Sieben Auszeichnungen für die Winterthurer Nachwuchsschwinger

 

Jakobsbad AI. Beim Kronberg Buebeschwingen vom 26.05.2018 in Kronberg AI erkämpften sich die Winterthurer Nachwuchsschwinger sieben Auszeichnungen.

 

Bei ausgezeichneten äusseren Bedingungen konnten sich in der Kategorie 2009-2010 Lukas Anliker (Schlatt) mit 57.50 Punkten auf Platz 5a und Loris Anliker (Schlatt) mit 57.25 Punkten auf Platz 6a jeweils die Auszeichnung sichern. Im Jahrgang 2007-2008 gelang dies auch Ramon Anliker (Schlatt) mit 56.50 Punkten auf Platz 7a und Niklas Frauenfelder (Hofstetten) mit 55.75 Punkten auf Platz 10a. Nino Anliker (Schlatt) konnte in der Kategorie 2005-2006 ebenfalls überzeugen und erreichte mit 56.50 Punkten den Platz 8c mit Auszeichnung. Bei den Ältesten im Jahrgang 2003-2004 schafften dies auch Fabian Plüer (Winterthur) mit 57.25 Punkten im Platz 5b und Andri Anliker mit 56.00 Punkten auf Platz 10.

Die Winterthurer Dairo Plüer und Elia Carotti konnten sich trotz guter Leistung keine Auszeichnung erkämpfen.

Auszug aus der Rangliste

(397 Schwinger)

Jg. 09/10: 5a Lukas Anliker (Schlatt) mit Auszeichnung, 6a Loris Anliker mit Auszeichnung.

Jg. 07/08: 7a Ramon Anliker (Schlatt) mit Auszeichnung, 10a Niklas Frauenfelder mit Auszeichnung.

Jg. 05/06: 8c Nino Anliker (Schlatt) mit Auszeichnung, 13k Dario Plüer (Winterthur).

Jg. 03/04: 5b Fabian Plüer (Winterthur) mit Auszeichnung, 10 Andri Anliker (Schlatt) mit Auszeichnung, 19b Elia Carotti (Winterthur).

Gigers zweiter Zürcher-Triumph

Samuel Giger (Ottoberg) besiegt im Schlussgang des 108. Zürcher Kantonal-Schwingfests in Hausen am Albis in der sechsten Minute Bruno Gisler (Rumisberg) mit einem wunderschönen Kurz. Beda Arztmann und Samir Leuppi holen für den Schwingklub Winterthur zwei Kränze.

 

Im Startduell war es bereits zum Duell Giger gegen Gisler gekommen. Dabei hatte Giger das Glück des Tüchtigen, brachte ihn doch der bald 35-jährige Bruno Gisler bereits im ersten Zug an den Rand einer Niederlage, doch dann konnte der Zimmermann-Lehrling, der nach dem Thurgauer Kantonalen auch beim zweiten Kranzfest der Saison in der Nordostschweiz triumphierte, das Blatt wenden und das Gefecht wie erwartet zu seinen Gunsten entscheiden. Giger, der sein achtes Kranzfest, zum zweiten Mal nach 2016 das Zürcher Kantonale, gewann und sich zugleich seinen 27. <<Kopfschmuck>> erkämpfte, war auch in den restlichen Gängen siegreich. Im fünften Durchgang, bei welchem es um den Einzug in den Endkampf ging, liess der Sennenschwinger, der Appenzeller Wurzeln hat, dem Sternenberger Roman Schnurrenberger vom Schwingklub Zürcher Oberland keine Chance. Samuel Giger, der sich im letzten Jahr am Schaffhauser Kantonal-Schwingfest an der Schulter verletzt hatte und operiert werden musste und darum am Unspunnen-Schwinget nicht starten konnte, sagte nach dem Schlussgang: <<Meinen Trainingsaufwand habe ich im letzten Winter nochmals gesteigert>>, dazu ergänzte er: <<Wie meistens nach Schwingfesten, werde ich morgen Montag wieder ganz normal arbeiten>>. Armon Orlik (Maienfeld), der zusammen mit Samuel Giger als Topfavorit gestartet war, klassierte sich mit 58,00 Zählern auf dem Ehrenplatz. Nachdem er in der Startbegegnung gegen den Appenzeller Miteidgenossen und Sieger am Nordwestschweizer Schwingfest 2017, Martin Hersche, nicht über einen Gestellten hinauskam, konnte er die übrigen Kämpfe für sich entscheiden, verpasste aber den <<Final>> wegen fehlenden Maximalnoten.

