13 Teilnehmer am Schwinger-Schnuppertag

 

Winterthur. Am Samstagmorgen, 7. September 2013, wurde zum fünften Mal in der ganzen Schweiz ein Schwinger-Schnuppertag durchgeführt. In der Schwinghalle des Schwingklubs Winterthur, Sportpark Deutweg, Winterthur, stiegen 13 Buben erstmals in die Hosen. Den Knaben standen fachkundige Betreuer zur Seite. Nach einem Einlaufen wurden den Anwesenden die ersten Schwünge gezeigt, die sie dann üben konnten. Das Gelernte konnte später beim wettkampfmässigen Schwingen angewendet werden. Insgesamt dauerte das Training zwei Stunden.

{vsig}2013Schwingen/schnuppertag{/vsig} 

Interessiert?

Wer nicht am Schnuppertraining teilnehmen konnte, aber trotzdem Schwinger werden möchte, kann sich jeweils am Mittwoch, 18.30 Uhr, in der Schwinghalle des Schwingklubs Winterthur einfinden. Gerne erteilt auch der Technische Leiter Jungschwingen des Klubs, Lukas Nigg, Natel 079 466 28 78, weitere Auskünfte.

 

 

 

Odermatt kämpft um den Kranz – Nigg absolviert sechs Gänge

 

Burgdorf. Christoph Odermatt verliert den Gang um den Kranz. Lukas Nigg vom Schwingklub Winterthur scheidet nach sechs Gängen aus. Fabian Kindlimann holte für den Zürcher Verband einen Kranz.

 

Eine Topleistung zeigte Christoph Odermatt (Bauma), der mit einem Sieg im dritten Zug über Remo Zürcher (Rüedisbach), mit seinem Paradeschwung, dem Kurzzug, den Wettkampf begann. Gegen Elias Kempf (Seedorf) musste er in der dritten Minute eine Niederlage akzeptieren – in der vierten Minute unterlag er dem defensiv starken und unbequemen Andreas Henzer (Schönenbuch) vom Nordwestschweizer Schwingerverband. Odermatt, der am 22. Januar 19 Jahre alt geworden ist, bettete Manuel Egli (Steinhuserberg) nach rund fünf Minuten ins Sägemehl und hatte am Samstagabend 36,75 Punkte. In Durchgang fünf war der gross gewachsene Athlet vom Schwingklub Zürcher Oberland gegen den 35-jährigen Eidgenossen und Bergkranzfestsieger, Edi Kündig (Ibach), chancenlos und verlor im ersten Zusammengreifen. <<Gegen ihn hatte ich mir mehr ausgerechnet, weil er gestern gegen Reto Holdener verloren hatte - Holdener konnte ich schon mehrmals bezwingen>>, meinte Odermatt Mit einem herrlichen Kurz bodigte er Marcel Bieri (Edlibach). <<Bieri ist ein unangenehmer Gegner, weil er defensiv ans Werk geht>>, sagte Odermatt. Dem zweifachen Kranzfestsieger der Saison, Pascal Piemontesi (Aubonne), gab er mit einem perfekten Hüfter überraschend das Nachsehen. Im Gefecht um den Kranz wurde er mit dem nun zweifachen Eidgenossen, Simon Anderegg (Unterbach), eingeteilt und musste sich dem Topschwinger nach wenigen Sekunden beugen. <<Ich hätte nie gedacht, dass ich um den Kranz schwingen könnte>>, sagte ein sehr zufriedener Odermatt. Dank 73,50 Punkten erreichte er Platz 17c.

 

Kindlimanns Kranz

Der Walder Fabian Kindlimann, Klubkamerad von Odermatt, holt sich den ersten Eidgenössischen Kranz. Nachdem der 22-Jährige in der zu Ende gehenden Saison nur zwei Kopfschmucke holte, konnte dies nicht erwartet werden. Der gelernte Landwirt konnte vier Gegner besiegen und viermal stellte er. Ausschlaggebend waren seine Erfolge in den Gängen sechs und sieben über Edi Kündig und Andreas Henzer. Im Abschlussgang reichte dem Sennenschwinger ein Remis mit Bernhard Kämpf (Sigriswil), der im vierten Gang den von König von 2001, Arnold Forrer (Stein), besiegt hatte, und ergatterte sich für den Zürcher Schwingerverband einen Kranz.

