Kindlimann gewinnt auf dem Pfannenstiel

 

Pfannenstiel ob Meilen. Da im Schlussgang des Pfannenstiel-Schwingets ob Meilen der Thurgauer Eidgenosse Stefan Burkhalter und Tobias Riget (Schänis) nicht über einen Gestellten hinaus kamen, konnte sich der Zürcher Oberländer Eidgenosse Fabian Kindlimann (Wald) als lachender Dritter als Festsieger feiern lassen.

 

Fabian Kindlimann startete mit einer Niederlage mit der Minimalnote gegen den Miteidgenossen aus dem Kanton Schwyz, Reto Nötzli (Pfäffikon). Doch dann liess er nichts mehr anbrennen und gewann die Gänge zwei bis sechs, allerdings gegen nicht allzu starke Gegner. Zuletzt bodigte der 23-Jährige den mehrfachen Teilverbandskranzer Remo Büchler (Schänis) mit der Bestnote und hatte somit letztlich mit 58,00 Punkten einen Viertelpunkt mehr auf dem Konto als Schlussgangteilnehmer Stefan Burkhalter (Homburg), der den Ehrenplatz mit Nötzli teilen musste. Der zweite Schlussgangteilnehmer, Tobias Riget, landete auf Platz 3a mit 57,25 Punkten.

 

Weibel 0,25 Punkte hinter der Auszeichnung


Der 17-jährige Winterthurer Lucien Weibel verfehlte die Auszeichnung nur gerade um 0,25 Punkte. Dies mit je drei Siegen und Niederlagen. Zuletzt bezwang der Turnerschwinger Roger Burkhard vom Schwingklub Zürich mit der Maximalnote 10,00. Dank der Punktezahl von 55,50 erreichte er Platz 10g.

 

Lukas Nigg bekam es in der Startbegegnung mit dem späteren Schlussgangteilnehmer Tobias Riget zu tun und musste eine Niederlage einstecken. Dank drei Vollerfolgen in Serie hatte er 38,25 Punkte. Im Ausstich verlor der Winterthurer gegen Kindlimann und den talentierten Dominik Oertig (Uznach), der am Bündner-Glarner Schwingfest seinen ersten Kranz eroberte.

 

Der Pfäffiker Andreas Keller siegte in der Startbegegnung und unterlag danach Nicola Wey (Stäfa), der sich am Zürcher Kantonal-Schwingfest in Wila seinen ersten <<Kopfschmuck>> holte. Im dritten Durchgang konnte der 21-Jährige einen Erfolg verbuchen – danach musste er sich Dominik Oertig beugen. Im Ausstich gabs einen Vollerfolg und einen nicht eingeplanten Taucher im Gefecht um die Auszeichnung gegen Michael Buchmann (Bubikon) vom organisierenden Schwingklub Zürichsee rechtes Ufer (Rang 12c mit 55,00 Zählern).

 

Gang um Auszeichnung gestellt

Direkt hinter Keller, Rang 12d, platzierte sich Michi Hari. Dies mit je zwei Siegen, Remis und Niederlagen. In der dritten Begegnung unterlag auch er Dominik Oertig und im entscheidenden sechsten Umgang um seine erste Auszeichnung der Laufbahn stellte er gegen den starken Toggenburger Nichtkranzer Willi Scherrer (Niederglatt) mit der Note 9,00. Zur Auszeichnung fehlten dem Winterthurer schliesslich 0,75 Punkte.

 

Der 16-jährige Kollbrunner Christian Lanter hatte am Ende die genau gleichen Gänge wie Hari – aber einen halben Punkt, 54,50, weniger auf seinem Notenblatt. Lanter hatte gegen drei Kranzschwinger anzutreten: in Durchgang drei stellte er mit dem Turbenthaler Felix Stahel, zuvor hatte er gegen den Neukranzer vom St. Galler Kantonalen Rico Baumann (Flawil) eine Niederlage akzeptieren müssen. Im letzten Gang hätte Lanter gegen den routinierten Paul Korrodi (Schönenberg) ein Erfolg mit der Note 10,00 benötigt, um sich noch unter die Auszeichnungsgewinner zu reihen, doch er verlor standesgemäss.

 

Alwin Buff (Oetwil an der Limmat) liess sich zwei Siege notieren – viermal zog er den Kürzeren, so auch gegen die Kranzer Stefan Bickel (Hochfelden) und André Ott (Wolfhausen).

