Ein Thurgauer Sieg nach einer 29-jährigen Durststrecke

In Lengwil hat das OK für die rund 5000 Zuschauer eine herrliche Feststimmung geschaffen. Das sonnige Frühlingswetter hat zu einer tollen Stimmung beigetragen.

Der 20-jäjhrige Samuel Giger aus Ottoberg gewinnt den Schlussgang gegen den Zürcher Roman Schnurrenberg aus Sternenberg, direkt im ersten Zug mit Kurz/Nachdrücken.

Gigers Notenblatt zeigt bis zum Schlussgang vier Siege und einen gestellten Gang auf. Mit 58.75 Punkten rangiert er sich auf dem ersten Rang. Roman Schnurrenberger zeigte auf seinem Notenblatt vier Siege und eine Niederlage auf. Am Schluss rangierte er sich auf Rang 4a mit 57.00 Punkten.

Vom Schwingklub Winterthur waren Samir Leuppi, Michi Hari, Andreas Keller, Philipp Lehmann und Adrian Hugener am Start.

Samir Leuppi - Ernst Bühler

Samir Leuppi der 25-jährige Techniker bei der SBB Transportpolizei konnte in Lengwil eine super Leistung abrufen. So startete er im ersten Gang mit einem Gestellten gegen Mario Schneider. Im zweiten Gang gegen Werner Keller, im dritten Gang gegen den Teilverbandskranzer Ernst Bühler und im vierten Gang gegen den starken Eidgenossen Beni Notz, konnte er die Gänge für sich entscheiden und gewann souverän. Im fünften Gang, um die Qualifikation für den Einzug in den Schlussgnag, teilte Ihm das Einteilungsgericht Samuel Giger zu. Nach einem intensiven Kampf gingen die zwei Topathleten unentschieden aus dem Ring. Dies bedeutete, dass sich Samir leider nicht für den Schlussgang qualifizierte. Den sechsten Gang konnte er gegen Rico Baumann wieder für sich entscheiden und klassierte sich somit auf dem sehr guten Rang 3d – sein erster Kranzsieg in dieser Saison.

Auch mit Michi Hari, unser 25-jähriger Elektriker, war ein weiterer Jungathlet auf dem Platz. Er startet mit zwei gewonnen Gängen in den Tag. Im ersten Gang bodigte er den Kranzer Thomas Koch und im zweiten Gang Philipp Ruppanner. Im dritten wurde Ihm der Eigenosse Beni Notz zugeteilt. Trotz einer beachtlichen Leistung verlor er leider diesen Kampf. Gegen Dominic Keller hat er im vierten Gang brilliert und diesen für sich entschieden. So konnte er nach vier Gängen ebenfalls um den Kranz mitschwingen. Das Einteilungsgericht hat ihm einen harten Gegner zugeteilt, denn im fünften Gang bekam er es mit dem Teilverbandskranzer Michael Steiner zu tun. Er wehrte sich souverän musste aber am Schluss leider als Verlierer vom Platz gehen. Der sechste Gang eröffnete ihm nochmals die Chance auf einen Kranz. Etwas unverständlich wurde er dann aber nochmals einem sehr starken Teilverbandskranzer zugeteilt. Es hat Ihm nicht gereicht und er ging auch in diesem Gang als Verlierer vom Platz. Somit langte es ihm leider nicht für den Kranzsieg. Michi Hari kämpfte stark und mit Herzblut. Man spürte förmlich, dass er bereit ist für die noch junge Saison.

Philipp Lehmann der Junge Athlet aus Humlikon konnte auch sechs Gänge absolvieren. Er zeigte auch eine solide Leistung. Er beendete seinen Tag mit zwei gewonnen Gängen, drei verlorenen und im letzten Gang verliess er das Sägemehl mit einem gestellten Gang.

Für Andreas Keller und Adrian Hugener war es kein erfolgreicher Tag. Die beiden Winterthurer Schwinger vielen bereits beim Ausstich nach vier Gängen aus dem Rennen. Beide wissen aber genau, wo noch gefeilt werden muss.

Kranzaufteilung: TG 13, AP 5, GL 1, SG 4, SH 1, ZH 2

 

Hinweis

Da ein Bericht bis jetzt noch nicht eingetroffen ist, werden an dieser Stelle die Helfer im Hintergrund gezeigt!

Helfer Eschenbergschwinget 2018

Eschenberg-2018-90
Eschenberg-2018-89
Eschenberg-2018-88
Eschenberg-2018-87
Eschenberg-2018-86
Eschenberg-2018-85
Eschenberg-2018-84
Eschenberg-2018-83
Eschenberg-2018-82
Eschenberg-2018-81

 

Bündner Kantonales Nachwuchsschwingfest in Domat/ Ems

Am letzten Samstag fand im schönen Bündnerland das Kantonalschwingfest der Jungschwinger statt. Stolze 363 Schwinger kämpften um den Sieg, einige davon vom Schwingklub Winterthur.

