Drei Doppelzweige für den Schwingklub Winterthur in Ossingen

 

Ossingen. Am 11. Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest, welches im Rahmen des Regionalturnfests in Ossingen durchgeführt wurde, erkämpfte sich der Nachwuchs des Schwingklubs Winterthur drei Doppelzweige.

 

Je zwei der fünf Kategoriensiege gingen an die St. Galler und Thurgauer Nachwuchsschwinger. Jann Bärtsch (Furna) holte bei den Jüngsten, Jahrgang 2000, für die Bündner einen Kategoriensieg. Bei den Ältesten schwang zum vierten Mal in Folge der dreifache Kranzgewinner der laufenden Saison, Marco Good (Sargans), obenauf. Good, der am 14. August 18 Jahre alt wird und nur rund 80 kg schwer ist, gewann zum vierten Mal in Serie das Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest. Beim Jahrgang 1997 siegte Niklas Blaser (Hörhausen) dank einem Schlussgangerfolg über Luc Gottofrey (Echallens), der im Kanton Thurgau seine Ausbildung absolviert. Wie erwartet setzte sich bei den 98-ern, der als absoluter Topfavorit gestartete Kranzschwinger Samuel Giger (Ottoberg), der am Pfingstmontag den Bruederschwinget für sich entschieden hatte, mit sechs Vollerfolgen, problemlos durch. Beni Schlegel (Hemberg) konnte sich im Jahrgang 1999 als Sieger ausrufen lassen.

 

Doppelzweig für Lehmann, Läderach und Rüegg

 


Philipp Lehmann vom Schwingklub Winterthur hatte nach dem Vormittagsprogramm drei Siege und 29,75 Punkte auf seinem Konto. Danach musste er sich im ersten Zusammengreifen dem späteren Kategoriensieger, Beni Schlegel, geschlagen geben. In einem Abnützungskampf musste der Humliker gegen Patrick Signer (Appenzell) ein Unentschieden hinnehmen. Zuletzt besiegte der 15-Jährige Hanspeter Frei (Flaach) vom Schaffhauser Schwingerverband sicher und platzierte sich mit 57,00 Punkten im Rang 5b. Lehmann ergatterte sich den 17. Zweig der noch jungen Karriere.

 

Pascal Läderach, Sieger am Buebeschwinget Brueder, startete mit einer Niederlage in der dritten Minute gegen Beni Schlegel. In den Begegnungen zwei bis fünf verbuchte der Winterthurer lauter Erfolge und hatte somit den Zweig bereits im Trockenen. In Durchgang fünf legte er Michael Fässler (Teufen AR) in der zweiten Minute ins Sägemehl. Im Gefecht um einen Podestplatz unterlag der 15-Jährige Samuel Düsel (Kirchberg SG) im ersten Zug. Trotz der Niederlage konnte Läderach seinen 14. Zweig entgegennehmen. Somit holte er sich nach 2013 den zweiten NOS-Doppelzweig. Dies im Rang 7a mit 56,50 Zählern.

 

Je drei Siege und Remis standen letztlich auf dem Notenblatt von Patrick Rüegg (Rikon). Rüegg startete mit einem gestellten Gang gegen Matthias Ott (Trüllikon) und zwei Vollerfolgen, jeweils mit der Maximalnote 10,00. Danach musste er zwei Punkteteilungen akzeptieren und hatte nach fünf Durchgängen 46,75 Punkte. Im entscheidenden Umgang besiegte der Tösstaler Marco Flütsch (St. Antönien) und sicherte sich sein erstes Eichenlaub an einem NOS Nachwuchsschwingfest. Rüegg hatte letztlich die gleiche Punktezahl wie Lehmann.

 

Zürcher Oberländer und <<Schaffhauser>> Zweiggewinner

Der Turbenthaler Dario Bosshard (15) gewann vier Gänge – gegen Michael Lieberherr (Wattwil) verlor er nach wenigen Sekunden. Im fünften Gang stellte der Zürcher Oberländer mit dem Bündner Mauro Grenci und im letzten Gang bezwang er Manuel Moseler (Maienfeld) mit der Höchstnote. Bosshard kam auf das Punktetotal von 57,00 (Rang 5a).

