Phantastische Platzierungen für drei Teilnehmer des Winterthurer Stadtklubs

Bei wunderschönem und vorallem heissem Wetter wurde am Sonntag, 13. Juni, in Weinfelden das Thurgauer Ü20 Schwingfest durchgeführt.

Beda Arztmann, Philipp Lehmann und Christian Lanter vom Schwingklub Winterthur sind drei von 37 Sportlern, welche an diesem Anlass teilnahmen.

Nach dem ersten Kampf des Teilverbandkranzers Arztmann, welcher in einer Niederlage endete, hätte niemand darauf gewettet, dass er sich doch noch in den vorderen Rängen platzieren wird. Nach diesem mislslungenen Start, bei dem er gegen den späteren Festsieger antrat, holte sich der Ossinger Turnerschwinger Gang um Gang den Sieg. Im vierten Kampf legte er sogar den Schaffhauser Teilverbandskranzer Jeremy Vollenweider auf den Rücken. Mit fünf gewonnenen Kämpfen und einem Kreis im Notenblatt, erkämpfte er sich den phantastischen Schlussrang 3b mit 57.50 Punkten.

Der Humliker Philipp Lehmann musste sich ebenfalls im ersten Gang schon eine Niederlage eingestehen. Doch auch er liess sich von dieser nicht aus der Ruhe bringen und konnte seine nächsten zwei Gegner Sägemehl schlucken lassen. Gegen den eidgenössischen Kranzschwinger Stefan Burkhalter konnte er gut Paroli bieten, so endete der Kampf Unentschieden.Volle neun Punkte gab es für den Gestellten Gang mit dem Thurgauer Schwinger Urs Schäppi. Lehmann erreichte mit dieser Leistung und den zehn Punkten des letzten Kampfes den sechsten Rang mit genau 56.00 Punkten.

Lanter durfte sich schon im ersten Gang ein Kreuz ins Notenblatt schreiben lassen. Leider musste er sich gleich danach mit einem Remis zufrieden geben. Mit dem zweiten  gewonnenen Kampf, bei dem er die Höchstnote erhielt, konnte er zufrieden in den Mittag gehen. Lanter konnte seinem Gegner des vierten Ganges nicht standhalten und musste unten durch. Danach durfte er sich nochmals zehn Punkte einschreiben lassen, denn er konnte den Teilverbandkranzer Michael Steiner direkt auf den Rücken legen. Der Landmaschinenmechaniker trat den letzten Kampf des Tages gegen seinen jahrelangen Konkurrenten Jeremy Vollenweider an. Dieser war einfach zu stark für ihn und so musste sich Lanter geschlagen geben. Er erschwang sich den Rang 7c mit 55.75 Punkten.