Forrers 42. Kranzfestsieg in Waldstatt

 

Waldstatt. Im Schlussgang des Appenzeller Kantonal-Schwingfests in Waldstatt siegte Arnold Forrer (Stein), der Schwingerkönig von 2001, gegen Markus Schläpfer (Niederbüren) nach 45 Sekunden mittels Gammen und Bodenarbeit. Die Winterthurer Schwinger blieben ohne Kranzerfolg.

 

Arnold Forrer begann mit einem Plattwurf über die Nummer 1 der Appenzeller, Michael Bless (Gais). Im zweiten Gang hatte Forrer gegen Schlussganggegner Schläpfer ein Unentschieden hinnehmen müssen. Die Kämpfe drei bis fünf konnte der nun 42-fache Kranzfestsieger siegreich gestalten und holte auch seinen 116. Kranz. Markus Schläpfer fiel nach der Niederlage im Endkampf auf Platz 5a zurück.

 

Odermatts dritter Kranz der Saison

Christoph Odermatt (Bauma) vom Schwingklub Zürcher Oberland unterlag im Startduell Curdin Orlik (Landquart) mit der Tiefstnote 8,50. Nach zwei Erfolgen gegen Nichtkranzer verlor er die vierte Begegnung gegen den Eidgenossen Andy Büsser (Ottoberg) und hatte 37,00 Punkte. Im Ausstich liess sich der gelernte Zimmermann nochmals zwei Vollerfolge schreiben und kam auf den letzten kranzberechtigen Rang 7 mit 57,00 Punkten. Zuletzt bodigte der Sennenschwinger Bruno Vestner (Speicherschwendi) und eroberte sich den dritten Kranz in diesem Jahr und den vierten insgesamt.

 

Weitere Zürcher Kopfschmucke

Für den Zürcher Kantonal-Schwingerverband errangen auch Marco Nägeli (Mettmenstetten), Andreas Gwerder (Hütten) und Paul Korrodi (Schönenberg) den Kopfschmuck im letzten Kranzrang.

 

Fritschis 56,50 Punkte

Dem Zürcher Unterländer Reto Fritschi (Rorbas) reichten vier Siege, eine Niederlage gegen Markus Schläpfer im Startgang, und ein Remis nicht zum erhofften Kranzgewinn. Mit 56,50 Punkten verfehlte er diesen um einen halben Punkt im Rang 8b.

 

Nigg verliert gegen Zwyssig

Lukas Nigg vom Schwingklub Winterthur bekam es in der Starbegegnung mit dem 48-fachen Kranzer Peter Bühler (Weesen) zu tun, der auch vier Bergkränze hat, und musste einen Gestellten hinnehmen. Nach einem Vollerfolg stellte Nigg gegen den NOS-Kranzer Martin Knechtle (Ganterschwil). In den nächsten zwei Gefechten liess sich der Technische Leiter Jungschwingen des Schwingklubs Winterthur zwei Vollerfolge notieren. Im Gang um sein neuntes Eichenlaub hatte Nigg gegen einen der besten Appenzeller Schwinger, Raphael Zwyssig (Gais), anzutreten und musste eine Niederlage mit der Tiefstnote einstecken. Am Nordostschweizer Schwingfest war Zwyssig über Thomas Zaugg (Eggiwil), den Schwägalp-Sieger 2012, erfolgreich gewesen. Letztlich platzierte sich der Winterthurer mit 55,75 Punkten im Rang 11c.

 

Beda Artzmann (Ossingen) ging dreimal als Sieger vom Platz - dreimal musste er sich geschlagen geben, so auch im dritten Gang gegen den Kranzer Hansueli Knöpfel (Hundwil). Dank 55,00 Punkten kam er auf Platz 14f.

 

Der Winterthurer Karim Leuppi konnte zwei Gänge für sich entscheiden, viermal zog er den Kürzeren – unter anderem gegen die Teilverbandskranzer Fredi Kohler (Pfäfers) und Martin Knechtle.

 

Lucien Weibel (Winterthur) buchte ebenfalls zwei Siege und verlor vier Gefechte – im dritten Umgang gegen den 40-jährigen Peter Bühler.

Andreas Lanter (Kollbrunn) kam wie Lucien Weibel auf 53,75 Punkte.

 

Vier Niederlagen musste Fabian Schlüchter (Winterthur) akzeptieren.

