Der Präsident Daniel Bachmann aus Wildberg konnte an der Delegiertenversammlung des Zürcher Kantonal-Schwingerverbandes (ZKSV) in Kilchberg total 200 Delegierte und Gäste begrüssen. Begleitet wurde die Versammlung durch das Jodeldoppelquartett Turnverein Seebach.

Laut dem Vize-Präsidenten Kurt Jucker leitete Daniel Bachmann in seinem zweiten Präsidialjahr, trotz nicht immer einfachen Geschäften, den Verband souverän. Bachmann erwähnte, dass der Mitgliederbestand leicht erhöht werden konnte, insgesamt auf 5931 Mitglieder. Dies ist eine Zunahme von 183 Mitgliedern gegenüber dem Jahr 2018.

Zwei Vorstandskameraden haben auf die GV den Rücktritt bekannt geben. Bernhard Waldvogel aus Wila (Albumverwalter) und Stefan Moor aus Oberglatt (Technischer Leiter Nachwuchs) reichten auf die DV 2019 den Rücktritt ein. Die zwei Lücken wurden durch Urs Gehring als Albumverwalter und Stefan Tresch als neuen Technischen Leiter Nachwuchs wieder gefüllt. Diese Herren sind in der Schwingerszene gut bekannt. Die beiden wurden einstimmig gewählt. Daniel Bachmann, wie auch die weiteren Vorstandsmitglieder Markus Spörri, Yannick Roderer, Peter Salvisberg, Barbara Truninger, Martin Zimmermann und Kurt Jucker wurden von den Delegierten einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

DV ZKSV 2019 Vorstand

Mit 34 Kranzgewinnen, dies sind zwölf mehr als letztes Jahr, blickte der Technische Leiter Markus Spörri auf ein sehr erfolgreiches eidgenössisches Jahr zurück. Freude bereiteten Spörri auch die neuen Kranzer, Teilverbandskranzer, Bergkranzer und der neue Eidgenosse.

Spörri ehrte den Winterthurer Samir Leuppi für seinen hochverdienten Eidgenössischen Schwingerkranz, welchen er dieses Jahr in Zug erkämpfen konnte. Er überreichte ihm einen Fleischkorb zur weiteren Stärkung.

DV ZKSV 2019 Leuppi Samir

Der Nachwuchsschwingerleiter Stefan Moor berichtet über die Leistung unseres Nachwuchs im 2019. An allen Kantonalen und am NOS konnten total 106 Zweige erkämpft werden. Fünfmal sogar holten die Zürcher Nachwuschschwinger während der Saison den Kategoriensieg.

Höhepunkte waren im weiteren die Ehrungen. Zum 17. Mal wurde ein Schwinger durch die Medienvertreter der Zürcher Schwingklubs mit dem Pressepreis ausgezeichnet. In diesem Jahr wollte der Medienchef Bruno auf der Maur den Newcomer des Jahres auszeichnen. Ein junger Athlet der dieses Jahr Höchstleistungen gezeigt hat. Diese Auszeichnung erhielt der 1996 geborene Christian Blaser aus Zürich. Er erkämpfte sich in dieser Saison seinen ersten Kantonalkranz am Thurgauer Kantonalen und ein paar Wochen nach diesem Erfolg konnte er den NOS Kranz in Hallau ebenfalls mit nach Hause nehmen.

Der Zürcher Kantonale Schwingverband durfte der Versammlung zwei Personen zur verdienten Wahl als Ehrenmitglieder vorstellen. Den beiden vorgeschlagenen Herren Bernhard Waldvogel vom Schwingklub Winterthur und Thomas Freimann vom Schwingklub am Albis wurden vorbehaltlos einstimmig gewählt.

DV ZKSV 2019 Ehrenmitglieder

Das 110. Zürcher Kantonal-Schwingfest 2020 findet am 17. Mai in Zürich (Allmend) statt, dasjenige der Nachwuchsschwinger wird am 22. August 2020 in Mönchaltorf durchgeführt.