Der erfolgreichste Schwinger aus Winterthur ist Lukas Anliker auf dem Rang 3b. Mit fünf Siegen und einer Niederlage gegen den späteren Kategoriensieger der Jahränge 2008-2010 Johannes Eggenberger durfte er sich genau 58.00 Punkte aufs Notenblatt schreiben lassen.

Im der selben Kategorie konnte sich sein Zwillingsbruder Loris Anliker gegen vier Schwinger durchsetzen und landete Schlussendlich auf Platz 8a. Leider musste er eine Niederlage und ein Remis hinnehmen, aber bekam doch 56.50 Punkte aufs Blatt geschrieben.

In den Jahrgängen 2006/ 2007schwangen Niklas Frauenfelder, Loris Anliker und Sven Baumgartner mit. Der Beste unter ihnen war Niklas aus Hofstetten auf dem Rang 11a und

55.50 Punkten. Ramon konnte sich den Rang 14b reservieren lassen. Der 2007 geborene Schlatter erkämpfte sich zwei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Sven konnte zweimal als Sieger von Platz gehen und erreichte schlussendlich eine Punktzahl von 54.00 und den Schlussrang 16f.

Dario Plüer und Nino Anliker erreichten in der Kategorie 2004/ 2005 mit 53.50 und 53.25 Punkten die Ränge 18c und 19a.

Fabian Plüer konnte in der Kategorie 2002/ 2003 dreimal dem Gegner das Sägemehl vom Rücken wischen. Zweimal musste er sich geschlagen geben und einmal gab es keinen Entscheid. Somit holte er 55.75 Punkte und landete auf dem Schlussrang 9b. Andri Anliker konnte sich nicht weniger Siege verbuchen lassen, erhielt aber einen viertel Punkt weniger und erreichte den Schlussrang 10a. Der 2003 geborene Björn Baumgartner erkämpfte sich mit zwei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen 54.00 Punkte und den Rang 16a.

In den Jahrgängen 2000/ 2001 konnte sich Forian Hofstetter mit 54.00 Punkten den Rang 12a sichern.

Erfolgreiche Jungschwinger aus dem Schwingklub Winterthur

Von den 87 angetretenen Jungschwingern, stiegen 14 aus dem Schwingklub Winterthur am vergangenen Samstag in Wetzikon ZH ins Sägemehl.

Im jüngsten Jahrgang 2009/2010 konnte sich Lukas Anliker aus Schlatt auf dem guten Schlussrang 2a platzieren. Er konnte sich vier Siege und zwei verlorene Gänge verbuchen lassen und erreichte eine Endpunktzahl von 56.75 Punkten.

Ebenfalls in dieser Kategorie erkämpfte sich Loris Anliker den dritten Schlussrang mit 56.50 Punkten. Auch er konnte vier Gänge gewinnen, zwei davon mit der Bestnote. Leider musst er aber auch zwei Niederlagen hinnehmen.

Für den in Hofstetten wohnhaften Niklas Frauenfelder reichten fünf Siege und ein Remis für den Kategoriensieg der Jahrgänge 2007/2008. Einzig Fabio Eicher aus Steg im Tösstal konnte Niklas im ersten Gang die Stirn bieten, aber auch er musste sich dann im Schlussgang von ihm geschlagen geben. So erreichte Niklas schlussendlich die Punktzahl 58.75.

Auch in den Jahrgängen 2007/2008, traten Ramon Anliker, Brändle Lias & Alex Rahm an. Als Bester konnte sich Ramon aus Schlatt auf dem Rang 9a qualifizieren. Er «erschwang» sich 55.00 Punkte. Lias klassierte sich mit 53.75 Punkten auf dem Rang 13a. Alex aus Winterthur erreichte den Schlussrang 15a und bekam eine Punktzahl von 52.75.

In den Jahrgängen 2005/5006 konnte sich Dario Plüer aus Winterthur auf Rang 5b platzieren lassen. Er behauptete sich mit vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage. Mit diesem Notenblatt erreichte er schlussendlich 56.50 Punkte. Nino Anliker erreichte den guten Rang 8a mit 55.50 Punkten und drei Siegen, davon zwei mit der Höchstnote. Für Sven Baumgartner lief es an diesem Schwingfest leider nicht sehr gut, er erkämpfte sich 51.00 Punkte und den 15. Schlussrang.

