16-Jähriger gewinnt den Bruederschwinget – vier Auszeichnungen

 

Bachenbülach. Samuel Giger (Ottoberg) setzte sich im Schlussgang des Bruederschwingets ob Bachenbülach gegen seinen Klubkollegen vom Schwingklub Ottoberg, Michael Steiner (Amlikon-Bissegg), nach 3:13 Minuten mit Kurz und Nachdrücken durch. Die Schwinger des Schwingklubs Winterthur errangen vier Auszeichnungen.

 

Samuel Giger dominierte den Bruederschwinget nach Belieben und gewann alle seine sechs Gänge, davon fünf mit der Bestnote 10,00. Im fünften Durchgang besiegte Giger, der einen Kranz besitzt, den Bergkranzer Tobias Krähenbühl (Frauenfeld) mit der Maximalnote. Der 16-Jährige holte sich in seiner ersten Saison bei den Aktiven nach dem Rheintal-Oberländischen Verbandsschwingfest bereits seinen zweiten Festsieg. Schlussgangverlierer Steiner, der einen NOS-Kranz hat, hatte seine ersten fünf Gänge jeweils mit der Note 9,75 gewonnen und kam letztlich als Dritter auch noch aufs Podest.

 

Vier Auszeichnungen

Gleich vier Auszeichnungen errangen die Schwinger des Schwingklubs Winterthur. Lukas Nigg hatte am Schluss 55,75 Punkte. Dies mit drei Vollerfolgen und drei Niederlagen gegen den Berner Gast und Teilverbandskranzer Adrian Meuter (Vinelz), Michael Steiner und Tobias Krähenbühl. Nigg bestritt auch noch einen Zusatzgang, den er siegreich gestalten konnte. Letztlich kam der Winterthurer auf Rang 10c mit 55,75 Punkten.

 

Andreas Keller liess sich drei Vollerfolge notieren und dreimal ging der Pfäffiker vor 1‘600 Zuschauern als Verlierer vom Platz. Im Gang um einen vorderen Platz unterlag der Turnerschwinger dem Urnäscher Roman Kuhn mit der Note 8,75 (Rang 11c mit 55,50 Punkten).

 

Der Kollbrunner Philipp Nüssli, der sich am Zürcher Kantonal-Schwingfest in Wila seinen ersten Kranz erkämpfte, gewann dreimal. Im Startgang musste er sich erwartungsgemäss dem späteren Festsieger, Samuel Giger, beugen. Unerwartet kam vor allem Nüsslis Niederlage gegen den 16-jährigen Roman Bickel (Hochfelden) – zuletzt musste er sich einem weiteren Nichtkranzer geschlagen geben, Lukas Krähenbühl (Matzingen), der aber am Abend ein gutes Notenblatt vorweisen konnte.

 

Michi Hari (Winterthur) ergatterte sich seine erste Auszeichnung seiner Karriere auf Platz 12c – dies mit 55,25 Zählern. Im vierten Umgang stellte er mit dem Kranzschwinger Roman Kuhn. Und im sechsten Gang genügte ihm ein Gestellter gegen Dominic Keller (Braunau) vom Thurgauer Schwingerverband.

 

Auszeichnung um einen Viertelpunkt verfehlt

Nur um einen Viertelpunkt verfehlte der Ossinger Beda Arztmann seine zweite Auszeichnung der Laufbahn. Dies mit je zwei Siegen, Remis und Niederlagen. Nach zwei Erfolgen verlor er gegen Giger im dritten Umgang der Minimalnote.

 

Alwin Buff (Oetwil an der Limmat) siegte zum Auftakt und verlor die restlichen fünf Gefechte.

 

Fankhausers 56,50 Punkte

Jürg Fankhauser vom organisierenden Schwingklub Zürcher Unterland liess sich vier Vollerfolge notieren. Gegen die beiden Thurgauer Teilverbandskranzer Tobias Krähenbühl und Domenic Schneider musste er untendurch. Letztlich landete der Bassersdorfer mit dem Punktetotal von 56,50 auf Platz 7a.

