Josias Wittwer auf dem Brünig

 

Brünig. Im Schlussgang des Bergkranzfestes auf dem Brünig besiegte Matthias Sempach (Alchenstorf) Florian Gnägi (Aarberg), der auf den dritten Rang zurückfiel.

 

Der in Winterthur wohnhafte Josias Wittwer, der für den Schwingklub Reichenbach im Kandertal antritt, gewann zum Auftakt gegen Benno Käslin (Beckenried) mit der Maximalnote 10,00. Gegen den Eidgenossen Alain Müller (Ebersecken) und den späteren Kranzgewinner Stefan Arnold (Attinghausen) verlor der Sennenschwinger jeweils mit der Note 8,50. Am Nachmittag stellte Wittwer seine drei Gänge: zuerst gegen die beiden Teilverbandskranzer Stefan Tschachtli (Kerzers), der als Gastschwinger am „Nordostschweizer“ teilnehmen konnte, und Koni Kälin (Bennau) und zuletzt gegen den Luzerner Josef Portmann. Dank 53,25 Punkten platzierte er sich bei seiner ersten Teilnahme am Brünig-Schwinget im Rang 19c.

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Leuppi und Nigg am absoluten Saisonhöhepunkt dabei

 

Die technische Kommission des Nordostschweizer Schwingerverbandes hat letzte Woche die 78 Schwinger fürs Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Burgdorf, 31. August und 1. September, selektioniert. Vom Zürcher Kantonal-Schwingerverband haben sich 13 Athleten qualifiziert, davon zwei Winterthurer.

 

Der Winterthurer Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur kann nach 2010 zum zweiten Mal an einem <<Eidgenössischen>> teilnehmen. Nach den erkämpften Kränzen am Thurgauer und Schaffhauser Kantonalen war klar, dass er im Emmental an den Start gehen kann. Im Weiteren holte sich Leuppi auch die Kopfschmucke am <<Nordostschweizer>> und Bündner-Glarner Schwingfest. Bis anhin ist er der erfolgreichste Schwinger des Zürcher Verbandes in dieser Saison.

 

Lukas Nigg (Winterthur) wird zum dritten Mal nach 2007 und 2010 am grössten Schwingfest in die Hosen steigen. Zur Qualifikation reichte ihm die Topplatzierung am Zürcher Kantonal-Schwingfest in Zollikon. An den restlichen vier Kranzfesten verlor der Turnerschwinger jeweils die entscheidende Partie ums Eichenlaub.

 

Der NOS-Kranzer Marco Pedrazzi (Trüllikon) wird die Farben des Schaffhauser Schwingerverbandes vertreten. Er holte sich wie Leuppi erstmals den NOS-Kranz - dazu konnte er sich den Schaffhauser Kranz aufsetzen lassen.

 

Der 34-jährige Rorbaser Reto Fritschi, Schwingklub Zürcher Unterland, sicherte sich die Qualifikation dank dem Zürcher Kranz und guten Leistungen an den restlichen drei Kantonal-Schwingfesten.

 

Odermatt zum ersten Mal dabei

Zum ersten Mal wird der 19-jährige Christoph Odermatt (Bauma) vom Schwingklub Zürcher Oberland an einem <<Eidgenössischen>> bei den <<Grossen>> teilnehmen können. Der dreifache Kranzgewinner der Saison errang am dritten Eidgenössischen Nachwuchsschwingfest 2009 in Le Mouret den Doppelzweig.

 

 

Samir Leuppi holt vierten Kranz der Saison

 

Cazis. Samir Leuppi gewinnt am Bündner-Glarner Schwingfest den vierten Kranz der Saison.

 

Im Schlussgang besiegte Beat Clopath (Bonaduz) den Berner Gast Thomas Zaugg (Eggiwil) nach 7:58 Minuten mit Gammen/Kreuzgriff. Nach der Startniederlage gegen Zaugg liess sich Clopath fünf Siege gegen deutlich schwächer eingestufte Gegner notieren. Im Kampf um den Einzug in den <<Final>> beförderte er den NOS-Kranzer Martin Knechtle (Ganterschwil) ins Kurzholz. Zaugg fiel nach der Niederlage in der Endausmarchung auf Platz 6a zurück.