 

Stahel verliert entscheidenden Gang

Felix Stahel hatte nach fünf Umgängen 47,25 Punkte. Dies nach drei Erfolgen und einem Startremis gegen den Appenzeller Daniel Inauen. Im entscheidenden Gang um den Kranz unterlag der Turbenthaler dem höher eingestuften Andreas Fässler (Appenzell) mit der Minimalnote und erreichte 55,75 Punkte. Den Kranz verfehlte er um 1,25 Zähler.

 

Ein weiterer Zürcher Oberländer, Remo Frauchiger (Bauma), verbuchte drei Vollerfolge, zweimal gabs Remis und gegen den Kranzer Manuel Hofstetter (Gais) war er auf verlorenem Posten.

 

Marco Pedrazzi (Trüllikon) vom Schaffhauser Schwingerverband hatte am Ende drei Siege und drei Taucher. Gegen Tobias Riget (Schänis), Paul Korrodi und im Abschlussgang gegen Beda Coray (Altstätten) musste er sich beugen.

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Schönenberger gewinnt auf dem Hirzel

 

Hirzel. Die Nachwuchsschwinger des Schwingklubs Winterthur erkämpfen sich am Buebeschwinget Hirzel insgesamt sechs Auszeichnungen.

 

Bei den Jahrgängen 2002/2003 konnte sich Leo Schönenberger (Winterthur), Schwingklub Winterthur, mit 58,50 Punkten als Kategoriensieger ausrufen lassen. Im Schlussgang gab er Michael Kälin (Einsiedeln) das Nachsehen. Im fünften Gang hatte der Elfjährige mit Kälins Klubkamerad vom Schwingklub Einsiedeln, Kari Marty (Unteriberg), die Punkte teilen müssen. In den restlichen fünf Partien war Schönenberger siegreich.

 

Ebenfalls mit der Auszeichnung nach Hause fahren konnten die beiden elfjährigen Winterthurer Fabian Plüer und Björn Baumgartner. Sie hatten am Ende je drei Vollerfolge, ein Remis und zwei Verlustpartien auf ihrem Notenblatt. Plüer landete auf Platz 10b und Baumgartner errang die letzte Auszeichnung im Rang 10e.

 

Lanter und Läderach

Bei den Ältesten, Jahrgänge 1998/1999, war der Kollbrunner Christian Lanter (15) dreimal erfolgreich, im vierten Gefecht hatte er gegen den späteren Kategoriensieger, Samuel Düsel (Kirchberg), verloren. Eine vordere Platzierung verpasste er mit zwei Unentschieden im Ausstich (Rang 6b mit 56,25 Zählen).

 

Der 14-jährige Winterthurer Pascal Läderach ging dreimal als Sieger vom Platz, in den Umgängen vier und fünf musste er sich mit Gestellten begnügen und den Startkampf verlor er. Dank 56,00 Punkten errang er eine weitere Auszeichnung – dies im Rang 7b.

 

Nur um einen Viertelpunkt verfehlte Dario Rösli (15, Dägerlen) die Auszeichnung (Rang 8c).

 

Der 14-jährige Humliker Philipp Lehmann kam am Schluss auf 54,50 Punkte - dies bedeutete Rang 12c.

 

Lars Urbanitzky (14, Rikon) platzierte sich auf Platz 14b.

 

Knöpfels 56,50 Punkte

Der Kleinandelfinger Curdin Knöpfel (13) holte sich die hoch hängende Auszeichnung auf dem Hirzel im Rang 6b (Jahrgänge 2000/2001). Vier Gegner konnte er ins Sägemehl betten, in der Startbegegnung musste er untendurch und im dritten Durchgang kam er nicht über einen Gestellten hinaus. Letztlich kam er auf gute 56,50 Punkte.

 

Nocks Auszeichnung

Der Turbenthaler Benjamin Nock (12), Schwingklub Zürcher Oberland, errang die Auszeichnung im Rang 5.

 

Dario Bosshard (14, Turbenthal) fehlte am Ende genau ein Punkt zu den auszeichnungsberechtigen Plätzen.

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Forrer gewinnt zum sechsten Mal das NOS

 

Gais. Arnold Forrer (Stein) siegt im Schlussgang des Nordostschweizer Schwingfests (NOS) in Gais nach 50 Sekunden über den Schaffhauser Pascal Gurtner mit Gammen rechts. Der Winterthurer Samir Leuppi holt sich den ersten NOS-Kranz.

