Rolf Lussi als erster Sekretär ins AV-Büro gewählt

 

An derAbgeordnetenversammlung (AV) des Eidgenössischen Schwingerverbandes (ESV) in Bern wurde Rolf Lussi (Seuzach), Schwingklub Winterthur, als erster Sekretär in das AV-Büro gewählt. AV-Präsident wurde der Berner Markus Lauener, der den ehemaligen Spitzenschwinger Daniel von Euw (Brunnen) ablöst.

 

Neuer Obmann und Technischer Leiter

Bei den zwei wichtigsten Ämtern gab es Änderungen: der Luzerner Paul Vogel übernimmt das Amt des Obmanns vom Churer Mario John. Der Emmentaler Samuel Feller löst Werner Jakob vom Südwestschweizer Schwingerverband als Technischen Leiter ab.

 

Lussis Kränze

Rolf Lussi startete seine Karriere 1983 am Zürcher Kantonalen Nachwuchsschwingfest in Andelfingen – 1984 trat er dem Schwingklub Winterthur bei. Seinen ersten Kranz holte sich der 46-Jährige bereits 1986 am Schaffhauser Kantonal-Schwingfest im Rang 5d. Nachdem er sich1989 am Zürcher Kantonal-Schwingfest seinen ersten Zürcher Kranz erkämpft hatte, ergatterte sich Rolf Lussi 1993 gleich drei Kränze. Dies am Zürcher <<Kantonalen>>, beim Nordostschweizer Schwingest in Wattwil – bei welchem er sich den wertvollsten <<Kopfschmuck>> gesichert hatte – und letztlich in den USA, in New Glarus. Dies zum Abschluss seiner Laufbahn, die er wegen einer Knieverletzung im 26. Altersjahr beenden musste.

 

Eidgenössischer Nationalturnerkranz

Lussi, der vom Nationalturnen zum Schwingen kam, errang am Eidgenössischen Turnfest 1991 in Luzern den Eidgenössischen Nationalturnerkranz – insgesamt erkämpfte er sich elf Nationalturnerkränze.

 

Beruf und Funktionär

Rolf Lussi absolvierte bei der <<Loki>> in Winterthur eine vierjährige Lehre als Maschinenmechaniker. Seit 1989 ist er im Bereich Informatik tätig, derzeit als Leiter der Abteilung Logistik bei der Stadtpolizei Winterthur. Lussi bildete sich unter anderem zum Eidg. diplomierten Informatiker (Fachrichtung Projektmanagement) mit einem CAS in Betriebswirtschaft und Führung aus.

 

Zwölf Jahre lang war Lussi im Vorstand des Schwingklubs Winterthur, davon sieben Jahre als umsichtiger Präsident. Seit elf Jahren ist er im Vorstand des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes – ab 2009 als Präsident. Im Jahr 2012 wurde Rolf Lussi in den Vorstand des NOSV gewählt. Dazu war er in vielen OKs und Kommissionen im Einsatz. Im OK des Zürcher Kantonal-Schwingfests, 11. Mai, Wila, ist er im OK-Büro.

 

Hochkarätiges Teilnehmerfeld in Wila

 

Wila. Am Sonntag, 11. Mai, wird in Wila das 104. Zürcher Kantonal-Schwingfest übers Sägemehl gehen. Es werden starke Eidgenössische Kranzschwinger erwartet.

 

Turnusgemäss ist der Schwingklub Winterthur, einer von acht Klubs im Kanton Zürich, alle acht Jahre für die Durchführung des Zürcher <<Kantonalen>> verantwortlich. Letztmals organisierte der Stadtklub das <<Zürcher>> 2006 in Flaach. Sieger war der dreifache Schwingerkönig Jörg Abderhalden, der 2010 den Rücktritt gegeben hatte. Der Nesslauer war im Schlussgang gegen Martin Glaus (Schänis) siegreich gewesen. Es ist noch nicht klar, ob Glaus, der sich 2010 am Eidgenössischen Schwingfest (ESAF) in Frauenfeld den Kranz erkämpft hatte, starten wird. 2013 musste er die Saison wegen einem Kreuzbandriss frühzeitig beenden.

