Nigg am Ricken-Schwinget auf Platz 10f

 

Ricken. Am Ricken-Schwinget setzt sich der Eidgenosse Michael Bless durch. Samir Leuppi verletzt sich an der Schulter und Lukas Nigg kommt auf 55,75 Punkte.

 

Michael Bless (Gais), der am Samstag den <<Bachtel-Final>> gegen Fredi Kohler (Pfäfers) verloren hatte, legte im Schlussgang den Miteidgenossen Andy Büsser (Ottoberg) nach 6:43 Minuten mit Gammen auf den Rücken. Auf dem Weg in die Endausmarchung stellte Bless zum Auftakt gegen den Schwingerkönig von 2001, Arnold Forrer (Stein), der im zweiten Gang gegen den deutlich schwächer eingestuften Peter Horner (Ennenda) eine schmerzliche Niederlage hatte einstecken müssen. Die restlichen Gefechte gewann der gelernte Metzger, im fünften Kampf, im Gefecht um den Einzug in den Endkampf, gegen Kohler. Büsser, der nach fünf Gängen 49,00 Punkte hatte, landete am Ende auf Platz 3.

 

Leuppi verletzt

Grosses Pech hatte der Winterthurer Samir Leuppi, der sich im zweiten Gang gegen Oldie Peter Bühler (Weesen) die linke Schulter ausrenkte und ins Spital eingeliefert werden musste. <<Mit grösster Wahrscheinlichkeit kann ich diese Saison nicht mehr schwingen>>, sagte Leuppi.

 

Niggs 55,75 Punkte

Lukas Nigg musste in der Startbegegnung gegen Roman Vestner (Speicher) eine Niederlage mit der Minimalnote hinnehmen. Nach dem sicheren Vollerfolg gegen den 17-jährigen Christan Bernold (Walenstadt) unterlag er vor dem Mittagessen Fredi Kohler im zweiten Zusammengreifen. Am Nachmittag beförderte Nigg Andreas Frick (Urnäsch) ins Sägemehl. <<Am Bachtel-Schwinget gewann ich gegen ihn im ersten Zug – heute ging es etwas länger>>, sagte Nigg. Gegen Marcel Oertig (Gossau SG) teilte der Winterthurer die Punkte. <<Ich ärgere mich, dass ich Oertig nicht besiegen konnte>>, gab er zu Protokoll. Im sechsten Umgang bezwang Lukas Nigg Martin Bischof (Stein) mit der Höchstnote und klassierte sich auf Platz 10f mit 55,75 Punkten. <<Ich bin mit meinen Leistungen von gestern und heute zufrieden>>, sagte er nach dem Wettkampf.

<<Schaffhauser>>

Der Trülliker Marco Pedrazzi begann mit einem Vollerfolg gegen Remo Büchler (Schänis). Nach der Niederlage mit der Note 8,50 gegen Tobias Riget (Schänis) stellte er die beiden nächsten Gänge – in Umgang drei gegen den Nichtkranzer Stefan Wild (Ganterschwil). Im Ausstich gabs einen Vollerfolg und ein Remis gegen den Bündner Eidgenossen Mike Peng.

 

Ein weiterer <<Schaffhauser>>, Dominik Ott (Trüllikon), hatte am Ende zwei Siege, ein Remis und drei Niederlagen. Gegen Marcel Oertig und den NOS-Kranzer Edi Bernold (Walenstadt) stand er auf verlorenem Posten.

 

Odermatt – Stahel und Fritschi

Der Zürcher Oberländer Christoph Odermatt (Bauma) ging zweimal als Sieger vom Platz, gegen den Eidgenossen Jakob Roth (Krummenau) und die NOS-Kranzer Michael Rhyner (Nassen) und Marco Clopath (Tamins) zog er den Kürzeren. Im Anschwingen teilte er mit Lars Geisser (Mörschwil) die Punkte.