Arztmanns Podestplatz

Als bester Schwinger des Schwingklubs Winterthur ergatterte sich Beda Arztmann mit Rang 3a einen Podestplatz. Der Ossinger bezwang zum Auftakt Niklas Blaser (Hörhausen) mit seiner Spezialwaffe, dem Kurzzug. Nach der nicht eingeplanten Verlustpartie gegen den Appenzeller Reto Koch, kehrte der Zimmermann-Vorarbeiter dank zwei schnellen Vollerfolgen in den Durchgängen drei und vier auf die Siegesstrasse zurück. Im fünften Umgang gewann der Turnerschwinger gegen den Bergkranzer Roman Hochholdinger (Felsberg), den er bereits am Nordostschweizer Schwingfest 2016 in Wattwil unter die Verlierer reihte – dies im ersten Zusammengreifen, und somit hatte er 48,00 Punkte auf seinem Notenblatt. Im Abschlusskampf, im Gefecht um einen absoluten Spitzenplatz, setzte er sich nach längerer Gangdauer mit einem risikoreichen Schlungg und Nachdrücken gegen Reto Schlegel (Flumserberg) durch. <<Heute konnte ich erstmals in meiner Karriere fünf Gänge gewinnen>>, sagte ein überglücklicher Beda Arztmann. Im Weiteren meinte der nun dreifache Kranzschwinger <<Da ich nicht wusste, ob 56,50 Punkte zum Kranz reichen, hatte ich gegen Schlegel am Anfang noch nicht alles auf eine Karte gesetzt, um eine Minimalnote 8,50 zu verhindern>>. Am St. Galler Kantonal-Schwingfest strebt Beda Arztmann nach 2017 seinen zweiten St. Galler Kranz an.

Leuppis letzter Kranz

Titelverteidiger Samir Leuppi machte in den ersten vier Gängen einen unwiderstehlichen Eindruck und konnte sich jeweils nach kurzer Kampfzeit lauter Siegeskreuzlein schreiben lassen. Zum Auftakt legte er den Bündner Eidgenossen Mike Peng ins Sägemehl, und in der vierten Begegnung konnte er überraschend schnell den Thurgauer Mario Schneider, mit dem er am Thurgauer Kantonalen die Punkte noch geteilt hatte, bezwingen. Mit dem Bergkranzer Simon Kid (Maseltrangen) erhielt er vom Einteilungskampfgericht eine lösbare Aufgabe, sich für die Endausmarchung zu qualifizieren. Überraschend liess sich Samir Leuppi von Kid übertölpeln und musste eine bittere Niederlage einstecken. Danach riss beim Winterthurer der Faden und er unterlag im letzten Gang gegen den Sieger des Nordostschweizer Schwingfestes 2015, Michael Rhyner (Flawil), mit der Tiefstnote 8,50. Dank 56,75 Punkten sicherte sich Leuppi den letzten <<Kopfschmuck>> im Rang 7e.

Kranz um 0,25 Punkte verpasst

Der 19-jährige Philipp Lehmann (Humlikon) und der um ein Jahr ältere Christian Lanter (Kollbrunn) verpassten den Kranz nur um 0,25 Punkte. Lehmann war viermal siegreich und zweimal zog er den Kürzeren. Niederlagen musste er gegen den gleichaltrigen Michael Bernold (Walenstadt) etwas überraschend gegen den Zürcher Unterländer <<Oldie>> Stefan Bickel (Hochfelden) hinnehmen. Zum Verhängnis wurde dem Zimmermann-Lehrling die fehlende Höchstnote 10,00 im letzten Gefecht gegen Andreas Koller (Busswil). Mit 56,50 Punkten landete Lehmann letztlich im Rang 8g. Christian Lanter konnte den Platz dreimal als Sieger verlassen, zweimal kam er nicht über Gestellte hinaus. Nach der Verlustpartie im fünften Umgang gegen Marcel Reber (Says) musste er seine Hoffnungen auf sein erstes Eichenlaub begraben.

Ein weiterer Schwinger des Schwingklubs Winterthur, der Hettlinger Michael Hari, wurde im entscheidenden sechsten Gang mit Marcel Räbsamen (Müselbach) eingeteilt. Im Duell der beiden Nichtkranzer musste der 25-jährige Hari den Sieg seinem Kontrahenten überlassen und verfehlte den Kranz deutlich.