 

Auf dem Festplatz in Wila, der sich ganz in der Nähe des Bahnhofs befindet, werden Gästeschwinger aus den Verbänden Appenzell (20), Schaffhausen (5), St. Gallen (25) sowie Thurgau (10) in die Schwingerhosen steigen und um die hochhängenden Kränze kämpfen.

 

Die Appenzeller Eidgenossen

Der Schwingklub Winterthur und der Turnverein Wila, die den Anlass organisieren, dürfen sich auf ein hochkarätiges Teilnehmerfeld freuen. Die Appenzeller entsenden unter anderem die beiden Eidgenossen aus Gais: Michael Bless und Raphael Zwyssig. Der 27-jährige Bless ergatterte sich am ESAF in Burgdorf seinen zweiten Eidgenössischen Kranz - ausserdem war er am Thurgauer Kantonal-Schwingfest in Güttingen erfolgreich. Für Zwyssig, der ein Jahr jünger ist als Bless, war es die Premiere. Nach einer ausgezeichneten Leistung klassierte er sich mit 75,00 Punkten im Rang 11a.

 

Burkhalter und Notz

Die Thurgauer treten mit ihren beiden Eidgenössischen Kranzschwingern, Stefan Burkhalter (Homburg) und Beni Notz (Güttingen), an. Beide verpassten am ESAF 2013 den angestrebten Kranz. Dem bald 40-jährigen Burkhalter, der sich am Schwarzsee-Schwinget eine schwere Knieverletzung zugezogen hatte und lange hatte pausieren müssen, fehlte letztlich nur ein Viertelpunkt zum <<Kopfschmuck>>. Notz gewann 2013 das Schaffhauser Kantonal-Schwingfest und somit erstmals ein Kranzfest.

 

Zürcher und Schaffhauser Eidgenossen

Vom Zürcher Kantonal-Schwingerverband geht Fabian Kindlimann (Wald) als einziger Eidgenosse an den Start. Der 23-jährige, gelernte Landwirt holte sich am ESAF mit je vier Siegen und Remis das erste Eidgenössische Eichenlaub. Nachdem er am ersten Tag, 31. August, noch nicht die gewünschte Leistung zeigen konnte, drehte er am Sonntag, 1. September, auf und liess sich unter anderem Erfolge gegen die defensiv starken Edi Kündig (Ibach) und Andreas Henzer (Schönenbuch) notieren. Derzeit hat der Zürcher Oberländer eine Adduktoren-Verletzung und kann voraussichtlich erst Mitte März das Schwingtraining wieder aufnehmen. Kindlimanns Kranz in Burgdorf kam nach einer für ihn bis dahin enttäuschenden Saison überraschend – fast schon erwartet worden war der Kranzerfolg des Schaffhausers Pascal Gurtner, der auch als Ringer und Nationalturner schon grosse Erfolge feiern konnte. Dies, nachdem er am Nordostschweizer Schwingfest gegen Arnold Forrer (Stein) im Schlussgang gestanden war. Gurtner errang in Burgdorf die höchste Auszeichnung, die ein Schwinger erreichen kann, mit der Punktezahl 75,50.

 

Rückwärtssalto nach grossem Triumph

Eine der grossen Überraschungen in Burgdorf war Gerry Süess (Busswil), Schwingklub Uzwil. Sensationell bodigte er in Durchgang sechs den Schwyzer Topschwinger Adi Laimbacher mit einem perfekten Übersprung. Im Gefecht um den Kranz besiegte der gelernte Metzger, der nun als Verkaufsleiter arbeitet, den Bergkranzer Lutz Scheuber (Büren) mit der Maximalnote 10,00 und machte nach seinem grossen Triumph wie beim Sieg über Laimbacher zur Freude der über 50‘000 Zuschauer einen Rückwärtssalto. Süess, der am 23. Juni 1982 geboren ist, startete seine Karriere erst mit 27 Jahren und sicherte sich am ESAF nach fünf Kantonal-Kränzen gleich den <<Eidgenössischen>>.

 

Schwingerkönig und Unspunnen-Sieger

Noch nicht für einen Start haben sich der Schwingerkönig von 2001, Arnold Forrer, und der Unspunnen-Sieger 2011, der Sirnacher Daniel Bösch, entschieden. Bösch hatte letztes Jahr wegen eines Kreuzbandrisses den Saisonhöhepunkt im Emmental verpasst.