 

Felix Stahel (Turbenthal) verpasste die Qualifikation für den Ausstich um einen Viertelpunkt. Im entscheidenden Gang musste er sich dem Appenzeller Franz Inauen geschlagen geben.

 

Reto Fritschi (Rorbas) vom Schwingklub Zürcher Unterland kam wie Stahel auf 35,50 Punkte. Unerwartet verlor er im zweiten Gang gegen den 17-jährigen Marco Good (Sargans) und im vierten Umgang gegen Christian Holenstein (Stein).

{edocs}/pdf/Rangliste.pdf,100%,500{/edocs}

{edocs}/pdf/Statistik.pdf,100%,500{/edocs}

 

 

 

Leuppis Bachtel-Auszeichnung

 

Wernerhausen. Überraschend gewinnt Fredi Kohler den Bachtel-Schwinget. Samir Leuppi, Schwingklub Winterthur, erkämpft sich mit 56,75 Punkten die Auszeichnung.

 

Der 24-jährige Fredi Kohler (Pfäfers) gewann überraschend den Bachtel-Schwinget, der ausnahmsweise in Wernetshausen durchgeführt wurde. Die meisten Athleten des Nordostschweizer Schwingerverbandes, die fürs Eidgenössische Schwingfest (ESAF) in Burgdorf, 31.08./01.09., selektioniert wurden, gingen im Zürcher Oberland an den Start. Zusammen mit dem Ricken-Schwinget vom Sonntag gehörte der Wettkampf zum Vorbereitungsprogramm fürs ESAF. Der Maurer und Nichteidgenosse, Fredi Kohler, meisterte im Schlussgang nach nur einer Minute Michael Bless (Gais) mittels Kreuzgriff. Mit Mike Peng (Malix), Urban Götte (Stein) und Bless siegte der 17-fache Kranzgewinner gegen drei Eidgenossen. Kohler, der sich im 2013 drei Kränze ergatterte, war auch gegen die defensiv starken Marcel Kuster (Altstätten) und Fabian Kindlimann (Wald), jeweils mit der Bestnote, erfolgreich und triumphierte überraschend erstmals am Bachtel-Schwinget. Dies mit der hohen Punktezahl von 59,50. Der <<Finalverlierer>>, Michael Bless, fiel auf Rang 4 zurück. Im Startgang hatte er Andy Büsser (Ottoberg) ein Remis zugestehen müssen - die restlichen Partien entschied er für sich.

 

Auszeichnung im Rang 6b

Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur verlor die Gänge 1 und 2 gegen Ruedi Eugster (Quarten) und Tobias Riget (Schänis), gegen den er am Bündner-Glarner Schwingfest noch gewonnen hatte, mit Tiefstnoten. Doch dann drehte der Winterthurer auf und legte in Serie Sandro Bäbler (Jonschwil), den Eschliker Marc Zbinden, Edi Bernold (Walenstadt) und den Frauenfelder Christof Schweizer ins Kurzholz. Mit 56,75 Punkten klassierte sich Leuppi im Rang 6b und holte sich die Bachtel-Auszeichnung. Nebst Leuppi gelang dies vom Zürcher Schwingerverband nur noch dem Walder Fabian Kindlimann, der sich mit vier Siegen und zwei Remis auf Platz 5b platzierte.

 

Der Winterthurer Lukas Nigg, der wie Leuppi fürs ESAF qualifiziert ist, verfehlte die Auszeichnung um nur einen halben Zähler. Dies mit je drei Siegen und Verlustpartien. Siegreich war er über den Urnäscher Andreas Frick, den Toggenburger Beat Wickli und im fünften Gang gegen den NOS-Kranzer Marco Pedrazzi (Trüllikon). Niederlagen fing Nigg gegen den Thurgauer Eidgenossen Beni Notz, Peter Horner (Ennenda) und zuletzt gegen den Schlussgangverlierer des Schaffhauser Kantonal-Schwingfests, Roger Rychen (Mollis), ein.

