Leuppis Podestplatz zum Saisonauftakt

Beggingen. Tobias Krähenbühl (Frauenfeld) gewinnt den Schaffhauser Frühjahrsschwinget in Beggingen. Samir Leuppi und Lukas Nigg (beide Winterthur) erkämpfen sich die Auszeichnung.

Tobias Krähenbühl, Schwingerverband Unterthurgau, siegte im Schlussgang über Mario Schneider (Friltschen) nach 3:11 Minuten mit Gammen und Nachdrücken. Der NOS-Kranzer hatte im vierten Durchgang gegen Vorjahressieger Pascal Gurtner (Schaffhausen) die Punkte teilen müssen. Die restlichen Partien entschied er für sich.

Leuppi auf Platz 2a

Samir Leuppi vom Schwingklub Winterthur startete mit einem Remis gegen den späteren Schlussgangverlierer, Mario Schneider, der im 2012 am Thurgauer und Zürcher Kantonalen jeweils im Schlussgang gestanden war. Nach einem Vollerfolg stellte er mit dem Eidgenossen Stefan Burkhalter (Homburg). <<Ich konnte zum ersten Mal mit Burkhalter stellen>>, meinte Leuppi. Doch dann liess der Winterthurer nichts mehr anbrennen und gewann die Gänge vier bis sechs. Zuletzt gab er Michael Steiner (Bissegg) in der dritten Minute das Nachsehen. Dank 57,25 Punkten klassierte sich Samir Leuppi auf Platz 2a. <<Am 21. April werde ich am Eschenberg-Schwinget starten>>, sagte ein zufriedener Leuppi, der noch bis Ende Woche in der Rekrutenschule weilt.

Einen schlechten Start zum Auftakt der Freiluftsaison erwischte Lukas Nigg: gegen Gurtner verlor er mit der Tiefstnote 8,50. In den nächsten beiden Gängen musste er zwei nicht eingeplante Remis einstecken. Dank drei Vollerfolgen mittels Maximalnoten holte sich der Winterthurer die Auszeichnung mit 56,25 Punkten. Zuletzt meisterte er David Dumelin (Hüttlingen).

Beda Arztmann verfehlte die Auszeichnung nur um einen halben Punkt. Dies mit je drei Siegen und Niederlagen. Im Kampf um seine erste Auszeichnung unterlag der Ossinger dem Kranzer Andreas Brand (Oberneunforn).

Der Kollbrunner Andreas Lanter hatte am Schluss je zwei Siege, Gestellte und Verlustpartien auf seinem Konto.

Lucien Weibel (Münchwilen) bestritt nach dem Berchtold-Schwinget seinen zweiten Wettkampf bei den Aktiven. Der 16-Jährige gewann zwei Kämpfe, einmal stellte er und dreimal musste er sich beugen.

Der 17-jährige Neftenbacher Joel Danuser musste Lehrgeld bezahlen und kam auf 51,25 Punkte.

57,00 Punkte für Trülliker

Marco Pedrazzi ging viermal als Sieger vom Platz. In Umgang drei musste sich der Trülliker Krähenbühl geschlagen geben, und im Gefecht um den Einzug in Final verlor er gegen Burkhalter mit der Note 8,75. Letztlich hatte der gelernte Zimmermann 57,00 Punkte auf seinem Notenblatt und platzierte sich im Rang 3b.

Pedrazzis Klubkollege vom Schaffhauser Schwingerverband, Dominik Ott, der ebenfalls in Trüllikon wohnt, liess sich drei Vollerfolge notieren, dreimal musste er sich das Sägemehl vom Rücken abwischen lassen. Am Schluss gegen den Zürcher Unterländer Stefan Bickel.

Zürcher Oberländer Auszeichnungen

Viermal siegreich war der Sternenberger Roman Schnurrenberger, gegen das Schwergewicht Marc Zbinden (Eschlikon) kam er nicht über ein Remis hinaus, und zum Auftakt zog er gegen Pedrazzi den Kürzeren. In der entscheidenden Partie um die Auszeichnung beförderte der Zürcher Oberländer Kranzschwinger den Thurgauer Fabian Koller (Busswil) mit der Note 9,75 ins Kurzholz.

Martin Odermatt (Bauma) landete am Ende mit 56,00 Punkten auf Rang 6b. Dies mit drei Siegen, zwei Gestellten und der Niederlage im ersten Gang gegen Krähenbühl.

Gleich vier Unentschieden musste der Turbenthaler Landwirt Felix Stahel akzeptieren, zu Beginn gabs eine Niederlage, und zum Abschluss war er siegreich.

Fankhausers Auszeichnung

Drei Erfolge und drei Niederlagen reichten Jürg Fankhauser (Bassersdorf) vom Schwingklub Zürcher Unterland zur Auszeichnung. Taucher musste er unter anderem gegen den Bergkranzer Pascal Gurtner und den NOS-Kranzer Mario Schneider einstecken.

Einen enttäuschenden Wettkampf zeigte der Teilverbandskranzer Reto Fritschi (Rorbas) mit zwei Vollerfolgen, drei Remis, gegen deutlich schwächer eingestufte Gegner, und der Niederlage in der Startbegegnung gegen Burkhalter.

 

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