 

Leuppis 56,75 Punkte

Samir Leuppi musste in der Startbegegnung gegen Fredi Kohler (Pfäfers) eine Niederlage in der letzten halben Minute hinnehmen. <<Kohler konterte einen Angriff von mir>>, sagte Leuppi. Nach sicheren Siegen mittels Maximalnoten über Stefan Rütsche (Kirchberg SG) und Beat Bernold (Heiligkreuz) hatte der Winterthurer bei Halbzeit 28,50 Punkte. Nach dem Mittagessen beförderte er den starken Tobias Riget (Schänis) mittels Kurz und Nachdrücken ins Sägemehl. Nach dem Erfolg im fünften Durchgang über Sandro Schlegel (Fideris) mit der Note 10,00 hatte Leuppi den vierten Kranz der Saison bereits im Trockenen. Zum Abschluss, im Kampf um einen Podestplatz, konnte er sich gegen den Eidgenossen Andy Büsser (Ottoberg) eine Verlustpartie mit der Minimalnote leisten. <<Büsser überraschte mich im ersten Zusammengreifen>>, meinte Leuppi. Im Weiteren sagte er: <<Heute Morgen wollte ich zuerst gar nicht starten - im Schlussgang des Eschenberg-Schwingets hat es mir im Nacken einen Nerv eingeklemmt - nun hat es sich aber doch noch gelohnt>>. Leuppi platzierte sich mit 56,75 im Rang 8f.

 

Kindlimanns zweiter Kopfschmuck der Saison

Der Sieger des Eschenberg-Schwingets, Fabian Kindlimann (Wald), holte sich nach dem Schaffhauser Kranz den zweiten Kopfschmuck der Saison. Dies mit vier Siegen, einem Remis und der überraschenden Niederlage im dritten Durchgang gegen Simon Kid (Weesen). Zuletzt gewann der Zürcher Oberländer gegen Fredi Kohler mit der Höchstnote.

 

Der Sternenberger Roman Schnurrenberger verfehlte den Kranz um 1,25 Punkte. Dies mit drei Vollerfolgen, einem Remis mit dem NOS-Kranzer Martin Hersche (Appenzell) und zwei Niederlagen gegen den Eidgenossen Edi Philipp (Untervaz) und Matthias Schläpfer (Wolfhalden). Zum Auftakt siege der 18-Jährige vom Schwingklub Zürcher Oberland gegen Roman Vestner (Speicher) mit der Note 9,75.

 

Dominik Ott (Trüllikon) vom Schaffhauser Schwingerverband war einmal erfolgreich, den fünften Gang stellte und viermal musste er sich beugen. So auch in Umgang drei dem Bergkranzer Roman Hochholdinger (Felsberg) mit der Note 8,75.

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Kindlimanns zweiter Eschenberg-Triumph

 

Rikon. Fabian Kindlimann reicht im Schlussgang des Eschenberg-Schwingets, der in Rikon ausgetragen wurde, gegen Samir Leuppi ein Remis zur Titelverteidigung. Die weiteren Podestplätze belegen Leuppi und Lukas Nigg vom organisierenden Schwingklub Winterthur.

 

Der Bergkranzer Fabian Kindlimann (Wald) startete mit einem schnellen Erfolg über den Winterthurer Lukas Nigg. Nicht den Hauch einer Chance hatten auch Josias Wittwer (Winterthur) und der Ossinger Beda Arztmann. Danach legte Kindlimann Samir Leuppi (Winterthur) ins Sägemehl. <<Ich war überrascht, dass ich Leuppi mit meinem Spezialschwung, dem Kopfzug, besiegen konnte>>, sagte Kindlimann, der sich kurzfristig für einen Start entschieden hatte. Im Gefecht um den Einzug in den Endkampf bodigte der gelernte Landwirt, der im Frühjahr die Handelsschule an der Landwirtschaftlichen Schule Strickhof abgeschlossen hatte und nicht wie gewohnt trainieren konnte, Roman Nägeli (Schönenberg) und hatte 49,75 Punkte. In einem ereignislosen und enttäuschenden <<Final>> konnte sich Kindlimann gegen Samir Leuppi einen Gestellten leisten und triumphierte nach 2012 zum zweiten Mal am Eschenberg-Schwinget. Auch konnte sich der 22-Jährige zum fünften Mal an einem Regionalschwingfest als Sieger feiern lassen. Leuppi war nicht in der Lage den 1,85 Meter grossen und 128 Kilogramm schweren sowie 23-fachen Kranzgewinner in Bedrängnis zu bringen. <<Gegen Ende des Schlussgangs riskierte ich gar nichts mehr>>, meinte Kindlimann, der derzeit als Akkord-Schaler arbeitet und in den letzten Monaten zwölf Kilogramm abgenommen hat. <<Die Arbeit auf dem Bau ist für mich ein sehr gutes Kraft- und Konditionstraining>>. Kindlimanns grosses Saisonziel ist der Kranzgewinn am Eidgenössischen Schwingfest vom 31. August und 1. September in Burgdorf.