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Böschs dritter Kranzfestsieg der Saison

 

Linthal. Im Schlussgang des Glarner-Bündner Schwingfests in Linthal besiegte der Sirnacher Daniel Bösch nach nur 15 Sekunden, seinen St. Galler Verbandskameraden vom Schwingerverband Rapperswil, Martin Glaus (Schänis) mit einem Lätz.

 

Der für den Schwingklub Kirchberg SG antretende Unspunnen-Sieger Daniel Bösch begann mit einem Remis gegen den Schwyzer Eidgenossen Bruno Nötzli (Pfäffikon), doch dann konnte er sich lauter Siegeskreuzlein notieren lassen – im Gefecht um den Einzug in den Endkampf gegen Peter Horner (Glarus). Somit gewann der 26-Jährige das dritte Kranzfest im 2014 – ebenfalls siegte Bösch zum dritten Mal am Glarner-Bündner Schwingfest. Der Verlierer der Endausmarchung, Martin Glaus, der wie Bösch 2013 einen Kreuzbandriss erlitten hatte und in diesem Jahr sein Comeback gab, fiel auf Platz 5a zurück.

 

Ackermanns Kranz

Als einziger Zürcher Schwinger konnte sich Remo Ackermann (Steg) unter die Kranzgewinner reihen. Dies mit vier Siegen, einem Remis im Startgang gegen den 18-jährigen Christian Bernold (Walenstadt), und der Niederlage im zweiten Umgang gegen den nach Papierform höher eingestuften Tobias Riget (Schänis). Im Gang um den Kranz bodigte Ackermann den Nichtkranzer Martin Dobler (Flawil) mit der Note 9,75 und kam auf 56,75 Punkte, was Rang 6c bedeutete.

 

Ackermanns Klubkamerad vom Schwingklub Zürcher Oberland, der Eidgenosse Fabian Kindlimann verfehlte die Kranzränge um einen halben Punkt. Nach der Niederlage im fünften Durchgang gegen den NOS-Kranzer Fredi Kohler (Pfäfers) konnte er zuletzt mit Edi Bernold (Walenstadt) nicht mehr um den Kranz schwingen. Nach dem siegreich gestalteten Gang kam er auf 56,00 Punkte.

 

Die Winterthurer

Als bester Athlet des Schwingklubs Winterthur klassierte sich der Winterthurer Lucien Weibel mit zwei Siegen, einem Remis im letzten Umgang und drei Niederlagen in den Gängen zwei bis vier auf Platz 15k. In Durchgang zwei unterlag der 17-Jährige dem St. Galler Kranzschwinger Christian Scherer. Letztlich hatte der Turnerschwinger 54,25 Punkte auf seinem Notenblatt.

 

Christian Lanter (Kollbrunn) ging in zwei Begegnungen als Sieger vom Platz – viermal zog er den Kürzeren (Rang 16j).

 

Der dritte Teilnehmer des Schwingklubs Winterthur, der Winterthurer Georg Hirsiger, konnte einen Sieg verbuchen, dazu kamen zwei Remis und drei Verlustpartien.

 

Die Zürcher Oberländer

Der Baumer Martin Odermatt, Schwingklub Zürcher Oberland, musste gegen die beiden in Goldingen wohnhaften Pirmin Jud und Adrian Oertig, jeweils mit der Note 8,50, untendurch. Gegen den NOS-Kranzer Edi Bernold stellte er im fünften Durchgang, dazu kamen drei Siege. Mit 55,25 Punkten verpasste Odermatt den Kranz um 1,25 Zähler im Rang 11c.

 

Felix Stahel (Turbenthal) hatte nach vier Umgängen zwei Siege und gestellte Gänge. Im Ausstich liess ihm im fünften Gang der Eidgenosse Bruno Nötzli keine Chance – zuletzt musste sich der Landwirt Christian Bernold geschlagen geben und kam auf die Punktezahl 54,25.

 

 

 

Die <<Schaffhauser>>

Zwei Siege, ein Remis und drei Niederlagen standen letztlich auf dem Notenblatt von Jeremy Vollenweider (Marthalen). Niederlagen musste er gegen die drei Kranzschwinger Beat Bernold (Walenstadt), Christian Scherer und Tobias Riget hinnehmen.

 

Ein weiterer <<Schaffhauser>>, Patrick Bürgler (Ellikon am Rhein), gewann zweimal und in vier Begegnungen tauchte er.

