Erfolgreicher Winterthurer Schwingernachwuchs

 

Zürich-Seebach. 236 Nachwuchsschwinger aus der Nordostschweiz nahmen am 17. Seebacher Buebeschwinget teil. Für die Buben des Schwingklubs Winterthur gab es nebst drei Podestplätzen auch mehrere Auszeichnungen.

 

Bei den Ältesten, Jahrgänge 1999/2000, klassierte sich der Humliker Philipp Lehmann mit fünf Siegen und einer Niederlage gegen Beni Schlegel (Hemberg) auf Rang 2c mit 58,25 Punkten. Im Gefecht um einen Podestplatz bezwang der 15-Jährige Marcel Räbsamen (Müselbach) mit der Maximalnote. Pascal Läderach (15, Winterthur) kam mit vier Siegen und zwei Niederlagen auf Rang 6c.

 

Plüers 58,00 Punkte

Bei den Zweitjüngsten, Jahrgänge 2003/2004, schloss Fabian Plüer (Winterthur) auf Platz 3b ab. Dies mit fünf Siegen und einer Niederlage in Umgang drei gegen den späteren Schlussgangverlierer David Lieberherr (Ennetbühl). Direkt hinter Plüer klassierte sich der Schlatter Andri Anliker mit vier Siegeskreuzlein, einem Remis im Startgang und einer Niederlage auf Rang 4 mit 57,50 Zählern.

 

Hürlimann auf Platz 3b

Xeno Hürlimann (Kleinandelfingen), Jahrgänge 2001/2002, erreichte mit vier Erfolgen und zwei Verlustpartien erstmals in seiner Karriere einen Podestplatz. Der 13-Jährige siegte viermal mit der Bestnote 10,00 und verlor zwei Kämpfe – dies ergab letztlich Platz 3b. Der Winterthurer Leo Schönenberger (12) errang die Auszeichnung dank drei Vollerfolgen, zwei Remis und einer Niederlage im sechsten Durchgang (Rang 7c mit 56,25 Punkten).

 

Nino Anliker und Dario Plüer

Auch in die auszeichnungsberechtigen Ränge schafften es bei den Jüngsten Nino Anliker (Schlatt) und Dario Plüer (Winterthur). Anliker liess sich vier Siege, jeweils mit der Note 9,75, schreiben – zwei Gänge verlor er und kam auf Platz 7 mit 56,00 Punkten. Die letzte Auszeichnung ergatterte sich Dario Plüer (Winterthur) mit drei Erfolgen, einem Remis im zweiten Gang und zwei Niederlagen in den Gängen fünf und sechs (8b mit 55,75 Zählern).

 

Einen Viertelpunkt zu wenig

Lars Urbanitzky (15, Rikon) verfehlte seine erste Auszeichnung der Saison mit 55,50 Punkten, drei Erfolge, ein Gestellter und zwei Niederlagen, nur um 0,25 Punkte (10b). Ebenfalls hatten die beiden Winterthurer Lars Hagen (13) und Lars Werren (12) am Abend einen Viertelpunkt zu wenig für die Auszeichnung. Beide kamen auch auf die Punktezahl von 55,50.

 

Zürcher Oberländer

Benjamin Nock (13, Turbenthal) unterlag im Schlussgang Cedric Galli (Schleinikon) und belegte dank 58,25 Punkten den Ehrenplatz. Nocks Klubkamerad vom Schwingklub Zürcher Oberland, Dario Bosshard (15), der ebenfalls in Turbenthal wohnt, landete am Ende auf Platz 4a.

 

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Böschs zweiter Sieg und Nüsslis Kranz

 

Wila. Titelverteidiger Daniel Bösch (Sirnach) gewinnt in Wila nach 2013 zum zweiten Mal das Zürcher Kantonal-Schwingfest. Der Kollbrunner Philipp Nüssli, Schwingklub Winterthur, holt sich vor rund 5'000 Zuschauern den ersten Kranz der Karriere.

