<<Winnetou>> - der Siegerpreis in Wila

 

Wila. An der Munitaufe, die am Samstagnachmittag, 2. November, auf dem Festplatz des 104. Zürcher Kantonal-Schwingfests, das am 11. Mai 2014 in Wila ausgetragen wird, waren rund 80 Besucher dabei. Der Gabenchef und Alt-Nationalrat, der Pfäffiker Robert Keller, sagte unter anderem, dass für die vier Lebendpreise: Muni, Rind und zwei Fohlen, bereits Spender gefunden wurden. <<Wir suchen noch viele Gabenspender, so dass dann alle Schwinger, rund 160, im Gabentempel einen Preis auswählen können>>, sagte Keller. Informationen sind auch auf der Website des Fests, wila2014.ch, abrufbar.

 

OK-Präsident Hans-Peter Meier (Wila) sagte, dass am Freitagabend vor dem Fest, 9. Mai 2014,Toni Vescoli und Les Sauterelles auftreten werden. Im Weiteren gab Meier bekannt, dass für die Zuschauer gedeckte Tribünenplätze angeboten werden. Dies zum ersten Mal an einem Zürcher Kantonal-Schwingfest. Ab Januar 2014 können im Vorverkauf unter www.ticketportal.com für beide Anlässe Eintrittskarten erworben werden.

 

Muni wird getauft


Der Siegerpreis des Schwingfests, ein Muni aus dem Stall des bekannten Züchters Robert Hess (Dürnten), wurde auf den Namen <<Winnetou>> getauft. <<Winnetou>> stammt aus einer bekannten Zuchtfamilie – seine Mutter wurde im Jahr 2008 in Rotholz im Tirol Europameisterin. Der Muni der Rasse Brown-Swiss wird am Festtag gut 750 kg auf die Waage bringen und 18 Monate alt sein. 

An Schluss der geglückten Veranstaltung wurde den Anwesenden ein Apéro offeriert.

 

 

Nigg, Lanter und Schönenberger triumphieren in Töss

 

Winterthur-Töss. Am Klubschwinget des Schwingklubs Winterthur, der im Rahmen des Tössemer Dorffests in Winterthur-Töss durchgeführt wurde, waren zwei Winterthurer und ein Kollbrunner siegreich.

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Der Winterthurer Lukas Nigg, der als absoluter Topfavorit gestartet war, wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann vor 150 Zuschauern mit dem Punktemaximum von 60,00. Im Schlussgang gab der 30-Jährige dem zehn Jahre jüngeren Andreas Keller (Pfäffikon) nach 4:28 Minuten mittels Brienzer vorwärts das Nachsehen und siegte nach 2007 in Wiesendangen zum zweiten Mal an einem Klubschwinget des Schwingklubs Winterthur. <<Zuerst liess ich Keller <anrennen>, im Training konnte ich ihn schon mehrmals mit Brienzer vorwärts besiegen - ich wartete auf einen günstigen Moment >>, sagte Nigg. Zum Auftakt gelang ihm ein Sieg in der dritten Minute gegen den Kollbrunner Stefan Schoch. Auf dem weiteren Weg in den Endkampf meisterte er auch seine restlichen Gegner sicher, ohne überhaupt einmal ernsthaft in Bedrängnis zu kommen. Im Gefecht um den Einzug in den <<Final>> bodigte der Turnerschwinger den talentierten Lucien Weibel (16, Winterthur). <<Anfang November werde ich wieder mit dem Schwingtraining beginnen. Nächstes Jahr möchte ich am Zürcher Kantonal-Schwingfest vom 11. Mai in Wila eine gute Leistung zeigen und mein Ziel ist es mindestens zwei Kränze zu erkämpfen, darunter erstmals den NOS-Kranz>>, meinte Nigg, der derzeit acht Kantonal-Kränze besitzt. Der Unterlegene der Endausmarchung, Andreas Keller, platzierte sich mit 58,25 Punkten auf dem Ehrenplatz. <<Mit Nigg hat der Stärkere gewonnen>>, sagte Keller. Im fünften Umgang reihte er den Kollbrunner Philipp Nüssli souverän unter die Verlierer. <<Mit meiner Leistung bin ich insgesamt zufrieden>>, gab Andres Keller zu Protokoll, der nach einer schweren Knieverletzung zum Saisonabschluss der Freiluftsaison erst seinen zweiten Wettkampf bestritt. Mit 57,00 Punkten konnte der 18-jährige Winterthurer Karim Leuppi auch noch aufs Podest steigen. Karim Leuppis Bruder, Samir Leuppi, der auch in Winterthur wohnt, konnte seinen Vorjahressieg nicht verteidigen. Er wurde am 25. September in Winterthur erfolgreich an der linken Schulter operiert. Dies nachdem er sich die Schulter am Ricken-Schwinget und am Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf (erster Gang) zweimal ausgerenkt hatte. <<Mein Arzt, Daniel Kessler, sagte mir, dass ich sechs bis acht Monate nicht schwingen könne. Darum werde ich im Jahr 2014 an keinen Schwingfesten teilnehmen können>>, sagte Leuppi.