Fabian Plüer, der grosse Bruder von Dario Plüer, musste kein einziges mal als Verlierer aus dem Sägemehlring gehen. Er gewann vier Gänge mit der Note 10.00 und beendete das Schwingfest mit der Topnote 59.50. Dies reichte ihm zum Kategoriensieg der Jahrgänge 2003/2004.

Auch für Andri Anliker lief es gut an diesem Schwingfest. Mit vier Siegen gegen Cyrill Kühne, André Sturzenegger, Arjuna Fuster und Laager Kaspar konnte er den Rang 4a belegen. Björn Baumgartner aus Winterthur konnte dreimal als Sieger vom Platz gehen und bekam eine Punktzahl von genau 55.00 Punkten. Der Wildberger Janos Bachmann mit dem Jahrgang 2004 musste sich leider viermal geschlagen geben. Zweimal aber konnte er triumphieren und sich die Note 54.00 aufs Notenblatt schreiben lassen. Auch Elia Carotti, ebenfalls Jahrgang 2004, musste sich dreimal das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Einen Gang konnte er gewinnen und zwei Gänge endeten unentschieden. Er landete auf dem elften Schlussrang mit der Punktzahl 52.75.

Überraschung: Christian Lanter steht zum Saisonauftakt in Oberhallau am Frühjahrsschwingfest im Schlussgang.

Am Ostermontag um 08.00 Uhr stiegen die ersten Nachwuchsschwinger bei kalten Temperaturen und Sonnenschein ins Sägemehl. Dieses musste zuerst etwas aufgelockert werden. Denn wegen den Regentagen und den kühlen Temperaturen in der Nacht war die obere Sägemehlschicht regelrecht gefroren.

Um 11.00 Uhr startete parallel neben den Nachwuchsschwingern auch die Saison unserer Aktivschwinger in Oberhallau.

Von Schwingklub Winterthur waren Beda Arztmann, Michi Hari, Christian Lanter und Philipp Lehmann am Start.

Christian Lanter aus Kollbrunn konnte sich überraschend für den Schlussgang gegen den Schaffhauser Jeremy Vollenweider qualifizieren.

Er zeigte von Anfang an eine sehr starke Leistung. Er begann seine Saison mit einem Sieg mit der Maximalnote 10 gegen Cornel Kunkel. Seinen zweiten Gang stellte er mit der Note 9 gegen den starken Teilverbandskranzer Michael Steiner. Im dritten Gang erkämpfte sich der Landwirtschafts-Lehrling wieder die Note 10 und im vierten teilte ihm die Einteilung mit Dominik Schmid nochmals einen Teilverbandskranzer zu. In diesem Gang musste er leider eine Remise annehmen. Im fünften Gang konnte er sein Power wieder abrufen und gewann gegen Lukas Schwenkfelder wieder mit der Höchstnote 10. So qualifizierte sich der junge Athlet für den Schlussgang. Der Gang ging gestellt aus und somit rangierte sich Christian Lanter auf den sehr guten Rang 4b. Eine überaus tolle Leistung und ein gelungener Start.

Da es beim Schlussgang nach der vollen Gangdauer keine Entscheidung gab und das Resultat ein Gestellter Gang war, bedeutete dies, dass es am Frühjahrsschwingfest zwei Festsieger gab. Dies waren die beiden Nordwestschweizer Gäste aus dem Schwingklub Freiamt Yanick Klausner und Joel Strebel.

Beda Arztmann aus Ossingen startete mit einer Niederlage in die Saison. Danach war er aber wach. Den zweiten und dritten Gang konnte er für sich entscheiden. Im vierten Gang wurde er gegen den Eidg. Kranzschwinger Stefan Burkhalter eingeteilt, wo er eine Niederlage hinnehmen musste. Dies gab ihm aber dann die richtige Power und so konnte er den fünften Gang gegen Ivo Schwager und sechsten Gang gegen Thomas Vogel wieder für sich entscheiden. Er klassierte sich am Schluss auf dem sehr guten dritten Rang.

Michi Hari, der dritte im Winterthurer Bunde, konnte auch eine sehr solide Leistung abrufen. Er klassierte sich auf dem guten Rang 7f. Sein Notenblatt zeigte am Abend drei gewonnene Gänge, einen gestellten und zwei verlorene Gänge auf.

Der junge Philipp Lehmann aus Humlikon durfte auch mit Auszeichnung den Heimweg antreten. Er konnte drei von seinen sechs Gängen gewinnen, zwei Niederlagen musste er auf sich nehmen und den sechsten Gang ging bei ihm gestellt aus. Er klassierte sich auf dem guten Rang 7g.