 

Daniel Bösch gewann im Schlussgang gegen Michael Bless nach 5:07 Minuten mittels Kniekehlengriff, dies nachdem die beiden im Startgang gestellt hatten – Bless ging sehr defensiv ans Werk. In den Umgängen zwei und drei setzte sich der 26-jährige Metzger über Marc Zbinden (Eschlikon TG) und Rico Ammann (Häuslenen) sicher durch. Nach der Mittagspause gab Bösch, der nach seinem Kreuzbandriss im Mai 2013 sein erstes Kranzfest bestritt, dem jungen Thurgauer Domenic Schneider (Friltschen) das Nachsehen – im Gefecht um den Einzug in den Schlussgang bodigte der Unspunnen-Sieger von 2011, den Miteidgenossen Stefan Burkhalter (Homburg) mit einer weiteren Maximalnote 10,00 und kam auf das Punktetotal von 49,00. Nach dem <<Final>> sagte Bösch, der für den Toggenburger Verband schwingt und schon jahrelang im Kanton Zürich arbeitet: <<Ich bin sehr glücklich, dass ich heute den ersten Kranzfestsieg nach meiner schweren Verletzung feiern kann>>. Bösch wird in den nächsten Wochen nebst dem St. Galler Kantonal-Schwingfest auch am <<Glarner-Bündner>> teilnehmen. Bless fiel nach der Niederlage im Endkampf auf Platz 6a zurück. Er überraschte im fünften Durchgang mit einem Erfolg über den Schwingerkönig vom 2001, Arnold Forrer (Stein), der mit einem Gestellten gegen die Nummer 1 der Zürcher, Fabian Kindlimann (Wald), den Tag begann – im Gefecht um seinen 121 <<Kopfschmuck>> setzte sich der 35-Jährige gegen Naim Fejzaj (Wolfhalden) durch und erreichte den für ihn enttäuschenden Rang 7.

 

Nüsslis erster Kranzerfolg

Der 20-jährige Philipp Nüssli gab im ersten Gang Matthias Furrer vom Schwingklub am Albis wie danach auch Roger Rüegg (Eschenbach), jeweils nach kurzer Gangdauer, das Nachsehen. Vor dem Mittagessen unterlag er dem Eidgenossen Raphael Zwyssig (Gais) im ersten Zusammengreifen. <<Gegen Zwyssig war ich chancenlos>>, sagte Nüssli. Im vierten Gang bezwang der Landmaschinenmechaniker nach rund drei Minuten Ivo Schmucki (Schänis) mittels einem Plattwurf und konnte somit zweimal um seinen ersten Kranz schwingen. Zuerst unterlag er nach gutem Kampf Christian Bernold (Walenstadt), dazu meinte er: <<Ich hatte zu viel Respekt vor Bernold>>. In der entscheidenden Begegnung um den Kranz gegen dem Zürcher Oberländer Matthias Braun gelang dem Kollbrunner der nötige Plattwurf vor rund 5'000 Zuschauern erst in der fünften und letzten Minute mit einem perfekten Hüfter. Dank der Punktezahl von 56,50 kam er auf Rang 9c und konnte vor die Ehrendamen treten. <<Gegen Braun konnte ich erstmals gewinnen>>, sagte ein überglücklicher Nüssli. Im Weiteren meinte er: <<Ich habe mir schon am Anfang der Saison den Kranzgewinn in Wila als Ziel gesetzt>>.

 

 

Schoch stellt letzten Gang der Karriere um den Kranz

Stefan Schoch, der seinen letzten Wettkampf bestritt, stellte zuletzt gegen den Kranzschwinger Roman Nägeli (Schönenberg ZH), der 2013 am Eidgenössischen Schwingfest teilnehmen konnte mit der Note 8,75. Bis zum fünften Durchgang hatte der Kollbrunner drei Siege, einen Taucher, gegen den Kranzschwinger Thomas Kuster (Altstätten), und einen Gestellten auf seinem Notenblatt. Den Kranz verfehlte der 36-Jährige mit 55,75 Punkten um 0,75 Zähler auf Rang 12b.

 

Nigg verliert Gang um den Kranz

Der Winterthurer Lukas Nigg musste in der Startbegegnung mit Naim Fejzaj über die volle Kampfdauer von fünf Minuten – für das Remis bekam er die Maximalpunktezahl für einen Gestellten, 9,00. Nach einem Vollerfolg über den Thurgauer David Dumelin siegte er mit einer weiteren Bestnote und kam auf 29,00 Punkte. Nach einem gutem Kampf verlor er gegen den Eidgenossen Urban Götte (Stein) – im fünften Gang konnte sich der 30-Jährige ein weiteres Siegeskreuzlein notieren lassen. Im letzten Durchgang, im Kampf um sein neuntes Eichenlaub, tauchte er überraschend gegen Roman Rüegg (Walde SG), der sich somit seinen ersten <<Kopfschmuck>> ergatterte.

