Kindlimanns zweiter Eschenberg-Triumph

 

Rikon. Fabian Kindlimann reicht im Schlussgang des Eschenberg-Schwingets, der in Rikon ausgetragen wurde, gegen Samir Leuppi ein Remis zur Titelverteidigung. Die weiteren Podestplätze belegen Leuppi und Lukas Nigg vom organisierenden Schwingklub Winterthur.

 

Der Bergkranzer Fabian Kindlimann (Wald) startete mit einem schnellen Erfolg über den Winterthurer Lukas Nigg. Nicht den Hauch einer Chance hatten auch Josias Wittwer (Winterthur) und der Ossinger Beda Arztmann. Danach legte Kindlimann Samir Leuppi (Winterthur) ins Sägemehl. <<Ich war überrascht, dass ich Leuppi mit meinem Spezialschwung, dem Kopfzug, besiegen konnte>>, sagte Kindlimann, der sich kurzfristig für einen Start entschieden hatte. Im Gefecht um den Einzug in den Endkampf bodigte der gelernte Landwirt, der im Frühjahr die Handelsschule an der Landwirtschaftlichen Schule Strickhof abgeschlossen hatte und nicht wie gewohnt trainieren konnte, Roman Nägeli (Schönenberg) und hatte 49,75 Punkte. In einem ereignislosen und enttäuschenden <<Final>> konnte sich Kindlimann gegen Samir Leuppi einen Gestellten leisten und triumphierte nach 2012 zum zweiten Mal am Eschenberg-Schwinget. Auch konnte sich der 22-Jährige zum fünften Mal an einem Regionalschwingfest als Sieger feiern lassen. Leuppi war nicht in der Lage den 1,85 Meter grossen und 128 Kilogramm schweren sowie 23-fachen Kranzgewinner in Bedrängnis zu bringen. <<Gegen Ende des Schlussgangs riskierte ich gar nichts mehr>>, meinte Kindlimann, der derzeit als Akkord-Schaler arbeitet und in den letzten Monaten zwölf Kilogramm abgenommen hat. <<Die Arbeit auf dem Bau ist für mich ein sehr gutes Kraft- und Konditionstraining>>. Kindlimanns grosses Saisonziel ist der Kranzgewinn am Eidgenössischen Schwingfest vom 31. August und 1. September in Burgdorf.

 

Leuppis Ehrenplatz

Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur räumte seine drei ersten Gegner, Andreas Gwerder (Hütten), der den Wettkampf wegen einer Verletzung frühzeitig aufgeben musste, Marc Zbinden (Eschlikon) und den Turbenthaler Felix Stahel, problemlos aus dem Weg. Nach der Verlustpartie gegen Kindlimann kam Leuppi im fünften Durchgang zu einer Maximalnote gegen Marco Nägeli (Mettmenstetten). Trotz der <<Finalniederlage>> erreichte er mit 57,50 Punkten den Ehrenplatz. <<Mit meiner Leistung bin ich nicht ganz zufrieden - ich kam mit dem Ziel nach Rikon das Fest zu gewinnen>>, sagte Leuppi. Dazu ergänzte er: <<Morgen werde ich am Glarner-Bündner Schwingfest teilnehmen und möchte den vierten Kranz der Saison holen>>. Zur weiteren Vorbereitung aufs Eidgenössische Schwingfest wird er am 3. und 4. August den Bachtel- und Ricken-Schwinget bestreiten. Zwei Wochen vor dem Saisonhöhepunkt wird Samir Leuppi am Bergkranzfest auf der Schwägalp starten und hofft dann in Burgdorf sich den Eidgenössischen Kranz zu erkämpfen.