 

Der <<Schaffhauser>> Jeremy Vollenweider (Marthalen) konnte als Dritter sogar aufs Podest steigen. Dies mit vier Vollerfolgen, der unvermeidbaren Niederlage gegen Samuel Giger und dem Remis gegen Roman Bickel (Hochfelden) im fünften Gang. Zuletzt gab er Robin Tritten (Buch bei Frauenfeld) das Nachsehen und erreichte 56,50 Punkte. In der gleichen Kategorie, Jahrgang 1998, errang Christian Rentsch (Adlikon bei Andelfingen) mit drei Siegen, zwei Tauchern und einem Remis den letzten Doppelzweig.

 

Bei den 99-ern konnten sich zwei Weinländer in Schaffhauser Diensten unter die Zweiggewinner reihen: Hanspeter Frei und Matthias Ott platzierten sich mit je drei Siegen, einem Gestellten und zwei Niederlagen im letzten zweigberechtigten Rang 10.

 

Zweig verpasst

Der Winterthurer Lucien Weibel (17) verfehlte den Zweig um einen halben Punkt. Dies trotz drei Siegen, zwei Remis und einer Niederlage. Die beiden 14-jährigen Adrian Hugener (Embrach) und Curdin Knöpfel (Kleinandelfingen), die auch für den Schwingklub Winterthur antreten, mussten sich mit hinteren Rängen begnügen. Hugener konnte alle sechs Gänge bestreiten – Knöpfel musste nach vier Gängen vorzeitig unter die Dusche.

 

Der Winterthurer Dominik Steiner (18) musste den Wettkampf wegen einer Knieverletzung nach dem vierten Gang beenden.

 

Der 18-jährige Patrick Bürgler (Ellikon am Rhein), Schaffhauser Schwingerverband, kam bei den Ältesten mit je zwei Siegen, Remis und Niederlagen auf Platz 10.

 

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Schwinger am Regionalturnfest in Ossingen

 

Ossingen. Für das 11. Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest, das im Rahmen des Regionalturnfests in Ossingen, Samstag, 14. Juni, ausgetragen wird, haben sich 207 Schwinger aus der ganzen Nordostschweiz angemeldet.

 

Bei den Ältesten, Jahrgang 1996, starten am wenigsten Schwinger (24). Dafür treten mit Christian Bernold (Walenstadt) und Marco Good (Sargans) gleich zwei Nachwuchsschwinger vom Schwingklub Mels an, die sich in der laufenden Saison am Thurgauer und St. Galler Kantonal-Schwingfest die beiden ersten Kränze der Karriere aufsetzen lassen konnten. Vom Schwingklub Winterthur tritt der Winterthurer Dominik Steiner an – vom Schaffhauser Schwingerverband Patrick Bürgler (Ellikon am Rhein).

 

Weibel strebt weiteren Doppelzweig an

Beim Jahrgang 1997 (30 Teilnehmer) wird der Stadtklub durch die beiden Winterthurer Fabian Schlüchter und Lucien Weibel vertreten. Weibel war letztes Jahr am Zürcher Kantonalen Nachwuchsschwingfest siegreich gewesen und strebt im Zürcher Weinland einen weiteren Doppelzweig an einem Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest an.

 

Giger Topfavorit im Jahrgang 1998

Samuel Giger (Ottoberg) geht bei den 98-ern (34 Teilnehmer) als absoluter Topfavorit an den Start. Das Ausnahmetalent aus dem Kanton Thurgau gewann in seiner ersten Saison bei den Aktiven am 30. März in Grabs das Rheintal Oberländische Verbandsschwingfest. Kurz nach dem Sensationssieg verletzte er sich am Meniskus und musste operiert werden – bei seinem Comeback am St. Galler Kantonalen konnte sich Giger mit einer starken Leistung seinen ersten Kranz erkämpfen. Severin Zehnder (Winterthur) startet für den Schwingklub Winterthur und der Marthaler Jeremy Vollenweider für die <<Schaffhauser>>.

 

Vier <<Winterthurer>>

67 Schwinger, davon vier <<Winterthurer>>, steigen beim Jahrgang 1999 in die Schwingerhosen: Pascal Läderach (Winterthur), Philipp Lehmann (Humlikon), Patrick Rüegg (Rikon) und Lars Urbanitzky (Rikon). Die besten Chancen auf den Zweig haben Läderach und Lehmann. Matthias Ott (Trüllikon) vertritt die Farben des Schaffhauser Schwingerverbandes und der Turbenthaler Dario Bosshard diejenigen des Schwingklubs Zürcher Oberland.