 

Auch noch nicht klar ist, ob die Toggenburger Eidgenossen Urban Götte (Stein), Andy Büsser (Flawil) sowie Urs Abderhalden (Stein), Bruder von Jörg Abderhalden und Schwester der bekannten Skirennfahrerin Marianne Kaufmann-Abderhalden, in Wila ins Sägemehl steigen. Und in den Kampf um den Siegerpreis, Muni <<Winnetou>>, eingreifen werden. Nebst <<Winnetou>> gibt es in Wila für die besten Athleten weitere Lebendpreise. Vom Schwingerverband Rapperswil und Umgebung ist auch noch nicht bekannt, welche Eidgenössischen Kranzschwinger teilnehmen werden.

 

Winterthurer hoffen auf Nigg


Die Hoffnungen des Schwingklubs Winterthur ruhen vor allem auf dem Winterthurer Lukas Nigg, achtfacher Kantonal-Kranzer. Am letzten Zürcher Kantonal-Schwingfest in Zollikon konnte der 30-Jährige als Dritter sogar aufs Podest steigen. Am ESAF in Burgdorf konnte der Turnerschwinger sechs Gänge absolvieren. Ihren ersten Kranz streben der Ossinger Beda Arztmann, Philipp Nüssli (Kollbrunn) und der Pfäffiker Andreas Keller an, der derzeit im Militär weilt und einen grossen Trainingsrückstand hat. Die Nummer 1 des Schwingklubs Winterthur, Samir Leuppi, wurde im September an der Schulter operiert und fällt voraussichtlich die ganze Saison aus.

 

Vom Schwingklub Zürcher Oberland treten nebst Kindlimann unter anderem auch der Turbenthaler Felix Stahel, Roman Schnurrenberger (Sternenberg) und Martin Odermatt (Bauma) an. Christoph Odermatt (Bauma) kann nicht starten, da er sich am Berchtold-Schwinget einen Kreuzbandriss sowie einen Meniskusschaden zugezogen hatte.

 

Dorffest mit Les Sauterelles

Am Dorffest vom Freitag, 9. Mai, treten die Le Sauterelles von Toni Vescoli auf. 

 

Nüsslis Auszeichnung am zweiten Wettkampf der Saison

 

Gais. Im Schlussgang des Lichtmess-Schwingets in Gais siegte der Bergkranzer Markus Schläpfer (Niederbüren) über den Lokalmatadoren und Eidgenossen Raphael Zwyssig. Der Kollbrunner Philipp Nüssli vom Schwingklub Winterthur errang die begehrte Auszeichnung.

 

Auf dem Weg in den Endkampf hatte Markus Schläpfer einzig im vierten Umgang gegen seinen späteren Schlussganggegner, Raphael Zwyssig, einen Gestellten hinnehmen müssen. Die restlichen Partien konnte er für sich entscheiden und gewann mit 58,75 Punkten. Mit dem Ehrenplatz musste sich der zweite Eidgenosse im Teilnehmerfeld, Michael Bless (Gais), begnügen. Dem Sennenschwinger wurde das Remis im ersten Gang gegen Tobias Riget (Schänis) und die fehlenden Maximalnoten bei seinen Siegen zum Verhängnis.

 

Nüsslis 56,50 Punkte

Philipp Nüssli vom Schwingklub Winterthur bestritt nach dem Berchtold-Schwinget bereits den zweiten Wettkampf dieses Jahres. Nach zwei Siegen verlor der Kollbrunner im dritten Gefecht gegen einen der besten Appenzeller Schwinger, den Bergkranzer Marcel Kuster (Urnäsch), standesgemäss. Dank einem Vollerfolg im vierten Durchgang hatte der Turnerschwinger 38,00 Punkte. In Durchgang fünf stand der 19-Jährige gegen den St. Galler Tobias Riget erwartungsgemäss auf verlorenem Posten musste eine Niederlage mit der Tiefstnote 8,50 hinnehmen. Im Gefecht um die Auszeichnung bekam es der Landmaschinenmechaniker-Lehrling mit Reto Koch (Gonten) zu tun und bodigte diesen mit der Maximalnote 10,00. Mit guten 56,50 Punkten eroberte sich der Kollbrunner die erste Auszeichnung der Saison.