 

Leuppis Ehrenplatz

Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur räumte seine drei ersten Gegner, Andreas Gwerder (Hütten), der den Wettkampf wegen einer Verletzung frühzeitig aufgeben musste, Marc Zbinden (Eschlikon) und den Turbenthaler Felix Stahel, problemlos aus dem Weg. Nach der Verlustpartie gegen Kindlimann kam Leuppi im fünften Durchgang zu einer Maximalnote gegen Marco Nägeli (Mettmenstetten). Trotz der <<Finalniederlage>> erreichte er mit 57,50 Punkten den Ehrenplatz. <<Mit meiner Leistung bin ich nicht ganz zufrieden - ich kam mit dem Ziel nach Rikon das Fest zu gewinnen>>, sagte Leuppi. Dazu ergänzte er: <<Morgen werde ich am Glarner-Bündner Schwingfest teilnehmen und möchte den vierten Kranz der Saison holen>>. Zur weiteren Vorbereitung aufs Eidgenössische Schwingfest wird er am 3. und 4. August den Bachtel- und Ricken-Schwinget bestreiten. Zwei Wochen vor dem Saisonhöhepunkt wird Samir Leuppi am Bergkranzfest auf der Schwägalp starten und hofft dann in Burgdorf sich den Eidgenössischen Kranz zu erkämpfen.

 

Nigg auf Platz 3

Lukas Nigg verlor zum Auftakt gegen Kindlimann. <<Gegen ihn war ich chancenlos>>, gab Nigg zu Protokoll. Nach drei Siegen in Folge musste er gegen Felix Stahel die Punkte teilen – mehrmals konnte er ihn in heikle Situationen bringen. <<Gegen Stahel wollte ich unbedingt gewinnen >>. Im Kampf um einen Podestplatz gelang Nigg ein Sieg nach kurzer Kampfzeit gegen den Thurgauer Kranzschwinger Marc Zbinden mittels seiner Spezialwaffe, dem Hüfter. Dank 57,25 Punkten kam Lukas Nigg auf Platz 3. <<Ich ging mit einer Erkältung an den Start und so konnte ich nicht die gewünschte Leistung abrufen>>, sagte er.

 

Arztmann und Wittwer auf den Rängen 4b und 5a

Viermal ging Beda Arztmann als Sieger vom Platz. Gegen Kindlimann und in der Begegnung um den Einzug in den <<Final>> gegen Stefan Bickel (Hochfelden) zog der 18-Jährige den Kürzeren. Im entscheidenden Umgang um die zweite Auszeichnung der Saison und Karriere gab er Andreas Wicki (Steinmaur) das Nachsehen. Letztlich hatte der Turnerschwinger 57,00 Punkte auf seinem Notenblatt und platzierte sich im Rang 4b. <<Mein Ziel – die Auszeichnung – habe ich erreicht>>, meinte Arztmann.

 

Josias Wittwer, der an der ETH Zürich Bauingenieur studiert, und beim Schwingklub Winterthur trainiert, gewann vier Gefechte –  zum Auftakt gegen Marco Nägeli und im fünften Gang gegen Zbinden. Im ersten Zusammengreifen unterlag er Kindlimann, und im Kampf um den Ehrenplatz musste der 19-jährige Kranzschwinger Stefan Bickel einen Gestellten zugestehen. <<Gegen Bickel riskierte ich zu wenig>>, sagte Wittwer, der sich die Auszeichnung im Rang 5a mit 56,75 Punkten ergatterte.