 

Zürcher Oberländer

Der Turbenthaler Felix Stahel, Schwingklub Zürcher Oberland, wies am Schluss drei Vollerfolge, einen Gestellten und zwei Niederlagen zu Beginn auf. Im Ausstich konnte er mit Ruedi Luchsinger (Haslen GL) und Zbinden zwei Kranzer unter die Verlierer reihen.

 

Christoph Odermatt (Bauma) hatte nach vier Durchgängen drei Erfolge und eine Niederlage gegen den gleichaltrigen, den 19-jährigen Simon Kid (Weesen) auf seinem Konto. Im vierten Gang bodigte er den Teilverbandskranzer Reto Holdener (Schänis). Im Ausstich unterlag er Mike Peng und eher unerwartet Andreas Frick, jeweils mit der Note 8,50.

 

Einen Erfolg, vier Remis und eine Niederlage verzeichnete letztlich der Sternenberger Roman Schnurrenberger. In Umgang vier bodigte er den fürs ESAF selektionierten Bruno Näf (Hemberg) mit der Note 9,75.

 

Der Nichtkranzer Remo Frauchiger (Bauma) musste Lehrgeld bezahlen und schied mit einem Unentschieden und drei Tauchern nach vier Gängen aus.

Für den Zürcher Unterländer Reto Fritschi (Rorbas) kam auch bereits das Aus nach vier Durchgängen. Im entscheidenden Gefecht unterlag er Edi Bernold.

{edocs}/pdf/2013-08-03_Wernetshausen_RL.pdf,100%,500{/edocs}

{edocs}/pdf/2013-08-03_Wernetshausen_ST.pdf,100%,500{/edocs}

 

 

Josias Wittwer auf dem Brünig

 

Brünig. Im Schlussgang des Bergkranzfestes auf dem Brünig besiegte Matthias Sempach (Alchenstorf) Florian Gnägi (Aarberg), der auf den dritten Rang zurückfiel.

 

Der in Winterthur wohnhafte Josias Wittwer, der für den Schwingklub Reichenbach im Kandertal antritt, gewann zum Auftakt gegen Benno Käslin (Beckenried) mit der Maximalnote 10,00. Gegen den Eidgenossen Alain Müller (Ebersecken) und den späteren Kranzgewinner Stefan Arnold (Attinghausen) verlor der Sennenschwinger jeweils mit der Note 8,50. Am Nachmittag stellte Wittwer seine drei Gänge: zuerst gegen die beiden Teilverbandskranzer Stefan Tschachtli (Kerzers), der als Gastschwinger am „Nordostschweizer“ teilnehmen konnte, und Koni Kälin (Bennau) und zuletzt gegen den Luzerner Josef Portmann. Dank 53,25 Punkten platzierte er sich bei seiner ersten Teilnahme am Brünig-Schwinget im Rang 19c.

{edocs}/pdf/2013-07-28_Bruenig_RL.pdf,100%,500{/edocs}

{edocs}/pdf/2013-07-28_Bruenig_ST.pdf,100%,500{/edocs}

 

 

Leuppi und Nigg am absoluten Saisonhöhepunkt dabei

 

Die technische Kommission des Nordostschweizer Schwingerverbandes hat letzte Woche die 78 Schwinger fürs Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Burgdorf, 31. August und 1. September, selektioniert. Vom Zürcher Kantonal-Schwingerverband haben sich 13 Athleten qualifiziert, davon zwei Winterthurer.

 

Der Winterthurer Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur kann nach 2010 zum zweiten Mal an einem <<Eidgenössischen>> teilnehmen. Nach den erkämpften Kränzen am Thurgauer und Schaffhauser Kantonalen war klar, dass er im Emmental an den Start gehen kann. Im Weiteren holte sich Leuppi auch die Kopfschmucke am <<Nordostschweizer>> und Bündner-Glarner Schwingfest. Bis anhin ist er der erfolgreichste Schwinger des Zürcher Verbandes in dieser Saison.