 

Einmal erfolgreich war Christian Rentsch (Adlikon bei Andelfingen), einmal gabs ein Unentschieden und vier Gänge verlor der 16-Jährige – im vierten Umgang gegen den Glarner Kranzer Reto Landolt.

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Lanter im Schlussgang und insgesamt neun Zweige

 

Eschenbach. AmSt. Galler Kantonalen Nachwuchsschwingfest in Eschenbach nahmen 350 Nachwuchsschwinger teil – der Nachwuchs des Schwingklubs Winterthur holte sich neun Zweige.

 

Bei den Jahrgängen 1998/1999 unterlag der Kollbrunner Christian Lanter im Schlussgang nach 36 Sekunden Daniel Schild (Ottoberg). Auf dem Weg in den Endkampf bodigte Lanter seine ersten vier Gegner und hatte 39,75 Punkte. Im fünften Durchgang reichte ihm gegen Samuel Düsel (Kirchberg SG) ein Unentschieden. Nach der Niederlage in der Endausmarchung fiel der 16-Jährige auf Platz 5 zurück – dies mit 57,50 Punkten

 

Lehmann und Läderach

Der 15-jährige Philipp Läderach (Humlikon) konnte sich vier Siegeskreuzlein notieren lassen – den dritten Gang stellte er und im vierten Gefecht musste er eine Niederlage hinnehmen. Im letzten Umgang bodigte der Weinländer Michael Bernold (Walenstadt) mit der Höchstnote 10,00 und kam auf Rang 8 mit guten 56,75 Zählern.

 

Der Winterthurer Pascal Läderach, der gleich alt ist wie Lehmann, verzeichnete nach drei Gängen ebenso viele Erfolge und 29,75 Punkte. Doch am Nachmittag musste der Sennenschwinger drei Niederlagen in Serie akzeptieren – dennoch eroberte er sich im letzten zweigberechtigen Rang 13 ein weiteres Eichenlaub.

 

Patrick Rüegg (15, Rikon) verlor den entscheidenden Kampf um den Zweig und verfehlte diesen um einen Punkt im Rang 17e.

 

Hugener, Fehr, Hürlimann und Knöpfel

Adrian Hugener (Embrach), der seine erste Saison bestreitet, eroberte sich bei den Jahrgängen 2000/2001 bereits den ersten Zweig. Dies mit vier Siegen, einer Niederlage und einem Remis zum Auftakt. Der 14-Jährige landete letztlich dank 56,75 Punkten auf Platz 8a.

 

Dario Fehr, der vom Appenzellerland nach Elgg gezügelt hat, liess sich vier Vollerfolge schreiben und zweimal zog er den Kürzeren. Dies er ergab Rang 10b.

 

In der gleichen Kategorie, Jahrgänge 2000/2001, erreichten auch die beiden Kleinandelfinger Xeno Hürlimann und Curdin Knöpfel die Zweigränge. Hürlimann konnte drei Erfolge verbuchen, im letzten Kampf gabs ein Remis und zweimal stand er auf verlorenem Posten (13b). Curdin Knöpfel konnte den Startgang für sich entscheiden – dann verlor er die Gänge zwei bis vier. Dank den beiden Vollerfolgen im Ausstich kam er auf das Punktetotal von 55,50.

 

Der Winterthurer Lars Hagen verfehlte den Zweig mit zwei Siegen und vier Verlustpartien deutlich.

 

Anliker und Plüer

Vier Siege und zwei Niederlagen hatte der Schlatter Andri Anliker am Abend auf seinem Konto. Dem Elfjährigen gelangen vier Plattwürfe und zweimal musste er Niederlagen mit der Note 8,50 einstecken. Mit 57,00 Punkten kam er auf Rang 7b.

 

Fabian Plüer (11, Winterthur) gewann auch vier Gänge und verlor zwei Begegnungen. Dank 56,75 Zählern konnte auch er sich unter die glücklichen Zweiggewinner einreihen – dies vor 1000 Zuschauern.