 

Vier Siege und zwei Remis

Bei den Nachwuchsschwingern der Jahrgänge 1998 bis 2001 schwang der Kollbrunner Christian Lanter obenauf. Im Schlussgang traf der 15-Jährige auf den gleichaltrigen Dario Rösli (Dägerlen) und siegte kurz nach Ablauf der vierten Minute am Boden. Die beiden hatten im Startgang nach vier Minuten die Punkte geteilt. Nachdem Lanter auch im zweiten Durchgang mit dem um ein Jahr jüngeren Winterthurer Pascal Läderach nicht über ein Remis hinausgekommen war, besiegte er seine restlichen Gegner. Dario Rösli musste am Ende den zweiten Platz mit dem Winterthurer Severin Zehnder teilen. Die beiden 15-Jährigen kamen auf 56,75 Zähler. Dritter wurde Lars Urbanitzky (Rikon).

 

Fünf Vollerfolge und ein Gestellter

Leo Schönenberger triumphierte bei den Jüngsten, Jahrgänge 2002 bis 2006, dank fünf Vollerfolgen und einem Gestellten in Durchgang zwei gegen seinen späteren Schlussganggegner, Andri Anliker (Schlatt). Im Endkampf bezwang der elfjährige Schönenberger den zehenjährigen Anliker nach 4:31 Minuten mit einem schönen Hüfter und Nachdrücken. Letztlich hatte der Winterthurer 58,25 Punkte auf seinem Konto. Der Verlierer des Endkampfs, Andri Anliker, klassierte sich auf Platz 3. Den Ehrenplatz belegte der zehnjährige Winterthurer Fabian Plüer, der am Schluss mit 57,25 Punkten einen Viertelpunkt mehr als Anliker auf seinem Notenblatt hatte. (tre)

 

Ranglisten

Aktive (12 Teilnehmer, 150 Zuschauer): 1. Lukas Nigg (Winterthur) 60,00. 2. Andreas Keller (Pfäffikon) 58,25. 3. Karim Leuppi (Winterthur) 57,00. 4. Stefan Schoch (Kollbrunn) 56,25. 5. Lucien Weibel (Winterthur) 55,75. 6. Philipp Nüssli (Kollbrunn) und Michael Hari (Winterthur), je 55,50. 7. Beda Arztmann (Ossingen) 54,75. 8. Pascal Schoch (Rikon) und Andreas Lanter (Kollbrunn), je 54,25. 9. Dominik Steiner (Winterthur) 52,50. 10. Fabian Schlüchter (Winterthur) 51,00.

 

Jahrgänge 1998 bis 2001 (11): 1. Christian Lanter (Kollbrunn) 57,25. 2. Dario Rösli (Dägerlen) und Severin Zehnder (Winterthur), je 56,75. 3. Lars Urbanitzky (Rikon) 55,75. 4. Curdin Knöpfel (Kleinandelfingen) 55,50. 5. Xeno Hürlimann (Kleinandelfingen) 55,25. 6. Pascal Läderach (Winterthur) und Philipp Lehmann (Humlikon), je 54,50. 7. David Scheuch (Seuzach) 54,25. 8. Lars Hagen (Winterthur) 52,50. 9. Moritz Hürlimann (Kleinandelfingen) 51,00.