 

Nigg auf Platz 3

Lukas Nigg verlor zum Auftakt gegen Kindlimann. <<Gegen ihn war ich chancenlos>>, gab Nigg zu Protokoll. Nach drei Siegen in Folge musste er gegen Felix Stahel die Punkte teilen – mehrmals konnte er ihn in heikle Situationen bringen. <<Gegen Stahel wollte ich unbedingt gewinnen >>. Im Kampf um einen Podestplatz gelang Nigg ein Sieg nach kurzer Kampfzeit gegen den Thurgauer Kranzschwinger Marc Zbinden mittels seiner Spezialwaffe, dem Hüfter. Dank 57,25 Punkten kam Lukas Nigg auf Platz 3. <<Ich ging mit einer Erkältung an den Start und so konnte ich nicht die gewünschte Leistung abrufen>>, sagte er.

 

Arztmann und Wittwer auf den Rängen 4b und 5a

Viermal ging Beda Arztmann als Sieger vom Platz. Gegen Kindlimann und in der Begegnung um den Einzug in den <<Final>> gegen Stefan Bickel (Hochfelden) zog der 18-Jährige den Kürzeren. Im entscheidenden Umgang um die zweite Auszeichnung der Saison und Karriere gab er Andreas Wicki (Steinmaur) das Nachsehen. Letztlich hatte der Turnerschwinger 57,00 Punkte auf seinem Notenblatt und platzierte sich im Rang 4b. <<Mein Ziel – die Auszeichnung – habe ich erreicht>>, meinte Arztmann.

 

Josias Wittwer, der an der ETH Zürich Bauingenieur studiert, und beim Schwingklub Winterthur trainiert, gewann vier Gefechte –  zum Auftakt gegen Marco Nägeli und im fünften Gang gegen Zbinden. Im ersten Zusammengreifen unterlag er Kindlimann, und im Kampf um den Ehrenplatz musste der 19-jährige Kranzschwinger Stefan Bickel einen Gestellten zugestehen. <<Gegen Bickel riskierte ich zu wenig>>, sagte Wittwer, der sich die Auszeichnung im Rang 5a mit 56,75 Punkten ergatterte.

 

Breitenmosers Auszeichnung

Der 20-jährige Simon Breitenmoser, der in Embrach als Landwirt arbeitet, ergatterte sich die Auszeichnung mit 56,00 Zählern. Dies mit drei Siegen, zwei Niederlagen und einem Remis in Durchgang zwei gegen Bickel. <<Mit meiner Leistung bin ich zufrieden>>, sagte Breitenmoser.

 

Felix Stahel, Schwingklub Zürcher Oberland, verpasste mit drei Siegen, zwei Unentschieden und der Niederlage gegen Leuppi die Auszeichnung nur um einen Viertelpunkt.

 

Der Kollbrunner Stefan Schoch unterlag im entscheidenden Gang um die Auszeichnung David Dumelin (Hüttlingen) und verpasste diese um 1,50 Punkte.

 

Genau gleich wie Schoch erging es dem Winterthurer Michael Dolder, der den letzten Gang verlor.

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Winterthurer Sieg durch Läderach

 

Rikon. Am Buebeschwinget Eschenberg, der zusammen mit dem Eschenberg-Schwinget durchgeführt wurde, gewann Pascal Läderach im Jahrgang 1999. Insgesamt erkämpfte sich der Nachwuchs des Schwingklubs Winterthur zehn Auszeichnungen.

 

82 Buben nahmen am Buebeschwinget in Rikon bei der Familie Bieri teil. Dank Daniel Schild (1998, Ottoberg) und André Blaser (2000, Hörhausen) holten sich die Thurgauer zwei der sechs Kategoriensiege. Für die Zürcher Schwinger waren nebst dem Winterthurer Pascal Läderach auch Cedric Galli (2001/2002, Schleinikon), Martin Bachem (2003, Männedorf) und Gian-Maria Odermatt (2004/2005, Uster) siegreich.

 

Zwei Winterthurer im Schlussgang

Beim Jahrgang 1999 kam es im Schlussgang zu einem Winterthurer Duell. Dabei bodigte Pascal Läderach den Humliker Philipp Lehmann nach gut 1:30 Minuten mit Kurz und Nachdrücken. Auf dem Weg in den Schlussgang waren die beiden bereits im fünften Durchgang aufeinander getroffen, wobei sich Lehmann durchsetzen konnte. Pascal Läderach konnte sich mit fünf Siegen und 57,75 Punkten erstmals als Sieger an einem Buebeschwinget ausrufen lassen. Schlussgangverlierer Lehmann wurde mit vier Vollerfolgen, einem Remis und der Niederlage in der Endausmarchung Zweiter.

