Topplatzierung für Nigg in Hittnau

 

Hittnau. Im Schlussgang des Frühjahrsschwinget Hittnau besiegt Mario Schneider (Friltschen) den Gast Pirmin Ulrich (Küssnacht) mittels Abschlunggen nach 9:30 Minuten. Lukas Nigg (Winterthur) klassiert sich im Rang 3c.

 

Der 21-jährige NOS-Kranzer Mario Schneider hatte auf dem Weg in den Endkampf schon im Startgefecht seinen späteren Finalgegner, Pirmin Ulrich, unter die Verlierer gereiht. Im zweiten Gang teilte der Zimmermann mit Fabian Kindlimann (Wald), der als Topfavorit gestartet war, die Punkte. Die anderen Gegner legte er jeweils mit Plattwürfen ins Sägemehl.

 

Nigg auf Rang 3c

Lukas Nigg begann mit einem Sieg in der dritten Minute über den Schwyzer Philipp Stettler. Gegen den Rorbaser Reto Fritschi, Schwingklub Zürcher Unterland, musste er im zweiten Zusammengreifen eine Niederlage einstecken. Im dritten Umgang siegte er mit der Note 10,00. Martin Odermatt (Bauma), vom organisierenden Schwingklub Zürcher Oberland, musste der Winterthurer einen Gestellten zugestehen. <<Odermatt hätte ich besiegen müssen>>, sagte Nigg. Dank zwei Siegen im Ausstich kam er auf die gute Punktezahl von 57,25. Im Umgang um eine Topplatzierung gab Lukas Nigg Stefan Bickel (Hochfelden) in der zweiten Minute mit einem Hüfter das Nachsehen und klassierte sich im Rang 3c. <<Nachdem ich am Ostermontag am Frühjahrsschwinget Beggingen mit meiner Leistung nicht zufrieden war, konnte ich heute eine gute Leistung zeigen>>. Dazu ergänzte Nigg: <<Nun bin ich zuversichtlich für die nächsten Wettkämpfe>>. Am 21. April steigt er am Eschenberg-Schwinget in die Hosen und eine Woche später am Thurgauer Kantonal-Schwingfest.

 

Die restlichen Schwinger des Schwingklubs Winterthur konnten zuletzt nicht in den Kampf um die Auszeichnungen mitreden. Oldie Stefan Schoch (34, Kollbrunn) hatte am Ende je zwei Vollerfolge, Remis und Verlustpartien auf seinem Konto.

 

Ein weiterer Kollbrunner, Andreas Lanter, war zweimal siegreich, im ersten Durchgang stellte er und dreimal zog er den Kürzeren. Unter anderem im dritten Gang gegen den Thurgauer Kranzschwinger Hans Notz (Güttingen).

 

Der Winterthurer Georg Hirsiger hatte letztlich die gleichen Gänge wie Lanter, aber mit 54,00 Punkten einen Viertelpunkt weniger.

 

Dominik Steiner (Winterthur) kam auf 53,75 Punkte, was Rang 17a bedeutete.

 

Nach dem Klubschwinget des Schwingklubs Winterthur im vergangenen Herbst bestritt Michi Hari (Winterthur) erst seinen zweiten Wettkampf. Nebst einem Erfolg kam er zu einem Unentschieden und viermal ging er als Verlierer vom Platz.

 

Der 16-jährige Fabian Schlüchter (Winterthur) nahm erstmals an einem Wettkampf bei den Aktiven teil und musste sechs Niederlagen verkraften.

 

Auszeichnung für Fritschi und Pedrazzi

Reto Fritschi konnte sich gegenüber dem Saisonauftakt in Beggingen stark steigern und bodigte der Reihe nach Erwin Röthlin (Immensee), Nigg sowie Peter Horner (Ennenda) jeweils mit der Maximalnote. Gegen den starken Frauenfelder Nichtkranzer Christof Schweizer kam Fritschi überraschend nicht über einen Gestellten hinaus. Im Kampf um den Einzug in den Final unterlag der 33-Jährige dem ISV-Kranzer Pirmin Ulrich. Im sechsten Umgang musste sich der gelernte Zimmermann Fabian Kindlimann beugen. Die Auszeichnung errang er mit der Punktezahl von 56,00.

Der <<Schaffhauser>> Marco Pedrazzi (Trüllikon) war in drei Begegnungen siegreich. Zum Auftakt gabs ein Remis gegen Benj Betschart (Bertschikon) vom Schwingklub Zürcher Oberland. In den Durchgängen drei und vier musste er Niederlagen akzeptieren. Mit einem Vollerfolg gegen den Engelberger Gastschwinger Lukas Bernhard mit der Höchstnote platzierte sich Pedrazzi im letzten auszeichnungsberechtigen Rang 9 mit 55,75 Punkten.

 

Auszeichnung um 0,25 Punkte verfehlt

Pech hatte der Sternenberger Roman Schnurrenberger, der die Auszeichnung, mit drei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen, nur um 0,25 Punkte verfehlte. Zum Auftakt hatte er den Thurgauer Hans Notz bezwingen können. Taucher mit Tiefstnoten gabs für den Zürcher Oberländer gegen Schneider und zuletzt gegen Philipp Stettler.

 

Martin Odermatt verlor den entscheidenden Kampf um die Auszeichnung gegen Paul Korrodi (Schönenberg). Bis zum fünften Gang hatte er zwei Siege, gegen Georg Hirsiger und Philipp Stettler, und drei Remis auf seinem Notenblatt.

 

Der Turbenthaler Felix Stahel, ein weiterer Schwinger des Schwingklubs Zürcher Oberland, klassierte sich mit 54,50 Punkten im Rang 14a.

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