 

Die Jüngsten

In der Kategorie der Jüngsten, Jahrgang 2000, (52 Teilnehmer) hoffen Adrian Hugener (Embach) und Curdin Knöpfel (Kleinandelfingen) vom Schwingklub Winterthur, der das Fest zusammen mit OK-Mitgliedern des Regionalturnfests organisiert, auf einen geglückten Wettkampf.

 

Die Wettkämpfe beginnen um 9 Uhr – die Schlussgänge der fünf Kategorien sind auf 16.15 Uhr angesetzt.

 

Weitere Infos zum Fest sind unter www.rtf2014.ch erhältlich.

 

Läderach und Fehr siegen am Buebeschwinget Brueder

 

Bachenbülach. Der Winterthurer Pascal Läderach und Dario Fehr (Elgg) vom Schwingklub Winterthur konnten sich am Buebeschwinget Brueder als Sieger feiern lassen.

 

Bei den Ältesten, Jahrgänge 1999/2000, reichte Pascal Läderach im Schlussgang gegen Nicola Funk (Hinwil) ein Gestellter zum Kategoriensieg. Der 15-Jährige gewann die ersten vier Kämpfe – im fünften Gang stellte er mit seinem Klubkameraden vom Schwingklub Winterthur, Philipp Lehmann (Humlikon). Der grossgewachsene Senneschwinger aus Winterthur kam auf 57,75 Punkte.

 

Philipp Lehmann platzierte sich mit vier Siegen, einer Niederlage gegen Funk im vierten Durchgang und dem Remis gegen Läderach hinter Schlussgangteilnehmer Nicola Funk auf Platz 2b.

 

Auch in die auszeichnungsberechtigen Ränge schafften es Adrian Hugener (Embach), Lars Urbanitzky und Patrick Rüegg (beide Rikon). Hugener und Urbanitzky gingen je dreimal als Sieger vom Platz und dreimal tauchten die 15-Jährigen. Patrick Rüegg kam auf 54,75 Zähler.

 

Sieg durch Elgger

Bei den Jahrgängen 2001/2002 profitierte Dario Fehr vom gestellten Schlussgang zwischen Cedric Galli (Schleinikon) und Benjamin Nock (Turbenthal), Schwingklub Zürcher Oberland, und konnte sich als lachender Dritter als Sieger ausrufen lassen. Fehr siegte fünfmal mit der Note 9,75 und musste sich nur in Durchgang zwei Cedric Galli geschlagen geben. Der Elgger erreichte 57,25 Zähler.

 

Xeno Hürlimann (Kleinandelfingen) war viermal siegreich – gegen Nock und Galli stand er auf verlorenem Posten und ergatterte sich die Auszeichnung auf Platz 4. Auch der Winterthurer Leo Schönenberger, Florian Frauenfelder (Hofstetten), der sich seine erste Auszeichnung erkämpfte, und Alessandro Scrivano (Rikon) konnten sich unter die Auszeichnungsgewinner reihen.

 

Plüer im Schlussgang

Fabian Plüer (Winterthur) unterlag im Schlussgang Martin Bachem (Männedorf), gegen den er bereits im vierten Gang verloren hatte. Die restlichen vier Partien konnte der Elfjährige für sich entscheiden und fiel nach der <<Finalniederlage>> auf Rang 4a zurück.

 

Andri Anliker (Schlatt) holte sich die Auszeichnung dank drei Vollerfolgen, zwei Remis und der Verlustpartie im letzten Gang mit 56,00 Punkten.

 

Auch bei den Jüngsten konnten sich zwei Nachwuchsathleten des Schwingklubs Winterthur die Auszeichnung erkämpfen. Nino Anliker (Schlatt) hatte letztlich vier Siege und zwei Taucher auf seinem Konto. Dank 56,75 Punkten konnte er als Dritter aufs Podest steigen. Direkt hinter Anliker klassierte sich der Winterthurer Dario Plüer. Er konnte vier Gänge gewinnen, einmal musste er sich mit einem Gestellten zufrieden geben und in der dritten Begegnung musste er untendurch.