 

Lukas Nigg (Winterthur) wird zum dritten Mal nach 2007 und 2010 am grössten Schwingfest in die Hosen steigen. Zur Qualifikation reichte ihm die Topplatzierung am Zürcher Kantonal-Schwingfest in Zollikon. An den restlichen vier Kranzfesten verlor der Turnerschwinger jeweils die entscheidende Partie ums Eichenlaub.

 

Der NOS-Kranzer Marco Pedrazzi (Trüllikon) wird die Farben des Schaffhauser Schwingerverbandes vertreten. Er holte sich wie Leuppi erstmals den NOS-Kranz - dazu konnte er sich den Schaffhauser Kranz aufsetzen lassen.

 

Der 34-jährige Rorbaser Reto Fritschi, Schwingklub Zürcher Unterland, sicherte sich die Qualifikation dank dem Zürcher Kranz und guten Leistungen an den restlichen drei Kantonal-Schwingfesten.

 

Odermatt zum ersten Mal dabei

Zum ersten Mal wird der 19-jährige Christoph Odermatt (Bauma) vom Schwingklub Zürcher Oberland an einem <<Eidgenössischen>> bei den <<Grossen>> teilnehmen können. Der dreifache Kranzgewinner der Saison errang am dritten Eidgenössischen Nachwuchsschwingfest 2009 in Le Mouret den Doppelzweig.

 

 

Samir Leuppi holt vierten Kranz der Saison

 

Cazis. Samir Leuppi gewinnt am Bündner-Glarner Schwingfest den vierten Kranz der Saison.

 

Im Schlussgang besiegte Beat Clopath (Bonaduz) den Berner Gast Thomas Zaugg (Eggiwil) nach 7:58 Minuten mit Gammen/Kreuzgriff. Nach der Startniederlage gegen Zaugg liess sich Clopath fünf Siege gegen deutlich schwächer eingestufte Gegner notieren. Im Kampf um den Einzug in den <<Final>> beförderte er den NOS-Kranzer Martin Knechtle (Ganterschwil) ins Kurzholz. Zaugg fiel nach der Niederlage in der Endausmarchung auf Platz 6a zurück.

 

Leuppis 56,75 Punkte

Samir Leuppi musste in der Startbegegnung gegen Fredi Kohler (Pfäfers) eine Niederlage in der letzten halben Minute hinnehmen. <<Kohler konterte einen Angriff von mir>>, sagte Leuppi. Nach sicheren Siegen mittels Maximalnoten über Stefan Rütsche (Kirchberg SG) und Beat Bernold (Heiligkreuz) hatte der Winterthurer bei Halbzeit 28,50 Punkte. Nach dem Mittagessen beförderte er den starken Tobias Riget (Schänis) mittels Kurz und Nachdrücken ins Sägemehl. Nach dem Erfolg im fünften Durchgang über Sandro Schlegel (Fideris) mit der Note 10,00 hatte Leuppi den vierten Kranz der Saison bereits im Trockenen. Zum Abschluss, im Kampf um einen Podestplatz, konnte er sich gegen den Eidgenossen Andy Büsser (Ottoberg) eine Verlustpartie mit der Minimalnote leisten. <<Büsser überraschte mich im ersten Zusammengreifen>>, meinte Leuppi. Im Weiteren sagte er: <<Heute Morgen wollte ich zuerst gar nicht starten - im Schlussgang des Eschenberg-Schwingets hat es mir im Nacken einen Nerv eingeklemmt - nun hat es sich aber doch noch gelohnt>>. Leuppi platzierte sich mit 56,75 im Rang 8f.

 

Kindlimanns zweiter Kopfschmuck der Saison

Der Sieger des Eschenberg-Schwingets, Fabian Kindlimann (Wald), holte sich nach dem Schaffhauser Kranz den zweiten Kopfschmuck der Saison. Dies mit vier Siegen, einem Remis und der überraschenden Niederlage im dritten Durchgang gegen Simon Kid (Weesen). Zuletzt gewann der Zürcher Oberländer gegen Fredi Kohler mit der Höchstnote.