 

Weibel verliert Gang um die Auszeichnung

Der Winterthurer Lucien Weibel verlor den entscheidenden Gang um die Auszeichnung gegen den zweifachen Kranzschwinger aus Gais, Manuel Hofstetter, mit der Note 8,50 und musste so den Heimweg aus dem Appenzellerland ohne Auszeichnung antreten. Der 17-Jährige konnte drei Kämpfe gewinnen, den Startgang stellte er und gegen den Bruder des Festsiegers, Matthias Schläpfer (Wolfhalden), zog er den Kürzeren. Dank 55,00 Punkten erreichte Weibel Platz 14a. 

Beda Arztmann verpasste die Auszeichnung nur um einen halben Punkt. Dies im Rang 13a. Nebst drei Vollerfolgen musste der Ossinger auch dreimal als Verlierer vom Platz. So im dritten Umgang gegen den Festsieger, Markus Schläpfer, und danach gegen Beda Coray (Altstätten). 

Zwei Erfolge, ein Remis zu Beginn und drei Niederlagen verzeichnete der Kollbrunner Andreas Lanter. Dies ergab Rang 17d. 

Karim Leuppi (Winterthur) ging zweimal als Sieger vom Platz und viermal musste er sich das Sägemehl vom Rücken abwischen lassen. 

Der 15-jährige Christian Lanter (Kollbrunn) siegte in Durchgang drei, den vierten Gang stellte er und in den restlichen vier Begegnungen musste er sich geschlagen geben. 

Für den Winterthurer Michi Hari und Dario Rösli (15, Dägerlen) kam das vorzeitige Aus nach vier Gefechten. Beide konnten einen Kampf für sich entscheiden und fingen drei Verlustpartien ein. 

Auszeichnung um einen Viertelpunkt verfehlt

Bei seinem ersten Wettkampf bei den Aktiven verfehlte der 15-jährige Jeremy Vollenweider (Marthalen) vom Schaffhauser Schwingerverband die Auszeichnung nur um einen Viertelpunkt auf Platz 12a mit 55,50 Punkten. Dies mit drei Vollerfolgen, zwei Remis und der Niederlage gegen Marcel Kuster. 

Der routinierte Bassersdorfer Jürg Fankhauser, Schwingklub Zürcher Unterland, war zweimal erfolgreich, im fünften Gang gabs ein Unentschieden und dreimal tauchte er. 

Auszug aus der Rangliste

1.Markus Schläpfer (Niederbüren) 58,75. 2. Michael Bless (Gais) 58,25. 3. Tobias Riget (Schänis) und Martin Hersche (Appenzell), je 57,75. 4. Urs Giger (Bühler) 57,50. 5. Raphael Zwyssig (Gais). Armon Orlik (Landquart), Emil Signer (St. Peterzell) und Andreas Fässler (Appenzell), je 57.25. 6. Florian Riget (Schänis), Manuel Hofstetter (Gais) und Marcel Kuster (Urnäsch), je 57,00. 8. u. a. Philipp Nüssli (Kollbrunn) 56,50 (alle mit Auszeichnung). 12. u. a. Jeremy Vollenweider (Marthalen) 55,50. 13. u. a. Beda Arztmann (Ossingen) 55,25. 14. u. a. Lucien Weibel (Winterthur) 55,00. 17. u. a. Jürg Fankhauser (Bassersdorf), Andreas Lanter (Kollbrunn) und Karim Leuppi (Winterthur), je 54,25. 21. u. a. Christian Lanter (Kollbrunn) 53,50. 23. u. a. Michi Hari (Winterthur) 35,50. 24. u. a. Dario Rösli (Dägerlen) 35,25. 26. u. a. Thomas Albertin (Bülach) 34,00.

Starkes Teilnehmerfeld am Zürcher Kantonal-Schwingfest in Wila

 

Nesslau. Der Präsident des Nordostschweizer Schwingerverbandes (NOSV) Hanspeter Rufer (Rüti), Schwingklub Zürcher Oberland, konnte im <<Tal der Könige>> in Nesslau insgesamt 335 Delegierte und Gäste zur Delegiertenversammlung willkommen heissen.