Odermatt und Schnurrenberger ohne Kranz

Christoph Odermatt (Bauma) vom Schwingklub Zürcher Oberland reichten vier Erfolge und ein Remis nicht zum Kranz. Da er zuletzt gegen Shane Dändliker (Feldbach) für den Gestellten nicht die nötige Maximalnote 9,00 bekam, musste er den Heimweg mit 56,50 Punkten ohne Kranz antreten. Nicht besser erging es dem Schlussgangverlierer des Thurgauer Kantonalen, Roman Schnurrenberger, der den Kranz mit 56,25 Punkten um einen halben Punkt verfehlte.

 

Alex Schuler gewinnt mit Kurz Stich in der dritten Minute gegen Réne Fassbind.

In Morgarten im Kanton Zug fand am 19. Mai 2018 das Morgartenschwinget mit insgesamt 112 Schwingern statt. Alex Schuler konnte den Sieg für sich verbuchen.

Das hervorragende Notenblatt des Rothenturmers weist nach dem Schwingfest fünf Siege und ein Remis auf. Einzig Marcel Bieri konnte dem eidgenössischen Kranzschwinger im zweiten Gang standhalten. Schuler entschied drei Begegnungen mit der Höchstnote für sich.

Vom Schwingklub Winterthur meldeten sich folgende Schwinger zum Kampf: Beda Arztmann, Philipp Lehmann, Patrick Rüegg, Alwin Buff, Adrian Hugener und Florian Frauenfelder.

Arztmann konnte sich den guten Rang 6c mit der Endpunktzahl von 57.00 Punkten reservieren lassen. Der gelernte Zimmermann aus Ossingen kann nach 6 Gängen auf vier Siege, eine Niederlage und ein Unentschieden zurückblicken und durfte anschliessend mit einer Auszeichnung nach Hause fahren.

Auch für Philipp Lehmann lief es nicht allzuschlecht an diesem Schwingfest. Er durfte ebenfalls eine Auszeichnung in Empfang nehmen und rangierte sich auf dem Schlussrang 10e mit 55.75 Punkten. Er konnte zugleich vier mal dem Gegner das Sägemehl vom Rücken wischen, musste aber auch eine Niederlage mehr einstecken als Arztmann.

Patrick Rüegg durfte zwar sechs Gänge schwingen, für die Auszeichnung reichte es leider nicht. Er erreichte insgesamt 53.25 Punkte und landete auf dem Schlussrang 20b.

Alwin Buff und Adrian Hugener landeten beide auf dem Rang 25 mit 35.50 Punkten. Sie konnten, wie auch Florian Frauenfelder, nur 4 Gänge mitschwingen, danach mussten sie duschen gehen. Frauenfelder erschwang sich den 27. Schlussrang.

5 Zweige für den Schwingklub Winterthur

379 Schwinger fanden sich am 10. Mai 2018 in Näfels ein, um sich den beliebten Zweig zu erkämpfen. Mit am Start war natürlich der Schwingklub Winterthur mit insgesamt 15 Schwingern.

Der 2003 geborene Fabian Plüer klassifizierte sich auf dem hervorragenden zweiten Schlussrang. Bei vier Begegnungen machte Plüer kurzen Prozess und warf seine Kontrahenten direkt auf den Rücken. Zweimal musste er sich ein Remis ins Notenblatt schreiben lassen.

Auch das Notenblatt von Andri Anliker kann sich sehen lassen. Der 15-Jährige Sportler erkämpfte sich 56.25 Punkte. Dabei reichten ihm vier Siege und 2 Niederlagen für den Rang 7b.

Im der Kategorie 2008 bis 2010 waren die winterthurer Athleten besonders erfolgreich. Alle drei gestarteten Schwinger durften mit einem hart erkämpften Zweig nach Hause gehen. Der Beste auf Rang 10a war Lukas Anliker mit insgesamt 56.25 Punkten. Er konnte bei den ersten drei Gängen als Sieger vom Platz gehen. Danach lief es ihm nicht mehr ganz so gut. Den vierten Gang verlor der Schlatter und erhielt 8.50 Punkte. Bei den letzten beiden Kämpfen kam er nicht über einen Gestellten hinaus.

Sein Bruder Loris landete auf Platz 12b mit nur einem halben Punkt weniger. Auch er kämpfte gut und konnte dreimal seinen Gegner auf den Rücken legen, davon zweimal mit der Höchstnote.

Den Rang 12f konnte sich Nico Tonoli reservieren lassen. Der Sennenschwinger aus Schlatt. Drei Durchgänge entschied er für sich und zweimal musste er sich das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Die fünfte Partie ging unentschieden aus. Mit diesen Ergebnissen erreichte Tonoli 55.75 Punkte.

