81. Niklausschwinget in Dietikon vom 1. Dezember 2018


Am 1. Dezember 2018 fand in der Stadthalle in Dietikon das 81. Niklausschwinget statt. Mit dabei waren insgesamt 86 Schwinger davon rund 30 aus anderen Schwingverbänden, der Südwestschweiz, der Innerschweiz und der Nordwestschweiz.

Der Schlussgang fand um 19.50 Uhr statt und wurde von folgenden zwei Gastschwingern ausgetragen: Pirmin Reichmuth aus Cham und Nick Alpiger aus Staufen. Reichmuth gewann den wichtigsten Gang des Abends nach langen 7.46 Minuten mit dem Übersprung. Der Athlet aus dem Schwingklub Cham-Ennetsee beendete seinen Tag mit ganz genau 59.00 Punkten und sechs gewonnen Gängen.

Auch fünf Schwinger aus dem Schwingklub Winterthur durften an diesem alljährlich stattfindenden Schwingfest teilnehmen.
Leider musste Samir Leuppi schon nach dem vierten Gang aufgrund einer verschleppten Grippe aufgeben. Den ersten Gang verlor der Winterthurer Sennenschwinger in der Spitzenpaarung gegen Nick Alpiger aus Staufen (NWSV), den späteren Schlussgangteilnehmer. In der zweiten Begegnung ging es ihm schon ringer aus der Hand und er konnte diesmal den Gegner Sägemehl schnuppern lassen. Der dritte Kampf verlief neutral für den technischen Assistenten der Transportpolizei, so trennten sich die beiden Schwinger mit einem Remis voneinander. Im vierten Kampf gab Leuppi wieder mehr Gas und gewann seinen letzten Kampf mit 9.75 Punkten.

Der Beste unter den Winterthurer Schwingern war Philipp Lehmann aus Humlikon auf dem Schlussrang 10b. Der Zimmermanns-Lehrling konnte drei von sechs Gängen gewinnen zwei davon mit der Bestnote 10.00. Bei zwei Gängen zog er leider den Kürzeren und musste sich das Sägemehl von Rücken wischen lassen. Der erste Kampf gegen Cyril Berset aus Le Mouret (FR) ging mit 9.00 Punkten unentschieden aus. Lehmann erkämpfte sich insgesamt 55.75 Punkte.
Beda Arztmann aus Ossingen musste leider dreimal als Verlierer aus dem Ring gehen. Er bekam vom Einteilungskomitee des Schwingklubs Glatt- und Limmattal in den Gängen eins und drei die Teilverbandskranzschwinger Simon Stoll und Johann Scherrer eingeteilt und in Gang fünf den Kranzschwinger Ueli Rohrer. Er konnte zwei der sechs Gänge gewinnen, beide mit der Punktzahl
10.00 gegen Urs Schäppi aus dem Schwingklub Hinterthurgau und Kevin Stadler (2002) aus dem Schwingklub Freiamt (AG). Auch er kam im letzten Kampf nicht über ein Remis hinaus und erhielt schlussendlich insgesamt 54.75 Punkte auf dem Rang 14c.

In der Rangliste nicht weit hinter Arztmann liegt Christian Lanter aus Kollbrunn (ZH) auf dem Rang 15d. Der 20-Jährige Landmaschinenmechaniker erhielt bei beiden gewonnenen Gängen die sehr gute Note 10.00. Er musste aber auch dreimal als Verlierer aus dem Ring gehen, alle drei Kontrahenten waren aus den Gastverbänden der Innerschweiz und der Nordwesstschweiz. Lanter erschwang sich im zweiten Kampf ein Unentschieden gegen Lars Rotach und über sechs Gänge hinweg insgesamt
54.50 Punkte.