 

Odermatt auf Platz 3c

Martin Odermatt vom Schwingklub Zürcher Oberland gewann vier Kämpfe – gegen den defensiv starken NOS-Kranzer Adrian Oertig (Goldingen) und Burkhalter musste er untendurch. Im ersten Gang siegte er gegen André Ott und im Kampf um einen Podestplatz gab er Christian Schiess (Flawil) das Nachsehen. Dank der guten Punktezahl von 57,25 kam der Baumer auf Rang 3c.

 

Auch mit einer Auszeichnung konnte der Sternenberger Roman Schnurrenberger nach Hause fahren. Nach zwei Gestellten gegen Adrian Oertig und Marco Nägeli (Mettmenstetten) drehte er auf und gewann die Zweikämpfe drei bis fünf – gegen den Teilverbandskranzer Andreas Gwerder (Hütten) musste er sich mit der Tiefstnote 8,50 geschlagen geben (8b mit 56,00 Punkten).

 

Felix Stahel beendete das Fest nach der Niederlage in Umgang vier gegen Michael Buchmann.

 

Vier Siege gelangen dem Zürcher Unterländer Jürg Fankhauser – zum Auftakt siegt er über Wey und im letzten Kampf gegen Fabian Koller (Busswil TG). Erwartet worden war Fankhausers Verlustpartie gegen Remo Büchler – unerwartet musste sich der Bassersdorfer vom Nichtkranzer Daniel Kunz (Wagen) das Sägemehl vom Rücken abwischen lassen. Fankhauser konnte sich am Abend auf Rang 5c mit 56,75 Punkten einreihen.

 

Der <<Schaffhauser>> Patrick Bürgler (Ellikon am Rhein) konnte in zwei Begegnungen als Sieger vom Platz und vier Gänge verlor er.

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Böschs vierter Triumph an einem St. Galler Kantonal-Schwingfest

 

Gossau. Daniel Bösch (Sirnach) gewann in Gossau das 100. St. Galler Kantonal-Schwingfest. Die Schwinger des Schwingklubs Winterthur mussten den Heimweg mit leeren Händen antreten.

 

Daniel Bösch siegte im Schlussgang, wie am Zürcher Kantonal-Schwingfest in Wila, gegen Michael Bless (Gais) und konnte somit seinen zweiten Kranzfestsieg im 2014 feiern. Der Unspunnen-Sieger von 2011 hatte nach fünf Durchgängen, dank vier Vollerfolgen und einem Remis im dritten Gang, mit dem Zürcher Eidgenossen Fabian Kindlimann (Wald), wie Bless 48,50 Punkte. Im Gang um den Einzug in die Endausmarchung behielt der Toggenburger gegen den 16-jährigen Samuel Giger (Ottoberg), der sich den ersten Kranz ergatterte, nach kurzer Gangdauer die Oberhand. Bösch triumphierte nach 2011, 2012 und 2013 zum vierten Mal am St. Galler Kantonal-Schwingfest. Bless musste sich letztlich mit Rang 4a zufrieden geben – er startete mit einem Unentschieden gegen den König von 2001, Arnold Forrer (Stein SG), und liess sich dann in Serie vier Vollerfolge schreiben. Forrer landete am Ende vor 5‘000 Zuschauern mit vier Siegen und zwei Gestellten, in Durchgang fünf mit dem Thurgauer Stefan Burkhalter, auf Rang 5a.

 

Hinter den Kränzen

Lukas Nigg verlor die Startbegegnung gegen Lars Geisser (Mörschwil) mit der Tiefstnote. Nach dem Remis gegen den St. Galler Nichtkranzer Tobias Scheiwiller gewann er die beiden Gänge vor und nach dem Mittagessen und hatte 37,00 Punkte. Nach der Niederlage gegen den Bergkranzer Emil Signer (St. Peterzell) musste er seine Hoffnungen auf seinen neunten Kantonal-Kranz begraben. Zuletzt gelang dem Winterthurer noch ein Vollerfolg mit der Maximalnote gegen Patric Ueltschi (Krinau). Die Kranzränge verpasste Lukas Nigg mit 55,50 Zählern um einen ganzen Punkt im Rang 11f.

