübendorf) gewählt.

 

Werner Schaerer (Zuckenriet) ersetzt Peter Bruhin als kantonalen Pressefotografen. Bruhin hatte dieses Amt 22 Jahre lang ausgeführt. Der Küssnachter wurde in die Gilde der kantonalen Ehrenmitglieder aufgenommen.

 

<<Zürcher>> 2014

Wila wurde offiziell als Festort des Zürcher Kantonal-Schwingfests 2014 gewählt. Der OK-Präsident und Gemeinderat, Hans-Peter Meier (Wila), gab unter anderem bekannt, dass der Anlass vom Schwingklub Winterthur und dem TV Wila organisiert wird.

 

In der Jahresrechnung wurde ein Einnahmenüberschuss von CHF 6'339.20 ausgewiesen. Im Budget 2013 werden Mehreinnahmen von CHF 5'415.00 erwartet.

 

Rolf Lussi, Kantonalpräsident und Mitglied des Schwingklubs Winterthur, musste einen Mitgliederrückgang von 57 bekannt geben. Der Verband hat nun noch 5'503 Mitglieder.

 

Sponsoringvertrag und Pressepreis

Mit der Zürcher Kantonalbank wurde am 23. November ein Sponsoringvertrag über drei Jahre mit Verlängerungsoption abgeschlossen - dies ist eine Premiere in der über 100-jährigen Geschichte des Verbandes.

 

Andreas Kindlimann (Steg) konnte den Pressepreis in Empfang nehmen. Der Gewinner wurde vom kantonalen Pressechef, dem kantonalen Pressefotografen sowie von den Klubpressechefs bestimmt.

 

Mit der Winterthurer Schwingerlegende Karl Meli, dem langjährigen Klubarzt des Schwingklubs Winterthur, Dr. med. Bruno Peter (Winterthur), und Werner Dietiker (Seuzach) verstarben im vergangenen Jahr gleich drei Ehrenmitglieder des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes und des Schwingklubs Winterthur.

 

Rücktritte und Speaker

Mit Martin Berwert (Wila), dem Elgger Thomas Dolder und Kevin Hassler (Ellikon an der Thur) traten gleich drei Schwinger des Schwingklubs Winterthur vom aktiven Schwingsport zurück.

 

Der Zürcher Oberländer Daniel Krauer und der Präsident des Schwingklubs Winterthur, Martin Truninger (Rikon), werden künftig im Kanton Zürich als Speaker amten. Die beiden treten die Nachfolge des Präsidenten des Nordostschweizer Schwingerverbandes, Hanspeter Rufer (Rüti), an.

 

Das nächste Zürcher Kantonal-Schwingfest wird am 5. Mai 2013 in Zollikon übers Sägemehl gehen.

 

 

Böschs zweiter Sieg am Niklausschwinget

 

Dietikon. Daniel Bösch (Sirnach) siegt am 75. Jubiläums-Niklausschwinget. Samir Leuppi (Winterthur) holt sich die Auszeichnung.

 

Daniel Bösch, der Unspunnen-Sieger 2011, profitierte vom gestellten, ereignisarmen Schlussgang zwischen Beat Clopath (Bonaduz) und Fabian Kindlimann (Wald) und konnte sich als lachender Dritter als Sieger ausrufen lassen - dies zum zweiten Mal nach 2008. Der 24-jährige Metzger hatte sich kurzfristig für einen Start entschieden. <<Am Freitag sagte mir mein Arzt, dass die Verletzung am Ellbogen vollständig ausgeheilt ist>>, sagte Bösch - im September wurde er operiert. Die beiden Finalteilnehmer, Clopath und Kindlimann, teilten letztlich den fünften Platz mit Jakob Roth (Krummenau). Wegen einer Grippe hatte sich der Sieger der Jahre 2010 und 2011, Bruno Gisler (Rumisberg), am Samstagabend vor dem Fest abmelden müssen.

 

Leuppis Auszeichnung

Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur, der derzeit in der Rekrutenschule in Kloten weilt, fertigte zum Auftakt den Bündner NOS-Kranzer Michael Hemmi nach rund einer Minute mit der Maximalnote ab. Keine Probleme hatte der Winterthurer auch gegen Christian Holenstein (Stein SG). Gegen den Eidgenossen Beat Clopath verlor er nach kurzer Gangdauer. <<Gegen Clopath hatte ich keine Chance>>, meinte Leuppi. Den defensiv agierenden Erich Dörig (Haslen AI) meisterte der 19-Jährige nach dem Mittagessen mit der Note 10,00. Im fünften Durchgang bekam es der dreifache Kranzschwinger mit dem ISV-Kranzer Peter Elsener (Menzingen) zu tun und gewann mit seiner Spezialwaffe, dem Inneren Haken, und Spalt- und Nackengriff. Zuletzt, gegen den späteren Festsieger, Daniel Bösch, unterlag er nach rund drei Minuten. Einmal konnte er den Topschwinger in eine brenzlige Situation bringen. <<Mit meiner Leistung bin ich im Grossen und Ganzen zufrieden>>, gab Leuppi zu Protokoll. Dank 56,50 Punkten kam er auf Rang 7c. Zur Vorbereitung auf den absoluten Saisonhöhepunkt 2013, dem Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf, 31. August und 1. September, wird er am 2. Januar am Berchtold-Schwinget in die Hosen steigen.