Michi Hari erkämpfte sich nur einen halben Punkt weniger als Lanter und landete Schlussendlich auf dem Rang 17d. Er startete gleich mit einem Sieg in den Tag, bei dem er am Boden noch leicht nachdrücken musste. Darum erhielt er „nur“ 9.75 Punkte. Weiter ging es mit es mit einer Niederlage gegen den Kranzschwinger Matthias Schläpfer. In der dritten Begegnung konnte er seinen Gegner

nochmals in die Knie zwingen und erhielt sogar die Maximal-Punktzahl von 10.00. Danach verlor er die Gänge vier und sechs mit den Punkten 8.50. In der Begegnung fünf konnten weder Hari noch sein Gegner den jeweils anderen überlisten, so endete dieser Gang gestellt. Hari erhielt genau 54.00 Schlusspunkte.

Olma-Schwinget in St.Gallen vom 21. 10. 2018

Bei zunächst nebligem und kühlem Wetter fanden sich insgesamt 90 Schwinger und etwa 4000 Zuschauer im Olma-Gelände in St.Gallen ein.

Drei Schwinger aus dem Schwingklub Winterthur durften ebenfalls an diesem Schwingfest antreten, welches nur alle drei Jahre durchgeführt wird. Alle drei Athleten durften sechs Gänge schwingen.

Der Beste der Winterthurer Schwinger war Samir Leuppi auf dem Schlussrang 6b. Leuppi gewann die Gänge eins, drei und fünf, den ersten sogar mit der Höchstnote 10.00. Im Zweiten Gang konnte der Gegner Wittwer Jan, Leuppi standhalten. Deshalb endete dieser Kampf unentschieden. Im fünften Gang begegnete Leuppi dem eidgenössischen Kranzschwinger Zwyssig Raphael aus Gais. Leider zwang dieser Leuppi in die Knie und somit mit dem Rücken ins Sägemehl. Für diese Gesamtleistung erhielt Leuppi insgesamt 55.75 Punkte.

Christian Lanter durfte sich den Rang 12c reservieren lassen. Mit zwei Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen erreichte er 54.25 Punkte. Er gewann im zweiten Gang gegen Keller Dominic mit 10.00 Punkten und im sechsten Gang gegen Gerig Marcel mit 9.75 Punkten. Er musste sich leider in der dritten Begegnung gegen den Teilverbandskranzer Wickli Beat Ennetbühl und im fünften Duell gegen den Kranzschwinger Jörger Marc aus Domat/ Ems geschlagen geben. In den Kämpfen eins und vier konnten weder seine Kontrahenten noch Lanter jeweils den Gegenspieler das Sägemehl schlucken lassen. So endeten diese Gänge je in einem Remis.

Der auf dem Schlussrang 13b platzierte Hari Michi beendete das Olma-Schwingfest mit ganz genau 54.00 Punkten auf der Rangliste. Hari startet mit einem Sieg in den sportlichen Tag hinein, holte sich aber schon im zweiten Gang ein Unentschieden ein. Leider verlor er den dritten Gang gegen den Kranzschwinger Koch Thomas mit nur 8.50 Punkten. Dies gab ihm aber wieder ein wenig Ehrgeiz und er konnte den vierten Kontrahenten auch noch auf den Rücken legen. Die letzten beiden Begegnungen des «Hettlinger» Schwingers endeten mit einer Niederlage und einem Unentschieden.

Am 29. September 2018 fand in Weinfelden das 52. Wega-Buebeschwinget mit insgesamt 350 Junschwingern statt. In vier Kategorien wurde am vergangenen Samstag um den beliebten Zweig gekämpft, mit am Start einige junge Athleten aus dem Schwingklub Winterthur.

Die Anliker Zwillinge Loris und Lukas durften in der Kategorie 2009-2010 beide mit der Auszeichnung nach Hause gehen.

Loris konnte sich mit einem halben Punkt Vorsprung auf seinen Bruder, den verdienten dritten Rang gutschreiben lassen. Mit einer Niederlage im ersten Kampf und fünf Siegen in den restlichen Begegnungen, konnte er sich 58.25 Punkte erkämpfen.