 

Niggs sechs Gänge

Lukas Nigg vom Schwingklub Winterthur teilte in der Startpartie mit dem Emmentaler Jonas Michel nach sechs Minuten Gangdauer die Punkte. <<Gegen Michel hätte ich unbedingt gewinnen wollen. Seinem Gesichtsausdruck konnte ich entnehmen, dass er sehr nervös war>>, gab Nigg zu Protokoll. Gegen Florian Hofmann, der 2009 nach Norwegen ausgewandert ist und als Auslandschweizer an den Start gehen konnte, siegte er in der dritten Minute mit der Höchstnote 10,00. Der <<Norweger>> hatte sich im Bernbiet insgesamt drei Kopfschmucke erkämpft, darunter ein Teilverbandskranz. Am Samstagnachmittag nach mit Mittagessen unterlag er dem Teilverbandskranzer Florian Hasler (Wangen) im zweiten Zusammengreifen. Im vierten Gefecht bekam es Lukas Nigg mit dem vierfachen Kantonalkranzer Pirmin Egli (Wolhusen) zu tun und verlor wenige Sekunden vor Gangende etwas unglücklich. <<Egli überdrehte mich in einer unübersichtlichen Situation am Boden auf den Rücken>>, sagte Nigg. Am Sonntagmorgen kam es zur Begegnung mit Thomas Hurschler (Grafenort), der im Jahr 2009 am Bergkranzfest auf dem Stoss im Schlussgang gestanden war: Nigg hatte keine Chance und stand nach kurzer Kampfzeit auf verlorenem Posten. Dazu meinte der Winterthurer: <<Hurschler war zu stark für mich>>. Im sechsten Umgang tauchte er noch einmal. Kurt Fankhauser (Trubschachen) reihte ihn unter die Verlierer. <<Im ersten Gang hatte ich mir eine Sehnenüberdehnung im Leistenbereich zugezogen, die mich stark behinderte und vom Physiotherapeuten des Nordostschweizer Schwingerverbandes behandelt worden war, was aber nicht viel nützte>>, sagte er. Dazu ergänzte Nigg: <<Ich bin zufrieden – mein Ziel habe ich erreicht>>. Letztlich kam er mit 53,00 Punkten auf Platz 33h.

 

Schulter ausgerenkt

Samir Leuppi siegte zwar im ersten Gang über Jean-Philippe Kläy (Tramelan), er renkte sich aber nach dem Ricken-Schwinget vom 4. August zum zweiten Mal die linke Schulter aus. Nachdem die Schulter vom Platzarzt wieder eingerenkt wurde, stieg der Winterthurer nochmals in den <<Ring>> und konnte Kläy sofort mit Kurz und Nachdrücken unter die Verlierer reihen. Den Wettkampf musste er aber aufgeben. <<Jetzt ist es noch schlimmer als vorher, ich werde die Schulter so schnell als möglich operieren lassen>>, sagte Leuppi. Das heisst, dass er voraussichtlich ein halbes Jahr nicht schwingen kann. <<Nach der Operation werde ich so rasch als möglich mit Physiotherapie und Krafttraining beginnen>>, meinte ein enttäuschter Leuppi.

 

Das Aus nach vier Gängen

Der Trülliker Marco Pedrazzi, Schaffhauser Schwingerverband, schied mit einem Sieg und drei Niederlagen nach vier Durchgängen vorzeitig aus. Zum Auftakt bodigte er eher unerwartet, einen der besten Südwestschweizer, Stefan Tschachtli (Kerzers), mit seinem Spezial, dem Kurz. Dem Innerschweizer Bergkranzer Lutz Scheuber (Büren) und dem Eidgenossen Adi Laimbacher (Schwyz) musste er sich jeweils nach kurzer Gangdauer geschlagen geben. Gegen den mehrfachen Eidgenossen Laimbacher griff er keck an – dieser konterte aber sofort. Im Kampf um die Qualifikation um den ersten Ausstich verlor er gegen höher eingestuften Pascal Piemontesi mit der Tiefstnote 8,50. Pedrazzi kam auf 35,50 Punkte.

 

Reto Fritschi (Rorbas) stellte mit Marc Stoffel (Allschwil) und Rolf Kropf (Sense) und bekam beide Mal die Normalnote für einen Gestellten, die Note 8,75. Verlustpartien fing der 34-Jährige gegen den gleich eingestuften (Teilverbandskranzer) Elias Kempf und im entscheidenden Durchgang gegen Michi Briker (Sisikon) ein und kam auf eine Punktezahl von 34,50. Somit kam für den Zürcher Unterländer das Aus bereits nach vier Umgängen.

