Delegiertenversammlung des Nordostschweizer-Schwingerverbandes vom 20. Januar 2019 in Ennenda GL

Der Präsident Hanspeter Rufer konnte zur bereits 124. Versammlung insgesamt 274 Delegierte und Gäste begrüssen. Die dreistündige Versammlung wurde vom Jodelchörli Ennenda musikalisch umrandet.

Der Jahresabschluss, vorgestellt von Hansruedi Hauser, wies einen Gewinn von rund CHF 69'000 aus.

Im Vorstand gab es einen Wechsel. Der Kassier Hansruedi Hauser tritt auf die DV hin zurück. Als Amtsnachfolger wurde der Glarner Fridolin Beglinger vorgeschlagen und von der Versammlung ohne Gegenstimme gewählt. Der gelernte Landwirt ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist seit dem Jahr 2012 Präsident des Schwingklubs Niederurnen und Umgebung. Bis 2011 war er selber aktiver Schwinger und holte sich im Laufe seiner Karriere 49 Kränze, davon 7 NOS-Kränze.

Anschliessend stand die Wahl der Kampfrichter für das ESAF 2019 in Zug an. Der NOS darf insgesamt 6 Kampfrichter, einer davon als Ersatz an diesem eidgenössischen Fest, stellen. Die Appenzeller waren mit den Vorschlägen nicht einverstanden, da sie niemanden aus ihrem Kanton stellen dürfen. Der Vorschlag wurde angenommen, nicht aber ohne Gegenstimmen.

Danach wurden drei neue Ehrenmitglieder in den NOS-Verband aufgenommen. Hansruedi Hauser aus dem Vorstand, Emil Bührer und Alfred Kurmann wurden einstimmig in die Reihen aufgenommen. Der Präsident hielt die Laudatio für die drei wichtigen Persönlichkeiten der Nordostschweizer Schwingszene und erwähnte die bisher getane Arbeit. Alle drei leisteten in der Vergangenheit bemerkenswert viel für den Schwingsport, sei es als OK-Präsident des Schwägalpschwingfestes, Jungschwingerleiter oder sonstigen Tätigkeiten im Vorstand.

Hanspeter Rufer konnte die ruhig und zackig abgehaltene Delegiertenversammlung des Nordostschweizer-Schwingerverbandes um genau 11.50 als geschlossen erklären.