 

Nationalturnen/Schwingen

Erstmals fand ein Kombi-Wettkampf <<Nationalturnen/Schwingen>> statt. Vor dem Buebeschwinget Brueder, der zusammen mit den Bruederschwinget ausgetragen wurde, absolvierten 31 Buben drei <<Vornoten>>: Es standen vier <<Vornoten>>, Steinheben, Steinstossen, Bodenturnen und 80-Meter-Lauf, zur Auswahl. Die erreichten Punkte wurden dann mit der Punktezahl der sechs Gänge vom Schwingen addiert. Philipp Lehmann wurde bei den Ältesten Zweiter. Ebenfalls mit der Auszeichnung nach Hause fahren konnten: Lars Urbanitzky und Patrick Rüegg. Benjamin Nock (13) siegte in seiner Kategorie, den Ehrenplatz belegte Florian Frauenfelder, dahinter folgten Joshua Sirovina und Alessandro Scrivano. Bei den Zweitjüngsten wurde Andri Anliker Dritter und sein Bruder, Nino Anliker, holte bei den Jüngsten, Jahrgänge 2005/2006, den Ehrenplatz.

 

Auszug aus den Ranglisten


Jahrgänge 1999/2000: 1. Pascal Läderach (Winterthur) 57,75. 2. Philipp Lehmann (Humlikon) 57,50. 6. Adrian Hugener (Embrach) und Lars Urbanitzky (Rikon), je 55,50. 8. Patrick Rüegg (Rikon) 54,75 (alle mit Auszeichnung). 12. Curdin Knöpfel (Kleinandelfingen) 53,75. 13. Jan Stapfer (Schlatt) 52,25. 14. Dario Bosshard (Turbenthal) 37,50 (Unfall). Jahrgänge 2001/2002: 1. Dario Fehr (Elgg) 57,25. 4. Xeno Hürlimann (Kleinandelfingen) 56,50. 5. Benjamin Nock (Turbenthal) 56,25. 7. Leo Schönenberger (Winterthur) 55,50. 8 Florian Frauenfelder (Hofstetten) 55,00. 10. Alessandro Scrivano (Rikon) 54,50 (alle mit Auszeichnung). 13. Joshua Sirovina (Rikon) 53,75. 15. Til Stapfer (Rikon) 51,00. Jahrgänge 2003/2004: 4. Fabian Plüer (Winterthur) 57,00. 6. Andri Anliker (Schlatt) 56,00 (alle mit Auszeichnung). 10. Silvan Rechsteiner (Schlatt) 54,25. 15. Livio Scrivano (Rikon) 52,50. Jahrgänge 2005/2006: 3. Nino Anliker (Schlatt) 56,75. 4. Dario Plüer (Winterthur) 56,50. (alle mit Auszeichnung) 10. Severin Rechsteiner (Schlatt) 53,00.

 

Auszug aus den Ranglisten Kombi-Wertung <<Nationalturnen/Schwingen>>

Jahrgänge 1999/2000: 2. Philipp Lehmann (Humlikon) 84,60. 3. Lars Urbanitzky (Rikon) 84,00. 4. Patrick Rüegg (Rikon) 82,95 (alle mit Auszeichnung). 8. Jan Stapfer (Schlatt) 74,75. Jahrgänge: 2001/2002: 1. Benjamin Nock (Turbenthal) 85,55. 2. Florian Frauenfelder (Hofstetten) 83,60. 3. Joshua Sirovina (Rikon) 80,75. 4. Alessandro Scrivano (Rikon) 80,60 (alle mit Auszeichnung). 6. Leo Schönenberger (Winterthur) 75,10. 7. Til Stapfer (Schlatt) 74,70. Jahrgänge 2003/2004: 3. Andri Anliker (Schlatt) 83,70 (mit Auszeichnung). 8. Silvan Rechsteiner (Schlatt) 79,25. 10. Livio Scrivano (Rikon) 78,60. Jahrgänge 2005/2006: 2. Nino Anliker (Schlatt) 84,70 (mit Auszeichnung) 4. Severin Rechsteiner (Schlatt) 78,10.

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16-Jähriger gewinnt den Bruederschwinget – vier Auszeichnungen

 

Bachenbülach. Samuel Giger (Ottoberg) setzte sich im Schlussgang des Bruederschwingets ob Bachenbülach gegen seinen Klubkollegen vom Schwingklub Ottoberg, Michael Steiner (Amlikon-Bissegg), nach 3:13 Minuten mit Kurz und Nachdrücken durch. Die Schwinger des Schwingklubs Winterthur errangen vier Auszeichnungen.