 

2,77 m für Waldvogel

Beim Wettkampf mit dem 83,5 schweren Unspunnenstein kam Bernhard Waldvogel (Wila) auf eine Weite von 2,77 m – drei cm weniger als vor drei Jahren am ESAF in Frauenfeld. Waldvogel kam auf Rang 23.

 

{edocs}/pdf/2013-09-01_Burgdorf_RL.pdf,100%,700{/edocs}

{edocs}/pdf/2013-09-01_Burgdorf_ST.pdf,100%,700{/edocs}

 

 

Der erste Gang

 

Burgdorf. Am ESAF in Burgdorf bekommt es die Nummer 1 des Schwingklubs Winterthur, Samir Leuppi (Winterthur), im Anschwingen mit Jean-Philippe Kläy (Tramelan) zu tun. Der 33-jährige Bern-Jurassier, der 1,99 m gross und 115 kg schwer ist, hat sich in dieser Saison zwei Kränze erkämpft und hat insgesamt 26 - davon je zwei Berg- und zwei Teilverbandskränze.

 

Der zweite Teilnehmer des Schwingklubs Winterthur, der Winterthurer Lukas Nigg, wird auf den 23-jährigen Berner Jonas Michel (Schafhausen) treffen, der sich am Emmentalischen Schwingfest in Trub den dritten Kranz der Karriere holte. Wie Leuppi hat auch Nigg eine lösbare Aufgabe erhalten.

 

Der Technische Leiter des Eidgenössischen Schwingerverbandes, Werner Jakob, hat dem Rorbaser Reto Fritschi, Schwingklub Zürcher Unterland, den elffachen ISV-Kranzer Elias Kempf (Seedorf) zugeteilt. Der 26-jährige Urner hat sich in dieser Saison drei Kopfschmucke ergattert.

 

Der Zürcher Oberländer Christoph Odermatt (Bauma) wird auf einen der jüngsten Teilnehmer treffen, den 17-jährigen Remo Zürcher (Rüedisbach), der sich am „Oberaargauischen“ und Oberländischen Schwingfest die beiden ersten Kopfschmucke der Laufbahn erkämpfte.

 

Der „Schaffhauser“ Marco Pedrazzi (Trüllikon) steigt zum Auftakt mit dem 32-jährigen Stefan Tschachtli (Kerzers) in die Hosen. Der vierfache Teilverbandskranzer konnte am Nordostschweizer Schwingfest als Gastschwinger für den Südwestschweizer Verband antreten. Der 23-fache Kranzer errang 2013 zweimal Eichenlaub.

 

Schwinger-Schnuppertag in Winterthur

 

Winterthur. Am Samstag, 7. September, sechs Tage nach dem Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf, findet in der ganzen Schweiz der fünfte nationale Schwinger-Schnuppertag statt. Auch beim Schwingklub Winterthur, einer von acht Klubs im Kanton Zürich, stehen die Türen offen. Durchgeführt wird der Anlass in der Schwinghalle des Schwingklubs Winterthur, im Sportpark Deutweg. Das Schnuppertraining beginnt um 9.30 Uhr und dauert bis 11.30 Uhr. Im Jahr 2014 können Buben mit Jahrgang 2006 erstmals an Nachwuchsschwingfesten teilnehmen; darum werden Knaben und Jugendliche ab sieben Jahren unter der Leitung von ausgebildeten J+S Leitern in die Geheimnisse des Schwingsports eingeführt. Am Ende des Trainings erhält jeder Teilnehmer ein Präsent.

 

Gerne erteilt der Technische Leiter Jungschwingen des Schwingklubs Winterthur, Lukas Nigg, Natel 079 466 28 78, weitere Auskünfte. Eine Anmeldung ist nicht nötig. 

 

 

Fünf Athleten am <<Eidgenössischen>> in Burgdorf

 

Burgdorf. Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) vom kommenden Wochenende nehmen auch fünf Schwinger aus der Region Winterthur teil.

 

Weibel triumphiert überraschend in Zürich-Witikon

 

Zürich-Witikon. Am Zürcher Kantonalen Nachwuchsschwingfest in Zürich-Witikon holen die Nachwuchsschwinger des Schwingklubs Winterthur zwölf Zweige. Lucien Weibel gewinnt in seiner Kategorie.