Lukas verlor seinen dritten Gang gegen den späteren Schlussgangteilnehmer und zweitplatzierten David Forrer. Auch Lukas konnten die anderen fünf Gegner nicht mit dem Rücken auf den Boden legen, im Gegenteil, er liess sie alle selber am Sägemehl schnuppern. Mit 57.75 Punkten landete er auf dem fünften Schlussrang.

Nino Anliker aus Schlatt bei Winterthur und Dario Plüer aus Winterthur konnten sich in der Kategorie 2005-2006 als Zweiggewinner feiern lassen. Anliker konnte sich exakt einen Punkt mehr als Plüer erkämpfen. Er startete gut in den Wettkampftag, die ersten vier Begegnungen gewann er souverän. Leider lief es ihm danach nicht mehr ganz so gut und er musste sich in den Kämpfen fünf und sechs geschlagen geben. Er erschwang sich mit 56.75 Punkten den Schlussrang 6c.

Plüer startete mit einer Niederlage, nach eben dieser konnte ihm kein Kontrahent mehr das Sägemehl vom Rücken wischen. Er fuhr fort mit drei Siegen und zwei unentschiedenen Kämpfen. Somit erreichte er den Rang 10a mit insgesamt 55.75 Punkten.

Der älteste der Anliker-Brüder Andri durfte ebenfalls den begehrten Zweig entgegennehmen.

Er gewann drei der sechs Gänge, zwei davon mit der Höchstnote 10.00. Sein Gegner Thomas Burkhalter liess ihn aber ebenfalls im letzten Gang selber das Raspelholz riechen. Zweimal endeten Andris Kämpfe mit einem Remis. Die 55.75 Punkte reichten ihm für den Schlussrang 10a.

 

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Zwei Winterthurer Nachwuchsschwinger für das Eidgenössische Nachwuchsschwingfest selektioniert

Am Sonntag, 26.08.2018 wird in Landquart (GR) das 5. Eidgenössische Nachwuchsschwingfest ausgetragen. Insgesamt werden 150 der besten Nachwuchschwinger der ganzen Schweiz um den Sieg kämpfen, dieses Jahr treten die Jahrgänge 2001, 2002 und 2003 um den begehrten Zweig in den Kampf. Pro Jahrgang werden für den ISV 13, den BKSV 12, den NOSV 11, den NWSV 7 und den SWSV auch 7 Schwinger antreten, pro Verband und Jahrgang werden jeweils zwei Ersatzschwinger, im Falle eines Ausfalles der Selektionierten Schwinger, gestellt.

Für den diesjährigen Saisonhöhepunkt der Nachwuchsschwinger wurden vom Nordostschweizer-Schwingerverband insgesamt 33 Schwinger und 6 Ersatzschwinger selektioniert. Die guten Leistungen auf dem Schwingplatz haben sich auch auf die Selektion des Zürcher Nachwuchses ausgewirkt. Gleich zwei Schwinger (1 Selektionierter und 1 Ersatz) des Schwingklubs Winterthur kämpfen mit dem NOS-Team am ENST mit.

Andri Anliker (Jahrgang 2003) aus Schlatt darf zusammen mit Florian Frauenfelder (Jahrgang 2001) aus Hofstetten auch an diesem besonderen Schwingfest teilnehmen.

Florian Frauenfelder

Andi Anliker

Wir wünschen Anliker und Frauenfelder viel Glück am kommenden Samstag. Wir sind stolz, dass sie die Farben des Schwingklubs Winterthur in Landquart vertreten.

Als Favoriten für den NOSV gelten folgende 4 Schwinger: im Jahrgang 2001 Lars Hugelshofer aus Schönholzerswilen (vierfacher NOS-Sieger), im Jahrgang 2002: Werner Schlegel aus Hemberg (Gewinner zweier NOS-Zweige) und im Jahrgang 2003 gleich zwei Jungtalente: Thomas Burkhalter aus Homburg (Schaffhauser und Thurgauer Kantonalfestsieger) und Marco Forrer aus Stein (NOS-Sieger 2017).