 

Jahrgänge 2002 bis 2006 (11): 1. Leo Schönenberger (Winterthur) 58,25. 2. Fabian Plüer (Winterthur) 57,25. 3. Andri Anliker (Schlatt) 57,00. 4. Adrian Roost (Oberwil) und Silvan Rechsteiner (Schlatt), je 55,50. 5. Lars Werren (Winterthur) 55,25. 6. Björn Baumgartner (Winterthur) 55,00. 7. Dario Plüer (Winterthur) und Nino Anliker (Schlatt), je 54,00. 8. Aron Altherr (Winterthur) 53,75. 9. Sven Baumgartner (Winterthur) 51,00.

Schwinger am Tössemer Dorffest

 

Am Samstag, 28. September, wird im Rahmen des Tössemer Dorffests der Klubschwinget des Schwingklubs Winterthur durchgeführt.

 

Winterthur-Töss. Bei den Aktiven geht der Winterthurer Lukas Nigg als Topfavorit an den Start. Samir Leuppi (Winterthur) kann wegen einer Schulterverletzung seinen Titel nicht verteidigen.

 

Knaben und Jugendliche willkommen

Nebst den Aktivschwingern steigen auch die Nachwuchsschwinger in die Hosen. Interessierte Knaben und Jugendliche der Jahrgänge 1998 bis 2005, die den Schwingsport kennen lernen möchten, sind herzlich willkommen. Sie können sich auf dem Wettkampfplatz in Winterthur-Töss, ab 13:30 Uhr, anmelden.

 

Für das leibliche Wohl sorgt eine leistungsfähige Festwirtschaft.

 

Die Wettkämpfe beginnen um 14 Uhr. Die Schlussgänge werden voraussichtlich um etwa 17:30 Uhr übers Sägemehl gehen.

13 Teilnehmer am Schwinger-Schnuppertag

 

Winterthur. Am Samstagmorgen, 7. September 2013, wurde zum fünften Mal in der ganzen Schweiz ein Schwinger-Schnuppertag durchgeführt. In der Schwinghalle des Schwingklubs Winterthur, Sportpark Deutweg, Winterthur, stiegen 13 Buben erstmals in die Hosen. Den Knaben standen fachkundige Betreuer zur Seite. Nach einem Einlaufen wurden den Anwesenden die ersten Schwünge gezeigt, die sie dann üben konnten. Das Gelernte konnte später beim wettkampfmässigen Schwingen angewendet werden. Insgesamt dauerte das Training zwei Stunden.

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Interessiert?

Wer nicht am Schnuppertraining teilnehmen konnte, aber trotzdem Schwinger werden möchte, kann sich jeweils am Mittwoch, 18.30 Uhr, in der Schwinghalle des Schwingklubs Winterthur einfinden. Gerne erteilt auch der Technische Leiter Jungschwingen des Klubs, Lukas Nigg, Natel 079 466 28 78, weitere Auskünfte.

 

 

 

Odermatt kämpft um den Kranz – Nigg absolviert sechs Gänge

 

Burgdorf. Christoph Odermatt verliert den Gang um den Kranz. Lukas Nigg vom Schwingklub Winterthur scheidet nach sechs Gängen aus. Fabian Kindlimann holte für den Zürcher Verband einen Kranz.

 

Eine Topleistung zeigte Christoph Odermatt (Bauma), der mit einem Sieg im dritten Zug über Remo Zürcher (Rüedisbach), mit seinem Paradeschwung, dem Kurzzug, den Wettkampf begann. Gegen Elias Kempf (Seedorf) musste er in der dritten Minute eine Niederlage akzeptieren – in der vierten Minute unterlag er dem defensiv starken und unbequemen Andreas Henzer (Schönenbuch) vom Nordwestschweizer Schwingerverband. Odermatt, der am 22. Januar 19 Jahre alt geworden ist, bettete Manuel Egli (Steinhuserberg) nach rund fünf Minuten ins Sägemehl und hatte am Samstagabend 36,75 Punkte. In Durchgang fünf war der gross gewachsene Athlet vom Schwingklub Zürcher Oberland gegen den 35-jährigen Eidgenossen und Bergkranzfestsieger, Edi Kündig (Ibach), chancenlos und verlor im ersten Zusammengreifen. <<Gegen ihn hatte ich mir mehr ausgerechnet, weil er gestern gegen Reto Holdener verloren hatte - Holdener konnte ich schon mehrmals bezwingen>>, meinte Odermatt Mit einem herrlichen Kurz bodigte er Marcel Bieri (Edlibach). <<Bieri ist ein unangenehmer Gegner, weil er defensiv ans Werk geht>>, sagte Odermatt. Dem zweifachen Kranzfestsieger der Saison, Pascal Piemontesi (Aubonne), gab er mit einem perfekten Hüfter überraschend das Nachsehen. Im Gefecht um den Kranz wurde er mit dem nun zweifachen Eidgenossen, Simon Anderegg (Unterbach), eingeteilt und musste sich dem Topschwinger nach wenigen Sekunden beugen. <<Ich hätte nie gedacht, dass ich um den Kranz schwingen könnte>>, sagte ein sehr zufriedener Odermatt. Dank 73,50 Punkten erreichte er Platz 17c.