 

Ein weiterer Winterthurer, Michi Hari, zeigte eine recht gute Leistung. Dies mit je zwei Siegen, Verlustpartien und Remis. Hari hatte gegen drei Kranzschwinger anzutreten: gegen den 18-jährigen Marco Good (Sargans), der sich am Schluss gerade hinter Schlussgangverlierer Bless platzierte, verlor er mit Note 8,75. Gegen Bruno Näf (Hemberg) und Marc Zbinden (Eschlikon), die am Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf am Start waren, teilte der Turnerschwinger die Punkte. Mit der Punktezahl von 55,00 kam Hari auf Platz 13f.

 

Karim Leuppi (Winterthur) gab den Wettkampf nach fünf Gängen, ein Sieg, zwei Gestellte und zwei Niederlagen, auf.

 

Das Aus nach vier Umgängen

Für die restlichen Teilnehmer des Schwingklubs Winterthur, Beda Arztmann (Ossingen), Lucien Weibel (Winterthur) und den Kollbrunner Andreas Lanter, kam das vorzeitige Aus nach vier Umgängen. Arztmann ging einmal Sieger vom Platz – im zweiten Durchgang unterlag er dem Bergkranzer Simon Kid (Weesen) und vor dem Mittagessen dem Kantonal-Kranzer Daniel Elmer (Rüeterswil), jeweils mit der Minimalnote 8,50. Im Gefecht um die Qualifikation für den Ausstich unterlag er dem gleich eingestuften Appenzeller Stefan Hersche. Weibel verlor die ersten drei Gänge und stellte im vierten Umgang mit der Note 8,75 gegen den Kranzer Markus Zinniel (Oberhelfenschwil). Der Kollbrunner Andreas Lanter hatte letztlich genau die gleichen Gänge wie Weibel – aber einen Viertelpunkt weniger auf seinem Konto.

 

Fankhausers 56,00 Punkte

Gute 56,00 Punkte erreichte der Bassersdorfer Jürg Fankhauser, der am Zürcher <<Kantonalen>> seinen ersten Kranz holte. Im Startgang unterlag er mit der Tiefstnote Marco Good, dazu kamen am Morgen ein Remis und ein Erfolg. Nach der Niederlage gegen den Nichtkranzer Manuel Keller (Braunau) siegte er im Ausstich zweimal mit der Höchstnote. Zuletzt gegen den Kranzschwinger Pascal Huber (Altstätten SG). Dies ergab für den Zürcher Unterländer Platz 9e mit 56,00 Punkten.

 

Felix Stahel (Turbenthal) vom Schwingklub Zürcher Oberland hatte am Ende 55,75 Zähler auf seinem Notenblatt (Rang 10f). Dies mit drei Vollerfolgen, zwei Remis und der Startniederlage gegen <<Oldie>> Martin Streuli (Untereggen).

 

Der Baumer Martin Odermatt ging zweimal als Sieger vom Platz, gegen den Teilverbandskranzer Martin Knechtle (Ganterschwil) und den Eidgenossen Martin Glaus (Schänis) zog er den Kürzeren. Im Ausstich musste er mit den beiden Nichtkranzern Willi Scherrer (Niederglatt SG) und Erich Dörig (Haslen AI) über die volle Gangdauer von fünf Minuten.

 

Remo Frauchiger (Bauma) musste das Fest nach einem Sieg und einer Niederlage frühzeitig beenden.

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Erfolgreicher Winterthurer Schwingernachwuchs

 

Zürich-Seebach. 236 Nachwuchsschwinger aus der Nordostschweiz nahmen am 17. Seebacher Buebeschwinget teil. Für die Buben des Schwingklubs Winterthur gab es nebst drei Podestplätzen auch mehrere Auszeichnungen.

 

Bei den Ältesten, Jahrgänge 1999/2000, klassierte sich der Humliker Philipp Lehmann mit fünf Siegen und einer Niederlage gegen Beni Schlegel (Hemberg) auf Rang 2c mit 58,25 Punkten. Im Gefecht um einen Podestplatz bezwang der 15-Jährige Marcel Räbsamen (Müselbach) mit der Maximalnote. Pascal Läderach (15, Winterthur) kam mit vier Siegen und zwei Niederlagen auf Rang 6c.

 

Plüers 58,00 Punkte

Bei den Zweitjüngsten, Jahrgänge 2003/2004, schloss Fabian Plüer (Winterthur) auf Platz 3b ab. Dies mit fünf Siegen und einer Niederlage in Umgang drei gegen den späteren Schlussgangverlierer David Lieberherr (Ennetbühl). Direkt hinter Plüer klassierte sich der Schlatter Andri Anliker mit vier Siegeskreuzlein, einem Remis im Startgang und einer Niederlage auf Rang 4 mit 57,50 Zählern.