Für unsere Winterthur Schwinger stellte das frühjahrsschwinget in Oberhallau einen sehr guten Start in die neue Saison dar und diente als gute Standortbestimmung. Alle vier Athleten konnte ihre erste Auszeichnung in dieser Saison mit nach Hause nehmen. Die Schwinger wissen jetzt genau, wo noch gearbeitet werden muss.

Vorschau, Schwingfest vom Schwingklub Winterthur:
Eschenbergschwinget, 21. und 22. April auf dem Eschenberg ob Winterthur

NOS DV, in Beringen vom vergangenen Sonntag, 28. Januar 2018

Der Präsident vom Nordostschweizerischen Schwingerverband – Hanspeter Rufer – begrüsste die 262 Delegierten und 16 Gäste zur 123. Delegiertenversammlung in Beringen. Auf dem Programm stand die Wahl vom Festort vom NOS 2020, die Ehrung vom neuen Ehrenmitglied Thomas Steiner (SG) und einen kurzen Überblick über das bevorstehende Jubiläumsjahr. Der NOS Verband feiert nämlich sein 125-jähriges Jubiläum.

Foto Werner Schaerer

Die Rhyfalljodler eröffneten die Delegiertenversammlung und Hanspeter Rufer führte zackig und gekonnt durch die Versammlung. Speziell begrüsst wurden aus unserer Region die anwesenden Gäste aus der Regierung. Namentlich sind dies Hannes Germann, Hansruedi Schuler, Christian Amsler und Thomas Minder.

Im ersten Traktandum erwähnte Hanspeter Rufer nochmals das Geschehene um die Person Max Rombach. Er erwähnte, dass Max Rombach sich aus allen Gremien und auch als Ehrenmitglied zurückzieht. Anschliessend blickte er mit seinem kurzen und prägnanten Bericht auf das Jahr 2017 zurück. Er darf dann noch den Verbandsfotografen – Werner Schaerer in den Ruhestand verabschieden, dieser belieferte die ganze NOS Region während den letzten fünf Jahren mit seinen schönen und professionellen Fotos.

Sämtliche Vorstandsmitglieder aus dem NOS stellen sich für eine weitere Amtsperiode wieder zur Verfügung und wurden einstimmig von der Versammlung wiedergewählt.

Für das 2020 wurde das NOS Fest nach Mels (SG) vergeben. OK Präsident ist Paul Ackermann. Das Jubiläumsschwingfest findet dieses Jahr am 24. Juni 2018 in Herisau statt unter der Leitung vom Ehrenmitglied Chläus Hörler (Der Vorverkauf für diesen Anlass startet am 01. Februar 2018).
Am 30. Juni 2019 dürfen die Schaffhauser das NOS Schwingfest in Hallau durchführen mit René Regli als OK Präsident.

Der NOS Verband freut sich, dass es beim Nachwuchs aktuell 761 Schwinger in der Ostschweiz hat, welche im Sägemehl ihr Bestes geben. Beim Thema Nachwuchs wurde noch eine Delegation vom ENST 2018 (Landquart) begrüsst. Der OK Präsident Sepp Föhn informierte die Versammlung mit einigen Bildern über den aktuellen Stand der ganzen Organisation vom Fest.

Als Höhepunkt galt sicher die Ehrenmitgliedschaft, die Thomas Steiner bekam. Er kommt aus Schänis (SG). Er selber gewann in seiner Karriere 9 NOS Kränze und startete 3 Mal an einem eidgenössischen Schwingfest. Als letztes amtete er als Vorsitzender der Kampfrichterkommission. Er bildete die Kampfrichter aus.

Zum Schluss der Versammlung verlor Hanspeter Rufer noch einige Worte über die no-billag Initiative und was dies für den Schwingsport unter Umständen bedeuten könnte.
Er verkündete auch noch, dass die Schwingerzeitung ihre Tätigkeit per Ende 2018 einstellen wird. Zum Schluss bedankt er sich beim Präsidenten Markus Hallauer und seinem OK für den gelungenen Anlass in Beringen. Die 280 Gäste durften anschliessend in der Turnhalle einen Apéro geniessen, während alle fleissigen Helfer im Saal das Mittagessen mit dem Team von der Müller Fleisch GmbH vorbereiteten.

Markus Hallauer darf mit seinem OK auf einen rundum gelungenen Sonntag zurückblicken. Alles verlief ruhig und alle Helferinnen und Helfer wussten was zu tun ist, dass es den Gästen aus der ganzen Ostschweiz im schönen Klettgau gefallen hat. Vielen Dank an das Schaffhauser OK für den tollen Support an diesem schönen Sonntag.