 

Kindlimanns Kranz

Der Walder Fabian Kindlimann, Klubkamerad von Odermatt, holt sich den ersten Eidgenössischen Kranz. Nachdem der 22-Jährige in der zu Ende gehenden Saison nur zwei Kopfschmucke holte, konnte dies nicht erwartet werden. Der gelernte Landwirt konnte vier Gegner besiegen und viermal stellte er. Ausschlaggebend waren seine Erfolge in den Gängen sechs und sieben über Edi Kündig und Andreas Henzer. Im Abschlussgang reichte dem Sennenschwinger ein Remis mit Bernhard Kämpf (Sigriswil), der im vierten Gang den von König von 2001, Arnold Forrer (Stein), besiegt hatte, und ergatterte sich für den Zürcher Schwingerverband einen Kranz.

 

Niggs sechs Gänge

Lukas Nigg vom Schwingklub Winterthur teilte in der Startpartie mit dem Emmentaler Jonas Michel nach sechs Minuten Gangdauer die Punkte. <<Gegen Michel hätte ich unbedingt gewinnen wollen. Seinem Gesichtsausdruck konnte ich entnehmen, dass er sehr nervös war>>, gab Nigg zu Protokoll. Gegen Florian Hofmann, der 2009 nach Norwegen ausgewandert ist und als Auslandschweizer an den Start gehen konnte, siegte er in der dritten Minute mit der Höchstnote 10,00. Der <<Norweger>> hatte sich im Bernbiet insgesamt drei Kopfschmucke erkämpft, darunter ein Teilverbandskranz. Am Samstagnachmittag nach mit Mittagessen unterlag er dem Teilverbandskranzer Florian Hasler (Wangen) im zweiten Zusammengreifen. Im vierten Gefecht bekam es Lukas Nigg mit dem vierfachen Kantonalkranzer Pirmin Egli (Wolhusen) zu tun und verlor wenige Sekunden vor Gangende etwas unglücklich. <<Egli überdrehte mich in einer unübersichtlichen Situation am Boden auf den Rücken>>, sagte Nigg. Am Sonntagmorgen kam es zur Begegnung mit Thomas Hurschler (Grafenort), der im Jahr 2009 am Bergkranzfest auf dem Stoss im Schlussgang gestanden war: Nigg hatte keine Chance und stand nach kurzer Kampfzeit auf verlorenem Posten. Dazu meinte der Winterthurer: <<Hurschler war zu stark für mich>>. Im sechsten Umgang tauchte er noch einmal. Kurt Fankhauser (Trubschachen) reihte ihn unter die Verlierer. <<Im ersten Gang hatte ich mir eine Sehnenüberdehnung im Leistenbereich zugezogen, die mich stark behinderte und vom Physiotherapeuten des Nordostschweizer Schwingerverbandes behandelt worden war, was aber nicht viel nützte>>, sagte er. Dazu ergänzte Nigg: <<Ich bin zufrieden – mein Ziel habe ich erreicht>>. Letztlich kam er mit 53,00 Punkten auf Platz 33h.