 

In Nesslau wurde bekannt, dass am 104. Zürcher Kantonal-Schwingfest vom Sonntag, 11. Mai, in Wila, insgesamt 60 Gästeschwinger aus den Verbänden Appenzell (20), Schaffhausen (5), St. Gallen (25) und Thurgau (10) starten werden. Da jeder Verband, ausser der Schaffhauser, bei denen nur Pascal Gurtner (Schaffhausen) einen Eidgenössischen Kranz besitzt, mindestens zwei Eidgenossen in ihren Reihen hat, ist mit einem starken Teilnehmerfeld zu rechnen.

 

Lussi neuer Etatführer

Der Technische Leiter, Matthias Bleiker (Ebnat-Kappel), und Niklaus Hörler (Urnäsch) gaben ihren Rücktritt aus dem NOSV-Vorstand bekannt. Bleikers Nachfolge tritt der ehemalige Spitzenschwinger Beat Abderhalden (Stein), der dem gleichen Klub wie Bleiker, Wattwil, angehört, an. Der 34-jährige Markus Bösch (Waldstatt) ersetzt den OK-Präsidenten des Schwägalp-Schwingets, Niklaus Hörler. Der Präsident des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes, Rolf Lussi (Seuzach), Schwingklub Winterthur, der seit 2012 im NOSV-Vorstand ist, übernimmt neu das Amt des Etatführers. Bis anhin hatte der 46-jährige Informatiker die Charge als Protokollführer inne.

 

Waldvogel als Kampfrichter gewählt

Bernhard Waldvogel (Wila), 1. OK-Vizepräsident des Zürcher Kantonal-Schwingfests, und ehemaliger Präsident des Schwingklubs Winterthur, wird am Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest vom Samstag, 14. Juni, in Ossingen, und am Nordostschweizer Schwingfest (NOS), 29. Juni, in Wigoltingen, als Kampfrichter die Farben des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes vertreten.

 

2015 wird das NOS vom Schwingklub Zürcher Oberland mit Austragungsort Wald durchgeführt. Wattwil wurde als Festort des NOS 2016 gewählt. Als OK-Präsident amtet der dreifache Schwingerkönig Jörg Abderhalden (Nesslau).

 

Mehr Mitglieder – Einnahmenüberschuss

Der NOSV konnte die Anzahl der Mitglieder um 262 auf 19‘859 erhöhen. In der Verbandskasse wurde ein Einnahmenüberschuss von CHF 821.41 ausgewiesen.

 

Vier neue NOSV-Ehrenmitglieder

Nebst Bleiker und Hörler wurden auch Godi Suter (Neuenhof) vom Zürcher Kantonal-Schwingerverband und Beat Elmer (Linthal) in die Garde der NOSV-Ehrenmitglieder aufgenommen. 

Thürig siegt zum Auftakt der Saison in Zürich

 

Zürich. Mario Thürig (Möriken)genügte im Schlussgang des 117. Berchtold-Schwingets in Zürich ein Remis gegen Markus Schläpfer (Niederbüren) zum Sieg. Der Baumer Martin Odermatt vom Schwingklub Zürcher Oberland holte sich die Auszeichnung. Die Aktiven des Schwingklubs Winterthur gingen leer aus.

 

Mario Thürig hatte nach fünf Durchgängen das Punktemaximum von 50,00. Mit Beni Notz (Güttingen) und Stefan Burkhalter (Homburg) reihte der vierfache Eidgenosse und 80-fache Kranzschwinger auf dem Weg in den <<Final>> zwei Miteidgenossen aus dem Weg. Thürig, der sich wie sein Schlussganggegner, Markus Schläpfer, kurzfristig für einen Start entschieden hatte, konnte in der auf zehn Minuten angesetzten Endausmarchung alle Angriffsversuche von Schläpfer parieren. Dies, obwohl er noch grosse konditionelle Mängel hat. Schläpfer, der mit 1,25 Punkten Rückstand in den Endkampf gestiegen war, klassierte sich letztlich auf dem Ehrenplatz. Ebenfalls aufs Podest schafften es Burkhalter und der stark schwingende Armon Orlik (Maienfeld).

 

Drei Eidgenossen hinter den Auszeichnungen

Die Eidgenossen Peter Imfeld (Lungern), Beni Notz und Fabian Kindlimann (Wald) mussten den Heimweg aus der Zürcher Saalsporthalle ohne Auszeichnung antreten. Kindlimann, der am Niklaus-Schwinget noch im Schlussgang war, gewann zweimal – viermal gegen schwächer eingestufte Gegner musste der 23-Jährige über die ganze Gangdauer von fünf Minuten. Zuletzt gegen das 17-jährige Leichtgewicht Nik Alpiger (Staufen), der nur gerade einen Kranz besitzt.