 

Auch um den Kranz schwingen konnte Michael Hari (Winterthur), gegen Nicola Wey (Stäfa) gabs für die Verlustpartie die Note 8,75. Den Kranz verfehlte er um einen ganzen Punkt, 55,50, auf Platz 13i.

 

Der Kassier des Schwingklubs Winterthur, Georg Hirsiger, der in Winterthur wohnt, hatte nach fünf Gängen 46,75 Punkte. Im Gefecht um den ersten Kranz musste er sich Adrian Morger (Hinwil) beugen.

 

Seinen letzten Wettkampf bestritt Michael Dolder (Winterthur), der drei Erfolge und drei Niederlagen verbuchte.

 

Lanters gute Leistung

Der 16-jährige Christian Lanter, der zum ersten Mal an einem Zürcher Kantonal-Schwingfest an den Start ging, zeigte eine gute Leistung – indem er drei Vollerfolge notieren konnte, einmal gabs eine Punkteteilung und zwei Gänge verlor der Kollbrunner – in Durchgang drei gegen Christian Bernold.

 

Fankhausers erster Kranz

Seinen ersten Kranz errang etwas überraschend der bereits 35-jährige Zürcher Unterländer Jürg Fankhauser (Bassersdorf). Dies mit vier Siegen und zwei Niederlagen – jeweils mit Minimalnoten 8,50. Zuletzt bodigte er Kevin Hassler (Ellikon an der Thur), Schwingklub Winterthur, der nach längerer Pause sein Comeback gab.

 

Zürcher Oberländer und <<Schaffhauser>>

Felix Stahel (Turbenthal), Schwingklub Zürcher Oberland, konnte mit Naim Fejzaj einen Kranzer unter die Verlierer reihen. Christof Schweizer (Frauenfeld), der am Thurgauer Kantonal-Schwingfest im Schlussgang gestanden war, unterlag er im Gang um seinen dritten Kantonal-Kranz mit der Tiefstnote.

 

Der <<Schaffhauser>> Jeremy Vollenweider (16, Marthalen) verlor das entscheidende Duell gegen den St. Galler Teilverbandskranzer Tobias Riget erwartungsgemäss.

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Drei Auszeichnungen für den Schwingklub Winterthur

 

Bonstetten. Bei der 17. Ausgabe des Gibel-Schwingets in Bonstetten stellten im Schlussgang Remo Ackermann (Steg) und der Eidgenosse Pascal Gurtner nach zehn Minuten. Dies reichte Ackermann zum ersten Festsieg in seiner Karriere. Michael Hari, Stefan Schoch und Christian Lanter vom Schwingklub Winterthur eroberten sich die Auszeichnung.

 

Remo Ackermann siegte völlig überraschend zum Auftakt der Freiluftsaison im Kanton Zürich. Der 19-jährige Maurer hatte am Ende 57,75 Punkte auf seinem Notenblatt. Auf dem Weg zu seinem ersten Festsieg bei den Aktiven ging Ackermann viermal als Sieger vom Platz – in Umgang zwei hatte er dem Nichtkranzer Reto Leuthard (Merenschwand) einen Gestellten zugestehen müssen. Im Gefecht um den <<Finaleinzug>> bodigte der Sennenschwinger Stefan Bickel (Hochfelden) mit der Bestnote 10,00.

 

Hari, Schoch und Lanter holen Auszeichnung

Seine erste Auszeichnung der Laufbahn erkämpfte sich der 20-jährige Winterthurer Michael Hari mit drei Siegen, einem Remis und zwei Verlustpartien. Niederlagen musste er gegen die guten Nichtkranzer Nicola Wey (Stäfa) und Rico Baumann (Flawil) einstecken. Im sechsten Gang beförderte Hari den Toggenburger Christian Schiess ins Kurzholz und erreichte 55,75 Punkte, was Rang 7b ergab.

 

Stefan Schoch, der am Freitag 36 Jahre alt geworden ist, siegte dreimal, zweimal gabs Remis und den zweiten Kampf verlor er. Im Gang um die Auszeichnung gab der Kollbrunner dem 16-jährigen Jeremy Vollenweider (Marthalen) das Nachsehen. Schoch kam mit der Punktezahl von 55,50 auf Rang 8b.

 

In seiner ersten Saison bei den Aktiven errang Christian Lanter (16) bereits seine erste Auszeichnung. Dies mit drei Vollerfolgen und drei Verlustpartien im Rang 11b. In Umgang zwei unterlag der Kollbrunner dem dreifachen Kranzschwinger, Marco Nägeli (Mettmenstetten).