 

Arnold Forrer, der König von 2001 in Nyon, reihte auf dem Weg in den Final unter anderem den Schwägalp-Sieger 2012, Thomas Zaugg (Eggiwil), und einen der besten Nordwestschweizer, Mario Thürig (Möriken), jeweils nach kurzer Gangdauer aus dem Weg. In fünften Durchgang war er schon auf Gurtner getroffen und musste überraschend die Punkte teilen - wobei Gurtner eher mehr vom Gang hatte. Der 34-jährige Käsermeister sicherte sich im Appenzellerland seinen sechsten NOS-Triumph und den 115. Kranz. Pascal Gurtner fiel nach der Finalniederlage auf Platz 5a zurück. Der Turnerschwinger und Nichteidgenosse hatte im dritten Umgang den Innerschweizer Spitzenschwinger Christian Schuler (Rothenthurm) mit Brienzer rückwärts ins Sägemehl gelegt. Schuler hatte nach vier Gängen nur 36,00 Punkte und verfehlte am Ende mit 56,00 Punkten den Kopfschmuck um einen Viertelpunkt. Von den acht Gästeschwingern aus den restlichen vier Teilverbänden errangen nur der Schwyzer Adi Laimbacher (Rang 3) und die Berner Thomas Zaugg und Matthias Siegenthaler (Fankhaus) den Kranz. Dies im letzten Kranzrang mit 56,25 Punkten.

 

Leuppis erster NOS-Kranz

Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur gab in der Startbegegnung Reto Bleiker (Sargans) nach wenigen Sekunden das Nachsehen. Gegen den Matthias Siegenthaler unterlag er in der zweiten Minute. <<Gegen Siegenthaler hatte ich keine Chance>>, sagte er. Vor dem Mittagessen meisterte er den unbequemen und starken Nichtkranzer Dominik Oertig (Uznach) souverän mit der Maximalnote. Mit dem Bergkranzer und 36-fachen Kranzschwinger Urs Abderhalden (Stein), Bruder des dreifachen Schwingerkönigs Jörg Abderhalden, musste der Winterthurer stellen. <<Zweimal war ich sehr nahe am Sieg>>, meinte Leuppi. Nach einem weiteren Erfolg mit der Höchstnote bekam es Leuppi zuletzt mit dem Nichtkranzer Florian Riget (Schänis) zu tun und kam unerwartet nicht über einen Gestellten hinaus. <<Ich ärgere mich sehr, dass ich gegen Riget nicht gewinnen konnte, bin aber froh, dass ich trotzdem den ersten NOS-Kranz holte>>, gab Leuppi zu Protokoll. Dank 56,50 Punkten erkämpfte sich der Sennenschwinger den dritten Kranz der Saison und den sechsten insgesamt sowie den einzigen Kranz für den Zürcher Schwingerverband im Rang 8c. Am 13. Juli wird er am Eschenberg-Schwinget in Rikon an den Start gehen und einen Tag später am Bündner-Glarner Schwingfest.

 

Nigg verliert Gang um den Kranz

Der Winterthurer Lukas Nigg begann mit einem Remis gegen den nun siebenfachen NOS-Kranzer Ruedi Eugster (Quarten). Nach der Niederlage gegen den 19-jährigen Simon Kid (Weesen) liess er sich drei Siege in Folge notieren. Im fünften Gefecht reihte er den ehemaligen Nationalliga-A Handballer Marcel Oertig (Gossau) mit einem schönen Armzug unter die Verlierer. Im Gang um den ersten NOS-Kranz liess ihm der Kranzfestsieger Pascal Hirt (Tschirtschen) keine Chance. Mit 55,50 Punkten verfehlte der Turnerschwinger den Kranz um 0,75 Zähler - dies im Rang 12d.

 

Der 16-jährige Lucien Weibel (Winterthur), der kurzfristig nachgemeldet wurde, konnte bei seiner ersten Teilnahme an einem NOS alle sechs Gänge bestreiten. Einmal ging er als Sieger vom Platz, den Startgang stellte er und viermal zog er den Kürzeren.