Am 30. November 2019 wurde das traditionelle Niklaus-Schwinget vom Schwingklub Glatt & Limmattal durchgeführt. Die insgesamt 79 inklusive den 30 Gastschwingern aus dem Bernbiet, der Innerschweiz und der Nordwestschweiz zeigten in der Stadthalle Dietikon ihr Können.

Siegen konnte aber kein «heimischer» Schwinger der Nordostschweiz, sondern der Innschweizer

Marco Reichmuth aus Cham. Sein Gegner Marco Iseli aus Zwieselberg erlag ihm nach 2.36 Minuten als Reichmuth den Kurz anwendete. Der Chamer Schwinger qualifizierte sich mit vier Siegen gegen Damian Ott (Dreien), Nicola Wey (Stäfa), Tobis Schmidlin (Hinwil) und dem Eidgenossen Marcel Kuster (Appenzell) und einem Unentschieden gegen den Winterthurer Neueidgenossen Samir Leuppi (Winterthur) für den Schlussgang.

Iseli lag nach fünf Gängen nur einen viertel Punkt hinter seinem Gegner. Mit vier Siegen gegen Christian Lanter (Kollbrunn), Patrick Burkhard (Zürich), Alex Huber (Tuggen) und Philipp Lehmann (Humlikon) und einer Niederlage gegen Marcel Kuster (Appenzell), konnte er sich mit 48.50 Punkten für den Schlussgang einschreiben lassen.

Ebenfalls an diesem Schwingfest waren fünf Schwinger aus dem Winterthurer Stadtklub. Zwei von ihnen erhielten die Auszeichnung.

 LeuppiSamirNiklausschiwngetDietikon30112019

Samir Leuppi wurde seiner Favoriten-Rolle gerecht und erkämpfte sich den Schlussrang 4a mit 57.00 Punnkten. Im ersten Gang wurde er von Andreas Döbeli (Sarmenstorf) zwar noch zurückgehalten, bodigt dann aber der Reihe nach Philipp Aellen (Gstaad), Michael Leuenberger (Uebeschi), Simon Stoll (Mümliswil) und Ueli Hegner (Siebnen). Einzig der Gegner im vierten Gang, der spätere Schwingfestsieger Marco Reichmuth (Cham), konnte ihm Widerstand leisten und kitzelte ein Unentschieden aus Leuppi raus.

Philipp Lehmann aus Humlikon startete ebenfalls mit einem Remis in den Tag, konnte aber schon den zweiten Kampf souverän für sich entscheiden und erhielt dafür die Höchstnote von 10.00 Punkten. Der Eidgenosse Andreas Döbli (Sarmenstorf) konnte ihm nichts anhaben und so endete dieser Gang gestellt. Die nächste Begegnung endete nochmals in einem Sieg für den Sennenschwinger. Leider musste er sich im fünften Gang auch eine Niederlage gegen den Teilverbandskranzer und Schlussgangteilnehmer Marco Iseli (Zwieselberg) eingestehen. Lehmann beendete das Schwingfest mit einem pefekten Sieg und 56.25 Punkten auf dem Rang 6b.

Der Präsident Martin Truninger durfte am 29. November 2019 in Wülflingen insgesamt 88 Mitglieder des Schwingklubs Winterthur zur 118. Generalversammlung begrüssen. Die Versammlung wurde vom Jodelklub «Wülflingen» aus Wülflingen musikalisch umrandet.

Die Jahresberichte des Präsidenten und der Technischen Leiter zeigten auf, dass der Schwingklub Winterthur auf ein sehr erfolgreiches Vereinsjahr zurückblicken konnte.