 

Dem Winterthurer Björn Baumgartner (11), der in der gleichen Kategorie, Jahrgänge 2002/2003, wie Anliker und Plüer an den Start ging, fehlte schliesslich nur ein Viertelpunkt zum Zweiggewinn. Zum Verhängnis wurde ihm unter anderem auch die Tiefstnote für die Verlustpartie im sechsten Gang.

 

Der zwölfjährige Leo Schönenberger (12, Winterthur) hatte im sechsten Durchgang gegen Tobias Fässler (Engi GL) das Nachsehen und blieb genau einen Punkt hinter den Zweigplätzen.

 

Bei den Jüngsten, Jahrgänge 2004 – 2006, verpasste der Winterthurer Dario Plüer den Zweig im Rang 13f nur um einen Viertelpunkt.

 

Nino Anliker (Schlatt) konnte zwar alle sechs Gänge bestreiten – musste sich aber mit einem hinteren Rang zufrieden geben.

 

Der Winterthurer Sven Baumgartner verfehlte den Ausstich mit vier Tauchern.

 

Bosshards Eichenlaub

Der Turbenthaler Dario Bosshard, Mitglied des Schwingklubs Zürcher Oberland, ging viermal als Sieger vom Platz, dazu kamen zwei Niederlagen. Somit erkämpfte sich der 15-Jährige den Zweig im Rang 10 mit 56,25 Punkten.

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Kindlimann gewinnt auf dem Pfannenstiel

 

Pfannenstiel ob Meilen. Da im Schlussgang des Pfannenstiel-Schwingets ob Meilen der Thurgauer Eidgenosse Stefan Burkhalter und Tobias Riget (Schänis) nicht über einen Gestellten hinaus kamen, konnte sich der Zürcher Oberländer Eidgenosse Fabian Kindlimann (Wald) als lachender Dritter als Festsieger feiern lassen.

 

Fabian Kindlimann startete mit einer Niederlage mit der Minimalnote gegen den Miteidgenossen aus dem Kanton Schwyz, Reto Nötzli (Pfäffikon). Doch dann liess er nichts mehr anbrennen und gewann die Gänge zwei bis sechs, allerdings gegen nicht allzu starke Gegner. Zuletzt bodigte der 23-Jährige den mehrfachen Teilverbandskranzer Remo Büchler (Schänis) mit der Bestnote und hatte somit letztlich mit 58,00 Punkten einen Viertelpunkt mehr auf dem Konto als Schlussgangteilnehmer Stefan Burkhalter (Homburg), der den Ehrenplatz mit Nötzli teilen musste. Der zweite Schlussgangteilnehmer, Tobias Riget, landete auf Platz 3a mit 57,25 Punkten.

 

Weibel 0,25 Punkte hinter der Auszeichnung


Der 17-jährige Winterthurer Lucien Weibel verfehlte die Auszeichnung nur gerade um 0,25 Punkte. Dies mit je drei Siegen und Niederlagen. Zuletzt bezwang der Turnerschwinger Roger Burkhard vom Schwingklub Zürich mit der Maximalnote 10,00. Dank der Punktezahl von 55,50 erreichte er Platz 10g.

 

Lukas Nigg bekam es in der Startbegegnung mit dem späteren Schlussgangteilnehmer Tobias Riget zu tun und musste eine Niederlage einstecken. Dank drei Vollerfolgen in Serie hatte er 38,25 Punkte. Im Ausstich verlor der Winterthurer gegen Kindlimann und den talentierten Dominik Oertig (Uznach), der am Bündner-Glarner Schwingfest seinen ersten Kranz eroberte.

 

Der Pfäffiker Andreas Keller siegte in der Startbegegnung und unterlag danach Nicola Wey (Stäfa), der sich am Zürcher Kantonal-Schwingfest in Wila seinen ersten <<Kopfschmuck>> holte. Im dritten Durchgang konnte der 21-Jährige einen Erfolg verbuchen – danach musste er sich Dominik Oertig beugen. Im Ausstich gabs einen Vollerfolg und einen nicht eingeplanten Taucher im Gefecht um die Auszeichnung gegen Michael Buchmann (Bubikon) vom organisierenden Schwingklub Zürichsee rechtes Ufer (Rang 12c mit 55,00 Zählern).