 

Samuel Giger dominierte den Bruederschwinget nach Belieben und gewann alle seine sechs Gänge, davon fünf mit der Bestnote 10,00. Im fünften Durchgang besiegte Giger, der einen Kranz besitzt, den Bergkranzer Tobias Krähenbühl (Frauenfeld) mit der Maximalnote. Der 16-Jährige holte sich in seiner ersten Saison bei den Aktiven nach dem Rheintal-Oberländischen Verbandsschwingfest bereits seinen zweiten Festsieg. Schlussgangverlierer Steiner, der einen NOS-Kranz hat, hatte seine ersten fünf Gänge jeweils mit der Note 9,75 gewonnen und kam letztlich als Dritter auch noch aufs Podest.

 

Vier Auszeichnungen

Gleich vier Auszeichnungen errangen die Schwinger des Schwingklubs Winterthur. Lukas Nigg hatte am Schluss 55,75 Punkte. Dies mit drei Vollerfolgen und drei Niederlagen gegen den Berner Gast und Teilverbandskranzer Adrian Meuter (Vinelz), Michael Steiner und Tobias Krähenbühl. Nigg bestritt auch noch einen Zusatzgang, den er siegreich gestalten konnte. Letztlich kam der Winterthurer auf Rang 10c mit 55,75 Punkten.

 

Andreas Keller liess sich drei Vollerfolge notieren und dreimal ging der Pfäffiker vor 1‘600 Zuschauern als Verlierer vom Platz. Im Gang um einen vorderen Platz unterlag der Turnerschwinger dem Urnäscher Roman Kuhn mit der Note 8,75 (Rang 11c mit 55,50 Punkten).

 

Der Kollbrunner Philipp Nüssli, der sich am Zürcher Kantonal-Schwingfest in Wila seinen ersten Kranz erkämpfte, gewann dreimal. Im Startgang musste er sich erwartungsgemäss dem späteren Festsieger, Samuel Giger, beugen. Unerwartet kam vor allem Nüsslis Niederlage gegen den 16-jährigen Roman Bickel (Hochfelden) – zuletzt musste er sich einem weiteren Nichtkranzer geschlagen geben, Lukas Krähenbühl (Matzingen), der aber am Abend ein gutes Notenblatt vorweisen konnte.

 

Michi Hari (Winterthur) ergatterte sich seine erste Auszeichnung seiner Karriere auf Platz 12c – dies mit 55,25 Zählern. Im vierten Umgang stellte er mit dem Kranzschwinger Roman Kuhn. Und im sechsten Gang genügte ihm ein Gestellter gegen Dominic Keller (Braunau) vom Thurgauer Schwingerverband.

 

Auszeichnung um einen Viertelpunkt verfehlt

Nur um einen Viertelpunkt verfehlte der Ossinger Beda Arztmann seine zweite Auszeichnung der Laufbahn. Dies mit je zwei Siegen, Remis und Niederlagen. Nach zwei Erfolgen verlor er gegen Giger im dritten Umgang der Minimalnote.

 

Alwin Buff (Oetwil an der Limmat) siegte zum Auftakt und verlor die restlichen fünf Gefechte.

 

Fankhausers 56,50 Punkte

Jürg Fankhauser vom organisierenden Schwingklub Zürcher Unterland liess sich vier Vollerfolge notieren. Gegen die beiden Thurgauer Teilverbandskranzer Tobias Krähenbühl und Domenic Schneider musste er untendurch. Letztlich landete der Bassersdorfer mit dem Punktetotal von 56,50 auf Platz 7a.

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Böschs dritter Kranzfestsieg der Saison

 

Linthal. Im Schlussgang des Glarner-Bündner Schwingfests in Linthal besiegte der Sirnacher Daniel Bösch nach nur 15 Sekunden, seinen St. Galler Verbandskameraden vom Schwingerverband Rapperswil, Martin Glaus (Schänis) mit einem Lätz.

 

Der für den Schwingklub Kirchberg SG antretende Unspunnen-Sieger Daniel Bösch begann mit einem Remis gegen den Schwyzer Eidgenossen Bruno Nötzli (Pfäffikon), doch dann konnte er sich lauter Siegeskreuzlein notieren lassen – im Gefecht um den Einzug in den Endkampf gegen Peter Horner (Glarus). Somit gewann der 26-Jährige das dritte Kranzfest im 2014 – ebenfalls siegte Bösch zum dritten Mal am Glarner-Bündner Schwingfest. Der Verlierer der Endausmarchung, Martin Glaus, der wie Bösch 2013 einen Kreuzbandriss erlitten hatte und in diesem Jahr sein Comeback gab, fiel auf Platz 5a zurück.