 

Im Weiteren errang für den Schwingklub Winterthur Lars Urbanitzky und Patrick Rüegg (14, beide Rikon) die Auszeichnung im geteilten fünften Platz.

 

Auszeichnungen im Jahrgang 2003

Andri Anliker (10, Schlatt) holte sich die Auszeichnung mit drei Erfolgen, einem Remis und zwei Niederlagen. Ebenfalls in die auszeichnungsberechtigen Ränge schafften es die beiden Winterthurer Björn Baumgartner und Fabian Plüer.

 

 

Curdin Knöpfel (13, Kleinandelfingen) eroberte sich die Auszeichnung im Rang 5b.

 

Bei den Ältesten, Jahrgang 1998, dominierte Daniel Schild nach Belieben und gewann alle sechs Gänge. Titelverteidiger Christian Lanter (Kollbrunn) holte sich im Rang 7b die letzte Auszeichnung.

 

Erste Auszeichnung

Die erste Auszeichnung überhaupt gabs für den Winterthurer Dario Plüer bei den Jüngsten, Jahrgänge 2004/2005. Plüer ging dreimal als Sieger vom Platz – dreimal musste er sich geschlagen geben (Rang 6).

 

Nock im Schlussgang

Bei den Jahrgängen 2001/2002 unterlag der Turbenthaler Benjamin Nock, Schwingklub Zürcher Oberland, dem Zürcher Unterländer Cedric Galli, der mit dem Punktemaximum von 60,00 überlegener Kategoriensieger wurde.

 

Eine Auszeichnung konnte auch Dario Bosshard (14, Turbenthal) mit nach Hause nehmen.

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Leuppi und Gwerder Topfavoriten

 

Rikon. Am Samstag werden in Rikon der Eschenberg-Schwinget und der Buebeschwinget Eschenberg ausgetragen.

 

Die beiden Feste, die am 20./21. April wegen Neuschnees und schlechten Platzverhältnissen, auf dem Winterthurer Hausberg, Eschenberg, hatten abgesagt werden müssen, finden nun am gleichen Tag statt. Es werden rund 50 Aktivschwinger aus den Verbänden Schaffhausen, Thurgau und Zürich im Tobelhof bei der Familie Bieri in die Hosen steigen.

 

Die Topfavoriten

Nach Papierform sind die beiden NOS-Kranzer Samir Leuppi (Winterthur) und Andreas Gwerder (Hütten) am stärksten einzustufen. Leuppi, der für den organisierenden Schwingklub Winterthur an den Start geht, konnte sich in der laufenden Saison bereits drei Kränze erkämpfen und besitzt insgesamt sechs. Am Nordostschweizer Schwingfest errang der 20-Jährige erstmals den NOS-Kranz. Der 1,94 m grosse und 123 kg schwere Leuppi strebt im Tösstal seinen ersten Triumph bei den Aktiven an. Andreas Gwerder (Hütten), Schwingklub Zürichsee linkes Ufer, holte sich am Appenzeller Kantonal-Schwingfest mit einer guten Leistung den zweiten Kranz im 2013. Zuvor konnte der 25-Jährige nicht seine gewohnte Leistung abrufen, obwohl er am Schaffhauser Kantonalen sich den Kopfschmuck ergatterte. Der 20-fache Kranzschwinger hatte vor drei Jahren den Eschenberg-Schwinget erstmals gewonnen.

 

Dreifache Kranzgewinner

Gemeldet sind auch die dreifachen Kranzgewinner der Saison, die beiden 19-jährigen Marco Nägeli (Mettmenstetten), Schwingklub am Albis, und der Zürcher Oberländer Christoph Odermatt (Bauma). Sie eroberten sich den Zürcher, Schaffhauser und Appenzeller Kranz. Sie werden versuchen in den Kampf um den Siegerpreis, Muni <<Radar>>, einzugreifen.

