Verdienter Kranz für den Schwingklub Winterthur

Das St. Galler Kantonalschwingfest in Kaltbrunn konnte mit insgesamt 189 Sportlern und null Zuschauern bei ziemlich nasskaltem Wetter, leider nicht ganz unfallfrei, durchgeführt werden. Vier Schwinger stiegen für den Schwingklub Winterthur in die Zwilchhosen.

Den Schlussgang bestritten die Klubkameraden Samuel Giger (Ottoberg/TG) und Mario Schneider (Schönenberg an der Thur/ TG).

Giger beendete den Kampf platt nach 4 Minuten und 33 Sekunden mittels Fussstich. Mit einem Remis und vier, mit der Höchstnote gewonnenen Begegnungen, konnt sich Schneider in den Schlussgang kämpfen. Giger traf im ersten Kampf auf den Weissenstein-Sieger Damian Ott (Dreien/SG) und musste sich mit einem Remis zufrieden geben. Danach erledigt er der Reihe nach Michael Rhyner (Nassen/ SG), Marcel Räbsamen (Müselbach/ SG) und Werner Schlegel (Hemberg/ SG). Schlegel konnte Giger gleich im ersten Zug in Bedrängnis bringen, doch schaffte es der Thurgauer, wie erwartet, aus der brenzligen Situation wieder heraus. Auch Der Teilverbandskranzer Tobias Riget (Schänis/SG) wurde von Giger gekonnt gebodigt und ermöglichte ihm so die Teilnahme am Schlussgang.

LanterChristianSGKantKaltbrunn01082021 10

Christian Lanter Winterthur/ ZH) musste sich, aufgrund Schmerzen an der Hüfte, einen enttäuschenden Start eingestehen und schon im ersten Kampf daran glauben. Den darauffolgenden Gang gewann der Winterthurer Schwinger gekonnt mit der Höchstnote. Der Teilverbandskranzer Michael Rhyner (Nassen/SG) war dann doch wieder eine Nummer zu gross für Lanter und er musste nochmals Sägemehl schlucken. Doch er hatte den Kranz immer noch fest in seinen Gedanken und liess dem Kontrahenten des vierten Ganges keine Chance. Nach dem gestellten, fünften Kampf war klar, dass es Lanter leider nicht mehr zum begehrten Kranz reichte. Im letzten Kampf traf er auf den Glarner Eidgenossen Roger Rychen (Mollis/ GL) und wurde nach kurzer Zeit schon von ihm erledigt. Lanter erreichte mit 54.75 Punkten den Schlussrang 15i.

BachmannJanosSGKantKaltbrunn01082021 30

Der Wildberger Schwinger Janos Bachmann startete mit einem Sieg in den Tag.  Gleich darauf wurde ihm ein Kranzschwinger eingeteilt, bei dem Bachmann leider selber Sägemehl schlucken musste. Auch in der dritten Begegnung kam Bachmann nicht aus sich heraus und musste sich einen Kreis ins Notenblatt schreiben lassen. Die Gegner vier und fünf konnten nichts gegen ihn ausrichten und so gestaltete der Turnerschwinger die beiden Kämpfe siegreich. Leider war dann der letzte Kontrahent doch ein wenig zu stark für den jungen Aktivschwinger und er musste sich geschlagen geben. Bachmann landete mit genau 55.00 Punkten auf dem Rang 14h.

AnlikerNinoSGKantKaltbrunn01082021 20

Gleich mit der Höchstnote bodigte der Schlatter Schwinger Nino Anliker seinen ersten Gegner.  Leider konnte er die sehr gute Leistung nicht halten und musste sich direkt dreimal hintereinander das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Doch das positive Ergebnis im fünften Kampf war dann der Befreiungsschlag für Anliker, denn so konnte er auch aus dem letzten Kampf noch ein Remis mit 9.00 Punkten rausholen. Er erkämpfte sich mit 54.25 Punkten den Schlussrang 17h.

ArztmannBedaSGKantKaltbrunn01082021 

Auch für Beda Arztmann ging der erste Kampf nicht optimal aus und er musste sich das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Nach diesem nicht sehr gelungenen Auftakt konnte der Kontrahent des zweiten Ganges, der Teilverbandskranzer Michael Steiner (Amlikon-Bissegg/ TG), aber nichts gegen den Ossinger Schwinger ausrichten und musste unten durch. Der Teilverbandskranzer Markus Schläpfer (Niederbüren/ SG) konnte Arztmann dann leider wieder einen verlorenen Kampf abringen. Diese Niederlage konnte er nicht auf sich sitzen lassen und liess das seine nächsten zwei Gegner auch spüren. Arztmann wurde im letzten Gang Urs Giger (Gais/ AP), Bruder des Schlussgangsiegers Samuel Giger, eingeteilt. Er konnte diesen Kampf souverän gewinnen, was ihm mit 56.75 Punkten den Rang 7i und somit das Eichenlaub sicherte.

Von den sieben aus dem Zürcher Oberland angetretenen Schwingern konnte sich einzig Roman Schnurrenberger (Sternenberg/ZH) den Kranz erkämpfen. Beim ersten Kampf gegen den Teilverbandskranzer Marco Oettli (Bussnang/ TG) musste er am Sägemehl schnuppern. Doch gleich darauf konnt er selber triumphieren und so wurde ihm der Eidgenosse Roger Rychen (Mollis/GL) für den dritten Kampf eingeteilt. Leider liess sich dieser nicht auf den Rücken legen und Schnurrenberger musste selber daran glauben. Die letzten drei Gänge gewann der Sennenschwinger, zwei davon mit der Höchstnote. So reichte es ihm mit 56.75 auf dem Rang 7e für den beliebten Kranz.