Winterthurer Schwinger platzieren sich im Mittelfeld

Am 4. August konnte der 62. Rickenschwinget bei wunderschönem Wetter durchgeführt werden. Die insgesamt 131 Teilnehmer aus der Nordostschweiz lieferten den 2700 Zuschauern spannende Zweikämpfe. Der Tages-Sieger Daniel Bösch (Zuzwil)kann auf ein gelungenes Comeback zurückblicken. Nach dem Schwarzsee-Schwinget Ende Juni musste Bösch sämtliche Feste aufgrund einer Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen absagen.

Der Zuzwiler Schwinger überzeugt mit einem gestellten Gang gegen den Eidgenossen Fabian Kindlimann (Fischenthal) und fünf Siegen. Nach seinem verhaltenen Start konnte ihn niemand mehr aufhalten, einzig gegen den Kranzschwinger Silvio Oettli erhielt Bösch nicht die volle Punktzahl. Den Schlussgang bestritt er gegen Fabian Rüegg aus Mörschwil. Rüegg musste sich nach 2.23 Minuten mittels Kniestich geschlagen geben.

Auch der Schwingklub Winterthur durfte drei Sportler an diesen Anlass schicken. Der Kollbrunner Christian Lanter startete ebenfalls mit einem Unentschieden in den Tag, konnte aber bereits schon im zweiten Gang seinen Gegner bezwingen und holte sich gleich die Höchsnote. Leider musste sich Lanter in den nächsten zwei Begegnungen das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Davon liess er sich nicht beirren und entschied die letzten beiden Kämpfe doch noch für sich, den sechsten Gang sogar gegen den Teilverbandskranzer Edi Bernold (Walenstadt). Mit dieser guten Leistung rangierte sich der Landmaschinenmechaniker auf dem Schlussrang 9e mit 56.00 Punkten.

Auch für den Hettlinger Michi Hari gab es im ersten Gang keine Entscheidung. Dafür überzeugte er schon im nächsten Kampf, leider musste er sich bereits schon in der dritten Begegnung nochmals ein Unentschieden gefallen lassen. Sein vierter Gegner konnte Hari aber nichts anhaben und so durfte er als Sieger vom Platz gehen. Die letzten beiden Begegnungen endeten nochmals mit einem Remis, so erreichte Hari mit genau 55.00 Punkten den Schlussrang 13d.

Den Rang 14e durfte sich Fabian Plüer mit 54.75 Punkten reservieren lassen. Er musste sich schon im ersten Kampf einen Kreis ins Notenblatt schreiben lassen, danach holte er seine Energie aus den Reserven und gewann den Gang gleich mit 10.00 Punkten. Leider hielt dieser Energieschub nicht an und er musste sich zuerst ein Remis, danach eine Niederlage gefallen lassen. In der fünften Begegnung lief die Zeit ab, ohne dass einer der beiden Schwinger eine Ergebnis erzielen konnte. Plüer konnte das nicht auf sich sitzen lassen und er legte seinen letzten Gegner souverän mit dem Rücken ins Sägemehl.