 

Im Weiteren ist auch der 20-jährige Remo Ackermann (Steg) zu beachten, der sich dieses Jahr zweimal das Eichenlaub aufsetzen lassen konnte.

 

Zwölf Winterthurer

Vom Schwingklub Winterthur haben sich zwölf Athleten angemeldet. Nebst Leuppi ist auch dem Winterthurer Lukas Nigg ein Spitzenplatz zuzutrauen. Der 29-Jährige holte sich den Zürcher Kranz, und an den vier anderen Kranzfesten, an denen er teilnahm, verlor er gegen sehr gute Gegner jeweils das entscheidende Gefecht um den Kranz. Chancen auf die Auszeichnung dürfen sich unter anderem auch die Gebrüder Pascal und Stefan Schoch, die im Tösstal wohnen, ausrechnen.

 

Das Anschwingen beginnt um 12 Uhr.

 

Buebeschwinget Eschenberg

Rund 100 Buben aus den Kantonen Schaffhausen, Thurgau und Zürich sowie sechs Sägemehlathleten des Schwingklubs Aegerital ZG werden am Buebeschwinget Eschenberg antreten, der parallel zum Eschenberg-Schwinget stattfindet. Auch Knaben der Jahrgänge 1998 bis 2005, die keinem Schwingklub angehören, können sich auf dem Festplatz anmelden. Die Wettkämpfe beginnen um 9.45 Uhr.

 

10. Tösstaler Sommernachtsfest

Im Anschluss an die beiden Schwingfeste wird am gleichen Ort das 10. Tösstaler Sommernachtsfest durchgeführt. Der Schwingklub Winterthur betreibt eine Bar.

Forrers 42. Kranzfestsieg in Waldstatt

 

Waldstatt. Im Schlussgang des Appenzeller Kantonal-Schwingfests in Waldstatt siegte Arnold Forrer (Stein), der Schwingerkönig von 2001, gegen Markus Schläpfer (Niederbüren) nach 45 Sekunden mittels Gammen und Bodenarbeit. Die Winterthurer Schwinger blieben ohne Kranzerfolg.

 

Arnold Forrer begann mit einem Plattwurf über die Nummer 1 der Appenzeller, Michael Bless (Gais). Im zweiten Gang hatte Forrer gegen Schlussganggegner Schläpfer ein Unentschieden hinnehmen müssen. Die Kämpfe drei bis fünf konnte der nun 42-fache Kranzfestsieger siegreich gestalten und holte auch seinen 116. Kranz. Markus Schläpfer fiel nach der Niederlage im Endkampf auf Platz 5a zurück.

 

Odermatts dritter Kranz der Saison

Christoph Odermatt (Bauma) vom Schwingklub Zürcher Oberland unterlag im Startduell Curdin Orlik (Landquart) mit der Tiefstnote 8,50. Nach zwei Erfolgen gegen Nichtkranzer verlor er die vierte Begegnung gegen den Eidgenossen Andy Büsser (Ottoberg) und hatte 37,00 Punkte. Im Ausstich liess sich der gelernte Zimmermann nochmals zwei Vollerfolge schreiben und kam auf den letzten kranzberechtigen Rang 7 mit 57,00 Punkten. Zuletzt bodigte der Sennenschwinger Bruno Vestner (Speicherschwendi) und eroberte sich den dritten Kranz in diesem Jahr und den vierten insgesamt.

 

Weitere Zürcher Kopfschmucke

Für den Zürcher Kantonal-Schwingerverband errangen auch Marco Nägeli (Mettmenstetten), Andreas Gwerder (Hütten) und Paul Korrodi (Schönenberg) den Kopfschmuck im letzten Kranzrang.

 

Fritschis 56,50 Punkte

Dem Zürcher Unterländer Reto Fritschi (Rorbas) reichten vier Siege, eine Niederlage gegen Markus Schläpfer im Startgang, und ein Remis nicht zum erhofften Kranzgewinn. Mit 56,50 Punkten verfehlte er diesen um einen halben Punkt im Rang 8b.

