Am 30. November 2019 wurde das traditionelle Niklaus-Schwinget vom Schwingklub Glatt & Limmattal durchgeführt. Die insgesamt 79 inklusive den 30 Gastschwingern aus dem Bernbiet, der Innerschweiz und der Nordwestschweiz zeigten in der Stadthalle Dietikon ihr Können.

Siegen konnte aber kein «heimischer» Schwinger der Nordostschweiz, sondern der Innschweizer

Marco Reichmuth aus Cham. Sein Gegner Marco Iseli aus Zwieselberg erlag ihm nach 2.36 Minuten als Reichmuth den Kurz anwendete. Der Chamer Schwinger qualifizierte sich mit vier Siegen gegen Damian Ott (Dreien), Nicola Wey (Stäfa), Tobis Schmidlin (Hinwil) und dem Eidgenossen Marcel Kuster (Appenzell) und einem Unentschieden gegen den Winterthurer Neueidgenossen Samir Leuppi (Winterthur) für den Schlussgang.

Iseli lag nach fünf Gängen nur einen viertel Punkt hinter seinem Gegner. Mit vier Siegen gegen Christian Lanter (Kollbrunn), Patrick Burkhard (Zürich), Alex Huber (Tuggen) und Philipp Lehmann (Humlikon) und einer Niederlage gegen Marcel Kuster (Appenzell), konnte er sich mit 48.50 Punkten für den Schlussgang einschreiben lassen.

Ebenfalls an diesem Schwingfest waren fünf Schwinger aus dem Winterthurer Stadtklub. Zwei von ihnen erhielten die Auszeichnung.

 LeuppiSamirNiklausschiwngetDietikon30112019

Samir Leuppi wurde seiner Favoriten-Rolle gerecht und erkämpfte sich den Schlussrang 4a mit 57.00 Punnkten. Im ersten Gang wurde er von Andreas Döbeli (Sarmenstorf) zwar noch zurückgehalten, bodigt dann aber der Reihe nach Philipp Aellen (Gstaad), Michael Leuenberger (Uebeschi), Simon Stoll (Mümliswil) und Ueli Hegner (Siebnen). Einzig der Gegner im vierten Gang, der spätere Schwingfestsieger Marco Reichmuth (Cham), konnte ihm Widerstand leisten und kitzelte ein Unentschieden aus Leuppi raus.

Philipp Lehmann aus Humlikon startete ebenfalls mit einem Remis in den Tag, konnte aber schon den zweiten Kampf souverän für sich entscheiden und erhielt dafür die Höchstnote von 10.00 Punkten. Der Eidgenosse Andreas Döbli (Sarmenstorf) konnte ihm nichts anhaben und so endete dieser Gang gestellt. Die nächste Begegnung endete nochmals in einem Sieg für den Sennenschwinger. Leider musste er sich im fünften Gang auch eine Niederlage gegen den Teilverbandskranzer und Schlussgangteilnehmer Marco Iseli (Zwieselberg) eingestehen. Lehmann beendete das Schwingfest mit einem pefekten Sieg und 56.25 Punkten auf dem Rang 6b.