 

Pascal Schoch (Rikon) ging zweimal als Sieger vom Platz, den letzten Gang stellte er und dreimal zog er den Kürzeren.

 

Der Winterthurer Severin Zehnder (16) hatte am Schluss die genau gleichen Gänge wie Schoch und platzierte sich direkt hinter ihm (14d).

 

Fabian Schlüchter (Winterthur) war in zwei Begegnungen erfolgreich und viermal musste er sich beugen.

 

Zürcher Oberländer Auszeichnungen

Martin Odermatt (Bauma) liess sich drei Siegeskreuzlein schreiben, dreimal gabs Unentschieden. Im fünften Gefecht teilte er mit dem NOS-Kranzer Andreas Gwerder (Hütten) die Punkte – im sechsten Umgang vergab er mit dem Gestellten gegen den St. Galler Rico Baumann einen Podestplatz. Letztlich klassierte er sich auf Platz 6a.

 

Auch in die auszeichnungsberechtigen Plätze schaffte es der Turbenthaler Felix Stahel. Nach der Startniederlage siegte er zweimal in Folge – die Gänge vier bis sechs stellte er. Die Auszeichnung holte er sich im Rang 10f.

 

Jürg Fankhauser (Bassersdorf), Mitglied des Schwingklubs Zürcher Unterland, konnte sich die letzte Auszeichnung erkämpfen. Dies im Rang 11c.

 

Der <<Schaffhauser>> Jeremy Vollenweider verpasste die Auszeichnung um einen halben Zähler im Rang 13c. Dies mit zwei Siegen, einem Remis gegen den Kranzer Roman Nägeli (Schönenberg ZH) und drei Niederlagen, unter anderem gegen Odermatt.

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Ohne Kranz am Zuger Kantonal-Schwingfest

 

Unterägeri. Christian Schuler (Rothenthurm) gewann das Zuger Kantonal-Schwingfest in Unterägeri, das erste Kranzfest der Saison in der Innerschweiz. Die sechs Schwinger des Schwingklubs Winterthur konnten nie in den Kampf um die Kränze eingreifen.

 

Im Schlussgang gab Christian Schuler seinem Schwyzer Verbandskameraden Andreas Ulrich (Gersau) nach 5:46 Minuten mit einem Kurz das Nachsehen. Schuler stellte einzig überraschend im zweiten Gang gegen den 18-jährigen Entlebucher Marco Fankhauser. Die restlichen Partien konnte er für sich entscheiden – Schuler gewann insgesamt gegen drei Eidgenossen. Schlussgangverlierer Ulrich fiel auf Platz 4a zurück.

 

Kranz um einen halben Punkt verpasst

Der Schwingklub Winterthur war als Gastklub in Unterägeri mit sechs Schwingern teilnahmeberechtigt. Die Aktiven konnten aber nie in den Kampf um die Kränze eingreifen. Als bester Athlet platzierte sich Lukas Nigg auf Platz 12f. Nach den beiden Niederlagen gegen den jungen, talentierten Marcel Bieri (Edlibach) und den Bergkranzer Thomas Bisig (Einsiedeln) hatte Nigg das Punkteminimum von 17,00. Im dritten Gefecht stellte der Winterthurer mit dem Nichtkranzer Ueli Rolli (Cham). Somit musste er schon vor dem Mittagessen seine Kranzträume begraben. Am Nachmittag drehte der Technische Leiter Jungschwingen des Schwingklubs Winterthur auf und gewann die Gänge vier bis sechs. Im letzten Kampf konnte Nigg mit dem Erfolg über den Kranzer Kilian Hasler (Schübelbach) mit der Bestnote 10,00 Selbstvertrauen für das Zürcher Kantonal-Schwingfest vom Sonntag in Wila tanken. Weil es bis auf 56,00 Punkte hinunter Kränze gab, verfehlte Lukas Nigg den <<Kopfschmuck>> am Ende mit 55,50 Zählern im Rang 12f nur um einen halben Punkt.

 

Der Winterthurer Lucien Weibel konnte auch alle sechs Gänge bestreiten. Nebst einem Vollerfolg, kam er in Durchgang vier zu einem Gestellen, viermal zog der 17-Jährige den Kürzeren (23d und 52,75 Punkte).