 

Gang um Auszeichnung gestellt

Direkt hinter Keller, Rang 12d, platzierte sich Michi Hari. Dies mit je zwei Siegen, Remis und Niederlagen. In der dritten Begegnung unterlag auch er Dominik Oertig und im entscheidenden sechsten Umgang um seine erste Auszeichnung der Laufbahn stellte er gegen den starken Toggenburger Nichtkranzer Willi Scherrer (Niederglatt) mit der Note 9,00. Zur Auszeichnung fehlten dem Winterthurer schliesslich 0,75 Punkte.

 

Der 16-jährige Kollbrunner Christian Lanter hatte am Ende die genau gleichen Gänge wie Hari – aber einen halben Punkt, 54,50, weniger auf seinem Notenblatt. Lanter hatte gegen drei Kranzschwinger anzutreten: in Durchgang drei stellte er mit dem Turbenthaler Felix Stahel, zuvor hatte er gegen den Neukranzer vom St. Galler Kantonalen Rico Baumann (Flawil) eine Niederlage akzeptieren müssen. Im letzten Gang hätte Lanter gegen den routinierten Paul Korrodi (Schönenberg) ein Erfolg mit der Note 10,00 benötigt, um sich noch unter die Auszeichnungsgewinner zu reihen, doch er verlor standesgemäss.

 

Alwin Buff (Oetwil an der Limmat) liess sich zwei Siege notieren – viermal zog er den Kürzeren, so auch gegen die Kranzer Stefan Bickel (Hochfelden) und André Ott (Wolfhausen).

 

Odermatt auf Platz 3c

Martin Odermatt vom Schwingklub Zürcher Oberland gewann vier Kämpfe – gegen den defensiv starken NOS-Kranzer Adrian Oertig (Goldingen) und Burkhalter musste er untendurch. Im ersten Gang siegte er gegen André Ott und im Kampf um einen Podestplatz gab er Christian Schiess (Flawil) das Nachsehen. Dank der guten Punktezahl von 57,25 kam der Baumer auf Rang 3c.

 

Auch mit einer Auszeichnung konnte der Sternenberger Roman Schnurrenberger nach Hause fahren. Nach zwei Gestellten gegen Adrian Oertig und Marco Nägeli (Mettmenstetten) drehte er auf und gewann die Zweikämpfe drei bis fünf – gegen den Teilverbandskranzer Andreas Gwerder (Hütten) musste er sich mit der Tiefstnote 8,50 geschlagen geben (8b mit 56,00 Punkten).

 

Felix Stahel beendete das Fest nach der Niederlage in Umgang vier gegen Michael Buchmann.

 

Vier Siege gelangen dem Zürcher Unterländer Jürg Fankhauser – zum Auftakt siegt er über Wey und im letzten Kampf gegen Fabian Koller (Busswil TG). Erwartet worden war Fankhausers Verlustpartie gegen Remo Büchler – unerwartet musste sich der Bassersdorfer vom Nichtkranzer Daniel Kunz (Wagen) das Sägemehl vom Rücken abwischen lassen. Fankhauser konnte sich am Abend auf Rang 5c mit 56,75 Punkten einreihen.

 

Der <<Schaffhauser>> Patrick Bürgler (Ellikon am Rhein) konnte in zwei Begegnungen als Sieger vom Platz und vier Gänge verlor er.

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Böschs vierter Triumph an einem St. Galler Kantonal-Schwingfest

 

Gossau. Daniel Bösch (Sirnach) gewann in Gossau das 100. St. Galler Kantonal-Schwingfest. Die Schwinger des Schwingklubs Winterthur mussten den Heimweg mit leeren Händen antreten.