 

Hürlimann auf Platz 3b

Xeno Hürlimann (Kleinandelfingen), Jahrgänge 2001/2002, erreichte mit vier Erfolgen und zwei Verlustpartien erstmals in seiner Karriere einen Podestplatz. Der 13-Jährige siegte viermal mit der Bestnote 10,00 und verlor zwei Kämpfe – dies ergab letztlich Platz 3b. Der Winterthurer Leo Schönenberger (12) errang die Auszeichnung dank drei Vollerfolgen, zwei Remis und einer Niederlage im sechsten Durchgang (Rang 7c mit 56,25 Punkten).

 

Nino Anliker und Dario Plüer

Auch in die auszeichnungsberechtigen Ränge schafften es bei den Jüngsten Nino Anliker (Schlatt) und Dario Plüer (Winterthur). Anliker liess sich vier Siege, jeweils mit der Note 9,75, schreiben – zwei Gänge verlor er und kam auf Platz 7 mit 56,00 Punkten. Die letzte Auszeichnung ergatterte sich Dario Plüer (Winterthur) mit drei Erfolgen, einem Remis im zweiten Gang und zwei Niederlagen in den Gängen fünf und sechs (8b mit 55,75 Zählern).

 

Einen Viertelpunkt zu wenig

Lars Urbanitzky (15, Rikon) verfehlte seine erste Auszeichnung der Saison mit 55,50 Punkten, drei Erfolge, ein Gestellter und zwei Niederlagen, nur um 0,25 Punkte (10b). Ebenfalls hatten die beiden Winterthurer Lars Hagen (13) und Lars Werren (12) am Abend einen Viertelpunkt zu wenig für die Auszeichnung. Beide kamen auch auf die Punktezahl von 55,50.

 

Zürcher Oberländer

Benjamin Nock (13, Turbenthal) unterlag im Schlussgang Cedric Galli (Schleinikon) und belegte dank 58,25 Punkten den Ehrenplatz. Nocks Klubkamerad vom Schwingklub Zürcher Oberland, Dario Bosshard (15), der ebenfalls in Turbenthal wohnt, landete am Ende auf Platz 4a.

 

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Böschs zweiter Sieg und Nüsslis Kranz

 

Wila. Titelverteidiger Daniel Bösch (Sirnach) gewinnt in Wila nach 2013 zum zweiten Mal das Zürcher Kantonal-Schwingfest. Der Kollbrunner Philipp Nüssli, Schwingklub Winterthur, holt sich vor rund 5'000 Zuschauern den ersten Kranz der Karriere.

 

Daniel Bösch gewann im Schlussgang gegen Michael Bless nach 5:07 Minuten mittels Kniekehlengriff, dies nachdem die beiden im Startgang gestellt hatten – Bless ging sehr defensiv ans Werk. In den Umgängen zwei und drei setzte sich der 26-jährige Metzger über Marc Zbinden (Eschlikon TG) und Rico Ammann (Häuslenen) sicher durch. Nach der Mittagspause gab Bösch, der nach seinem Kreuzbandriss im Mai 2013 sein erstes Kranzfest bestritt, dem jungen Thurgauer Domenic Schneider (Friltschen) das Nachsehen – im Gefecht um den Einzug in den Schlussgang bodigte der Unspunnen-Sieger von 2011, den Miteidgenossen Stefan Burkhalter (Homburg) mit einer weiteren Maximalnote 10,00 und kam auf das Punktetotal von 49,00. Nach dem <<Final>> sagte Bösch, der für den Toggenburger Verband schwingt und schon jahrelang im Kanton Zürich arbeitet: <<Ich bin sehr glücklich, dass ich heute den ersten Kranzfestsieg nach meiner schweren Verletzung feiern kann>>. Bösch wird in den nächsten Wochen nebst dem St. Galler Kantonal-Schwingfest auch am <<Glarner-Bündner>> teilnehmen. Bless fiel nach der Niederlage im Endkampf auf Platz 6a zurück. Er überraschte im fünften Durchgang mit einem Erfolg über den Schwingerkönig vom 2001, Arnold Forrer (Stein), der mit einem Gestellten gegen die Nummer 1 der Zürcher, Fabian Kindlimann (Wald), den Tag begann – im Gefecht um seinen 121 <<Kopfschmuck>> setzte sich der 35-Jährige gegen Naim Fejzaj (Wolfhalden) durch und erreichte den für ihn enttäuschenden Rang 7.