Einen Wechsel im Vorstand

Der Schwingklub Winterthur muss leider einen Rücktritt im Vorstand bekannt geben. Der Vize-Präsident und Versicherungskassier Jürg Schönenberger reichte den Rücktritt ein, da er geschäftlich eine neue Herausforderung annahm und er im Privaten leider Ämtli abgeben musste, wozu auch der Schwingklub gehört. Er wird dem Klub aber weiterhin als fleissiger Helfer zur Verfügung stehen. Als neues Vorstandsmitglied durfte Martin Truninger Röbi Frauenfelder vorstellen. Er wohnt in Hofstetten, ist verheiratet und hat drei Kinder. Seine beiden Söhne schwingen aktiv im Schwingklub Winterthur mit. Auch er hatte in den letzten Jahren schon einige Jobs in OKs, darunter auch an den Eschenbergschwingfesten.

Martin Truninger verdankte selbstverständlich auch sämtliche anderen freiwilligen Helfer, welche in diesem Jahr für den Schwingklub Winterthur in irgendeiner Form Aufwand leisteten.

Eine Veteranin und zwei Ehrenmitglieder

Der Schwingklub Winterthur darf der Versammlung drei Personen zur verdienten Wahl als Veteranin beziehungsweise Ehrenmitglieder vorstellen.

Irene Rösli aus Dägerlen wird als Veteranin vorgeschlagen. Sie wirtet mit ihrem Mann im Restaurant Frohsinn in Dägerlen und darf bei den Eschenbergschwingfesten immer zu den zuverlässigen Helfern gezählt werden. Sie kam durch Ihren Sohn Dario zum Schwingklub, welchen sie in seiner aktiven Schwingzeit viel und gerne begleitet hatte.

Jürg Schönenberger ist vielen des Schwingklubs Winterthur ein Begriff. Seit 2013 war er im Vorstand tätig, sei es als Jungschwingerleiter oder als Vize-Präsident und Versicherungskassier. Jürg ist verheiratet, hat drei Kinder und wohnt auf dem schönen Goldenberg in Winterthur. Er war ebenfalls im OK der Eschenbergschwingfester und als Winterthurer Kampfrichter fand man ihn auch noch im Sägemehl.

Fredi Nessensohn aus Wila durfte der Versammlung ebenfalls als Ehrenmitglied des Schwingklubs vorgeschlagen werden. Im letzten Jahr gab Nessensohn als Mitgliederkassier den Rücktritt aus dem Vorstand. Trotzdem darf man auf ihn als Chef Rechnungsbüro an den Eschenbergschwingfesten noch zählen. Auch er besitzt einen beachtlichen Leistungsausweis, was die Tätigkeiten im Schwingklub Winterthur angeht. So war er von 2007 bis 2018 im Vorstand oder organisierte diverse gesellige Schwingklubreisen.

 

Wichtige Termine 2019/ 2020

Am 25. und 26. April 2020 finden das Buebeschwinget Eschenberg und das Eschenberg-Schwinget statt. Am 17. Mai 2019 dürfen die Schwinger am 110. Zürcher Kantonalschwingfest in Zürich Allmend zeigen, was sie draufhaben.

Knapp drei Monate danach, am 22. August 2020 findet das Zürcher Kantonale Nachwuchsschwingfest in Mönchaltorf statt. Ein wichtiger Anlass für die Aktivschwinger geht am 28. Juni 2020 über die Bühne, nämlich das 125. Nordostschweizer Schwingfest in Mels SG.

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Am 21. September 2019 fand sich um 9.45 Uhr eine kleine Schar des Schwingklub Winterthur, im Restaurant Frohsinn in Kollbrunn ein. Nach einer ersten Runde „ Hose-Abe“ und einem guten Kaffee bestiegen wir den, von Beni Waldvogel gelenkten, Kleinbus.

Die Fahrt führte uns nach Linthal und dann weiter mit der Standseilbahn nach Braunwald. Nach einem kurzen Fussmarsch wurde uns im Restaurant Cristal ein feines Mittagessen serviert.

Gut gestärkt ging es dann zu Fuss weiter über Nussbühl in Richtung Urnerboden. Gott sei Dank gab es auf dieser Strecke auch ab und zu ein Restaurant um einzukehren. Während wir bei bestem Wetter über Stock und Stein wanderten, waren Barbara Truninger und Janin Spirgi für den Transfer des Kleinbusses bemüht und stellten ihn für den Rest der Strecke am Parkplatz bei der Kantonsgrenze für uns bereit.