 

 

Ein Thurgauer Sieg nach einer 29-jährigen Durststrecke

In Lengwil hat das OK für die rund 5000 Zuschauer eine herrliche Feststimmung geschaffen. Das sonnige Frühlingswetter hat zu einer tollen Stimmung beigetragen.

Der 20-jäjhrige Samuel Giger aus Ottoberg gewinnt den Schlussgang gegen den Zürcher Roman Schnurrenberg aus Sternenberg, direkt im ersten Zug mit Kurz/Nachdrücken.

Gigers Notenblatt zeigt bis zum Schlussgang vier Siege und einen gestellten Gang auf. Mit 58.75 Punkten rangiert er sich auf dem ersten Rang. Roman Schnurrenberger zeigte auf seinem Notenblatt vier Siege und eine Niederlage auf. Am Schluss rangierte er sich auf Rang 4a mit 57.00 Punkten.

Vom Schwingklub Winterthur waren Samir Leuppi, Michi Hari, Andreas Keller, Philipp Lehmann und Adrian Hugener am Start.

Samir Leuppi - Ernst Bühler

Samir Leuppi der 25-jährige Techniker bei der SBB Transportpolizei konnte in Lengwil eine super Leistung abrufen. So startete er im ersten Gang mit einem Gestellten gegen Mario Schneider. Im zweiten Gang gegen Werner Keller, im dritten Gang gegen den Teilverbandskranzer Ernst Bühler und im vierten Gang gegen den starken Eidgenossen Beni Notz, konnte er die Gänge für sich entscheiden und gewann souverän. Im fünften Gang, um die Qualifikation für den Einzug in den Schlussgnag, teilte Ihm das Einteilungsgericht Samuel Giger zu. Nach einem intensiven Kampf gingen die zwei Topathleten unentschieden aus dem Ring. Dies bedeutete, dass sich Samir leider nicht für den Schlussgang qualifizierte. Den sechsten Gang konnte er gegen Rico Baumann wieder für sich entscheiden und klassierte sich somit auf dem sehr guten Rang 3d – sein erster Kranzsieg in dieser Saison.

Auch mit Michi Hari, unser 25-jähriger Elektriker, war ein weiterer Jungathlet auf dem Platz. Er startet mit zwei gewonnen Gängen in den Tag. Im ersten Gang bodigte er den Kranzer Thomas Koch und im zweiten Gang Philipp Ruppanner. Im dritten wurde Ihm der Eigenosse Beni Notz zugeteilt. Trotz einer beachtlichen Leistung verlor er leider diesen Kampf. Gegen Dominic Keller hat er im vierten Gang brilliert und diesen für sich entschieden. So konnte er nach vier Gängen ebenfalls um den Kranz mitschwingen. Das Einteilungsgericht hat ihm einen harten Gegner zugeteilt, denn im fünften Gang bekam er es mit dem Teilverbandskranzer Michael Steiner zu tun. Er wehrte sich souverän musste aber am Schluss leider als Verlierer vom Platz gehen. Der sechste Gang eröffnete ihm nochmals die Chance auf einen Kranz. Etwas unverständlich wurde er dann aber nochmals einem sehr starken Teilverbandskranzer zugeteilt. Es hat Ihm nicht gereicht und er ging auch in diesem Gang als Verlierer vom Platz. Somit langte es ihm leider nicht für den Kranzsieg. Michi Hari kämpfte stark und mit Herzblut. Man spürte förmlich, dass er bereit ist für die noch junge Saison.

Philipp Lehmann der Junge Athlet aus Humlikon konnte auch sechs Gänge absolvieren. Er zeigte auch eine solide Leistung. Er beendete seinen Tag mit zwei gewonnen Gängen, drei verlorenen und im letzten Gang verliess er das Sägemehl mit einem gestellten Gang.

Für Andreas Keller und Adrian Hugener war es kein erfolgreicher Tag. Die beiden Winterthurer Schwinger vielen bereits beim Ausstich nach vier Gängen aus dem Rennen. Beide wissen aber genau, wo noch gefeilt werden muss.

Kranzaufteilung: TG 13, AP 5, GL 1, SG 4, SH 1, ZH 2

 

Hinweis

Da ein Bericht bis jetzt noch nicht eingetroffen ist, werden an dieser Stelle die Helfer im Hintergrund gezeigt!

Helfer Eschenbergschwinget 2018

Eschenberg-2018-90
Eschenberg-2018-89
Eschenberg-2018-88
Eschenberg-2018-87
Eschenberg-2018-86
Eschenberg-2018-85
Eschenberg-2018-84
Eschenberg-2018-83
Eschenberg-2018-82
Eschenberg-2018-81