 

Schulter ausgerenkt

Samir Leuppi siegte zwar im ersten Gang über Jean-Philippe Kläy (Tramelan), er renkte sich aber nach dem Ricken-Schwinget vom 4. August zum zweiten Mal die linke Schulter aus. Nachdem die Schulter vom Platzarzt wieder eingerenkt wurde, stieg der Winterthurer nochmals in den <<Ring>> und konnte Kläy sofort mit Kurz und Nachdrücken unter die Verlierer reihen. Den Wettkampf musste er aber aufgeben. <<Jetzt ist es noch schlimmer als vorher, ich werde die Schulter so schnell als möglich operieren lassen>>, sagte Leuppi. Das heisst, dass er voraussichtlich ein halbes Jahr nicht schwingen kann. <<Nach der Operation werde ich so rasch als möglich mit Physiotherapie und Krafttraining beginnen>>, meinte ein enttäuschter Leuppi.

 

Das Aus nach vier Gängen

Der Trülliker Marco Pedrazzi, Schaffhauser Schwingerverband, schied mit einem Sieg und drei Niederlagen nach vier Durchgängen vorzeitig aus. Zum Auftakt bodigte er eher unerwartet, einen der besten Südwestschweizer, Stefan Tschachtli (Kerzers), mit seinem Spezial, dem Kurz. Dem Innerschweizer Bergkranzer Lutz Scheuber (Büren) und dem Eidgenossen Adi Laimbacher (Schwyz) musste er sich jeweils nach kurzer Gangdauer geschlagen geben. Gegen den mehrfachen Eidgenossen Laimbacher griff er keck an – dieser konterte aber sofort. Im Kampf um die Qualifikation um den ersten Ausstich verlor er gegen höher eingestuften Pascal Piemontesi mit der Tiefstnote 8,50. Pedrazzi kam auf 35,50 Punkte.

 

Reto Fritschi (Rorbas) stellte mit Marc Stoffel (Allschwil) und Rolf Kropf (Sense) und bekam beide Mal die Normalnote für einen Gestellten, die Note 8,75. Verlustpartien fing der 34-Jährige gegen den gleich eingestuften (Teilverbandskranzer) Elias Kempf und im entscheidenden Durchgang gegen Michi Briker (Sisikon) ein und kam auf eine Punktezahl von 34,50. Somit kam für den Zürcher Unterländer das Aus bereits nach vier Umgängen.

 

2,77 m für Waldvogel

Beim Wettkampf mit dem 83,5 schweren Unspunnenstein kam Bernhard Waldvogel (Wila) auf eine Weite von 2,77 m – drei cm weniger als vor drei Jahren am ESAF in Frauenfeld. Waldvogel kam auf Rang 23.

 

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Der erste Gang

 

Burgdorf. Am ESAF in Burgdorf bekommt es die Nummer 1 des Schwingklubs Winterthur, Samir Leuppi (Winterthur), im Anschwingen mit Jean-Philippe Kläy (Tramelan) zu tun. Der 33-jährige Bern-Jurassier, der 1,99 m gross und 115 kg schwer ist, hat sich in dieser Saison zwei Kränze erkämpft und hat insgesamt 26 - davon je zwei Berg- und zwei Teilverbandskränze.

 

Der zweite Teilnehmer des Schwingklubs Winterthur, der Winterthurer Lukas Nigg, wird auf den 23-jährigen Berner Jonas Michel (Schafhausen) treffen, der sich am Emmentalischen Schwingfest in Trub den dritten Kranz der Karriere holte. Wie Leuppi hat auch Nigg eine lösbare Aufgabe erhalten.

 

Der Technische Leiter des Eidgenössischen Schwingerverbandes, Werner Jakob, hat dem Rorbaser Reto Fritschi, Schwingklub Zürcher Unterland, den elffachen ISV-Kranzer Elias Kempf (Seedorf) zugeteilt. Der 26-jährige Urner hat sich in dieser Saison drei Kopfschmucke ergattert.

 

Der Zürcher Oberländer Christoph Odermatt (Bauma) wird auf einen der jüngsten Teilnehmer treffen, den 17-jährigen Remo Zürcher (Rüedisbach), der sich am „Oberaargauischen“ und Oberländischen Schwingfest die beiden ersten Kopfschmucke der Laufbahn erkämpfte.

 

Der „Schaffhauser“ Marco Pedrazzi (Trüllikon) steigt zum Auftakt mit dem 32-jährigen Stefan Tschachtli (Kerzers) in die Hosen. Der vierfache Teilverbandskranzer konnte am Nordostschweizer Schwingfest als Gastschwinger für den Südwestschweizer Verband antreten. Der 23-fache Kranzer errang 2013 zweimal Eichenlaub.