 

Nüsslis erster Kranzerfolg

Der 20-jährige Philipp Nüssli gab im ersten Gang Matthias Furrer vom Schwingklub am Albis wie danach auch Roger Rüegg (Eschenbach), jeweils nach kurzer Gangdauer, das Nachsehen. Vor dem Mittagessen unterlag er dem Eidgenossen Raphael Zwyssig (Gais) im ersten Zusammengreifen. <<Gegen Zwyssig war ich chancenlos>>, sagte Nüssli. Im vierten Gang bezwang der Landmaschinenmechaniker nach rund drei Minuten Ivo Schmucki (Schänis) mittels einem Plattwurf und konnte somit zweimal um seinen ersten Kranz schwingen. Zuerst unterlag er nach gutem Kampf Christian Bernold (Walenstadt), dazu meinte er: <<Ich hatte zu viel Respekt vor Bernold>>. In der entscheidenden Begegnung um den Kranz gegen dem Zürcher Oberländer Matthias Braun gelang dem Kollbrunner der nötige Plattwurf vor rund 5'000 Zuschauern erst in der fünften und letzten Minute mit einem perfekten Hüfter. Dank der Punktezahl von 56,50 kam er auf Rang 9c und konnte vor die Ehrendamen treten. <<Gegen Braun konnte ich erstmals gewinnen>>, sagte ein überglücklicher Nüssli. Im Weiteren meinte er: <<Ich habe mir schon am Anfang der Saison den Kranzgewinn in Wila als Ziel gesetzt>>.

 

 

Schoch stellt letzten Gang der Karriere um den Kranz

Stefan Schoch, der seinen letzten Wettkampf bestritt, stellte zuletzt gegen den Kranzschwinger Roman Nägeli (Schönenberg ZH), der 2013 am Eidgenössischen Schwingfest teilnehmen konnte mit der Note 8,75. Bis zum fünften Durchgang hatte der Kollbrunner drei Siege, einen Taucher, gegen den Kranzschwinger Thomas Kuster (Altstätten), und einen Gestellten auf seinem Notenblatt. Den Kranz verfehlte der 36-Jährige mit 55,75 Punkten um 0,75 Zähler auf Rang 12b.

 

Nigg verliert Gang um den Kranz

Der Winterthurer Lukas Nigg musste in der Startbegegnung mit Naim Fejzaj über die volle Kampfdauer von fünf Minuten – für das Remis bekam er die Maximalpunktezahl für einen Gestellten, 9,00. Nach einem Vollerfolg über den Thurgauer David Dumelin siegte er mit einer weiteren Bestnote und kam auf 29,00 Punkte. Nach einem gutem Kampf verlor er gegen den Eidgenossen Urban Götte (Stein) – im fünften Gang konnte sich der 30-Jährige ein weiteres Siegeskreuzlein notieren lassen. Im letzten Durchgang, im Kampf um sein neuntes Eichenlaub, tauchte er überraschend gegen Roman Rüegg (Walde SG), der sich somit seinen ersten <<Kopfschmuck>> ergatterte.

 

Auch um den Kranz schwingen konnte Michael Hari (Winterthur), gegen Nicola Wey (Stäfa) gabs für die Verlustpartie die Note 8,75. Den Kranz verfehlte er um einen ganzen Punkt, 55,50, auf Platz 13i.

 

Der Kassier des Schwingklubs Winterthur, Georg Hirsiger, der in Winterthur wohnt, hatte nach fünf Gängen 46,75 Punkte. Im Gefecht um den ersten Kranz musste er sich Adrian Morger (Hinwil) beugen.

 

Seinen letzten Wettkampf bestritt Michael Dolder (Winterthur), der drei Erfolge und drei Niederlagen verbuchte.

 

Lanters gute Leistung

Der 16-jährige Christian Lanter, der zum ersten Mal an einem Zürcher Kantonal-Schwingfest an den Start ging, zeigte eine gute Leistung – indem er drei Vollerfolge notieren konnte, einmal gabs eine Punkteteilung und zwei Gänge verlor der Kollbrunner – in Durchgang drei gegen Christian Bernold.