 

Ackermanns Kranz

Als einziger Zürcher Schwinger konnte sich Remo Ackermann (Steg) unter die Kranzgewinner reihen. Dies mit vier Siegen, einem Remis im Startgang gegen den 18-jährigen Christian Bernold (Walenstadt), und der Niederlage im zweiten Umgang gegen den nach Papierform höher eingestuften Tobias Riget (Schänis). Im Gang um den Kranz bodigte Ackermann den Nichtkranzer Martin Dobler (Flawil) mit der Note 9,75 und kam auf 56,75 Punkte, was Rang 6c bedeutete.

 

Ackermanns Klubkamerad vom Schwingklub Zürcher Oberland, der Eidgenosse Fabian Kindlimann verfehlte die Kranzränge um einen halben Punkt. Nach der Niederlage im fünften Durchgang gegen den NOS-Kranzer Fredi Kohler (Pfäfers) konnte er zuletzt mit Edi Bernold (Walenstadt) nicht mehr um den Kranz schwingen. Nach dem siegreich gestalteten Gang kam er auf 56,00 Punkte.

 

Die Winterthurer

Als bester Athlet des Schwingklubs Winterthur klassierte sich der Winterthurer Lucien Weibel mit zwei Siegen, einem Remis im letzten Umgang und drei Niederlagen in den Gängen zwei bis vier auf Platz 15k. In Durchgang zwei unterlag der 17-Jährige dem St. Galler Kranzschwinger Christian Scherer. Letztlich hatte der Turnerschwinger 54,25 Punkte auf seinem Notenblatt.

 

Christian Lanter (Kollbrunn) ging in zwei Begegnungen als Sieger vom Platz – viermal zog er den Kürzeren (Rang 16j).

 

Der dritte Teilnehmer des Schwingklubs Winterthur, der Winterthurer Georg Hirsiger, konnte einen Sieg verbuchen, dazu kamen zwei Remis und drei Verlustpartien.

 

Die Zürcher Oberländer

Der Baumer Martin Odermatt, Schwingklub Zürcher Oberland, musste gegen die beiden in Goldingen wohnhaften Pirmin Jud und Adrian Oertig, jeweils mit der Note 8,50, untendurch. Gegen den NOS-Kranzer Edi Bernold stellte er im fünften Durchgang, dazu kamen drei Siege. Mit 55,25 Punkten verpasste Odermatt den Kranz um 1,25 Zähler im Rang 11c.

 

Felix Stahel (Turbenthal) hatte nach vier Umgängen zwei Siege und gestellte Gänge. Im Ausstich liess ihm im fünften Gang der Eidgenosse Bruno Nötzli keine Chance – zuletzt musste sich der Landwirt Christian Bernold geschlagen geben und kam auf die Punktezahl 54,25.

 

 

 

Die <<Schaffhauser>>

Zwei Siege, ein Remis und drei Niederlagen standen letztlich auf dem Notenblatt von Jeremy Vollenweider (Marthalen). Niederlagen musste er gegen die drei Kranzschwinger Beat Bernold (Walenstadt), Christian Scherer und Tobias Riget hinnehmen.

 

Ein weiterer <<Schaffhauser>>, Patrick Bürgler (Ellikon am Rhein), gewann zweimal und in vier Begegnungen tauchte er.

 

Einmal erfolgreich war Christian Rentsch (Adlikon bei Andelfingen), einmal gabs ein Unentschieden und vier Gänge verlor der 16-Jährige – im vierten Umgang gegen den Glarner Kranzer Reto Landolt.

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Lanter im Schlussgang und insgesamt neun Zweige

 

Eschenbach. AmSt. Galler Kantonalen Nachwuchsschwingfest in Eschenbach nahmen 350 Nachwuchsschwinger teil – der Nachwuchs des Schwingklubs Winterthur holte sich neun Zweige.

