Wiler Buebeschwinget in Kirchberg (SG) vom 04. Mai 2019

Am Samstag, 4. Mai ging in Kirchberg das Wiler Buebeschwinget mit 187 Schwingern und 400 Zuschauern bei nasskaltem Wetter über die Bühne. Von den acht aus dem Schwinklub Winterthur angetretenen Schwinger, konnte leider nur einer die Auszeichnung holen.

In der Kategorie 2008-2009 konnte sich Loris Anliker den guten Schlussrang 6c mit 56.00 Punkten verbuchen lassen. Er startete gleich mit zwei Siegen, musste sich aber schon im dritten Gang mit einem Remis zufrieden geben. Den vierten Gang verlor der 2009 geborene Schlatter. Im nächsten Kampf jedoch drehte er den Spiess um und liess seinen Gegner am Sägemehl schnuppern. Leider musste er sich im letzten Gang nochmals ein Unentschieden ins Notenblatt schreiben lassen. Mit dieser guten Leistung erhielt Loris die verdiente Auszeichnung.

Seinem Bruder Lukas reichte es leider wegen eines viertel Punktes nicht zur Auszeichnung. Auch er konnte die ersten zwei Begegnungen für sich entscheiden, musste sich aber schon in den nächsten beiden Kämpfen geschlagen geben. Im fünften Gang kam er nicht über ein Remis hinaus, doch im letzte Kampf warf er seinen Gegner souverän mit dem Rücken ins Sägemehl. So erkämpfte er sich 55.75 Punkte und den Schlussrang 7e.

In derselben Kategorie erreichte der Schlatter Sportler Nico Tonoli 53.50 Punkte und den Rang 16d. Bereits in der ersten Begegnung bodigte er seinen Gegner, dies sogar mit der Höchstnote 10.00. Leider musste er sich in den weiteren Gängen drei Niederlagen eingestehen. In den letzten zwei Begegnungen konnte Nico zwar nicht gewinnen, musste sich aber auch keine Niederlage einschreiben lassen und kam mit zwei Remis aus dem Gang raus.

In der ältesten Kategorie 2004-2005 konnte sich Janos Bachmann aus Wildberg auf dem Rang 13a mit genau 55.00 Punkten platzieren lassen. Er musste sich zwar im ersten Gang das Sägemehl vom Rücken wischen lassen, doch er gewann die darauffolgenden zwei Kämpfe, einer davon mit der Höchstnote 10.00. Nach der Mittagspause musste sich Janos nochmals zuerst eine Niederlage eingestehen, liess diese aber nicht auf sich sitzen und gewann die nächste Begegnung. Der junge Athlet hatte aber im sechsten Gang nicht mehr genügend Energie um noch zu gewinnen und musste selber Sägemehl schlucken.

Auch für Nino Anliker fing das Schwingfest vierversprechend an, so konnte er sich gleich im ersten Gang einen Sieg verbuchen lassen. Leider schwang in der zweiten und dritten Begegnung der Übermut mit und er musste sich zuerst eine Niederlage, dann ein Unentschieden ins Notenblatt schreiben lassen. Dies liess ihn nicht davon abhalten den nächsten Gang mit 10.00 Punkten zu gewinnen. Nino beendete sein Schwingfest mit zwei Niederlagen und 54.25 Punkten auf dem Schlussrang 16a.