 

Fankhausers erster Kranz

Seinen ersten Kranz errang etwas überraschend der bereits 35-jährige Zürcher Unterländer Jürg Fankhauser (Bassersdorf). Dies mit vier Siegen und zwei Niederlagen – jeweils mit Minimalnoten 8,50. Zuletzt bodigte er Kevin Hassler (Ellikon an der Thur), Schwingklub Winterthur, der nach längerer Pause sein Comeback gab.

 

Zürcher Oberländer und <<Schaffhauser>>

Felix Stahel (Turbenthal), Schwingklub Zürcher Oberland, konnte mit Naim Fejzaj einen Kranzer unter die Verlierer reihen. Christof Schweizer (Frauenfeld), der am Thurgauer Kantonal-Schwingfest im Schlussgang gestanden war, unterlag er im Gang um seinen dritten Kantonal-Kranz mit der Tiefstnote.

 

Der <<Schaffhauser>> Jeremy Vollenweider (16, Marthalen) verlor das entscheidende Duell gegen den St. Galler Teilverbandskranzer Tobias Riget erwartungsgemäss.

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Drei Auszeichnungen für den Schwingklub Winterthur

 

Bonstetten. Bei der 17. Ausgabe des Gibel-Schwingets in Bonstetten stellten im Schlussgang Remo Ackermann (Steg) und der Eidgenosse Pascal Gurtner nach zehn Minuten. Dies reichte Ackermann zum ersten Festsieg in seiner Karriere. Michael Hari, Stefan Schoch und Christian Lanter vom Schwingklub Winterthur eroberten sich die Auszeichnung.

 

Remo Ackermann siegte völlig überraschend zum Auftakt der Freiluftsaison im Kanton Zürich. Der 19-jährige Maurer hatte am Ende 57,75 Punkte auf seinem Notenblatt. Auf dem Weg zu seinem ersten Festsieg bei den Aktiven ging Ackermann viermal als Sieger vom Platz – in Umgang zwei hatte er dem Nichtkranzer Reto Leuthard (Merenschwand) einen Gestellten zugestehen müssen. Im Gefecht um den <<Finaleinzug>> bodigte der Sennenschwinger Stefan Bickel (Hochfelden) mit der Bestnote 10,00.

 

Hari, Schoch und Lanter holen Auszeichnung

Seine erste Auszeichnung der Laufbahn erkämpfte sich der 20-jährige Winterthurer Michael Hari mit drei Siegen, einem Remis und zwei Verlustpartien. Niederlagen musste er gegen die guten Nichtkranzer Nicola Wey (Stäfa) und Rico Baumann (Flawil) einstecken. Im sechsten Gang beförderte Hari den Toggenburger Christian Schiess ins Kurzholz und erreichte 55,75 Punkte, was Rang 7b ergab.

 

Stefan Schoch, der am Freitag 36 Jahre alt geworden ist, siegte dreimal, zweimal gabs Remis und den zweiten Kampf verlor er. Im Gang um die Auszeichnung gab der Kollbrunner dem 16-jährigen Jeremy Vollenweider (Marthalen) das Nachsehen. Schoch kam mit der Punktezahl von 55,50 auf Rang 8b.

 

In seiner ersten Saison bei den Aktiven errang Christian Lanter (16) bereits seine erste Auszeichnung. Dies mit drei Vollerfolgen und drei Verlustpartien im Rang 11b. In Umgang zwei unterlag der Kollbrunner dem dreifachen Kranzschwinger, Marco Nägeli (Mettmenstetten).

 

Pascal Schoch (Rikon) ging zweimal als Sieger vom Platz, den letzten Gang stellte er und dreimal zog er den Kürzeren.

 

Der Winterthurer Severin Zehnder (16) hatte am Schluss die genau gleichen Gänge wie Schoch und platzierte sich direkt hinter ihm (14d).

 

Fabian Schlüchter (Winterthur) war in zwei Begegnungen erfolgreich und viermal musste er sich beugen.

 

Zürcher Oberländer Auszeichnungen

Martin Odermatt (Bauma) liess sich drei Siegeskreuzlein schreiben, dreimal gabs Unentschieden. Im fünften Gefecht teilte er mit dem NOS-Kranzer Andreas Gwerder (Hütten) die Punkte – im sechsten Umgang vergab er mit dem Gestellten gegen den St. Galler Rico Baumann einen Podestplatz. Letztlich klassierte er sich auf Platz 6a.

