Drei Zweige und ein knapp verpasster Kategoriensieg für den Schwingklub Winterthur

Am Auffahrts-Donnerstag, dem 13. Mai 2021, durften sich insgesamt 383 Jungschwinger in Näfels am Glarner-Kantonalen Nachwuchsschwingfest wieder einmal ihren Gegnern stellen, um sich den begehrten Tagessieg zu erkämpfen.

Für die acht Teilnehmer des Schwingklubs Winterthur reichte es leider nur ganz knapp nicht für einen Kategoriensieg.

Zum Greifen nahe war dieses Ziel für Lukas Anliker aus Schlatt. Bis zum vierten Gang überzeugte er mit einem tadellosen Notenblatt und vierzig Punkten. Leider musste er sich gegen den späteren Schlussgangteilnehmer Johannes Eggenberger geschlagen geben, was ihm leider einen Kreis im Notenblatt einbrachte. Den letzten Kampf konnte Lukas dann nochmals mit der Höchstnote für sich entscheiden. Mit dieser grossartigen Leistung konnte er sich auf dem sehr guten zweiten Rang mit 58.50 Punkten platzieren.

In derselben Kategorie (2009/ 2010) konnte sich sein Bruder Loris Anliker ebenfalls einen Zweig erkämpfen. Loris startete mit einem Sieg in den Tag, musste sich jedoch schon im zweiten Kampf das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Nach dieser Niederlage hatten die nächsten zwei Gegner keine Chance gegen den Schlatter Schwinger. Der fünfte Kontrahent konnte ihm dann leider wieder standhalten und Loris musste sich ein Remis eingestehen. Mit dem letzten gewonnenen Kampf gelang es ihm, mit insgesamt 56.75 Punkten, auf dem Schlussrang 9a zu landen.

Niklas Frauenfelder aus Hofstetten, welcher in der Kategorie 2007/ 2008 antrat, lief es am Morgen so gut, dass er mit 3 gewonnenen Gängen und 29.50 Punkten in den Mittag gehen konnte. Leider hielt diese starke Phase nicht weiter an und er musste gleich zweimal hintereinander untendurch. Dies liess der 2007 geborene Sportler nicht auf sich sitzen und warf den letzten Gegner direkt mit dem Rücken ins Sägemehl, was ihm die Höchstnote einbrachte. Niklas rangierte sich mit dieser Gesamtleistung auf dem Rang 8c mit 56.50 Punkten.

Für Nino Anliker reichte es in der Kategorie 2005 nur um einen viertel Punkt nicht für eine Auszeichnung. Der erste Gang endete in einem Unentschieden und im zweiten Gang musste er sich einen Kreis ins Notenblatt schreiben lassen. Nino liess sich von diesem unglücklichen Start nicht unterkriegen und warf gleich zwei Gegner hintereinander ins Sägemehl. Leider konnte er diesen Triumpf nicht richtig geniessen, da er im fünften Kampf nochmals ein Remis hinnehmen musste und der letzte Gegner einfach zu stark für ihn war. Trotz allem erreichte er den guten Rang 7b mit 55.00 Punkten.

Auch für den Wildberger Schwinger Janos Bachmann reichte es nur sehr knapp nicht für das begehrte Eichenlaub. Gleich sein erster Gegner musste daran glauben und landete direkt mit dem Rücken im Sägemehl. Direkt danach musste sich aber Janos selber eine Niederlage aufs Notenblatt schreiben lassen. Im letzten Kampf vor dem Mittag, konnte er seinem Gegner jedoch standhalten und holte immerhin ein Unentschieden raus. Janos liess sich davon nicht beirren und so musste der Kontrahent im vierten Kampf am Sägemehl schnuppern. Leider musste sich auch Janos wieder einen verlorenen Gang eingestehen, er konnte sich aber wieder aufrappeln und gewann den letzten Kampf des Tages mit der Höchstnote. Er «erschwang» sich den Rang 7c mit 55.75 Punkten.