 

Odermatts Auszeichnung

Der Zürcher Oberländer Martin Odermatt (Bauma) startete mit einem Vollerfolg mit der Note 9,75 gegen Markus Effinger (Alpthal) in die neue Saison. Nachdem er den <<Finalverlierer>> vom Schaffhauser Kantonal-Schwingfest 2013, Roger Rychen (Mollis), ein paar Mal in Bedrängnis hatte bringen können, zog er letztlich doch erwartungsgemäss den Kürzeren. Nach zwei Siegen, vor und nach dem Mittagessen, hatte er 38,00 Punkte auf seinem Notenblatt. Die Begegnung mit dem Eidgenossen Raphael Zwyssig (Gais) verlor er standesgemäss. Im Gefecht um die Auszeichnung gab der Sennenschwinger dem Churer Marius Castelberg mit der Maximalnote 10,00 das Nachsehen. Dank 56,50 Punkten platzierte sich Martin Odermatt im Rang 7a.

 

Der Baumer Christoph Odermatt, der Bruder von Martin Odermatt, zog sich im Startgang gegen den Bergkranzer Simon Kid (Weesen) eine Verletzung am rechten Knie (Aussenband) zu. Dies, nachdem er den Kampf gegen den gleichaltrigen aber höher eingestuften Kid dominiert hatte.

 

Schwingklub Winterthur ohne Auszeichnung

Den neun Teilnehmern des Schwingklubs Winterthur glückte der Start ins Jahr 2014, in dem am 11. Mai in Wila das 104. Zürcher Kantonal-Schwingfest ausgetragen wird, nicht wie gewünscht. Es konnte nur Lukas Nigg zuletzt um die Auszeichnung kämpfen. Der Turnerschwinger unterlag zum Auftakt dem technisch versierten Alex Schuler (Rothenthurm) nach rund zwei Minuten. Dank drei Siegen und einem Remis, gegen schwächer eingestufte Konkurrenten, hatte der 30-Jährige nach fünf Gängen 46,75 Punkte. Im sechsten Gang hatte Nigg gegen den talentierten, 15-jährigen Samuel Giger (Boltshausen) anzutreten und verlor nach kurzer Gangdauer. Mit 55,25 Punkten kam der Winterthurer auf Rang 12d.

 

Der Ossinger Beda Arztmann kam auf gute 55,75 Punkte und verfehlte die Auszeichnung nur um einen halben Punkt. Nach einem Starterfolg bekam er es mit Beda Coray (Altstätten) zu tun, der am Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf teilnehmen konnte – nach gutem Kampf unterlag er dem Rheintaler. Nach einem weiteren Vollerfolg unterlag der 18-jährige Weinländer zwei Kranzschwingern, dem um zwei Jahre älteren Stefan Kennel (Oberarth) und dem gleichaltrigen Bündner Armon Orlik und konnte so im letzten Gang nicht mehr um die Auszeichnung schwingen. Gegen Tobias Burkhard (Forch) vom organisierenden Schwingklub Zürich gelang ihm eine Bestnote – dies mit einem perfekten Kurz. Schliesslich bestritt Arztmann noch einen Zusatzgang, welchen er auch siegreich gestalten konnte und dafür noch einen Viertelpunkt erhielt.

 

Lanters Premiere

Bei seiner Premiere bei den Aktiven zeigte der 15-jährge Christian Lanter eine ansprechende Leistung. Dies mit zwei Erfolgen, einem Remis und drei Niederlagen. Der Kollbrunner klassierte am Ende auf Platz 14f mit 54,75 Punkten.

 

Geschlossen auf die Ränge 16f bis 16h kamen der Winterthurer Georg Hirsiger und die beiden Kollbrunner Andreas Lanter und Philipp Nüssli. Alle drei hatten am Abend die genau gleichen Gänge wie Christian Lanter – aber einen halben Punkt weniger auf dem Konto. Hirsiger stand unter anderem gegen die Kranzer Roger Baumann (Schattdorf) und Peter Horner (Glarus), die sich die Auszeichnung eroberten, auf verlorenem Posten. Andreas Lanter hatte gleich gegen zwei starke Teilverbandskranzer, Christoph Overney (St. Antoni) und den Thurgauer Michael Steiner, anzutreten und verlor jeweils mit der Note 8,50. Nüssli unterlag dem NOS-Kranzer Michael Rhyner (Flawil) und dem grossen Talent aus dem Kanton Zug, Pirmin Reichmuth (Cham).