 

Auch nicht nach Wunsch lief es dem Ossinger Beda Artzmann – er verfehlte mit drei Tauchern und einem Sieg mit der Höchstnote 10,00 den Ausstich nur um einen Viertelpunkt.

 

Philipp Nüssli (Kollbrunn) startete mit einem Sieg, doch dann verlor er die Gänge zwei bis vier und musste auch frühzeitig unter die Dusche. Im dritten Umgang verlor er gegen den Teilverbandskranzer Carlo Gwerder (Muotathal), der am Abendschwinget in Küssnacht im Schlussgang gestanden war.

 

Ein weiterer Kollbrunner, Andreas Lanter, stellte einmal und musste sich dreimal das Sägemehl vom Rücken abwischen lassen.

 

Auch für den Winterthurer Karim Leuppi kam nach zwei Remis und zwei Verlustpartien das vorzeitige Aus nach vier Umgängen. 

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Vier Zweige für Winterthurer Schwingernachwuchs

 

Schaffhausen. Die 22 angetretenen <<Sägemehl-Athleten>> des Schwingklubs Winterthur konnten sich am Schaffhauser Kantonalen Nachwuchsschwingfest in Schaffhausen vier Zweige erkämpfen.

 

Bei den Jahrgängen 1998/1999 gewann Christian Lanter dreimal, im Startgefecht gabs einen Gestellten und den vierten Gang verlor der 16-Jährige. Mit 56,50 Punkten klassierte sich der Kollbrunner im Rang 6b.

 

Drei Zweige

Bei den Jahrgängen 2002/2003 gabs für den Schwingklub Winterthur gleich drei Zweige: Andri Anliker (Schlatt) verliess den Platz viermal als Sieger – er gewann alle vier Gänge mit der Note 10,00 – zweimal zog er den Kürzeren. Somit landete der Elfjährige auf Platz 5 mit guten 57,00 Punkten.

 

Fabian Plüer (Winterthur) liess sich auch vier Vollerfolge schreiben, im dritten Kampf kam er zu einem Unentschieden – den fünfen Gang verlor der Elfjährige. Somit hatte er am Abend einen Viertelpunkt weniger als Anliker auf dem Notenblatt (56,75 Punkte). Dies ergab schlussendlich Rang 6d.

 

Der zwölfjährige Leo Schönenberger (Winterthur) ging dreimal als Sieger vom Platz, dreimal kam er nicht über Gestellte hinaus. Mit 55,75 Punkten platzierte er sich im letzten zweigberechtigten Rang 10.

 

Zweig knapp verpasst

Den Zweig nur um einen Viertelpunkt verpassten der Humliker Philipp Lehmann, Jahrgänge 1998/1999. Und Adrian Hugener (Embrach), 2000/2001, der bei seinem ersten Wettkampf eine gute Leitung zeigte, und wie Lehmann auf 55,50 Punkte kam. Hugener gewann die drei ersten Gänge – musste aber dann mit drei Niederlagen in Serie noch Lehrgeld bezahlen. Einen halben Punkt zum Eichenzweig fehlten letztlich den beiden Winterthurern Pascal Läderach (15) und Björn Baumgartner (11). 0,75 Punkte hinter dem Eichenlaub waren Patrick Rüegg (15, Rikon) und bei den Jüngsten, Jahrgänge 2004 bis 2006, der Winterthurer Dario Plüer.

 

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Nüsslis Auszeichnung in Schaffhausen

 

Schaffhausen. Im Schlussgang des Schaffhauser Frühjahrsschwingets vom Ostermontag in Schaffhausen stellten die beiden Eidgenossen Stefan Burkhalter (Homburg) und Daniel Bösch (Sirnach). Philipp Nüssli (Kollbrunn), Schwingklub Winterthur, erkämpfte sich die Auszeichnung.

 

Das Remis im <<Final>> reichte dem bald 40 Jahre alt werdenden Burkhalter zum Festsieg. Auf dem Weg in den Endkampf gewann er alle fünf Gänge. Hinter Sven Vögeli (Gächlingen) wurde Daniel Bösch zusammen mit dem überraschenden Fabian Rüegg (Mörschwil) und Domenic Schneider (Friltschen) Dritter.