Angekommen im Hotel Urnerboden freuten sich alle auf eine Dusche und das Nachtessen.

Nach dem sehr guten Essen verabschiedeten sich Barbara Truninger, Janin Spirgi und Hedy Dolder von uns und fuhren wieder nach Hause. Die restlichen Teilnehmer spielten noch bis zur späten Stunde einige Runden „Hose-Abe“. Es zeigte sich, dass es von Vorteil ist, wenn man gleich eine ganze Rolle Einfränkler auf die Schwingklubreise mit nimmt.

Nach einer kurzen Nacht und einem guten Frühstück fuhr uns Beni Richtung Linthal, wo sich Markus Speich zu uns gesellte.

Beim Restaurant Tödi war um 9.45 Uhr die Besammlung für die Führung durch das Linth-Limmern Kraftwerk. Nach der Begrüssung durch einen Führer wurden wir alle mit einer gelben Warnweste und einem Kopfhörer ausgerüstet. Dann ging es mit der Standseilbahn, die eine Tragkraft von 200 Tonnen hat, in das Innere des Berges zum Herzstück des Kraftwerks auf ca. 1700 m ü. M. Diese Fahrt dauerte gut eine viertel Stunde. Die 1 ½ stündige Führung war äusserst interessant und allfällige Fragen wurden kompetent beantwortet.

Anschliessend gab es im Restaurant Tödi ein hervorragendes Mittagessen und natürlich noch eine Runde „Hose-Abe“.

Auf Der Rückfahrt nach Kollbrunn machten wir noch einen Zwischenhalt zu Hause bei Markus Speich, wo uns Bier, Most und Kaffee aufgetischt wurde. Vielen Dank Markus für die Gastfreundschaft.

Die Rückfahrt nach Kollbrunn verlief störungsfrei und so konnten wir uns auf den Heimweg machen. Vielen Dank an Beni Waldvogel der diese eindrückliche Schwingklubreise bis ins Detail sehr gut organisiert hatte.

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Am letzten September-Wochenende durfte der Schwingklub Winterthur den Schweizer Nationalsport «Schwingen», am Weinländer Herbstfest in Flaach den Leuten etwas näher bringen.

Lanter gegen Arztmann 2019

Am Samstag fand der Schwinger Schnuppertag, bei dem Gross und Klein in den friedlichen Kampfsport reinschnuppern durften, statt. Auf der Chlibiwiese in der Breiten, unweit des Spielplatzes Webergass, wurde die «Schwingarena» mit einem Sägemehlring aufgestellt. Geleitet wurde dieser Tag von erfahrenen Schwingern des Schwingklubs Winterthur.

Am Sonntag darauf wurde dann gleich noch das Klubschwinget des Winterthurer Stadtklubs mit klubeigenen Schwingern durchgeführt. Von 11.00 bis 12.00 Uhr durften Schwinginteressierte beim eidgenössischen Kranzschwinger Samir Leuppi ein Autogramm abholen. Leuppi gewann am letzten Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug, welches am 24. & 25. August 2019 stattfand, als einziger Zürcher Schwinger die Auszeichnung, genannt Kranz. Der Schwingklub Winterthur ist sehr stolz auf Leuppi und seine erbrachte Leistung an diesem Anlasses. Ebenso auf Beda Arztmann aus Ossingen und Philipp Lehmann aus Humlikon. Die beiden Aktivschwinger durften ebenfalls an diesem besonderen Anlass im August teilnehmen und an beiden Tag mitschwingen.