 

Das Aus nach vier Durchgängen

Für den Winterthurer Fabian Schlüchter, Lucien Weibel (Münchwilen) und Dario Rösli (Dägerlen) kam das Aus bereits nach vier Durchgängen. Schlüchter und Weibel fehlte nur 0,25 Punkte zur Qualifikation für den Ausstich.

{edocs}/pdf/2014-01-02_Zuerich_RL.pdf,100%,450,{/edocs}

{edocs}/pdf/2014-01-02_Zuerich_ST.pdf,100%,450{/edocs}

 

 

Saisonauftakt mit sechs Eidgenossen

 

Zürich. 132 Schwinger aus den Verbänden, Inner-, Nordwest-, Südwest- und Nordostschweiz haben sich für den 117. Berchtold-Schwinget, der am Donnerstag, in der Zürcher Saalsporthalle, durchgeführt wird, eingeschrieben. Vom Schwingklub Winterthur nehmen zehn Aktive am ältesten Hallenschwinget der Schweiz teil.

 

Gleich sechs Eidgenossen steigen zum Saisonauftakt in die Schwingerhosen. Die Innerschweizer werden vom 34-jährigen Peter Imfeld (Lungern) angeführt. Der Sennenschwinger triumphierte im 2013 am Ob- und Nidwaldner Kantonal-Schwingfest und holte sich insgesamt sieben Kränze. Die restlichen Gästeschwinger aus der Inner-, Nordwest- und Südwestschweiz werden nicht in den Kampf um den Festsieg eingreifen können.

 

Die Appenzeller treten unter anderem mit Michael Bless und Raphael Zwyssig (beide Gais) an. Bless sicherte sich am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) den zweiten Eidgenössischen Kranz – Zwyssig konnte sich mit einer überzeugenden Leistung erstmals unter die Kranzgewinner reihen.

 

Die Thurgauer schicken <<Oldie>> Stefan Burkhalter (Homburg) und den Güttinger Beni Notz in die Saalsporthalle. Beide verfehlten am ESAF in Burgdorf den Kopfschmuck.

 

Zürcher hoffen auf Kindlimann

Die Zürcher Schwinger hoffen auf den Eidgenossen Fabian Kindlimann vom Schwingklub Zürcher Oberland. Der Walder errang am ESAF den dritten Kranz im Jahr 2013 und den 25. insgesamt. Nachdem er am Niklaus-Schwinget im Schlussgang gestanden war, hofft er auch am Berchtold-Schwinget um den Sieg mitreden zu können.

 

Zehn Winterthurer

Der Schwingklub Winterthur tritt gleich mit zehn Athleten an. Die beiden 15-jährigen Christian Lanter (Kollbrunn) und Dario Rösli (Dägerlen) bestreiten ihren ersten Wettkampf bei den Aktiven. Im Weiteren sind auch der Ossinger Beda Arztmann, Lucien Weibel (Münchwilen), Andreas Lanter und Philipp Nüssli (beide Kollbrunn) sowie die Winterhurer Georg Hirsiger, Karim Leuppi, Lukas Nigg und Fabian Schlüchter mit dabei. Die besten Chancen auf die Auszeichnung hat Lukas Nigg, der am ESAF sechs Gänge absolvieren konnte.

 

Zürcher Oberländer

Neben Kindlimann starten vom Schwingklub Zürcher Oberland auch die drei Kranzer Christoph und Martin Odermatt (beide Bauma) sowie der Sternenberger Roman Schnurrenberger. Christoph Odermatt, der am 22. Januar 20 Jahre alt wird, ergatterte sich im 2013 drei Kränze und wuchs am ESAF über sich hinaus, indem er bis zuletzt dabei war. Im entscheidenden Umgang um den Kranz unterlag der Sennenschwinger dem Berner Oberländer Topschwinger Simon Anderegg.

 

Die Wettkämpfe beginnen um 9 Uhr.