{vsig}/2013Schwingen/witikon{/vsig} 

Der Winterthurer Lucien Weibel vom Schwingklub Winterthur gewann auf dem Weg in den Schlussgang vier Gänge – in Durchgang drei hatte er einen Gestellten hinnehmen müssen. Im Endkampf gab er im ersten Zusammengreifen dem favorisierten Thomas Koch (Gonten) das Nachsehen. Der 16-jährige Weibel besiegte Koch, der im 2012 am Eidgenössischen Nachwuchsschwingfest den Doppelzweig erobert hatte, mit einem perfekten Brienzer vorwärts. Der Gymnasiast, der 1,85 m gross und 74 kg schwer ist, triumphierte somit völlig überraschend erstmals an einem Nachwuchsschwingfest und sicherte sich zudem den elften Zweig der Karriere. Der Turnerschwinger hatte am Ende 58,00 Punkte auf seinem Notenblatt.

 

Christian Lanter (15, Kollbrunn) zeigte ebenfalls eine gute Leistung. Mit vier Vollerfolgen, einem Remis und einer Niederlage kam er auf Rang 4b mit 57,00 Punkten.

 

Anliker auf dem Ehrenplatz

Andri Anliker (Schlatt) liess sich fünf Siege und eine Verlustpartie im dritten Durchgang notieren. Im Gefecht um den Ehrenplatz legte der Zehnjährige Gian-Maria Odermatt (Uster) nach kurzer Gangdauer in Sägemehl und erreichte die hohe Punktezahl von 58,25.

 

In der gleichen Kategorie, Jahrgänge 2003 bis 2005, ergatterten sich auch die beiden zehnjährigen Winterthurer Fabian Plüer und Björn Baumgartner, mit je vier Erfolgen und zwei Tauchern, den Zweig - dies mit 56,50 Punkten.

 

Erstmals das Eichenlaub mit nach Hause nehmen durfte der Schlatter Silvan Rechsteiner (10), der sich den zweitletzten Zweig holte.

 

Auch der Ossinger Beda Arztmann (18) konnte sich erstmals den Zweig erkämpfen. Dies mit vier Siegen und zwei Niederlagen gegen die beiden Schlussgangteilnehmer bei den Ältesten, Jahrgänge 1995/1996, Roman Schnurrenberger (Sternenberg) und Florian Riget (Schänis). Er kam auf 56,75 Punkte.

 

Weitere Zweiggewinner des Schwingklubs Winterthur

Der Winterthurer Pascal Läderach war viermal siegreich – im ersten und letzten Umgang stellte der 14-Jährige.

 

Philipp Lehmann (14, Humlikon) kam mit drei Siegen, zwei Niederlagen und dem Remis im letzten Gang auf Platz 9b.

 

Lars Urbanitzky (14, Rikon) sicherte sich das Eichenlaub im Rang 12b.

 

Drei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen hatte letztlich der Winterthurer Leo Schönenberger (11) auf seinem Notenblatt.

 

Den zwölften Zweig für den Schwingklub Winterthur errang der Kleinandelfinger Xeno Hürlimann (12) mit 55,50 Zählern.

 

 

Erfolgreiche Zürcher Oberländer

Der 14-jährige Dario Bosshard (Turbenthal), Schwingklub Zürcher Oberland, konnte mit sechs Siegen überraschend seinen ersten Kategorienseig feiern. Im Schlussgang gab er Mario Zehnder (Wädenswil) im ersten Zusammengreifen mit gekonnter Bodenarbeit das Nachsehen.

 

Dem 18-jährigen Roman Schnurrenberger, der ebenfalls für den Schwingklub Zürcher Oberland antritt, genügte im Endkampf ein Remis gegen den zähen Florian Riget zum Sieg. Die beiden hatten bereits im Startgang die Punkte geteilt.

 

Bei den Jahrgängen 2001/2002 unterlag der Turbenthaler Benjamin Nock (12) Cedric Galli (Schleinikon) im ersten Zug und fiel auf Platz 3a zurück.

{edocs}/pdf/2013-08-25_Witikon_JS_RL.pdf,100%,500{/edocs}

{edocs}/pdf/2013-08-25_Witikon_JS_ST.pdf,100%,500{/edocs}