 

Karim Leuppi (Winterthur) und Andreas Lanter (Kollbrunn) schieden nach vier Umgängen aus.

Da die Nummer 1 der Zürcher Schwinger, Fabian Kindlimann (Wald), im Kampf um das Eichenlaub mit Lars Geisser (Mörschwil) die Punkte teilen musste, blieb er hinter den Kranzrängen. Die Eidgenossen Adi Laimbacher und Matthias Siegenthaler konnte er mit Unentschieden zurückbinden.

 

Kranz für <<Schaffhauser>>

Seinen ersten NOS-Kranz ergatterte sich der Trülliker Marco Pedrazzi, Schaffhauser Schwingerverband, im Rang 5d mit 57,25 Punkten. Dies mit vier Siegen und zwei Verlustpartien gegen Fredi Kohler (Pfäfers) und den Bündner Pascal Hirt. Im entscheidenden Gefecht bodigte der nun achtfache Kranzer Reto Büsser (Niederwil SG) mit Kurz platt.

 

Alle sechs Gänge

Die weiteren Schwinger aus der Region Roman Schnurrenberger (Sternenberg), Christoph Odermatt (Bauma), Reto Fritschi (Rorbas), Dominik Ott (Trüllikon) und Jürg Fankhauser (Bassersdorf) konnten zwar alles sechs Gänge absolvieren, aber zuletzt nicht in den Kampf um die Kränze eingreifen.

 

Aus nach vier Durchgängen

Für den Waltalinger Michael Bottlang, Felix Stahel (Turbenthal) und Remo Frauchiger (Bauma) kam das Aus bereits nach vier Durchgängen.

 

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Gästesieg in Gais?

 

Gais. Am Sonntag wird in Gais das Nordostschweizer Schwingfest (NOS) übers Sägemehl gehen. Am Start sind auch vier Schwinger des Schwingklubs Winterthur.

 

190 Schwinger werden am NOS in die Hosen steigen, davon acht Gästeschwinger aus den vier anderen Teilverbänden. Aus dem Bernbiet werden Matthias Siegenthaler (Fankhaus) und der Schwägalp-Sieger 2012, Thomas Zaugg (Eggiwil), erwartet. Für die Innerschweizer treten die absoluten Topschwinger Adi Laimbacher (Schwyz) und Christian Schuler (Rothenthurm) an. Die Farben der Nordwestschweizer werden durch die Gebrüder Guido und Mario Thürig vertreten. Aus der Südwestschweiz reisen die Teilverbandskranzer Rolf Kropf (Brünisried) und Stefan Tschachtli (Kerzers) an.

 

Nordostschweizer Spitzenschwinger

Noch unklar ist, ob die beiden besten Nordostschweizer, Daniel Bösch (Sirnach), Unspunnen-Sieger 2011, und Arnold Forrer (Stein), König 2001, antreten können. Bösch hat sich im Schwingtraining am 28. Mai am Knie verletzt, und Forrer hat sich kürzlich eine Verletzung an der Rippe zugezogen. Falls die beiden nicht starten können, ist es gut möglich, dass sich wie im Vorjahr, als Matthias Sempach (Alchenstorf) in Silvaplana triumphierte, wieder ein Gastschwinger durchsetzen kann.

 

Die NOS-Kranzer

Die Zürcher Schwinger werden von Fabian Kindlimann (Wald) vom Schwingklub Zürcher Oberland angeführt, obwohl er sich in diesem Jahr erst den Schaffhauser Kranz erkämpfte. Überhaupt nicht auf Touren kam Andreas Gwerder (Hütten). Reto Fritschi (Rorbas), der dritte NOS-Kranzer des Zürcher Verbandes, Schwingklub Zürcher Unterland, holte sich den Zürcher Kranz und verfehlte am Thurgauer und Schaffhauser Kantonalen den Kopfschmuck jeweils nur um einen Viertelpunkt, hofft auf einen weiteren NOS-Kranz.

 

Vier Winterthurer

Samir Leuppi und Lukas Nigg (beide Winterthur) streben in Gais ihren ersten Teilverbandskranz an. Leuppi errang in dieser Saison den Thurgauer und Schaffhauser Kranz. Am Zürcher Kantonal-Schwingfest verpasste er das Eichenlaub um nur 0,25 Punkte. Lukas Nigg erreichte am Zürcher Kantonalen eine Topplatzierung - am <<Thurgauer>> und <<Schaffhauser>> verlor er jeweils den Gang um den Kranz. Im Weiteren gehen für den Schwingklub Winterthur die beiden Nichtkranzer Karim Leuppi (Winterthur) und Pascal Schoch (Rikon) an den Start.