 

Nigg verliert gegen Zwyssig

Lukas Nigg vom Schwingklub Winterthur bekam es in der Starbegegnung mit dem 48-fachen Kranzer Peter Bühler (Weesen) zu tun, der auch vier Bergkränze hat, und musste einen Gestellten hinnehmen. Nach einem Vollerfolg stellte Nigg gegen den NOS-Kranzer Martin Knechtle (Ganterschwil). In den nächsten zwei Gefechten liess sich der Technische Leiter Jungschwingen des Schwingklubs Winterthur zwei Vollerfolge notieren. Im Gang um sein neuntes Eichenlaub hatte Nigg gegen einen der besten Appenzeller Schwinger, Raphael Zwyssig (Gais), anzutreten und musste eine Niederlage mit der Tiefstnote einstecken. Am Nordostschweizer Schwingfest war Zwyssig über Thomas Zaugg (Eggiwil), den Schwägalp-Sieger 2012, erfolgreich gewesen. Letztlich platzierte sich der Winterthurer mit 55,75 Punkten im Rang 11c.

 

Beda Artzmann (Ossingen) ging dreimal als Sieger vom Platz - dreimal musste er sich geschlagen geben, so auch im dritten Gang gegen den Kranzer Hansueli Knöpfel (Hundwil). Dank 55,00 Punkten kam er auf Platz 14f.

 

Der Winterthurer Karim Leuppi konnte zwei Gänge für sich entscheiden, viermal zog er den Kürzeren – unter anderem gegen die Teilverbandskranzer Fredi Kohler (Pfäfers) und Martin Knechtle.

 

Lucien Weibel (Winterthur) buchte ebenfalls zwei Siege und verlor vier Gefechte – im dritten Umgang gegen den 40-jährigen Peter Bühler.

Andreas Lanter (Kollbrunn) kam wie Lucien Weibel auf 53,75 Punkte.

 

Vier Niederlagen musste Fabian Schlüchter (Winterthur) akzeptieren.

 

Stahel verliert entscheidenden Gang

Felix Stahel hatte nach fünf Umgängen 47,25 Punkte. Dies nach drei Erfolgen und einem Startremis gegen den Appenzeller Daniel Inauen. Im entscheidenden Gang um den Kranz unterlag der Turbenthaler dem höher eingestuften Andreas Fässler (Appenzell) mit der Minimalnote und erreichte 55,75 Punkte. Den Kranz verfehlte er um 1,25 Zähler.

 

Ein weiterer Zürcher Oberländer, Remo Frauchiger (Bauma), verbuchte drei Vollerfolge, zweimal gabs Remis und gegen den Kranzer Manuel Hofstetter (Gais) war er auf verlorenem Posten.

 

Marco Pedrazzi (Trüllikon) vom Schaffhauser Schwingerverband hatte am Ende drei Siege und drei Taucher. Gegen Tobias Riget (Schänis), Paul Korrodi und im Abschlussgang gegen Beda Coray (Altstätten) musste er sich beugen.

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Schönenberger gewinnt auf dem Hirzel

 

Hirzel. Die Nachwuchsschwinger des Schwingklubs Winterthur erkämpfen sich am Buebeschwinget Hirzel insgesamt sechs Auszeichnungen.

 

Bei den Jahrgängen 2002/2003 konnte sich Leo Schönenberger (Winterthur), Schwingklub Winterthur, mit 58,50 Punkten als Kategoriensieger ausrufen lassen. Im Schlussgang gab er Michael Kälin (Einsiedeln) das Nachsehen. Im fünften Gang hatte der Elfjährige mit Kälins Klubkamerad vom Schwingklub Einsiedeln, Kari Marty (Unteriberg), die Punkte teilen müssen. In den restlichen fünf Partien war Schönenberger siegreich.

 

Ebenfalls mit der Auszeichnung nach Hause fahren konnten die beiden elfjährigen Winterthurer Fabian Plüer und Björn Baumgartner. Sie hatten am Ende je drei Vollerfolge, ein Remis und zwei Verlustpartien auf ihrem Notenblatt. Plüer landete auf Platz 10b und Baumgartner errang die letzte Auszeichnung im Rang 10e.

