Schwinger-Schnuppertag in Winterthur

 

Winterthur. Am Samstag, 7. September, sechs Tage nach dem Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf, findet in der ganzen Schweiz der fünfte nationale Schwinger-Schnuppertag statt. Auch beim Schwingklub Winterthur, einer von acht Klubs im Kanton Zürich, stehen die Türen offen. Durchgeführt wird der Anlass in der Schwinghalle des Schwingklubs Winterthur, im Sportpark Deutweg. Das Schnuppertraining beginnt um 9.30 Uhr und dauert bis 11.30 Uhr. Im Jahr 2014 können Buben mit Jahrgang 2006 erstmals an Nachwuchsschwingfesten teilnehmen; darum werden Knaben und Jugendliche ab sieben Jahren unter der Leitung von ausgebildeten J+S Leitern in die Geheimnisse des Schwingsports eingeführt. Am Ende des Trainings erhält jeder Teilnehmer ein Präsent.

 

Gerne erteilt der Technische Leiter Jungschwingen des Schwingklubs Winterthur, Lukas Nigg, Natel 079 466 28 78, weitere Auskünfte. Eine Anmeldung ist nicht nötig. 

 

 

Fünf Athleten am <<Eidgenössischen>> in Burgdorf

 

Burgdorf. Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) vom kommenden Wochenende nehmen auch fünf Schwinger aus der Region Winterthur teil.

 

Weibel triumphiert überraschend in Zürich-Witikon

 

Zürich-Witikon. Am Zürcher Kantonalen Nachwuchsschwingfest in Zürich-Witikon holen die Nachwuchsschwinger des Schwingklubs Winterthur zwölf Zweige. Lucien Weibel gewinnt in seiner Kategorie.

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Der Winterthurer Lucien Weibel vom Schwingklub Winterthur gewann auf dem Weg in den Schlussgang vier Gänge – in Durchgang drei hatte er einen Gestellten hinnehmen müssen. Im Endkampf gab er im ersten Zusammengreifen dem favorisierten Thomas Koch (Gonten) das Nachsehen. Der 16-jährige Weibel besiegte Koch, der im 2012 am Eidgenössischen Nachwuchsschwingfest den Doppelzweig erobert hatte, mit einem perfekten Brienzer vorwärts. Der Gymnasiast, der 1,85 m gross und 74 kg schwer ist, triumphierte somit völlig überraschend erstmals an einem Nachwuchsschwingfest und sicherte sich zudem den elften Zweig der Karriere. Der Turnerschwinger hatte am Ende 58,00 Punkte auf seinem Notenblatt.

 

Christian Lanter (15, Kollbrunn) zeigte ebenfalls eine gute Leistung. Mit vier Vollerfolgen, einem Remis und einer Niederlage kam er auf Rang 4b mit 57,00 Punkten.

 

Anliker auf dem Ehrenplatz

Andri Anliker (Schlatt) liess sich fünf Siege und eine Verlustpartie im dritten Durchgang notieren. Im Gefecht um den Ehrenplatz legte der Zehnjährige Gian-Maria Odermatt (Uster) nach kurzer Gangdauer in Sägemehl und erreichte die hohe Punktezahl von 58,25.

 

In der gleichen Kategorie, Jahrgänge 2003 bis 2005, ergatterten sich auch die beiden zehnjährigen Winterthurer Fabian Plüer und Björn Baumgartner, mit je vier Erfolgen und zwei Tauchern, den Zweig - dies mit 56,50 Punkten.

 

Erstmals das Eichenlaub mit nach Hause nehmen durfte der Schlatter Silvan Rechsteiner (10), der sich den zweitletzten Zweig holte.

 

Auch der Ossinger Beda Arztmann (18) konnte sich erstmals den Zweig erkämpfen. Dies mit vier Siegen und zwei Niederlagen gegen die beiden Schlussgangteilnehmer bei den Ältesten, Jahrgänge 1995/1996, Roman Schnurrenberger (Sternenberg) und Florian Riget (Schänis). Er kam auf 56,75 Punkte.

 

Weitere Zweiggewinner des Schwingklubs Winterthur

Der Winterthurer Pascal Läderach war viermal siegreich – im ersten und letzten Umgang stellte der 14-Jährige.

 

Philipp Lehmann (14, Humlikon) kam mit drei Siegen, zwei Niederlagen und dem Remis im letzten Gang auf Platz 9b.

 

Lars Urbanitzky (14, Rikon) sicherte sich das Eichenlaub im Rang 12b.