 

Der Sternenberger Roman Schnurrenberger verfehlte den Kranz um 1,25 Punkte. Dies mit drei Vollerfolgen, einem Remis mit dem NOS-Kranzer Martin Hersche (Appenzell) und zwei Niederlagen gegen den Eidgenossen Edi Philipp (Untervaz) und Matthias Schläpfer (Wolfhalden). Zum Auftakt siege der 18-Jährige vom Schwingklub Zürcher Oberland gegen Roman Vestner (Speicher) mit der Note 9,75.

 

Dominik Ott (Trüllikon) vom Schaffhauser Schwingerverband war einmal erfolgreich, den fünften Gang stellte und viermal musste er sich beugen. So auch in Umgang drei dem Bergkranzer Roman Hochholdinger (Felsberg) mit der Note 8,75.

{edocs}/pdf/2013-07-14_Cazis_RL.pdf,100%,500{/edocs}

{edocs}/pdf/2013-07-14_Cazis_ST.pdf,100%,500{/edocs}

 

 

Kindlimanns zweiter Eschenberg-Triumph

 

Rikon. Fabian Kindlimann reicht im Schlussgang des Eschenberg-Schwingets, der in Rikon ausgetragen wurde, gegen Samir Leuppi ein Remis zur Titelverteidigung. Die weiteren Podestplätze belegen Leuppi und Lukas Nigg vom organisierenden Schwingklub Winterthur.

 

Der Bergkranzer Fabian Kindlimann (Wald) startete mit einem schnellen Erfolg über den Winterthurer Lukas Nigg. Nicht den Hauch einer Chance hatten auch Josias Wittwer (Winterthur) und der Ossinger Beda Arztmann. Danach legte Kindlimann Samir Leuppi (Winterthur) ins Sägemehl. <<Ich war überrascht, dass ich Leuppi mit meinem Spezialschwung, dem Kopfzug, besiegen konnte>>, sagte Kindlimann, der sich kurzfristig für einen Start entschieden hatte. Im Gefecht um den Einzug in den Endkampf bodigte der gelernte Landwirt, der im Frühjahr die Handelsschule an der Landwirtschaftlichen Schule Strickhof abgeschlossen hatte und nicht wie gewohnt trainieren konnte, Roman Nägeli (Schönenberg) und hatte 49,75 Punkte. In einem ereignislosen und enttäuschenden <<Final>> konnte sich Kindlimann gegen Samir Leuppi einen Gestellten leisten und triumphierte nach 2012 zum zweiten Mal am Eschenberg-Schwinget. Auch konnte sich der 22-Jährige zum fünften Mal an einem Regionalschwingfest als Sieger feiern lassen. Leuppi war nicht in der Lage den 1,85 Meter grossen und 128 Kilogramm schweren sowie 23-fachen Kranzgewinner in Bedrängnis zu bringen. <<Gegen Ende des Schlussgangs riskierte ich gar nichts mehr>>, meinte Kindlimann, der derzeit als Akkord-Schaler arbeitet und in den letzten Monaten zwölf Kilogramm abgenommen hat. <<Die Arbeit auf dem Bau ist für mich ein sehr gutes Kraft- und Konditionstraining>>. Kindlimanns grosses Saisonziel ist der Kranzgewinn am Eidgenössischen Schwingfest vom 31. August und 1. September in Burgdorf.

 