 

Lanter und Läderach

Bei den Ältesten, Jahrgänge 1998/1999, war der Kollbrunner Christian Lanter (15) dreimal erfolgreich, im vierten Gefecht hatte er gegen den späteren Kategoriensieger, Samuel Düsel (Kirchberg), verloren. Eine vordere Platzierung verpasste er mit zwei Unentschieden im Ausstich (Rang 6b mit 56,25 Zählen).

 

Der 14-jährige Winterthurer Pascal Läderach ging dreimal als Sieger vom Platz, in den Umgängen vier und fünf musste er sich mit Gestellten begnügen und den Startkampf verlor er. Dank 56,00 Punkten errang er eine weitere Auszeichnung – dies im Rang 7b.

 

Nur um einen Viertelpunkt verfehlte Dario Rösli (15, Dägerlen) die Auszeichnung (Rang 8c).

 

Der 14-jährige Humliker Philipp Lehmann kam am Schluss auf 54,50 Punkte - dies bedeutete Rang 12c.

 

Lars Urbanitzky (14, Rikon) platzierte sich auf Platz 14b.

 

Knöpfels 56,50 Punkte

Der Kleinandelfinger Curdin Knöpfel (13) holte sich die hoch hängende Auszeichnung auf dem Hirzel im Rang 6b (Jahrgänge 2000/2001). Vier Gegner konnte er ins Sägemehl betten, in der Startbegegnung musste er untendurch und im dritten Durchgang kam er nicht über einen Gestellten hinaus. Letztlich kam er auf gute 56,50 Punkte.

 

Nocks Auszeichnung

Der Turbenthaler Benjamin Nock (12), Schwingklub Zürcher Oberland, errang die Auszeichnung im Rang 5.

 

Dario Bosshard (14, Turbenthal) fehlte am Ende genau ein Punkt zu den auszeichnungsberechtigen Plätzen.

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Forrer gewinnt zum sechsten Mal das NOS

 

Gais. Arnold Forrer (Stein) siegt im Schlussgang des Nordostschweizer Schwingfests (NOS) in Gais nach 50 Sekunden über den Schaffhauser Pascal Gurtner mit Gammen rechts. Der Winterthurer Samir Leuppi holt sich den ersten NOS-Kranz.

 

Arnold Forrer, der König von 2001 in Nyon, reihte auf dem Weg in den Final unter anderem den Schwägalp-Sieger 2012, Thomas Zaugg (Eggiwil), und einen der besten Nordwestschweizer, Mario Thürig (Möriken), jeweils nach kurzer Gangdauer aus dem Weg. In fünften Durchgang war er schon auf Gurtner getroffen und musste überraschend die Punkte teilen - wobei Gurtner eher mehr vom Gang hatte. Der 34-jährige Käsermeister sicherte sich im Appenzellerland seinen sechsten NOS-Triumph und den 115. Kranz. Pascal Gurtner fiel nach der Finalniederlage auf Platz 5a zurück. Der Turnerschwinger und Nichteidgenosse hatte im dritten Umgang den Innerschweizer Spitzenschwinger Christian Schuler (Rothenthurm) mit Brienzer rückwärts ins Sägemehl gelegt. Schuler hatte nach vier Gängen nur 36,00 Punkte und verfehlte am Ende mit 56,00 Punkten den Kopfschmuck um einen Viertelpunkt. Von den acht Gästeschwingern aus den restlichen vier Teilverbänden errangen nur der Schwyzer Adi Laimbacher (Rang 3) und die Berner Thomas Zaugg und Matthias Siegenthaler (Fankhaus) den Kranz. Dies im letzten Kranzrang mit 56,25 Punkten.