Der erste Gang des Plauschschwingens startete um 12.00 Uhr. Die Sportler traten jeweils sechsmal gegeneinander an und lieferten den Zuschauern zum Teil spektakuläre Schwünge. Da weniger Teilnehmer als an einem auswärtigen Schwingfest anwesend waren, kam es schon mal vor, dass zwei Brüder gegeneinander schwingen mussten und dies lustige Begegnungen ergab. Die einzelnen Gänge der Jung- und Aktivschwinger wurden abwechslungsweise durchgeführt, so ergab es für die Zuschauer eine spannende Mischung aus herzigen Kämpfen der Jungschwinger und explosiven Kämpfen der Aktivschwinger. Nach dem fünften Gang stellte der Präsident des Schwingklubs, Martin Truninger, das Schwingen nochmals etwas genauer vor. Er erklärte zum Beispiel, dass das Händeschütteln vor dem Kampf aussagt, dass man für den Kampf bereit ist und sich ebendiesem auch stellen möchte. Das «Sägemehl-Abwischen» nach dem Kampf ist ein Ausdruck der Fairness. Danach wurden ein paar Schwünge gezeigt und im Detail erklärt. Nach diesen, auch für Schwingfans lehrreichen Minuten, wurden die Kämpfe wieder fortgesetzt. Im Schlussgang der Jungschwinger standen Janos Bachmann aus Wildberg und Nino Anliker aus Schlatt. Als Sieger dieser Begegnung ging der 2004 geborene Janos Bachmann hervor. Er stand in seiner Karriere schon zum dritten Mal im Schlussgang.

Bei den Aktivschwingern konnten sich Beda Arztmann und Christian Lanter qualifizieren. Der Schlussgang wurde auf 10 Minuten angesetzt. Beide Schwinger brachten den jeweiligen Gegner ein paar Mal beinahe auf den Rücken, somit war alles offen. Arztmann war schlussendlich doch der Stärkere und konnte Lanter nach 8.01 Minuten mittels Kurz aufs Kreuz legen.

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Am Samstag, 28. September 2019 durfte der Schwingklub Winterthur insgesamt neun Schwinger ans WEGA Schwinget schicken. Drei der jungen Sportler durften mit der Auszeichnung nach Hause gehen.

Frauenfelder Niklas 2019

In der Kategorie 2009/ 2008 konnte sich Lukas Anliker über die Auszeichnung freuen. Er startete mit einem Sieg und gleich 10.00 Punkten in den Tag, musste sich aber schon im zweiten Kampf ein Remis eingestehen. Der dritte Kampf entschied der Schlatter Schwinger zu seinen Gunsten. Leider musste er sich aber auch eine Niederlage gegen den älteren Schwinger Nils Müller gefallen lassen. Nach diesem enttäuschenden Start in die zweite Hälfte konnte Lukas nochmals ein Remis aus dem Gang holen. Er beendete das Fest mit einem Sieg und genau 56.00 Punkten auf dem Rang 11c.

In derselben Kategorie holte sich Lias Brändle den Rang 13e und 55.50 Punkte. Auch er durfte seinem Gegner im ersten Kampf das Sägemehl vom Rücken wischen, landete aber schon im zweiten Gang selber auf dem Rücken. In der dritten Begegnung gab es keine Entscheidung und der Gang endete gestellt. Nach dem Mittag musste sich Lias nochmals geschlagen geben, schüttelte sich aber die Müdigkeit ab und gewann seine letzten beiden Kämpfe souverän mit je 10.00 Punkten.

Der Hofstetter Junschwinger Niklas Frauenfelder konnte sich ebenfalls über eine Auszeichnung in der Kategorie 2006/ 2007 freuen. Zwar startete er nicht sehr erfolgversprechend, holte sich aber nach und nach die notwendigen Punkte für eine gute Platzierung. Der Sennenschwinger musste sich im ersten Kampf schon das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Den zweiten Gang konnte er mit der Höchstnote für sich entscheiden. Der dritte Gegner war Niklas leider überlegen und er musste selber am Sägemehl schnuppern. Nach dieser Schlappe konnte er seine letzten drei Gegner reihenweise auf den Rücken legen. Niklas erschwang sich mit dieser Leistung den guten Schlussrang 8b und 56.50 Punkte.