 

Bei den Jahrgängen 1998/1999 unterlag der Kollbrunner Christian Lanter im Schlussgang nach 36 Sekunden Daniel Schild (Ottoberg). Auf dem Weg in den Endkampf bodigte Lanter seine ersten vier Gegner und hatte 39,75 Punkte. Im fünften Durchgang reichte ihm gegen Samuel Düsel (Kirchberg SG) ein Unentschieden. Nach der Niederlage in der Endausmarchung fiel der 16-Jährige auf Platz 5 zurück – dies mit 57,50 Punkten

 

Lehmann und Läderach

Der 15-jährige Philipp Läderach (Humlikon) konnte sich vier Siegeskreuzlein notieren lassen – den dritten Gang stellte er und im vierten Gefecht musste er eine Niederlage hinnehmen. Im letzten Umgang bodigte der Weinländer Michael Bernold (Walenstadt) mit der Höchstnote 10,00 und kam auf Rang 8 mit guten 56,75 Zählern.

 

Der Winterthurer Pascal Läderach, der gleich alt ist wie Lehmann, verzeichnete nach drei Gängen ebenso viele Erfolge und 29,75 Punkte. Doch am Nachmittag musste der Sennenschwinger drei Niederlagen in Serie akzeptieren – dennoch eroberte er sich im letzten zweigberechtigen Rang 13 ein weiteres Eichenlaub.

 

Patrick Rüegg (15, Rikon) verlor den entscheidenden Kampf um den Zweig und verfehlte diesen um einen Punkt im Rang 17e.

 

Hugener, Fehr, Hürlimann und Knöpfel

Adrian Hugener (Embrach), der seine erste Saison bestreitet, eroberte sich bei den Jahrgängen 2000/2001 bereits den ersten Zweig. Dies mit vier Siegen, einer Niederlage und einem Remis zum Auftakt. Der 14-Jährige landete letztlich dank 56,75 Punkten auf Platz 8a.

 

Dario Fehr, der vom Appenzellerland nach Elgg gezügelt hat, liess sich vier Vollerfolge schreiben und zweimal zog er den Kürzeren. Dies er ergab Rang 10b.

 

In der gleichen Kategorie, Jahrgänge 2000/2001, erreichten auch die beiden Kleinandelfinger Xeno Hürlimann und Curdin Knöpfel die Zweigränge. Hürlimann konnte drei Erfolge verbuchen, im letzten Kampf gabs ein Remis und zweimal stand er auf verlorenem Posten (13b). Curdin Knöpfel konnte den Startgang für sich entscheiden – dann verlor er die Gänge zwei bis vier. Dank den beiden Vollerfolgen im Ausstich kam er auf das Punktetotal von 55,50.

 

Der Winterthurer Lars Hagen verfehlte den Zweig mit zwei Siegen und vier Verlustpartien deutlich.

 

Anliker und Plüer

Vier Siege und zwei Niederlagen hatte der Schlatter Andri Anliker am Abend auf seinem Konto. Dem Elfjährigen gelangen vier Plattwürfe und zweimal musste er Niederlagen mit der Note 8,50 einstecken. Mit 57,00 Punkten kam er auf Rang 7b.

 

Fabian Plüer (11, Winterthur) gewann auch vier Gänge und verlor zwei Begegnungen. Dank 56,75 Zählern konnte auch er sich unter die glücklichen Zweiggewinner einreihen – dies vor 1000 Zuschauern.

 

Dem Winterthurer Björn Baumgartner (11), der in der gleichen Kategorie, Jahrgänge 2002/2003, wie Anliker und Plüer an den Start ging, fehlte schliesslich nur ein Viertelpunkt zum Zweiggewinn. Zum Verhängnis wurde ihm unter anderem auch die Tiefstnote für die Verlustpartie im sechsten Gang.

 

Der zwölfjährige Leo Schönenberger (12, Winterthur) hatte im sechsten Durchgang gegen Tobias Fässler (Engi GL) das Nachsehen und blieb genau einen Punkt hinter den Zweigplätzen.

 

Bei den Jüngsten, Jahrgänge 2004 – 2006, verpasste der Winterthurer Dario Plüer den Zweig im Rang 13f nur um einen Viertelpunkt.

 

Nino Anliker (Schlatt) konnte zwar alle sechs Gänge bestreiten – musste sich aber mit einem hinteren Rang zufrieden geben.

 

Der Winterthurer Sven Baumgartner verfehlte den Ausstich mit vier Tauchern.

 

Bosshards Eichenlaub

Der Turbenthaler Dario Bosshard, Mitglied des Schwingklubs Zürcher Oberland, ging viermal als Sieger vom Platz, dazu kamen zwei Niederlagen. Somit erkämpfte sich der 15-Jährige den Zweig im Rang 10 mit 56,25 Punkten.

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