 

Drei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen hatte letztlich der Winterthurer Leo Schönenberger (11) auf seinem Notenblatt.

 

Den zwölften Zweig für den Schwingklub Winterthur errang der Kleinandelfinger Xeno Hürlimann (12) mit 55,50 Zählern.

 

 

Erfolgreiche Zürcher Oberländer

Der 14-jährige Dario Bosshard (Turbenthal), Schwingklub Zürcher Oberland, konnte mit sechs Siegen überraschend seinen ersten Kategorienseig feiern. Im Schlussgang gab er Mario Zehnder (Wädenswil) im ersten Zusammengreifen mit gekonnter Bodenarbeit das Nachsehen.

 

Dem 18-jährigen Roman Schnurrenberger, der ebenfalls für den Schwingklub Zürcher Oberland antritt, genügte im Endkampf ein Remis gegen den zähen Florian Riget zum Sieg. Die beiden hatten bereits im Startgang die Punkte geteilt.

 

Bei den Jahrgängen 2001/2002 unterlag der Turbenthaler Benjamin Nock (12) Cedric Galli (Schleinikon) im ersten Zug und fiel auf Platz 3a zurück.

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23 Winterthurer am Start

 

Am Sonntag wird in Zürich-Witikon das 71. Zürcher Kantonale Nachwuchsschwingfest ausgetragen. Erwartet werden rund 350 Schwinger aus der Nordostschweiz. Vom Schwingklub Winterthur haben sich 23 Sägemehlathleten angemeldet. Startberechtigt sind die Jahrgänge 1995 bis 2005. Die Wettkämpfe beginnen um 8.15 Uhr – um etwa 17 Uhr werden die Schlussgänge ausgetragen. 

 

 

 

 

Forrers vierter Schwägalp-Triumph

 

Schwägalp. Arnold Forrer gewinnt zum vierten Mal den Schwägalp-Schwinget. Lukas Nigg vom Schwingklub Winterthur kann alle sechs Gänge bestreiten.

 

Im Schlussgang besiegte Arnold Forrer (Stein) Urban Götte, der ebenfalls in Stein wohnt, in der siebten Minute, mit seiner Spezialwaffe, dem Gammen. Unerwartet kam Forrer im Anschwingen mit dem Südwestschweizer Michael Nydegger nicht über einen Gestellten hinaus. <<Da habe ich noch geschlafen>>, meinte Forrer. Danach konnte er sich vier Erfolge in Serie mittels Bestnoten notieren lassen. Im entscheidenden Durchgang um den Einzug in den <<Final>> bodigte der fünffache Eidgenosse und Schwingerkönig von 2001 den Frauenfelder Tobias Krähenbühl souverän. Damit kam er nach 2001, 2004 und 2009 zum vierten Schwägalp-Triumph. Nach dem Schlussgang sagte Forrer: <<Es war speziell gegen meinen Klubkameraden zu schwingen, der derzeit sehr gut in Form ist. Ich musste höllisch auf seinen Fussstich aufpassen>>.

 

Der Nordwestschweizer Gast Bruno Gisler (Rumisberg) wurde seiner Favoritenrolle nicht gerecht: nach dem zweiten Remis im dritten Umgang gegen Raphael Zwyssig (Gais) konnte er schon nicht mehr in den Kampf um den Festsieg mitreden. Zu Beginn trotzte ihm der Appenzeller Michael Bless einen Gestellten ab. Dank drei Siegen und drei Unentschieden holte er sich den letzten Kranz.

 

Niggs sechs Gänge

Lukas Nigg verlor die Startbegegnung gegen Michael Rhyner (Flawil) mit der Note 8,50. Gegen einen weiteren NOS-Kranzer, Ursin Battaglia (Tumegl/Tomils), setzte er sich in der dritten Minute durch. <<Gegen Battaglia siegte ich bis jetzt immer>>, sagte der Winterthurer. Dem Eidgenossen Guido Thürig (Rickenbach LU) vom Nordwestschweizer Schwingerverband musste er sich beugen. Zum dritten Mal - zum zweiten Mal im 2013 - musste Nigg gegen den ehemaligen Handballer, den Gossauer Marcel Oertig, die Punkte teilen. Im Ausstich bekam es der Technische Leiter Jungschwingen des Schwingklubs Winterthur nochmals mit zwei Teilverbandskranzern zu tun: zuerst gabs eine Punkteteilung mit Sandro Bäbler (Jonschwil) - zuletzt musste sich der 29-Jährige Martin Hersche (Appenzell) beugen, der sich überraschend den Kopfschmuck holte. Nach dem Wettkampf gab er zu Protokoll: <<Heute lag einfach nicht mehr drin>>.