 

Daniel Bösch siegte im Schlussgang, wie am Zürcher Kantonal-Schwingfest in Wila, gegen Michael Bless (Gais) und konnte somit seinen zweiten Kranzfestsieg im 2014 feiern. Der Unspunnen-Sieger von 2011 hatte nach fünf Durchgängen, dank vier Vollerfolgen und einem Remis im dritten Gang, mit dem Zürcher Eidgenossen Fabian Kindlimann (Wald), wie Bless 48,50 Punkte. Im Gang um den Einzug in die Endausmarchung behielt der Toggenburger gegen den 16-jährigen Samuel Giger (Ottoberg), der sich den ersten Kranz ergatterte, nach kurzer Gangdauer die Oberhand. Bösch triumphierte nach 2011, 2012 und 2013 zum vierten Mal am St. Galler Kantonal-Schwingfest. Bless musste sich letztlich mit Rang 4a zufrieden geben – er startete mit einem Unentschieden gegen den König von 2001, Arnold Forrer (Stein SG), und liess sich dann in Serie vier Vollerfolge schreiben. Forrer landete am Ende vor 5‘000 Zuschauern mit vier Siegen und zwei Gestellten, in Durchgang fünf mit dem Thurgauer Stefan Burkhalter, auf Rang 5a.

 

Hinter den Kränzen

Lukas Nigg verlor die Startbegegnung gegen Lars Geisser (Mörschwil) mit der Tiefstnote. Nach dem Remis gegen den St. Galler Nichtkranzer Tobias Scheiwiller gewann er die beiden Gänge vor und nach dem Mittagessen und hatte 37,00 Punkte. Nach der Niederlage gegen den Bergkranzer Emil Signer (St. Peterzell) musste er seine Hoffnungen auf seinen neunten Kantonal-Kranz begraben. Zuletzt gelang dem Winterthurer noch ein Vollerfolg mit der Maximalnote gegen Patric Ueltschi (Krinau). Die Kranzränge verpasste Lukas Nigg mit 55,50 Zählern um einen ganzen Punkt im Rang 11f.

 

Ein weiterer Winterthurer, Michi Hari, zeigte eine recht gute Leistung. Dies mit je zwei Siegen, Verlustpartien und Remis. Hari hatte gegen drei Kranzschwinger anzutreten: gegen den 18-jährigen Marco Good (Sargans), der sich am Schluss gerade hinter Schlussgangverlierer Bless platzierte, verlor er mit Note 8,75. Gegen Bruno Näf (Hemberg) und Marc Zbinden (Eschlikon), die am Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf am Start waren, teilte der Turnerschwinger die Punkte. Mit der Punktezahl von 55,00 kam Hari auf Platz 13f.

 

Karim Leuppi (Winterthur) gab den Wettkampf nach fünf Gängen, ein Sieg, zwei Gestellte und zwei Niederlagen, auf.

 

Das Aus nach vier Umgängen

Für die restlichen Teilnehmer des Schwingklubs Winterthur, Beda Arztmann (Ossingen), Lucien Weibel (Winterthur) und den Kollbrunner Andreas Lanter, kam das vorzeitige Aus nach vier Umgängen. Arztmann ging einmal Sieger vom Platz – im zweiten Durchgang unterlag er dem Bergkranzer Simon Kid (Weesen) und vor dem Mittagessen dem Kantonal-Kranzer Daniel Elmer (Rüeterswil), jeweils mit der Minimalnote 8,50. Im Gefecht um die Qualifikation für den Ausstich unterlag er dem gleich eingestuften Appenzeller Stefan Hersche. Weibel verlor die ersten drei Gänge und stellte im vierten Umgang mit der Note 8,75 gegen den Kranzer Markus Zinniel (Oberhelfenschwil). Der Kollbrunner Andreas Lanter hatte letztlich genau die gleichen Gänge wie Weibel – aber einen Viertelpunkt weniger auf seinem Konto.

 

Fankhausers 56,00 Punkte

Gute 56,00 Punkte erreichte der Bassersdorfer Jürg Fankhauser, der am Zürcher <<Kantonalen>> seinen ersten Kranz holte. Im Startgang unterlag er mit der Tiefstnote Marco Good, dazu kamen am Morgen ein Remis und ein Erfolg. Nach der Niederlage gegen den Nichtkranzer Manuel Keller (Braunau) siegte er im Ausstich zweimal mit der Höchstnote. Zuletzt gegen den Kranzschwinger Pascal Huber (Altstätten SG). Dies ergab für den Zürcher Unterländer Platz 9e mit 56,00 Punkten.

 

Felix Stahel (Turbenthal) vom Schwingklub Zürcher Oberland hatte am Ende 55,75 Zähler auf seinem Notenblatt (Rang 10f). Dies mit drei Vollerfolgen, zwei Remis und der Startniederlage gegen <<Oldie>> Martin Streuli (Untereggen).