 

Oberländer – Unterländer und <<Schaffhauser>>

Die Gebrüder Christoph und Martin Odermatt (beide Bauma), der Sternenberger Roman Schnurrenberger und Felix Stahel (Turbenthal) vertreten den Schwingklub Zürcher Oberland.

 

Der Bassersdorfer Jürg Fankhauser reist für die Zürcher Unterländer ins Appenzellerland.

 

Marco Pedrazzi und Dominik Ott (beide Trüllikon) und der Waltalinger Michael Bottlang starten für die <<Schaffhauser>>. Nach der starken Leistung am Schaffhauser Kantonalen in Büsingen (De) ist Pedrazzi der erste NOS-Kranz zuzutrauen.

 

 

Heute Sonntag, 23. Juni 2013 um 17.00 Uhr kam der Turnverein Rikon vom Turnfest aus Biel am Bahnhof in Kollbrunn an.   

Viele Turnerinnen und Turnen wurden begrüsst, darunter auch unser Vereinspräsident Matrin Truninger. Der Spenglermeister durfte mit voller Stolz das sehr begehrte Eichenlaub auf dem Kopf tragen.

 

Auch der Schwingklub Winterthur war mit einer kleinen Delegation vertreten, sogar der Zürcher Kantonal Fahnen wurde zur Ehre von Martin geschwenkt. 

Lieber Martin, der Schwingklub Winterthur gratuliert Dir ganz herzliche zum Eidg. Nationalturnerkranz und für diese hervorragenede Leistung. Wir alle sind sehr stolz auf Dich. 

Herzlichst der Schwingklub Winterhur

 

Notzs erster Kranzfestsieg

 

Büsingen D. BeniNotz (Güttingen) gewinnt am Schaffhauser Kantonal-Schwingfest in Büsingen D sein erstes Kranzfest der Karriere. Samir Leuppi (Winterthur) erkämpft sich den zweiten Kranz der Saison.

 

Der Eidgenosse Beni Notz beförderte im Schlussgang Roger Rychen (Mollis), der dank einem Sieg im fünften Gang gegen die Nummer 1 der Schaffhauser, Pascal Gurtner (Schaffhausen), überraschend den Final erreichte, nach 2:10 Minuten mit Kurz und Nachdrücken ins Sägemehl. Der 29-jährige Notz, der 36 Kränze besitzt, gewann all seine sechs Gänge und triumphierte erstmals an einem Kranzfest. Der Verlierer des Endkampfs, Roger Rychen, fiel auf Platz 3a zurück.

 

Topleistung von Odermatt

Eine Topleistung zeigte der Zürcher Oberländer Christoph Odermatt (Bauma), der sich mit 57,25 Punkten auf Platz 3c klassierte. Mit Claudio Hosang (Cham), Urs Abderhalden (Stein) und Simon Walser (Flums) konnte er gleich drei Kranzer bodigen. Zuletzt, im Gang um den Ehrenplatz, stellte Odermatt gegen den NOS-Kranzer Dominic Schneider (Friltschen). Nach dem Zürcher Kantonalen ergatterte sich der Zimmermann bereits den zweiten Kopfschmuck der Saison und hat sich wohl schon jetzt das <<Billett>> für das Eidgenössische Schwingfest in Burgdorf geholt.

 

Stahels zweiter Kranz

Überraschend errang der Turbenthaler Felix Stahel seinen zweiten Kranz der Laufbahn im Rang 7a mit 56,25 Punkten. Drei Gänge entschied er für sich, gegen Peter Horner (Glarus) musste er sich mit der Note 8,50 beugen und im sechsten Gang legte er Bernhard Ritzmann (Neunkirch) mit der Bestnote auf den Rücken.

 

Pedrazzi auf Platz 5a

Marco Pedrazzi (Trüllikon) vom Schaffhauser Schwingerverband kam mit 56,75 Punkten auf Platz 5a. Dies mit vier Vollerfolgen, einem Remis gegen den Schwägalp-Kranzer Roland Krähenbühl (Gachnang) und der Niederlage mit der Minimalnote im letzten Umgang gegen den Eidgenossen Stefan Burkhalter (Homburg). Überraschend kam Pedrazzis Erfolg über den starken NOS-Kranzer Mario Schneider (Friltschen) in Durchgang fünf.