 

Breitenmosers Auszeichnung

Der 20-jährige Simon Breitenmoser, der in Embrach als Landwirt arbeitet, ergatterte sich die Auszeichnung mit 56,00 Zählern. Dies mit drei Siegen, zwei Niederlagen und einem Remis in Durchgang zwei gegen Bickel. <<Mit meiner Leistung bin ich zufrieden>>, sagte Breitenmoser.

 

Felix Stahel, Schwingklub Zürcher Oberland, verpasste mit drei Siegen, zwei Unentschieden und der Niederlage gegen Leuppi die Auszeichnung nur um einen Viertelpunkt.

 

Der Kollbrunner Stefan Schoch unterlag im entscheidenden Gang um die Auszeichnung David Dumelin (Hüttlingen) und verpasste diese um 1,50 Punkte.

 

Genau gleich wie Schoch erging es dem Winterthurer Michael Dolder, der den letzten Gang verlor.

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Winterthurer Sieg durch Läderach

 

Rikon. Am Buebeschwinget Eschenberg, der zusammen mit dem Eschenberg-Schwinget durchgeführt wurde, gewann Pascal Läderach im Jahrgang 1999. Insgesamt erkämpfte sich der Nachwuchs des Schwingklubs Winterthur zehn Auszeichnungen.

 

82 Buben nahmen am Buebeschwinget in Rikon bei der Familie Bieri teil. Dank Daniel Schild (1998, Ottoberg) und André Blaser (2000, Hörhausen) holten sich die Thurgauer zwei der sechs Kategoriensiege. Für die Zürcher Schwinger waren nebst dem Winterthurer Pascal Läderach auch Cedric Galli (2001/2002, Schleinikon), Martin Bachem (2003, Männedorf) und Gian-Maria Odermatt (2004/2005, Uster) siegreich.

 

Zwei Winterthurer im Schlussgang

Beim Jahrgang 1999 kam es im Schlussgang zu einem Winterthurer Duell. Dabei bodigte Pascal Läderach den Humliker Philipp Lehmann nach gut 1:30 Minuten mit Kurz und Nachdrücken. Auf dem Weg in den Schlussgang waren die beiden bereits im fünften Durchgang aufeinander getroffen, wobei sich Lehmann durchsetzen konnte. Pascal Läderach konnte sich mit fünf Siegen und 57,75 Punkten erstmals als Sieger an einem Buebeschwinget ausrufen lassen. Schlussgangverlierer Lehmann wurde mit vier Vollerfolgen, einem Remis und der Niederlage in der Endausmarchung Zweiter.

 

Im Weiteren errang für den Schwingklub Winterthur Lars Urbanitzky und Patrick Rüegg (14, beide Rikon) die Auszeichnung im geteilten fünften Platz.

 

Auszeichnungen im Jahrgang 2003

Andri Anliker (10, Schlatt) holte sich die Auszeichnung mit drei Erfolgen, einem Remis und zwei Niederlagen. Ebenfalls in die auszeichnungsberechtigen Ränge schafften es die beiden Winterthurer Björn Baumgartner und Fabian Plüer.

 

 

Curdin Knöpfel (13, Kleinandelfingen) eroberte sich die Auszeichnung im Rang 5b.

 

Bei den Ältesten, Jahrgang 1998, dominierte Daniel Schild nach Belieben und gewann alle sechs Gänge. Titelverteidiger Christian Lanter (Kollbrunn) holte sich im Rang 7b die letzte Auszeichnung.

 

Erste Auszeichnung

Die erste Auszeichnung überhaupt gabs für den Winterthurer Dario Plüer bei den Jüngsten, Jahrgänge 2004/2005. Plüer ging dreimal als Sieger vom Platz – dreimal musste er sich geschlagen geben (Rang 6).