 

Leuppis erster NOS-Kranz

Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur gab in der Startbegegnung Reto Bleiker (Sargans) nach wenigen Sekunden das Nachsehen. Gegen den Matthias Siegenthaler unterlag er in der zweiten Minute. <<Gegen Siegenthaler hatte ich keine Chance>>, sagte er. Vor dem Mittagessen meisterte er den unbequemen und starken Nichtkranzer Dominik Oertig (Uznach) souverän mit der Maximalnote. Mit dem Bergkranzer und 36-fachen Kranzschwinger Urs Abderhalden (Stein), Bruder des dreifachen Schwingerkönigs Jörg Abderhalden, musste der Winterthurer stellen. <<Zweimal war ich sehr nahe am Sieg>>, meinte Leuppi. Nach einem weiteren Erfolg mit der Höchstnote bekam es Leuppi zuletzt mit dem Nichtkranzer Florian Riget (Schänis) zu tun und kam unerwartet nicht über einen Gestellten hinaus. <<Ich ärgere mich sehr, dass ich gegen Riget nicht gewinnen konnte, bin aber froh, dass ich trotzdem den ersten NOS-Kranz holte>>, gab Leuppi zu Protokoll. Dank 56,50 Punkten erkämpfte sich der Sennenschwinger den dritten Kranz der Saison und den sechsten insgesamt sowie den einzigen Kranz für den Zürcher Schwingerverband im Rang 8c. Am 13. Juli wird er am Eschenberg-Schwinget in Rikon an den Start gehen und einen Tag später am Bündner-Glarner Schwingfest.

 

Nigg verliert Gang um den Kranz

Der Winterthurer Lukas Nigg begann mit einem Remis gegen den nun siebenfachen NOS-Kranzer Ruedi Eugster (Quarten). Nach der Niederlage gegen den 19-jährigen Simon Kid (Weesen) liess er sich drei Siege in Folge notieren. Im fünften Gefecht reihte er den ehemaligen Nationalliga-A Handballer Marcel Oertig (Gossau) mit einem schönen Armzug unter die Verlierer. Im Gang um den ersten NOS-Kranz liess ihm der Kranzfestsieger Pascal Hirt (Tschirtschen) keine Chance. Mit 55,50 Punkten verfehlte der Turnerschwinger den Kranz um 0,75 Zähler - dies im Rang 12d.

 

Der 16-jährige Lucien Weibel (Winterthur), der kurzfristig nachgemeldet wurde, konnte bei seiner ersten Teilnahme an einem NOS alle sechs Gänge bestreiten. Einmal ging er als Sieger vom Platz, den Startgang stellte er und viermal zog er den Kürzeren.

 

Karim Leuppi (Winterthur) und Andreas Lanter (Kollbrunn) schieden nach vier Umgängen aus.

Da die Nummer 1 der Zürcher Schwinger, Fabian Kindlimann (Wald), im Kampf um das Eichenlaub mit Lars Geisser (Mörschwil) die Punkte teilen musste, blieb er hinter den Kranzrängen. Die Eidgenossen Adi Laimbacher und Matthias Siegenthaler konnte er mit Unentschieden zurückbinden.

 

Kranz für <<Schaffhauser>>

Seinen ersten NOS-Kranz ergatterte sich der Trülliker Marco Pedrazzi, Schaffhauser Schwingerverband, im Rang 5d mit 57,25 Punkten. Dies mit vier Siegen und zwei Verlustpartien gegen Fredi Kohler (Pfäfers) und den Bündner Pascal Hirt. Im entscheidenden Gefecht bodigte der nun achtfache Kranzer Reto Büsser (Niederwil SG) mit Kurz platt.

 

Alle sechs Gänge

Die weiteren Schwinger aus der Region Roman Schnurrenberger (Sternenberg), Christoph Odermatt (Bauma), Reto Fritschi (Rorbas), Dominik Ott (Trüllikon) und Jürg Fankhauser (Bassersdorf) konnten zwar alles sechs Gänge absolvieren, aber zuletzt nicht in den Kampf um die Kränze eingreifen.

 

Aus nach vier Durchgängen

Für den Waltalinger Michael Bottlang, Felix Stahel (Turbenthal) und Remo Frauchiger (Bauma) kam das Aus bereits nach vier Durchgängen.

 

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