 

Auch in die auszeichnungsberechtigen Plätze schaffte es der Turbenthaler Felix Stahel. Nach der Startniederlage siegte er zweimal in Folge – die Gänge vier bis sechs stellte er. Die Auszeichnung holte er sich im Rang 10f.

 

Jürg Fankhauser (Bassersdorf), Mitglied des Schwingklubs Zürcher Unterland, konnte sich die letzte Auszeichnung erkämpfen. Dies im Rang 11c.

 

Der <<Schaffhauser>> Jeremy Vollenweider verpasste die Auszeichnung um einen halben Zähler im Rang 13c. Dies mit zwei Siegen, einem Remis gegen den Kranzer Roman Nägeli (Schönenberg ZH) und drei Niederlagen, unter anderem gegen Odermatt.

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Ohne Kranz am Zuger Kantonal-Schwingfest

 

Unterägeri. Christian Schuler (Rothenthurm) gewann das Zuger Kantonal-Schwingfest in Unterägeri, das erste Kranzfest der Saison in der Innerschweiz. Die sechs Schwinger des Schwingklubs Winterthur konnten nie in den Kampf um die Kränze eingreifen.

 

Im Schlussgang gab Christian Schuler seinem Schwyzer Verbandskameraden Andreas Ulrich (Gersau) nach 5:46 Minuten mit einem Kurz das Nachsehen. Schuler stellte einzig überraschend im zweiten Gang gegen den 18-jährigen Entlebucher Marco Fankhauser. Die restlichen Partien konnte er für sich entscheiden – Schuler gewann insgesamt gegen drei Eidgenossen. Schlussgangverlierer Ulrich fiel auf Platz 4a zurück.

 

Kranz um einen halben Punkt verpasst

Der Schwingklub Winterthur war als Gastklub in Unterägeri mit sechs Schwingern teilnahmeberechtigt. Die Aktiven konnten aber nie in den Kampf um die Kränze eingreifen. Als bester Athlet platzierte sich Lukas Nigg auf Platz 12f. Nach den beiden Niederlagen gegen den jungen, talentierten Marcel Bieri (Edlibach) und den Bergkranzer Thomas Bisig (Einsiedeln) hatte Nigg das Punkteminimum von 17,00. Im dritten Gefecht stellte der Winterthurer mit dem Nichtkranzer Ueli Rolli (Cham). Somit musste er schon vor dem Mittagessen seine Kranzträume begraben. Am Nachmittag drehte der Technische Leiter Jungschwingen des Schwingklubs Winterthur auf und gewann die Gänge vier bis sechs. Im letzten Kampf konnte Nigg mit dem Erfolg über den Kranzer Kilian Hasler (Schübelbach) mit der Bestnote 10,00 Selbstvertrauen für das Zürcher Kantonal-Schwingfest vom Sonntag in Wila tanken. Weil es bis auf 56,00 Punkte hinunter Kränze gab, verfehlte Lukas Nigg den <<Kopfschmuck>> am Ende mit 55,50 Zählern im Rang 12f nur um einen halben Punkt.

 

Der Winterthurer Lucien Weibel konnte auch alle sechs Gänge bestreiten. Nebst einem Vollerfolg, kam er in Durchgang vier zu einem Gestellen, viermal zog der 17-Jährige den Kürzeren (23d und 52,75 Punkte).

 

Auch nicht nach Wunsch lief es dem Ossinger Beda Artzmann – er verfehlte mit drei Tauchern und einem Sieg mit der Höchstnote 10,00 den Ausstich nur um einen Viertelpunkt.

 

Philipp Nüssli (Kollbrunn) startete mit einem Sieg, doch dann verlor er die Gänge zwei bis vier und musste auch frühzeitig unter die Dusche. Im dritten Umgang verlor er gegen den Teilverbandskranzer Carlo Gwerder (Muotathal), der am Abendschwinget in Küssnacht im Schlussgang gestanden war.

 

Ein weiterer Kollbrunner, Andreas Lanter, stellte einmal und musste sich dreimal das Sägemehl vom Rücken abwischen lassen.

 

Auch für den Winterthurer Karim Leuppi kam nach zwei Remis und zwei Verlustpartien das vorzeitige Aus nach vier Umgängen. 

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