 

Auszeichnung verpasst

Der Winterthurer Lukas Nigg erwischte nicht den besten Tag und verfehlte die Auszeichnung um einen Punkt. Dies mit zwei Vollerfolgen, einem Remis, gegen den ISV-Kranzer Lukas Schärli (Werthenstein), und drei Niederlagen. Im Kampf um die Auszeichnung musste sich der 29-Jährige dem 17-jährigen Naim Fejzaj (Wolfhalden) mit der Tiefstnote beugen.

 

Zwei Siegeskreuzlein und vier Niederlagen waren am Schluss auf dem Notenblatt des Winterthurers Dominik Steiner.

 

Ein Gefecht konnte Andreas Lanter (Kollbrunn) für sich entscheiden, in den Gängen zwei und fünf kam er nicht über Unentschieden hinaus und dreimal musste er sich das Sägemehl vom Rücken abwischen lassen.

 

Der Ossinger Beda Arztmann musste den Wettkampf in der Dietiker Stadthalle wegen einer Zerrung frühzeitig aufgeben.

 

Martin Odermatt (Bauma) vom Schwingklub Zürcher Oberland war zweimal erfolgreich, einmal gabs einen Gestellten und dreimal tauchte er.

 

Nebst zwei Siegen zog Christoph Odermatt (Bauma) viermal den Kürzeren.

 

Der <<Schaffhauser>> Patrik Bürgler (Ellikon am Rhein) bodigte einen Gegner, fünf Partien verlor er.

{edocs}/pdf/2012-12-02_Dietikon_RL.pdf,100%,450{/edocs}

{edocs}/pdf/2012-12-02_Dietikon_ST.pdf,100%,450{/edocs}

 

 

 

 

Neuer Präsident - neues Vorstandsmitglied - Ehrungen

 

Winterthur-Wülflingen. An der 111. Generalversammlung des Schwingklubs Winterthur löst Martin Truninger (Rikon) Bernhard Waldvogel (Wila) als Präsident ab.

 

79 Mitglieder und Gäste konnte der 40-jährige Bernhard Waldvogel zur seiner zehnten und letzten GV als Präsident begrüssen. Nach insgesamt 15 Jahren Vorstandstätigkeit übergab er die Führung an Martin Truninger, der seit zehn Jahren im Vorstand sitzt. Als neues Vorstandsmitglied wurde der Winterthurer Jürg Schönenberger gewählt. Der Winzermeister wird Beisitzer.

 Beni Waldvogel - Martin Truninger

Beni Waldvogel - Martin Truninger

Blatter Technischer Leiter

Thomas Blatter übernimmt von Martin Truninger das Amt des Technischen Leiters. Der Seuzacher hatte diese Charge bereits von 2005 bis 2008 inne.

 

In der Jahresrechnung wurde ein Einnahmenüberschuss von CHF 6'748.55 ausgewiesen. Der Mitgliederbestand konnte um 27 auf 749 erhöht werden.

 

Kick-off

In seinem Jahresbericht erwähnte Bernhard Waldvogel unter anderem, dass es am Buebeschwinget Eschenberg und am Eschenberg-Schwinget ein erfreuliches finanzielles Ergebnis gab. <<Der 1. November war mein sonnigster Augenblick dieses Jahr>>, sagte Waldvogel. Mit dem Zünden von drei Raketen an der ersten OK-Sitzung, <<Wila 2014>>, gab Präsident Hans-Peter Meier (Wila) den Kick-off fürs 104. Zürcher Kantonal-Schwingfest vom 11. Mai 2014 in Wila.

 

Drei Kränze und zwölf Auszeichnungen

Nicht zufrieden mit der Bilanz von drei Kränzen und zwölf Auszeichnungen war der Technische Leiter, Martin Truninger. Lukas Nigg (Winterthur) war am Zürcher Kantonalen sowie am Bündner Glarner-Schwingfest erfolgreich. Samir Leuppi erkämpfte sich den Schaffhauser-Kranz. Zufrieden zeigte sich Truninger mit dem Trainingsbesuch der Aktiven. Speziell erwähnte er den 18-jährigen Kollbrunner Andreas Lanter, der an allen Rangschwingfesten im Kanton Zürich teilnahm.

 

39 Zweige und 32 Auszeichnungen

Sehr zufrieden war der Technische Leiter Jungschwingen, Lukas Nigg, mit der Ausbeute von 39 Zweigen und 32 Auszeichnungen. Die Anzahl der Zweige stieg gegenüber 2011 um 20. Christian Lanter (Kollbrunn) triumphierte am Buebeschwinget Eschenberg. Erfolgreichster Zweigsammler war Dario Rösli (Dägerlen) mit sechs Exemplaren.

