Am Samstag, 28. September 2019 durfte der Schwingklub Winterthur insgesamt neun Schwinger ans WEGA Schwinget schicken. Drei der jungen Sportler durften mit der Auszeichnung nach Hause gehen.

Frauenfelder Niklas 2019

In der Kategorie 2009/ 2008 konnte sich Lukas Anliker über die Auszeichnung freuen. Er startete mit einem Sieg und gleich 10.00 Punkten in den Tag, musste sich aber schon im zweiten Kampf ein Remis eingestehen. Der dritte Kampf entschied der Schlatter Schwinger zu seinen Gunsten. Leider musste er sich aber auch eine Niederlage gegen den älteren Schwinger Nils Müller gefallen lassen. Nach diesem enttäuschenden Start in die zweite Hälfte konnte Lukas nochmals ein Remis aus dem Gang holen. Er beendete das Fest mit einem Sieg und genau 56.00 Punkten auf dem Rang 11c.

In derselben Kategorie holte sich Lias Brändle den Rang 13e und 55.50 Punkte. Auch er durfte seinem Gegner im ersten Kampf das Sägemehl vom Rücken wischen, landete aber schon im zweiten Gang selber auf dem Rücken. In der dritten Begegnung gab es keine Entscheidung und der Gang endete gestellt. Nach dem Mittag musste sich Lias nochmals geschlagen geben, schüttelte sich aber die Müdigkeit ab und gewann seine letzten beiden Kämpfe souverän mit je 10.00 Punkten.

Der Hofstetter Junschwinger Niklas Frauenfelder konnte sich ebenfalls über eine Auszeichnung in der Kategorie 2006/ 2007 freuen. Zwar startete er nicht sehr erfolgversprechend, holte sich aber nach und nach die notwendigen Punkte für eine gute Platzierung. Der Sennenschwinger musste sich im ersten Kampf schon das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Den zweiten Gang konnte er mit der Höchstnote für sich entscheiden. Der dritte Gegner war Niklas leider überlegen und er musste selber am Sägemehl schnuppern. Nach dieser Schlappe konnte er seine letzten drei Gegner reihenweise auf den Rücken legen. Niklas erschwang sich mit dieser Leistung den guten Schlussrang 8b und 56.50 Punkte.

Lanters erfolgreicher Saisonabschluss

Am 22. September 2019 wurde bei nochmals fast sommerlichen Temperaturen und wunderschönem Herbst-Wetter in Siebnen, im Kanton Schwyz, das Herbstschwinget durchgeführt. 139 Schwinger nahmen am bald letzten Schwingfest der Schwingsaison teil und lieferten den Zuschauern tolle Zweikämpfe.

Christian Lanter und Fabian Plüer sind zwei der Teilnehmer, welche für den Nordostschweizerischen Schwingvervand antreten durften.

Der Kollbrunner Christian Lanter darf auf einen gelungenen Saisonabschluss zurückblicken. Der gelernte Landmaschinenmechaniker verlor zwar schon den ersten Gang gegen den Teilverbandskranzer Philipp Schuler (Rothenthurm), konnte aber mit den weiteren Kämpfen seinen schwachen Start wieder etwas gut machen. Im zweiten Kampf durfte Lanter seinem Gegner schon das Sägemehl vom Rücken wischen. Weiter ging es mit einem Remis bei dem er gerade mal 8.75 Punkte erhielt. Seine nächsten zwei Gegner mussten nochmals dran glauben und landeten beide direkt mit dem Rücken im Sägemehl, was Lanter gleich zweimal die Höchstnote von 10.00 Punkten einbrachte. Mit dieser Leistung wurde ihm dann der Eidgenosse Reto Nötzli (Pfäffikon SZ) zugeteilt. Diesmal musste sich Lanter geschlagen geben, so erreichte er mit insgesamt 55.75 Punkten den Schlussrang 11i.

Für den Winterthurer Athleten Fabian Plüer lief es leider nicht ganz so gut. Zwar startete der Zimmermannslehrling besser als sein Klubkollege Lanter, doch danach konnte er seine Leistung nicht mehr abrufen. Plüer konnte den ersten Kampf souverän mit gleich 10.00 Punkten für sich entscheiden. Die zweite Begegnung endete dann für ihn mit einer Niederlage und immerhin noch 8.75 Punkten. Doch bei den letzten vier Begegnungen kam er weder über eine Niederlage noch über 8.50 Punkte hinaus. Mit diesem Notenblatt landete Plüer mit 52.75 erkämpften Punkten auf dem Rang 22b.

KLubschwinget

SchnupperschwingenPlan Flaach

Am 7. September wurde in Jonschwil SG das Buebeschwinget Uzwil mit insgesamt 281 Schwingern und rund 600 Zuschauern durchgeführt. Der Schwingklub Winterthur durfte fünf Athleten in den Kampf schicken, leider musste einer davon nach dem vierten Gang aufgrund einer Verletzung aufgeben.