 

Der Baumer Martin Odermatt ging zweimal als Sieger vom Platz, gegen den Teilverbandskranzer Martin Knechtle (Ganterschwil) und den Eidgenossen Martin Glaus (Schänis) zog er den Kürzeren. Im Ausstich musste er mit den beiden Nichtkranzern Willi Scherrer (Niederglatt SG) und Erich Dörig (Haslen AI) über die volle Gangdauer von fünf Minuten.

 

Remo Frauchiger (Bauma) musste das Fest nach einem Sieg und einer Niederlage frühzeitig beenden.

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Erfolgreicher Winterthurer Schwingernachwuchs

 

Zürich-Seebach. 236 Nachwuchsschwinger aus der Nordostschweiz nahmen am 17. Seebacher Buebeschwinget teil. Für die Buben des Schwingklubs Winterthur gab es nebst drei Podestplätzen auch mehrere Auszeichnungen.

 

Bei den Ältesten, Jahrgänge 1999/2000, klassierte sich der Humliker Philipp Lehmann mit fünf Siegen und einer Niederlage gegen Beni Schlegel (Hemberg) auf Rang 2c mit 58,25 Punkten. Im Gefecht um einen Podestplatz bezwang der 15-Jährige Marcel Räbsamen (Müselbach) mit der Maximalnote. Pascal Läderach (15, Winterthur) kam mit vier Siegen und zwei Niederlagen auf Rang 6c.

 

Plüers 58,00 Punkte

Bei den Zweitjüngsten, Jahrgänge 2003/2004, schloss Fabian Plüer (Winterthur) auf Platz 3b ab. Dies mit fünf Siegen und einer Niederlage in Umgang drei gegen den späteren Schlussgangverlierer David Lieberherr (Ennetbühl). Direkt hinter Plüer klassierte sich der Schlatter Andri Anliker mit vier Siegeskreuzlein, einem Remis im Startgang und einer Niederlage auf Rang 4 mit 57,50 Zählern.

 

Hürlimann auf Platz 3b

Xeno Hürlimann (Kleinandelfingen), Jahrgänge 2001/2002, erreichte mit vier Erfolgen und zwei Verlustpartien erstmals in seiner Karriere einen Podestplatz. Der 13-Jährige siegte viermal mit der Bestnote 10,00 und verlor zwei Kämpfe – dies ergab letztlich Platz 3b. Der Winterthurer Leo Schönenberger (12) errang die Auszeichnung dank drei Vollerfolgen, zwei Remis und einer Niederlage im sechsten Durchgang (Rang 7c mit 56,25 Punkten).

 

Nino Anliker und Dario Plüer

Auch in die auszeichnungsberechtigen Ränge schafften es bei den Jüngsten Nino Anliker (Schlatt) und Dario Plüer (Winterthur). Anliker liess sich vier Siege, jeweils mit der Note 9,75, schreiben – zwei Gänge verlor er und kam auf Platz 7 mit 56,00 Punkten. Die letzte Auszeichnung ergatterte sich Dario Plüer (Winterthur) mit drei Erfolgen, einem Remis im zweiten Gang und zwei Niederlagen in den Gängen fünf und sechs (8b mit 55,75 Zählern).

 

Einen Viertelpunkt zu wenig

Lars Urbanitzky (15, Rikon) verfehlte seine erste Auszeichnung der Saison mit 55,50 Punkten, drei Erfolge, ein Gestellter und zwei Niederlagen, nur um 0,25 Punkte (10b). Ebenfalls hatten die beiden Winterthurer Lars Hagen (13) und Lars Werren (12) am Abend einen Viertelpunkt zu wenig für die Auszeichnung. Beide kamen auch auf die Punktezahl von 55,50.

 

Zürcher Oberländer

Benjamin Nock (13, Turbenthal) unterlag im Schlussgang Cedric Galli (Schleinikon) und belegte dank 58,25 Punkten den Ehrenplatz. Nocks Klubkamerad vom Schwingklub Zürcher Oberland, Dario Bosshard (15), der ebenfalls in Turbenthal wohnt, landete am Ende auf Platz 4a.

 

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