Leuppis Ehrenplatz

Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur räumte seine drei ersten Gegner, Andreas Gwerder (Hütten), der den Wettkampf wegen einer Verletzung frühzeitig aufgeben musste, Marc Zbinden (Eschlikon) und den Turbenthaler Felix Stahel, problemlos aus dem Weg. Nach der Verlustpartie gegen Kindlimann kam Leuppi im fünften Durchgang zu einer Maximalnote gegen Marco Nägeli (Mettmenstetten). Trotz der <<Finalniederlage>> erreichte er mit 57,50 Punkten den Ehrenplatz. <<Mit meiner Leistung bin ich nicht ganz zufrieden - ich kam mit dem Ziel nach Rikon das Fest zu gewinnen>>, sagte Leuppi. Dazu ergänzte er: <<Morgen werde ich am Glarner-Bündner Schwingfest teilnehmen und möchte den vierten Kranz der Saison holen>>. Zur weiteren Vorbereitung aufs Eidgenössische Schwingfest wird er am 3. und 4. August den Bachtel- und Ricken-Schwinget bestreiten. Zwei Wochen vor dem Saisonhöhepunkt wird Samir Leuppi am Bergkranzfest auf der Schwägalp starten und hofft dann in Burgdorf sich den Eidgenössischen Kranz zu erkämpfen.

 

Nigg auf Platz 3

Lukas Nigg verlor zum Auftakt gegen Kindlimann. <<Gegen ihn war ich chancenlos>>, gab Nigg zu Protokoll. Nach drei Siegen in Folge musste er gegen Felix Stahel die Punkte teilen – mehrmals konnte er ihn in heikle Situationen bringen. <<Gegen Stahel wollte ich unbedingt gewinnen >>. Im Kampf um einen Podestplatz gelang Nigg ein Sieg nach kurzer Kampfzeit gegen den Thurgauer Kranzschwinger Marc Zbinden mittels seiner Spezialwaffe, dem Hüfter. Dank 57,25 Punkten kam Lukas Nigg auf Platz 3. <<Ich ging mit einer Erkältung an den Start und so konnte ich nicht die gewünschte Leistung abrufen>>, sagte er.

 

Arztmann und Wittwer auf den Rängen 4b und 5a

Viermal ging Beda Arztmann als Sieger vom Platz. Gegen Kindlimann und in der Begegnung um den Einzug in den <<Final>> gegen Stefan Bickel (Hochfelden) zog der 18-Jährige den Kürzeren. Im entscheidenden Umgang um die zweite Auszeichnung der Saison und Karriere gab er Andreas Wicki (Steinmaur) das Nachsehen. Letztlich hatte der Turnerschwinger 57,00 Punkte auf seinem Notenblatt und platzierte sich im Rang 4b. <<Mein Ziel – die Auszeichnung – habe ich erreicht>>, meinte Arztmann.

 

Josias Wittwer, der an der ETH Zürich Bauingenieur studiert, und beim Schwingklub Winterthur trainiert, gewann vier Gefechte –  zum Auftakt gegen Marco Nägeli und im fünften Gang gegen Zbinden. Im ersten Zusammengreifen unterlag er Kindlimann, und im Kampf um den Ehrenplatz musste der 19-jährige Kranzschwinger Stefan Bickel einen Gestellten zugestehen. <<Gegen Bickel riskierte ich zu wenig>>, sagte Wittwer, der sich die Auszeichnung im Rang 5a mit 56,75 Punkten ergatterte.

 

Breitenmosers Auszeichnung

Der 20-jährige Simon Breitenmoser, der in Embrach als Landwirt arbeitet, ergatterte sich die Auszeichnung mit 56,00 Zählern. Dies mit drei Siegen, zwei Niederlagen und einem Remis in Durchgang zwei gegen Bickel. <<Mit meiner Leistung bin ich zufrieden>>, sagte Breitenmoser.

 

Felix Stahel, Schwingklub Zürcher Oberland, verpasste mit drei Siegen, zwei Unentschieden und der Niederlage gegen Leuppi die Auszeichnung nur um einen Viertelpunkt.

 

Der Kollbrunner Stefan Schoch unterlag im entscheidenden Gang um die Auszeichnung David Dumelin (Hüttlingen) und verpasste diese um 1,50 Punkte.

 

Genau gleich wie Schoch erging es dem Winterthurer Michael Dolder, der den letzten Gang verlor.

{edocs}/pdf/2013-07-13_Rikon_RL.pdf,100%,500{/edocs}

{edocs}/pdf/2013-07-13_Rikon_ST.pdf,100%,500{/edocs}