Verletzte Sportler am Buebeschwinget

In der Kategorie 2010/ 2011 konnte Andrin Kupper auf dem Rang 11c überzeugen. Der Elgger startete zwar mit zwei verlorenen Gängen in den Tag, konnte aber recht aufdrehen und die Kämpfe drei, vier und fünf alle für sich entscheiden, zwei davon sogar mit der Höchstnote von 10.00 Punkten. Leider musste er sich von seinem letzten Gegner das Sägemehl nochmals vom Rücken wischen lassen. So erreichte Andrin gute 55.25 Punkte.

Der Schlatter Schwinger Loris Anliker gewann gleich den ersten Kampf, musste sich aber schon im zweiten Gang einen Kreis ins Notenblatt schreiben lassen. Vor dem Mittag entlockte der Sennenschwinger seinem Gegner noch ein Unentschieden. In der vierten Begegnung konnte Loris seinen Kontrahenten sauber auf den Rücken legen, was ihm gleich 10.00 Punkte einbrachte. Leider musste er sich in den Gängen fünf und sechs zwei Niederlagen eingestehen. Mit dieser Leistung erschwang er sich in der Kategorie 2008/ 2009 den Rang 16b mit 54.50 Punkten.

Der 2007 geborene Ramon Anliker musste sich im ersten Gang schon geschlagen geben, gewann aber schon den darauffolgenen Kampf. Leider war das Glück an diesem Schwingfest nicht an der Seite von Ramon und er musste sich nochmals zwei verlorene Begegnungen eingestehen und sogar nach dem vierten Gang aufgeben. Ramon erhielt mit vier geschwungenen Gängen in der Kategorie 2006/ 2007 35.25 Punkte auf dem Rang 23c.

In der ältesten Kategorie 2004/ 2005 landeten die beiden Winterthurer Schwinger gleich auf dem selben Rang. Nino Anliker konnte die erste Begegnung souverän mit 10.00 Punkten für sich entscheiden. Nach diesem guten Start musste er als Verlierer vom Sägemehlring gehen. In den nächsten zwei Kämpfe konnte Nino wieder triumphieren, musste aber schon in der weiteren Begegnung selber am Sägemehl schnuppern. Im letzten Gang erschwang sich Nino ein Remis und erreichte somit den Rang 11b mit 55.75 Punkten.

Für den Wildberger Janos Bachmann sah es zuerst ein wenig bitter aus, musste er sich doch gleich in den ersten zwei Kämpfe auf den Rücken legen lassen. Nach dieser Pleite drehte der Turnerschwinger auf und konnte seinen Gegner gleich so ins Sägemehl werfen, dass dieser direkt auf dem Rücken landete, was ihm die Höchstnote einbrachte. Leider wurde er etwas übermütig und landete sogleich wieder auf dem Kreuz. Janos liess das nicht auf sich sitzen und gewann seine letzen zwei Begegnungen. Er erschwang sich mit 55.75 Punkten den Rang 11d.

Keine Auszeichnung für den Schwingklub Winterthur

Am Sonntag, 1. September 2019 fand im Toggenburg auf der Wolzenalp das Wolzenalpschwinget statt.

Der Sieger Daniel Bösch (Zuzwil) gewann das Schwingfest souverän mit sechs Siegen und genau 60.00 Punkten. Der Eidgenosse Martin Roth (Waldstatt), musste sich schon im ersten Gang gegen den 106-fachen Kranzschwinger geschlagen geben. Nach diesem Sieg konnte Bösch auch den späteren Schlussgangteilnehmer Rico Baumann (Andelfingen) aufs Kreuz legen. Der dritte Gegner des eidgenössischen Kranzschwingers Werner Schlegel (Hemberg) musste ebenfalls untendurch und gab den Kampf nach diesem Gang aufgrund einer Verletzung auf. Nach dem Mittagessen mussten nochmals alle Kontrahenten Böschs daran glauben und am Sägemehl schnuppern. Den Schlussgang gewann er nach 1.36 mit Kurz.

Der Zweitplatzierte Rico Baumann qualifizierte sich mit vier Siegen, einer Niederlage und einem Gestellten für den Schlussgang. Da Bösch so einen grossen Punktevorsprung hatte musste im sechsten Gang ausgeschwungen werden. Baumann erreichte für seine vier Siege die Höchstnote und gewann im fünften Gang sogar gegen den Eidgenossen Martin Roth (Waldstatt). Mit dieser Leistung erreichte er insgesamt 57.50 Punkte.

Der Schwingklub Winterthur darf sich leider keine Auszeichnung verbuchen lassen.

Der einzige Teilnehmer aus dem Stadtklub, Fabian Plüer aus Winterthur, hatte bedauerlicherweise keinen guten Tag. Schon im ersten Kampf musste er sich von einem Kranzschwinger das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Die weiteren zwei Begegnungen endeten leider auch nicht positiv für den Zimmermannslehrling. Nach dem Mittagessen taute Plüer ein wenig auf und holte sich gleich einen Sieg mit 10.00 Punkten ab.

Der fünfte Gegner war dem 2003 geborenen Sportler dann wieder überlegen und er musste erneut unten durch. Plüer beendete das Schwingfest mit einem zweiten Sieg auf dem Schlussrang 16e mit genau 54.00 Punkten.