 

Waldvogel neues Ehrenmitglied

Dank seinen grossen Verdiensten für den Schwingsport wurde Bernhard Waldvogel hoch verdient in die Garde der Ehrenmitglieder aufgenommen. Der gelernte Landmaschinenmechaniker war 3709 Tage lang Klubpräsident, dies hatte der Präsident des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes, Rolf Lussi (Seuzach), mitgeteilt. Seit 2004 amtet er als Kampfrichter. Dazu war er schon in vielen OKs im Einsatz - seit 2006 ist er OK-Präsident der beiden Schwingfeste auf dem Eschenberg. Im OK <<Wila 2014>> bekleidet der ehemalige, vierfache Kranzer, Waldvogel, das Amt des Vizepräsidenten.

 

Vier Veteranen

Zu Veteranen wurden Kurt Bieri und Enzo Caruso (beide Rikon) sowie Andreas Kündig und Peter Lüthi (beide Zell) geehrt.

 

Präsente erhielten Rolf Lussi, die Vizepräsidentin und Aktuarin/Protokollführerin, Barbara Truninger (Kollbrunn), und Hans-Peter Meier.

 

 

 

Winterthur. Der Schwingklub Winterthur wurde am 5. Oktober 1902 gegründet. Am 30. November fand in Winterthur-Wülflingen die 111. Generalversammlung statt. Der Vorstand hat derzeit neun Mitglieder, und der Klub hat insgesamt 24 Aktive und 21 Nachwuchsschwinger.

 

Bernhard Waldvogel (Wila) trat an der GV des Schwingklubs Winterthur vom 30. November nach zehn Jahren als Präsident zurück - insgesamt war er 15 Jahre lang im Vorstand. Als sein Nachfolger bestimmte die Versammlung Martin Truninger (Rikon), der bis anhin die Charge des Technischen Leiters inne hatte. Waldvogel stellt sich weiterhin als OK-Präsident des Buebeschwinget Eschenberg und des Eschenberg-Schwingets zur Verfügung. Zudem ist er Vizepräsident des Zürcher-Kantonal-Schwingfests 2014 in Wila. Martin Truninger, der 2010 vom aktiven Schwingsport zurücktrat, ist bereits seit zehn Jahren im Vorstand und ist auch als Speaker an Schwingfesten zu hören.

 

Vizepräsidentin des am 5. Oktober 1902 gegründeten Klubs ist Barbara Truninger (Kollbrunn), die Schwester von Martin. Sie wurde im 2004 als erste Frau in den Vorstand des Schwingklubs Winterthur gewählt und führt seitdem das Amt als Aktuarin und Protokollführerin aus. Im OK <<Wila 2014>> hat sie das Ressort Marketing/Sponsoring unter sich.

 

Technische Leiter

Der Seuzacher Thomas Blatter ist als Technischer Leiter der Aktiven für das wöchentliche Training in der Schwinghalle zuständig. Ausserdem macht er die Anmeldungen für die Schwingfeste und steht den Schwingern jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung. Zudem ist Blatter auch Fähnrich des Klubs.

 

Lukas Nigg (Winterthur), Technischer Leiter Jungschwingen, leitet jeweils am Mittwoch das Training der Nachwuchsschwinger (8 bis 15 Jahre). Und wenn möglich begleitet er den Nachwuchs an die Wettkämpfe.

 

<<Kassiere>> und Materialwart

Seit 2011 ist der Winterthurer Michael Dolder als Kassier tätig. Wie alle anderen Vorstandsmitglieder ist er im <<OK-Eschenberg>> im Einsatz. Mit seinen 23 Jahren ist Dolder das jüngste Vorstandsmitglied.

 

Als Mitgliederkassier sorgt Fredi Nessensohn (Wila) unter anderem, dass die rund 750 Mitglieder des Klubs den nötigen Jahresbeitrag bezahlen. Zusammen mit Martin Berwert (Wila) ist er für den WC-Wagen verantwortlich, welcher zu günstigen Konditionen gemietet werden kann.

 

Der Versicherungskassier, Andreas Bieri (Rikon), ist dafür besorgt, dass jeder Schwinger, der an Wettkämpfen teilnimmt, entsprechend versichert ist.

 

Der Schwingklub Winterthur hat auch eine Bestuhlung, die vermietet wird. Martin Berwert ist als Materialwart die zuständige Person.

 

Der 44-jährige Jürg Schönenberger (Winterthur) wurde an der GV 2012 in den neunköpfigen Vorstand gewählt und ist Beisitzer. Wie Andreas Bieri, Thomas Blatter und Bernhard Waldvogel ist er jeweils an den Wochenenden als Kampfrichter auf den Schwingplätzen anzutreffen.

 

Ohne Vorstandstätigkeiten

Nicht im Vorstand vertreten sind der Präsident des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes und NOS-Vorstandsmitglied, Rolf Lussi (Seuzach), und der Hagenbucher Thomas Reichmuth, der Medienchef. Sie nehmen jeweils an den Vorstandssitzungen des Klubs teil