 

Das Aus nach vier Gängen

Christoph Odermatt musste im Startgefecht gegen Samuel Dind (Dombresson) eine Niederlage mit der Tiefstnote 8,50 akzeptieren. Problemlos meistere der Sennenschwinger Reto Bleiker (Sargans). Kurz vor dem Mittagessen unterlag der Baumer dem Eidgenossen Michael Nydegger (Oberschrot). Im Gefecht um die Qualifikation für den Ausstich stellte der Zürcher Oberländer mit dem Südwestschweizer Teilverbandskranzer Christoph Overney und so kam für ihn das Aus nach vier Gängen.

 

Der <<Schaffhauser>> Marco Pedrazzi hatte am Ende einen Vollerfolg und drei Verlustpartien auf seinem Konto. Reto Holdener (Schänis) konnte er unter die Verlierer reihen. Im ersten Zusammengreifen brachte er den Eidgenossen Michael Bless an den Rand einer Niederlage - im zweiten Zug unterlag er aber dem Gaiser. Keine Chance liess ihm Roger Erb (Metzerlen). Überraschend zog er gegen den schwächer eingestuften Johann Borcard (Grandvillard) den Kürzeren und musste vorzeitig unter die Dusche.

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Gisler und Forrer Topfavoriten

 

Schwägalp. Am Sonntag wird mit dem Schwägalp-Schwinget das zweitletzte Kranzfest der Saison übers Sägemehl gehen.

 

90 Schwinger aus den Verbänden Nordwest-, Südwest- und Nordostschweiz werden zwei Wochen vor dem absoluten Saisonhöhepunkt, dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF), am Schwägalp-Schwinget um die hochhängenden Kränze kämpfen.

 

Die Topfavoriten

Aus der Nordwestschweiz reisen 15 Athleten an, unter ihnen auch Bruno Gisler (Rumisberg), der kürzlich seinen 30. Geburtstag feiern konnte. Er wird begleitet von den Gebrüdern Guido und Mario Thürig vom Aargauer Schwingerverband. Gisler gewann in dieser Saison das Solothurner „Kantonale“, und auf überzeugende Art und Weise das Innerschweizer Teilverbandsfest und den Weissenstein-Schwinget. Auf dem Weissenstein hatte der 93-fache Kranzer im Anschwingen gegen den Schwingerkönig von 2001, Arnold Forrer (Stein), triumphiert. Forrer schwang an vier Kranzfesten obenauf: an den Teilverbandsfesten der Nordost- und Südwestschweizer sowie am Thurgauer und Appenzeller „Kantonalen“. Einen argen Dämpfer gabs für den 34-Jährigen auf dem Weissenstein, wo er den Heimweg ohne Kranz antreten musste. Auch am Ricken-Schwinget hatte er gegen den Glarner Peter Horner eine nicht erwartete Niederlage einstecken müssen. Trotzdem ist der 117-fache Kranzgewinner zusammen mit Bruno Gisler der absolute Topfavorit auf den Festsieg.

 

Vom Südwestschweizer Verband (15) hat der Eidgenosse Michael Nydegger (Sense) die besten Chancen auf den Kranz.

 

Da die Berner Schwinger dieses Jahr auf der Schwägalp nicht startberechtigt sind, fehlt Vorjahressieger Thomas Zaugg (Eggiwil).

 

Nordostschweizer

Nebst Forrer sind der Appenzeller Michael Bless und die beiden Toggenburger Andy Büsser und Urban Götte am stärksten einzustufen.

 

Vom Zürcher Schwingerverband treten sieben Aktive an. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall (Schulterluxation) des Winterthurers Samir Leuppi vertritt nur noch Lukas Nigg (Winterthur) die Farben des Stadtklubs. Er wird vor dem ESAF in Burgdorf seinen letzten Wettkampf bestreiten und hofft alle sechs Gänge zu machen.

 

Der Walder Fabian Kindlimann vom Schwingklub Zürcher Oberland strebt seinen dritten Bergkranz – den ersten auf der Schwägalp an. Der 22-Jährige führt die Zürcher Schwinger an.

 

Der „Schaffhauser“ Marco Pedrazzi (Trüllikon) geht zusammen mit der Nummer 1 der Schaffhauser, Pascal Gurtner (Schaffhausen), an den Start. Er hofft auf eine geglückte Hauptprobe fürs ESAF.

 

Weiter Infos unter www.schwaegalp-schwinget.ch.