 

Nüsslis vier Siege

Philipp Nüssli vom Schwingklub Winterthur holte sich die Auszeichnung mit vier Siegen und zwei Tauchern. Nach drei Siegen in Folge über Urs Schäppi (Wiezikon bei Sirnach), Christian Rentsch (Adlikon bei Andelfingen) sowie Jeremy Vollenweider (Marthalen) unterlag er im vierten Gang dem Unspunnen-Sieger, Daniel Bösch, im ersten Zusammengreifen. Im fünften Umgang gelang dem 20-Jährigen gegen das Schwergewicht Roman Wanner (Schleitheim) ein Erfolg mit einem Hüfter und der Note 9,75. Im letzten Gang, um einen Podestplatz, verlor der Turnerschwinger gegen Sven Vögeli vom organisierenden Schaffhauser Schwingerverband. Dank der guten Punktezahl von 56,25 platzierte sich Nüssli im Rang 7a.

 

Niggs Aufgabe wegen Knieproblemen

Der Winterthurer Lukas Nigg gab den Wettkampf nach dem verlorenen vierten Gang gegen Dominik Oertig (Uznach) auf - dies wegen Knieproblemen. Der Start am Zürcher Kantonal-Schwingfest in Wila, 11 Mai, ist aber nicht in Gefahr.

 

Die weiteren Teilnehmer des Stadtklubs, die beiden Winterthurer Lucien Weibel und Fabian Schlüchter, die auch beim parallel durchgeführten Schaffhauser Kantonalen Nachwuchsschwingfest starteten, schieden nach vier Umgängen aus. Weibel siegte einmal und verlor drei Gänge – Schlüchter musste sich viermal geschlagen geben.

 

Schnurrenbergers 57,00 Punkte

Roman Schnurrenberger, Schwingklub Zürcher Oberland, ging viermal als Sieger vom Platz. Mit Dominik Bäbler (Jonschwil) konnte er zum Auftakt einen Kranzer bezwingen. In Durchgang fünf stellte er mit dem Nichtkranzer Martin Bischof (Stein). Im dritten Gang unterlag er dem Festsieger, Stefan Burkhalter, mit der Tiefstnote. Im Gefecht um einen Spitzenplatz bodigte der 19-jährige Sternenberger Ivo Hengartner (Zihlschlacht) mit einem Plattwurf. Mit 57,00 Punkten erreichte der kräftige Senneschwinger Rang 4b.

 

Eine enttäuschende Leistung zeigte der Eidgenosse Fabian Kindlimann (Wald). Mit drei Vollerfolgen und drei Unentschieden verfehlte er die Auszeichnung um 0,25 Zähler. Zum Verhängnis wurden ihm unter anderem die Remis gegen den Nichtkranzer Pirmin Gmür (Amden) und Marc Zbinden (Eschlikon), der einen Kranz hat. In der Startbegegnung teilte Kindlimann mit Bösch die Punkte (Rang 9a).

 

Der Turbenthaler Felix Stahel hatte am Ende je zwei Siege, Remis und Verlustpartien auf seinem Konto. Dies ergab Platz 13d.

 

Remo Frauchiger (Bauma) musste den Wettkampf nach einem Sieg und einem Remis im zweiten Gang aufgeben.

 

 

Unterländer, Schaffhauser und Unterthurgauer

Jürg Fankhauser (Bassersdorf), Schwingklub Zürcher Unterland, musste den Heimweg auch ohne Auszeichnung antreten. Je dreimal ging er als Sieger und Verlierer vom Platz – im vierten Gang hatte er gegen den über 40-jährigen Peter Surbeck (Hallau) das Nachsehen.

 

Der <<Schaffhauser>> Dominik Ott (Trüllikon) verlor den entscheidenden Kampf um die Auszeichnung gegen den Toggenburger Stefan Rütsche und blieb somit nur um einen halben Punkt hinter den auszeichnungsberechtigen Plätzen. Nebst der Verlustpartie gegen Rütsche unterlag er noch einem weiteren Kranzschwinger, Christian Scherer (St. Gallen) und stellte einmal – dazu liess er sich drei Siegeskreuzlein notieren.

 

Der 16-jährige Jeremy Vollenweider gewann einen Gang, einmal stellte er und viermal musste er sich das Sägemehl vom Rücken abwischen lassen.

 

Patrick Bürgler (Ellikon am Rhein), ebenfalls ein <<Schaffhauser>>, konnte einen Sieg verbuchen und tauchte dreimal – somit kam für ihn das Aus bereits nach vier Umgängen.

 

Christian Rentsch liess sich die genau gleichen Gänge wie Bürgler schreiben.

 

Auch nach vier Gängen unter die Dusche musste der Elgger Daniel Hollenstein, der für den Schwingerverband Unterthurgau antritt. 

 

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