St. Galler-Kantonales Nachwuchsschwingfest in St.Gallen – St.Georgen

Am 11. Mai 2019 fand in St. Gallen – St. Georgen das St. Galler-Kantonale Nachwuchschwingfest bei windigem und regnerischem Wetter statt. Die rund 800 Zuschauer erfreuten sich über zahlreiche spannende Kämpfe der 379 jungen Athleten aus den Kantonen St.Gallen, Appenzell, Graubünden und Zürich. Mit am Start waren elf Schwinger aus dem Schwingklub Winterthur, leider durften sich nur zwei über die heiss begehrte Auszeichnung, den Zweig, freuen.

In der Kategorie 2008/ 2009 konnte sich der Schlatter Lukas Anliker über einen verdienten Zweig freuen. Er gewann schon den ersten Gang, musste sich aber in den nächsten zwei Begegnungen ein Remis gefallen lassen. Danach konnte er seine Gegner gleich dreimal hintereinander auf den Rücken legen. Mit dieser Leistung landete er auf dem Schlussrang 7a mit 56.75.

In derselben Kategorie platzierte sich sein Bruder Loris Anliker auf dem Schlussrang 12i. Auch er konnte seinen Gegner in der ersten Runde schon ins Sägemehl drücken, leider kam er aber im zweiten Kampf nicht über Unentschieden hinaus. Bereits der dritte Gang endete wieder positiv für den jungen Schwinger. Danach wurde er ein wenig übermütig und musste am Sägemehl schnuppern. Loris beendete das Schwingfest mit zwei unentschiedenen Gängen0 und 55.50 Punkten.

Für Niklas Frauenfelder startete das Schingfest nicht so positiv, in der ersten Begegnung musste er schon in Sägemehl eintauchen. Dies liess sich der Hofstetter nicht gefallen und warf seinen Kontrahenten im zweiten Kampf direkt mit dem Rücken ins Sägemehl. Im dritten Gang musste er nochmals eine Niederlage einstecken, konnte dieses Ergebnis im nächsten Gang aber drehen und konnte den Sägemehlring als Sieger verlassen. Leider hielt diese Energie nicht an und er verlor die letzten zwei Begegnungen. Mit diesen Ergebnissen rangierte er sich in der Kategorie 2006/ 2007 mit 54.25 Punkten auf dem Rang 16h.

In der ältesten Kategorie 2004/ 2005 konnte sich Janos Bachmann ebenfalls über den Zweig freuen. Gleich seinem ersten Gegner konnte der Wildberger das Sägemehl vom Rücken wischen. Bedauerlicherweise musste er sich gleich zweimal hintereinander eine Niederlage gefallen lassen, Janos liess sich davon nicht beirren und liess seine Gegner danach dreimal am Sägemehl schnuppern. Mit dieser Leistung erkämpfte er sich den Rang 7a und 56.50 Punkte.

Auch Nino Anliker startete wie seine beiden Brüder gleich mit einem Gewinn in den sportlichen Tag. Danach  musste er sich geschlagen geben und sich ein Unentschieden gefallen lassen. Dies weckte ihn auf und Nino konnte sich gleich zweimal ein Plus ins Notenblatt schreiben lassen. Leider hielt dieser Lauf nicht ganz an und so beendete er sein Schwingfest mit einem unentschiedenen Gang. Mit diesen Ergebnissen klassierte er sich auf dem Rang 11a und 55.50 Punkten.