Bei zunächst nicht allzuwarmen, später aber angenehmen Temperaturen wurde am Sonntag, 29. August 2021 der eidgenössische Nachwuchsschwingertag vom Schwingklub Schwarzenburg zusammen mit dem FC Schwarzenburg, dem Turnverein Schwarzenburg, dem Ski-Klub Schwarzenburg und dem Unihockeyklub Guggisberg durchgeführt.

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Rund 2500 Zuschauer aus der ganzen Schweiz durften die spannenden Kämpfe der 150 Jungschwinger aus allen Teilverbänden mitverfolgen.

In jedem Jahrgang (2004-2006) schwangen insgesamt je 50 Schwinger um den beliebten eidgenössischen Zweig. Jeder Teilverband durfte ein paar seiner besten Jungathleten stellen, inklusive zwei Ersatzschwingern pro Jahrgang.

Vom Schwingklub Winterthur durfte der Wildberger Janos Bachmann sein Können unter Beweis stellen. «Als ich hörte, dass ich am ENST teilnehmen darf, habe ich mich riesig darüber gefreut. Immerhin war das mein Saisonziel. Leider bin ich mit meiner Leistung von heute nicht so zufrieden, da ich gute Chancen hatte, diese aber nicht richtig genutzt habe. Ich fühle mich jetzt nach dem Schwingfest recht gut. Ich habe aber schnell gemerkt, dass mir gar nichts geschenkt wird, ich musste während meinen sechs Gängen immer vollen Einsatz zeigen», sagt Bachmann nach dem Schwingfest.

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Nino Anliker aus Schlatt durfte als Ersatzschwinger fungieren, kam aber sonst nicht gross zum Einsatz. Er durfte zwar mit den antretenden Schwingern in die Schwingarena einlaufen, musste dann aber leider vom Rand aus zuschauen.

Bachmann startete nicht sehr gut in diesen besonderen Tag. Gleich im ersten Kampf musste er gegen Benjamin Züger (Wangen/ SZ) unten durch. Doch schon in der zweiten Begegnung liess er dem Gegner keine Chance ihn zu besiegen und so durfte er sich ein Unentschieden ins Notenblatt einschreiben lassen. Janos durfte sich im dritten Gang gegen den welschen Schwinger Simon Jaquier (Chavannes-les-Forts/ FR) über einen äusserst überzeugenden Sieg freuen, bei dem er die Höchstnote von 10.00 Punkten erhielt. Da vor dem Mittag vier Gänge geschwungen wurden, musste auch Janos nochmals an die Säcke. Den Innerschweizer Schwinger aus Ennetmoos (NW) Ivan Felder konnte Janos leider nicht besiegen und er musste sich das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Janos liess sich von dieser Niederlage nicht beirren und ging guten Mutes in den nächsten Kampf. Auch in diesem Gang konnte Janos nicht ganz überzeugen und musste sich geschlagen geben. Dieses Ergebnis könnte man anzweifeln, denn ob der Rücken nun im oder ausserhalb des Sägmehlrings auf dem Boden lag, war nicht klar ersichtlich. Für den Kampfrichter war es offenbar deutlich genug und so gestand er dem Gegner den Sieg zu. Er konnte trotz Allem die Konzentration für den sechsten Kampf beibehalten und seinem Gegner gekonnt standhalten, was ihm ein verdientes Remis einbrachte. Mit dieser Leistung durfte sich der Turnerschwinger, welcher im TV Schalchen-Wildberg mitturnt, den Schlussrang 16b mit ganz genau 53.00 Punkten reservieren lassen, leider reichte dies nicht für den Zweig.

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