Leuppis erstes Fest und gleich ein Kranzgewinn

Bei wunderschönem Panorama und ebenso schönem Wetter, aber doch heissen Temperaturen, stiegen am Glarner-Bündner Kantonalschwingfest in Näfels gleich zwei Sportler für den Winterthurer Stadtklub in die Schwinghosen. Für beide war es das erste Schwingfest seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie:

«Es macht mich schon nervös nicht recht zu wissen wo ich stehe, denn es ist immerhin das erste Fest seit dem Niklausschwinget im Dezember 2019» meinte Samir Leuppi.

Leuppi Samir Riget Tobias GL GR Kant Nfels 27062021

Den Schlussgang bestritten der Lokal-Matador Roger Rychen und der Thurgauer Gastschwinger Domenic Schneider. Rychen qualifizierte sich mit einer Niederlage im ersten Kampf gegen Andi Imhof, dem Innerschweizer Gast,  und vier Siegen gegen Corsin Jörger, Michael Steiner, Nicola Funk und Tobias Krähenbühl. Schneider überzeugte mit einem Remis gegen Samir Leuppi und vier Siegen gegen Florian Riget, Thomas Koch, Matthias Schläpfer und dem Teilverbanskranzer Matthias Herger. Beide Eidgenossen landeten nach dem fünften Kampf mit 48.25 Punkten auf dem ersten Rang. Schneider konnte den einhemischen Roger Rychen nach ca. 17 Sekunden mittels Stich ins Sägemehl drücken.

Leuppi musste sich gleich im ersten Gang dem Thurgauer Koloss Domenic Schneider stellen, leider konnte ihn Leuppi nicht besiegen und so endete der Gang gestellt. Nach diesem etwas verhaltenen Start konnte Leuppi den nächsten Gegner direkt mit dem Rücken ins Sägemehl werfen.  Der spannende Kampf gegen den Teilverbandskranzer Tobias Riget endete nur ganz knapp in einem Unentschieden, kurz nach Ablauf der Zeit konnte Riget Leuppi doch noch auf den Rücken legen. Direkt 10.00 Punkte erhielt das Winterthurer Schwergewicht für die Begegnungen mit den Teilverbandskranzern Marco Oettli aus Bussnang, Lars Geisser aus Mörschwil (SG) und dem Kranzer Alex Huber aus Tuggen (SZ). Leuppi konnte sich so den Kranz auf dem Rang 2a mit 57.50 Punkten sichern.

Pler Fabian GL GR Kant Nfels 27062021

Für Fabian Plüer lief es leider nicht ganz so gut, musste er doch schon im ersten Kampf als Verlierer vom Ring gehen. Dem Gegner des zweiten Kampfes konnte er zwar Paroli bieten und auch fast gewinnen, doch schlussendlich lief ihm doch die Zeit davon und er musste sich ein Remis eingestehen.  Leider kam Plüer nicht mehr aus sich heraus und musste in den Kämpfen drei und vier nochmals am Sägemehl schnuppern, dadurch verpasste er den Ausstich.