Folgende Nachwuchsschwinger vom Zürcher Kantonalen Schwingerverband wurden selektioniert:

Jahrgang 2001: Cédric Galli (Schleinikon), Marc Hänni (Uetikon am See), Benjamin Nock (Turbenthal), Tobias Schmidlin (Hinwil), Ersatz: Florian Frauenfelder (Hofstetten)

Jahrgang 2002: Janic Amstutz (Obfelden), Till Birk (Stadel), Remo Knecht (Wald) Jahrgang 2003: Andri Anliker (Schlatt), Ersatz: Roman Bucher (Wetzikon)

Um 7.50 werden die fünf Verbände mit ihren Schwingern in die Arena einlaufen und um

8.15 Uhr startet das Anschwingen, die Schlussgänge werden dann um 16.30 Uhr ausgetragen mit anschliessender Rangverkündigung um 17.30 Uhr.

 

Gigers sensationeller sechster Kranzfestsieg

Am 19.08.2018 erkämpfte sich das 20-jährige Jungtalent Samuel Giger den sechsten Kranz in dieser Saison und feiert seinen zweiten Sieg am Schwägalp-Schwinget.

Nach dem ersten Gang, welcher gegen Joel Wicki unentschieden endete, war Giger nicht mehr zu halten. Er gewann alle fünf darauffolgenden Kämpfe. Die Gänge drei bis sechs gegen Benji von Ah, Christian Gerber, Christian Stucki und Daniel Bösch, sogar mit der Höchstnote 10.00.

Im Schlussgang begegnete er dem St. Galler Schwinger Daniel Bösch, der ebenfalls für den Nordostschweizer Schwingerverband kämpfte. Dieses spannende Duell endete nach knapp neun Minuten, bei dem Bösch sich dem Thurgauer Athleten geschlagen geben musste.

Für den Schwingklub Winterthur waren gleich drei Schwinger im Einsatz, von denen einer den Kranz mit nach Hause nehmen durfte.

Auf den vorderen Rängen mit dabei, ist der Winterthurer Sportler Samir Leuppi. Er bodigte vier seiner sechs Gegner, jedoch musste er sich im vierten Gang eine Niederlage gegen den eidg. Kranzschwinger Sven Schurtenberger aus Buttisholz (LU) eingestehen. Seine erste Begegnung endete mit einem Unentschieden und 8.75 Punkten. Mit diesen Ergebnissen und insgesamt 57.00 Punkten, landete Leuppi auf dem sehr guten Schlussrang 4b.

Für die zwei anderen Winterthurer Schwinger lief dieses schwierige Kranzschwingfest nicht ganz so reibunglos ab wir für Leuppi und doch durften beide sechs Gänge absolvieren. Beda Arztmann aus Ossingen wurde viermal selbst gebodigt, konnte aber zweimal seinen Kontrahenten standhalten und holte sich in den Kämpfen eins und sechs gegen zwei Kranzschwinger aus der Nordostschweiz den verdienten Sieg. Im dritten Gang gegen Michael Steiner musste er sich mit einem Remis zufrieden geben, was dennoch ein gutes Ergebnis ist, da der Gegner ein Teilverbandskranzschwinger war.

Arztmann konnte sich mit genau 54.00 Punkten den Rang 15b reserrvieren lassen.

Phillip Lehmann gewann zwar den vierten Gang, wurde aber in den restlichen fünf Begegnungen mit dem Rücken ins Sägemehl gelegt. Er bekam vom Einteilungsgericht zwei Teilverbandkranzschwinger zugeteilt, denen er beiden unterlag. Trotz allem erkämpfte er sich 53.25 Punkte und den 18. Rang des Schwägalp-Schwingets.