Berner Favoritensieg durch Gnägi

Bachenbülach. Der Berner Spitzenschwinger Florian Gnägi (Aarberg) setzt sich wie erwartet am Bruederschwinget durch. Allerdings profitiert er vom gestellten Schlussgang. Der Kollbrunner Philipp Nüssli erobert für den Schwingklub Winterthur die Auszeichnung.

Im Schlussgang trennten sich Adrian Meuter (Erlach) vom Schwingklub Biel und der Eidgenosse Beni Notz (Güttingen) nach zehn Minuten ohne Resultat. Davon profitierte der Berner Spitzenschwinger Florian Gnägi, der sich als lachender Dritter als Sieger feiern lassen konnte. Gnägi verpasste die Endausmarchung, weil er völlig überraschend im vierten Gang gegen Roland Krähenbühl (Halingen) verloren hatte. Die anderen Kämpfe gestaltete er siegreich - zuletzt bodigte er Martin Odermatt (Bauma) mit der Note 10,00. Die beiden Schlussgangteilnehmer landeten direkt hinter Gnägi: auf Platz 2 kam Meuter und im Rang 3a klassierte sich Beni Notz.

Nüsslis Auszeichnung

Der Kollbrunner Philipp Nüssli vom Schwingklub Winterthur eroberte sich die Auszeichnung. Der 18-Jährige gewann drei Gänge, dreimal zog er den Kürzeren. Im Gang um einen vorderen Platz unterlag er dem 40-jährigen Urs Gehring (Rafz) mit der Note 8,75. Mit 55,75 Punkten klassierte sich der Landmaschinenmechanikerlehrling auf Rang 7c.

Andreas Lanter (Kollbrunn) liess sich ein Siegeskreuzlein schreiben, zweimal stellte er. Im zweiten Gang trotzte er dem Thurgauer Kranzer Armin Notz einen Gestellten ab. Die Gänge drei bis sechs verlor der 18-Jährige.

Der Zürcher Unterländer Reto Fritschi (Rorbas) errang die Auszeichnung mit 56,00 Punkten im Rang 6. Er war dreimal siegreich, gegen Gnägi blieb er auf verlorenem Posten und zuletzt stellte er mit Roland Krähenbühl, was ihn ein Podestplatz kostete.

Roman Schnurrenberger (Sternenberg), der sich am Zürcher Kantonalen den ersten Kranz holte, konnte auch mit einer Auszeichnung nach Hause reisen. Dies mit drei Vollerfolgen, zwei Remis und der Niederlage mit der Tiefstnote gegen Beni Notz im zweiten Umgang.

Ein weiterer Zürcher Oberländer, Martin Odermatt, sicherte sich die Auszeichnung dank drei Siegen und drei Verlustpartien.

Im zweitletzten auszeichnungsberechtigen Rang platzierte sich Jürg Fankhauser (Bassersdorf), Schwingklub Zürcher Unterland, mit 55,25 Punkten.

Der Turbenthaler Felix Stahel vom Schwingklub Zürcher Oberland gewann zwei Gänge, dreimal gabs Remis und den Startkampf verlor er.

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