 

Nock im Schlussgang

Bei den Jahrgängen 2001/2002 unterlag der Turbenthaler Benjamin Nock, Schwingklub Zürcher Oberland, dem Zürcher Unterländer Cedric Galli, der mit dem Punktemaximum von 60,00 überlegener Kategoriensieger wurde.

 

Eine Auszeichnung konnte auch Dario Bosshard (14, Turbenthal) mit nach Hause nehmen.

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Leuppi und Gwerder Topfavoriten

 

Rikon. Am Samstag werden in Rikon der Eschenberg-Schwinget und der Buebeschwinget Eschenberg ausgetragen.

 

Die beiden Feste, die am 20./21. April wegen Neuschnees und schlechten Platzverhältnissen, auf dem Winterthurer Hausberg, Eschenberg, hatten abgesagt werden müssen, finden nun am gleichen Tag statt. Es werden rund 50 Aktivschwinger aus den Verbänden Schaffhausen, Thurgau und Zürich im Tobelhof bei der Familie Bieri in die Hosen steigen.

 

Die Topfavoriten

Nach Papierform sind die beiden NOS-Kranzer Samir Leuppi (Winterthur) und Andreas Gwerder (Hütten) am stärksten einzustufen. Leuppi, der für den organisierenden Schwingklub Winterthur an den Start geht, konnte sich in der laufenden Saison bereits drei Kränze erkämpfen und besitzt insgesamt sechs. Am Nordostschweizer Schwingfest errang der 20-Jährige erstmals den NOS-Kranz. Der 1,94 m grosse und 123 kg schwere Leuppi strebt im Tösstal seinen ersten Triumph bei den Aktiven an. Andreas Gwerder (Hütten), Schwingklub Zürichsee linkes Ufer, holte sich am Appenzeller Kantonal-Schwingfest mit einer guten Leistung den zweiten Kranz im 2013. Zuvor konnte der 25-Jährige nicht seine gewohnte Leistung abrufen, obwohl er am Schaffhauser Kantonalen sich den Kopfschmuck ergatterte. Der 20-fache Kranzschwinger hatte vor drei Jahren den Eschenberg-Schwinget erstmals gewonnen.

 

Dreifache Kranzgewinner

Gemeldet sind auch die dreifachen Kranzgewinner der Saison, die beiden 19-jährigen Marco Nägeli (Mettmenstetten), Schwingklub am Albis, und der Zürcher Oberländer Christoph Odermatt (Bauma). Sie eroberten sich den Zürcher, Schaffhauser und Appenzeller Kranz. Sie werden versuchen in den Kampf um den Siegerpreis, Muni <<Radar>>, einzugreifen.

 

Im Weiteren ist auch der 20-jährige Remo Ackermann (Steg) zu beachten, der sich dieses Jahr zweimal das Eichenlaub aufsetzen lassen konnte.

 

Zwölf Winterthurer

Vom Schwingklub Winterthur haben sich zwölf Athleten angemeldet. Nebst Leuppi ist auch dem Winterthurer Lukas Nigg ein Spitzenplatz zuzutrauen. Der 29-Jährige holte sich den Zürcher Kranz, und an den vier anderen Kranzfesten, an denen er teilnahm, verlor er gegen sehr gute Gegner jeweils das entscheidende Gefecht um den Kranz. Chancen auf die Auszeichnung dürfen sich unter anderem auch die Gebrüder Pascal und Stefan Schoch, die im Tösstal wohnen, ausrechnen.

 

Das Anschwingen beginnt um 12 Uhr.

 

Buebeschwinget Eschenberg

Rund 100 Buben aus den Kantonen Schaffhausen, Thurgau und Zürich sowie sechs Sägemehlathleten des Schwingklubs Aegerital ZG werden am Buebeschwinget Eschenberg antreten, der parallel zum Eschenberg-Schwinget stattfindet. Auch Knaben der Jahrgänge 1998 bis 2005, die keinem Schwingklub angehören, können sich auf dem Festplatz anmelden. Die Wettkämpfe beginnen um 9.45 Uhr.

 

10. Tösstaler Sommernachtsfest

Im Anschluss an die beiden Schwingfeste wird am gleichen Ort das 10. Tösstaler Sommernachtsfest durchgeführt. Der Schwingklub Winterthur betreibt eine Bar.