 

Leuppis zweiter Kranz

Samir Leuppi, Schwingklub Winterthur, errang nach dem Thurgauer Kantonalen den zweiten Kranz in diesem Jahr. Nach Siegen über den Amriswiler Hannes Bühler und Robin Straub (Hefenhofen) unterlag der Modelathlet vor dem Mittagessen dem Eidgenossen Stefan Burkhalter mit der Note 8,50. Mit einem Plattwurf beförderte er den St. Galler Hanspeter Kamer (Benken) ins Kurzholz. Gegen Roland Krähenbühl teilte Leuppi die Punkte. Im Duell um seinen fünften Kopfschmuck gabs gegen den Thurgauer Mario Schneider einen Gestellten mit der Note 9,00. Somit holte sich der 20-Jährige den angestrebten Kranz im letzten Kranzrang mit 56,00 Punkten.

 

Nigg verliert Gang um Kranz

Der Winterthurer Lukas Nigg gewann drei Gänge und dreimal zog er den Kürzeren. Im zweiten Gang hatte er sich Notz beugen müssen – im vierten Kampf Rychen und im entscheidenden Gang um den Kranz Roland Krähenbühl. Nigg konnte mit Hanspeter Kamer und Fabian Hollenstein (Dietfurt) zwei Kranzer unter die Verlierer reihen. Mit 55,50 Punkten blieb er letztlich ein halber Punkt hinter den Kranzrängen.

 

Die restlichen Athleten des Schwingklubs Winterthur konnten nicht in den Kampf um die Kränze mitreden. Der Ossinger Beda Arztmann ging zweimal als Sieger vom Platz, mit Claudio Hosang konnte er erstmals in seiner Karriere einen Kranzschwinger bezwingen. Viermal musste er sich das Sägemehl vom Rücken abwischen lassen.

 

Karim Leuppi (Winterthur) gewann ebenfalls zwei Gänge, gegen Claudio Hosang teilte er die Punkte und dreimal stand er auf verlorenem Posten.

 

Der 20-jährige Andreas Keller (Pfäffikon) gab nach langer Verletzungspause wegen einer schweren Knieverletzung sein Comeback. Am Ende hatte er 54,00 Punkte – zwei Kämpfe gewann er und vier Niederlagen musste er akzeptieren.

 

Lucien Weibel (Münchwilen) war in einer Begegnung siegreich, den ersten und letzten Gang stellte er und dreimal musste er untendurch.

 

Die genau gleichen Gänge wie Weibel hatte der Winterthurer Dominik Steiner.

 

Der Kollbrunner Andreas Lanter und die beiden Winterthurer Michael Hari und Fabian Schlüchter mussten frühzeitig unter die Dusche – für sie kam das Aus bereits nach vier Umgängen.

 

Auch Roman Schnurrenberger (Sternenberg) vom Schwingklub Zürcher Oberland schied nach vier Durchgängen aus.

 

Eichenlaub um einen Viertelpunkt verpasst

Reto Fritschi (Rorbas) vom Schwingklub Zürcher Unterland und Dominik Ott (Trüllikon), Schaffhauser Schwingerverband, verpassten das Eichenlaub nur gerade um einen Viertelpunkt. Fritschi verlor in der Starbegegnung gegen Roland Krähenbühl, nicht eingeplant hatte er danach das Remis mit Armin Notz (Gossau SG). Dann liess er sich drei Siege in Folge schreiben, und im entscheidenden Kampf um seinen 15. Kranz unterlag er Reto Holdener (Schänis). Dominik Ott vergab seine Chancen auf den ersten Kranz mit der Niederlage im fünften Gefecht gegen den Matzinger Lukas Krähenbühl. Am Ende setzte er sich gegen Arztmann mit der Höchstnote durch und erreichte wie Fritschi 55,75 Zähler.

 

Der Bassersdorfer Jürg Fankhauser, Schwingklub Zürcher Unterland, bezwang zwei seiner sechs Gegner, den Startgang stellte er und dreimal ging er als Verlierer vom Platz.

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